Schmerz Quotes

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Martina Riemer
“Er ist bereits tot, noch bevor sein lebloser Körper in sich zusammensackt und auf den Boden stürzt. Ein beinahe schmerzloser, schneller Tod, wie der Flügelschlag eines sterbenden Schmetterlings.
(Loreen)”
Martina Riemer, Essenz der Götter II

“Wo der Anfang der Existenz ist, ist auch der Anfang der Literatur. Wenn der Wind durchs Haus geht, muß man sich danach erkundigen, warum es so ist. Die Schönheit ist ein gutes Ding. Aber Schönheit ohne Wahrheit ist böse. Wahrheit ohne Schönheit ist besser. Sie bereitet die legitime Schönheit vor, die Schönheit hinter der Selbstdreingabe, hinter dem Schmerz.”
Wolfgang Weyrauch

Max Frisch
“Das wirkliche Leben, meint er, sei ja so anders...
Jedenfalls das seine, denkt er: da erkennt man keinen klaren Ablauf und keinen roten Faden, da zerrinnt es einfach, ohne Abschnitt und ohne Tat, die Leidenschaft zerrinnt in eine Stimmung, und auch die Entschlüsse sind wie Sand, der leise durch die Finger rinnt, immer wieder nimmt man eine neue Handvoll, und wenn man sie aufmacht, ist wieder nichts darin geblieben, man ist verzweifelt, und auch das zerrinnt, wie die Hoffnung und der Jubel und der Schmerz und alles, wie das ganze Leben.”
Max Frisch, Antwort aus der Stille. Eine Erzählung aus den Bergen

Martina Riemer
“So wie man auf verschiedene Arten liebt, so ist auch der Schmerz bei diesem Verlust ein anderer.
(Loreen)”
Martina Riemer, Essenz der Götter I

“Das Leben geht weiter.
Manchmal fragte ich mich, ob diese Tatsache nicht das Grausamste an unserem Dasein ist. Nicht der Tod und die ihm vorausgehenden Schmerzen, sondern der Fakt, dass ganz gleich, welche Schicksalschläge das Leben für uns bereithält, die Uhren niemals innehalten. Nicht einmal für einen Wimpernschlag. Dabei hat das Universum doch alle Zeit der Welt. Wäre der Unfalltod eines Menschen nicht viel einfacher zu ertragen, wenn sämtliche Autos für einen Moment stehen blieben? Wenn die Wellen, die das Kind ertränkten, nicht mehr rauschten? Nur für eine kurze Zeit, wenigstens die Trauerfeier über, bis der Sarg sich in das Grab gesenkt hätte. Wird uns die Bedeutungslosigkeit unseres Daseins nicht alleine dadurch gewiss gemacht, dass wir neben dem Totenbett eines geliebten Menschen im Krankenhaus stehen und gleichzeitig vor den Fenstern das Lachen spielender Kinder im Park hören könnten?
Das Leben geht immer weiter. Immer.”
Max Rhode, Die Blutschule

“Mann und Frau wollen sich trennen. Keine seltene Geschichte. Ob es irgendwo eine ewige Statistik gibt, wie oft solche Trennungsversuche klappen und wie oft sie scheitern? Und woran es jeweils liegt? Gibt es irgendwo ein Register dieser Schmerzen? Führt da jemand Buch, damit nicht so ganz umsonst gelitten wird?”
Anna Friedrich, Holly. Die verschwundene Chefredakteurin

Arthur Schopenhauer
“Das Leben schwingt, gleich einem Pendel, hin und her, zwischen dem Schmerz und der Langeweile.”
Arthur Schopenhauer

Victor Hugo
“Übermaß des Schmerzes und Übermaß der Freude dauern nur kurze Zeit. Alle Extreme widerstreben dem menschlichen Herzen.”
Victor Hugo

Robert Seethaler
“Mit dem Leben kommt der Schmerz. Oder vielleicht ist es ja auch umgekehrt: zuerst der Schmerz und dann das Leben.”
Robert Seethaler, Die weiteren Aussichten

Carlos Ruiz Zafón
“Nichts überrascht und erschreckt mehr als das, was man schon weiß.”
Carlos Ruiz Zafón

Carlos Ruiz Zafón
“Nur die Lüge ist hundertprozentig glaubhaft, weil sie die Wirklichkeit nicht zu erklären, sondern uns einfach zu sagen brauchen, was wir hören wollen.”
Carlos Ruiz Zafón

Alex Capus
“Wir werden nicht noch einmal in diese Hölle, genannt "Welt" zurückkehren müssen.”
Alex Capus, Fast ein bißchen Frühling

William Shakespeare
“Gib Worte deinem Schmerz: Gram, der nicht spricht, / Presst das beladene Herz, bis dass es bricht.”
William Shakespeare, Macbeth