Liebe Quotes

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John Keats
“Bright star, would I were stedfast as thou art--
Not in lone splendour hung aloft the night
And watching, with eternal lids apart,
Like nature's patient, sleepless Eremite,
The moving waters at their priestlike task
Of pure ablution round earth's human shores,
Or gazing on the new soft-fallen mask
Of snow upon the mountains and the moors--
No--yet still stedfast, still unchangeable,
Pillow'd upon my fair love's ripening breast,
To feel for ever its soft fall and swell,
Awake for ever in a sweet unrest,
Still, still to hear her tender-taken breath,
And so live ever--or else swoon to death.


Glanzvoller Stern! wär ich so stet wie du,
Nicht hing ich nachts in einsam stolzer Pracht!
SchautŽ nicht mit ewigem Blick beiseite zu,
Einsiedler der Natur, auf hoher Wacht
Beim Priesterwerk der Reinigung, das die See,
Die wogende, vollbringt am Meeresstrand;
Noch starrt ich auf die Maske, die der Schnee
Sanft fallend frisch um Berg und Moore band.
Nein, doch unwandelbar und unentwegt
MöchtŽ ruhn ich an der Liebsten weicher Brust,
Zu fühlen, wie es wogend dort sich regt,
Zu wachen ewig in unruhiger Lust,
Zu lauschen auf des Atems sanftes Wehen -
So ewig leben - sonst im Tod vergehen!”
John Keats, Bright Star: Love Letters and Poems of John Keats to Fanny Brawne

Albert Schweitzer
“Die Liebe stirbt meistens and den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend findet.”
Albert Schweitzer

Max Frisch
“Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. ”
Max Frisch

Peter Stamm
“Du bist, was du liebst, nicht wer dich liebt. [...] Was ich damit sagen wolle? [...] Dass ein Mensch, der liebt, immer schon gewonnen hat, egal ob sich seine Liebe erfüllt oder nicht.”
Peter Stamm, Seven Years

William Shakespeare
“Die Welt ist nirgends außer diesen Mauern;
Nur Fegefeuer, Qual, die Hölle selbst.
Von hier verbannt, ist aus der Welt verbannt,
Und solcher Bann ist Tod: Drum gibst du ihm
Den falschen Namen. - Nennst du Tod Verbannung,
Enthauptest du mit goldnem Beile mich
Und lächelst zu dem Streich, der mich ermordet.


There is no world without Verona walls,
But purgatory, torture, hell itself.
Hence banishèd is banished from the world,
And world's exile is death. Then "banishèd"
Is death mistermed. Calling death "banishèd",
Thou cuttest my head off with a golden axe
And smilest upon the stroke that murders me.

Romeo: Act III, Scene 3”
William Shakespeare, Romeo and Juliet

William Shakespeare
“Zu früh, befürcht ich; denn mein Herz erbangt
Und ahnet ein Verhängnis, welches, noch
Verborgen in den Sternen, heute Nacht
Bei dieser Lustbarkeit den furchtbarn Zeitlauf
Beginnen und das Ziel des läst'gen Lebens,
Das meine Brust verschließt, mir kürzen wird
Durch irgendeinen Frevel frühen Todes.
Doch er, der mir zur Fahrt das Steuer lenkt,
Richt' auch mein Segel!


I fear, too early. For my mind misgives
Some consequence, yet hanging in the stars,
Shall bitterly begin his fearful date
With this night's revels, and expire the term
Of a despisèd life, closed in my breast,
By some vile forfeit of untimely death.
But He that hath the steerage of my course
Direct my sail!

Romeo: Act I, Scene 4”
William Shakespeare, Romeo and Juliet

Sarah Kuttner
“Alles, was ich will, sind liebevolle Gefühle, Geborgenheit, klassisches Für-einander-da-sein, eine Homebase, ein Nest.”
Sarah Kuttner, Mängelexemplar

Johann Wolfgang von Goethe
“Ganz war mein Herz an deiner Seite
Und jeder Atemzug für dich.”
Johann Wolfgang von Goethe
tags: liebe

Frédéric Beigbeder
“Ich habe schreckliche Dinge erlebt, gelitten, geschuftet, Staub gefressen, den kürzeren gezogen, ich wurde schon verlassen, besiegt, erniedrigt und durch den Dreck geschleift, aber noch nie, niemals wurde mir soviel abverlangt, wie dich nicht anzurufen.”
Frédéric Beigbeder, L'Egoïste romantique
tags: liebe, love

Georg Büchner
“Oh,eine sterbende Liebe ist schöner als eine werdende”
Georg Büchner, Leonce und Lena

Alexander Pushkin
“XXVIII.

Sie liebte es, auf dem Balkone
Dem Nahn des Frührots zuzusehn,
Wenn in der blaßren Himmelszone
Die Sterne nach und nach vergehn
Und sacht der Horizont sich lichtet,
Ein Wehn vom Morgen schon berichtet,
Und dann der Tag allmählich steigt...”
Alexander Pushkin, Eugene Onegin

John Updike
“Ich habe in diesen Tagen viel über Liebe nachgedacht, und darüber, wie ich das Wort hasste und es ständig wieder gebrauchte, und mir fällt ein - eine der vergänglichen Offenbarungen der Schlaflosigkeit - dass wir, ehe wir etwas lieben, uns so etwas wie eine Nachbildung davon machen müssen, ein Erinnerungsgebilde aus flüchtigen Eindrücken und Augenblicken, das alsdann seine äussere, ziemlich langweilige Erscheinung durch eine sternbildhafte Verinnerlichung ersetzt, phosporeszierend, bequem und tragbar und am Ende unempfindlich gegen den rüden Raubbau der Wirklichkeit.”
John Updike
tags: golf, liebe

Mathias Énard
“In der Liebe können wir die Leiden des anderen ebenso wenig teilen wie unsere eigenen heilen.”
Mathias Énard, Compass

Ally Condie
“Aber die Liebe lässt einen genauer und immer genauer hinsehen. Man bemerkt den Handrücken, eine Drehung des Kopfes, die Art zu gehen. Die erste Verliebtheit blendet, und man sieht alles nur als wundervolles, umschwärmtes Ganzes oder als die wunderschöne Summe wunderschöner Eindrücke. Doch wenn man den Geliebten in Einzelheiten wahrnimmt und diese hinterfragt - warum geht er so, warum blinzelt er so? -, kann man auch diese Teile lieben, und die Liebe wird komplizierter und vollkommener zugleich.”
Ally Condie, Crossed

“Ich liebe die hektischen, schlanken Narzissen mit blutrotem Mund.”
Felix Dörmann

Joy Fielding
“Wenn das Leben die Summe der Entscheidungen ist, die wir treffen, [...] dann verbringen wir zu viel Zeit unseres Lebens damit, diese Entscheidungen zu bedauern. Zu viel Zeit wird mit Bedauern verschwendet. Dabei können wir die Vergangenheit nur zur Kenntnis nehmen und akzeptieren. Sie ist vorbei und vorüber. [...] Wer sagt, dass das Leben einen Sinn ergeben muss? Dass es uns Erklärungen schuldet? Vielleicht gibt es so etwas wie Gerechtigkeit nicht. Vielleicht wird es nie Frieden oder auch nur eine Erklärung geben. Doch es gibt Hoffnung [...]. Und es gibt Liebe.”
Joy Fielding, Grand Avenue

Nicole Gozdek
“Liebe ist die stärkste Kraft von allen.”
Nicole Gozdek, Die Magie der Lüge
tags: liebe

“Ich habe die komplexen Probleme einer Single-Existenz gegen die Probleme zweier Personen getauscht. Das ist doch scheiße. Ich wollte keine Problemerweiterung, ich wollte eine starke Schulter. Der Bau des Flughafens Berlin-Brandenburg war anfangs auch eine schöne Idee.”
Cathrin Sumfleth, 12 fette Frauen

“Liebe zum Teufel! Was bleibt sonst zu tun?”
Lisz Hirn

Nicole Gozdek
“Einen größeren Betrug als all die Märchen um Liebe gibt es nicht. Liebe ist gefährlich. Liebe ist blind. Liebe ist unbesiegbar.
Nur trifft sie leider häufig nicht die Richtigen, da Liebe unter Geschmacksverirrungen leidet und ein Handicap hat, wie man es heutzutage wohl höflich umschreibt. So sieht es aus. Die Tussi, die für euer Liebesglück zuständig ist, hat eine so verdammt miese Erfolgsquote, dass ihr von jedem anderen euer Geld zurückverlangen oder ihn verklagen würdet.”
Nicole Gozdek, Murphy: Rache ist süß

“Wir suchen ständig das Glück in unserem Leben, überhäufen uns mit noch mehr Konsumgütern als Kompensation des vermeintlich Fehlenden und übersehen dabei jedes Mal das allerschönste Glück, das uns bereits gegeben ist. Die Liebe.”
Nina Hrusa

C.S. Pacat
“Wie kannst du mir vertrauen, nach all dem, was dir dein eigener Bruder angetan hat?
Weil er unehrlich war und du ehrlich bist. Ich habe niemals einen ehrlicheren Menschen als dich gekannt.
Wenn ich dir mein Herz schenkte, würdest du sanft damit umgehen.”
C.S. Pacat, Die Prinzen

Rebecca Mascull
“Liebe kann eine Art Besessenheit sein, der Wunsch, Geist und Körper eines anderen zu besitzen, willkommen, wenn sie erwidert wird, doch eine Invasion, wenn nicht.”
Rebecca Mascull, The Visitors

“Dein Weg würde immer der meine sein. Du warst mein Fixstern und ich war deiner.”
Maschenka Tobe, Wir waren die Kosmonauten

Kerstin Gier
“„Weißt du, warum ich begonnen hatte, an diesen Dämon zu glauben?“, fragte er leise.
Ich schüttelte den Kopf.
„Weil mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, in genau dem Moment, in dem ich dich kennen gelernt habe.“
„Du hattest dir gewünscht, jemanden kennenzulernen, der einen stinkigen Käse in seinem Koffer hat?“
Er lachte nicht über meinen zugegeben ein bisschen mageren Witz, sondern fuhr mit einem Finger die Konturen meiner Lippen nach. „Du bist wie ich“, sagte er ernst. „Du liebst Rätsel. Du spielst gern. Du gehst mit Vorliebe Risiken ein. Wenn es droht, gefährlich zu werden, wird es für dich erst richtig spannend.“ Er beugte sich noch ein bisschen näher, und ich konnte seinen warmen Atem spüren. „Das habe ich mir gewünscht. Dass ich jemanden treffe, in den ich mich verlieben kann. Du bist mein Herzenswunsch, Liv Silber.”
Kerstin Gier, Silber - Das erste Buch der Träume: dream a little dream

“Sie ist der Grund, warum sich Herzen winden, der kausale Zusammenhang, wieso Liebe als so ein plastisches Modell absolut überholt ist, denn sie ist Alles. Ohne sie stirbt man wie versengendes Wasser in der Sahara.”
Lucas Friedrich, Anthrazit

“Wir litten immer untereinander und doch liebten wir uns auf verwanzten Betten. Der Mangel an Farben, der durch so einen Lebensstil entsteht, lässt einen fast ratlos neben der Straße des Lebens stehen”
Lucas Friedrich, Anthrazit

“Je öfter wir unserem Selbst mit Wertschätzung und Achtsamkeit begegnen, uns liebevoll annehmen wie wir sind, desto häufiger werden uns Menschen auf dieselbe Art und Weise gegenübertreten.”
Nina Hrusa

“Jede Beziehung ist ein wenig vergleichbar mit der Aufzucht einer Pflanze. Ist der Samen einst gesät beginnt sie zu wachsen. Dann darf man sie regelmäßig mit Freude gießen, liebevoll pflegen und gelegentlich mit Humor düngen wenn man nicht möchte, dass die Pflanze eingeht. Und soll die Pflanze weiter wachsen und gedeihen, darf man sich immer wieder bewusst daran erinnern, dass man sie dauerhaft mit dieser Liebe und Wertschätzung, mit Achtsamkeit und mit Respekt behandeln sollte, damit sie stets neue Früchte hervorbringt.”
Nina Hrusa

“Es ist nicht unsere Aufgabe, einander näherzukommen, sowenig wie Sonne und Mond zueinander kommen oder Meer und Land. Wir zwei, lieber Freund, sind Sonne und Mond, sind Meer und Land. Unser Ziel ist nicht, ineinander überzugehen, sondern einander zu erkennen und einer im andern das sehen und ehren zu lernen, was er ist: des anderen Gegenstück und Ergänzung.”
Herman Hesse
tags: liebe, love

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