Natur Quotes

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Henry David Thoreau
“Die Einfachheit und Nacktheit des primitiven Menschen hatte wenigstens den Vorteil, daß er sich in der Natur als Gast fühlte. War er durch Nahrung und Schlaf erquickt, dann dachte er wieder ans Weiterziehen. Er lebte in der Welt gleichsam wie in einem Zelt, durchstreifte die Täler, überquerte die Ebenen oder kletterte auf Berge. Aber die Menschen haben sich zu Werkzeugen ihrer Werkzeuge gemacht! Der Mensch, der sich frei und unabhängig Beeren pflückte, wenn er hungrig war, ist Farmer geworden, und der einst unter einem Baum Schutz suchte, Hausbesitzer. Wir schlagen nicht mehr für eine Nacht unser Zelt auf, sondern haben uns auf der Erde ansässig gemacht und den Himmel vergessen. Wir haben die christliche Kultur angenommen, doch nur als verbesserte Methode der Agri-Kultur. Wir haben für diese Welt ein Familienhaus und für die andere ein Familiengrab errichtet.”
Henry David Thoreau, Walden

Abhijit Naskar
“You live in a society, that always demands you to have a label to define yourself. Now it's up to you, whether you choose man-made labels like 'religious' and 'atheist', or your innate natural label gifted by Mother Nature, i.e. 'human'.”
Abhijit Naskar

Alexander Pushkin
“XXVIII.

Sie liebte es, auf dem Balkone
Dem Nahn des Frührots zuzusehn,
Wenn in der blaßren Himmelszone
Die Sterne nach und nach vergehn
Und sacht der Horizont sich lichtet,
Ein Wehn vom Morgen schon berichtet,
Und dann der Tag allmählich steigt...”
Alexander Pushkin, Eugene Onegin

Henry David Thoreau
“Ich ging in die Wälder, weil ich bewusst leben wollte.
Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen!
Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, daß ich nie gelebt hatte.”
Henry David Thoreau

Hermann Hesse
“Viele sagen, sie "lieben die Natur". Das heißt, sie sind nicht abgeneigt, je und je ihre dargebotenen Reize sich gefallen zu lassen.
Sie gehen hinaus und freuen sich über die Schönheit der Erde, zertreten die Wiesen und reißen schließlich eine Menge Blumen und Zweige ab, um sie bald wieder wegzuwerfen oder daheim verwelken zu lassen. So lieben sie die Natur.”
Hermann Hesse, Peter Camenzind
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Henry David Thoreau
“Der Mensch behauptet, viel zu wissen;
Doch seht nur, wie sie überschießen,
Die Künste und die Wissenschaften,
Die tausend Errungenschaften;
Der Wind, der weht,
Ist alles, was er versteht.”
Henry David Thoreau

Johann Wolfgang von Goethe
“Maifest

Wie herrlich leuchtet
Mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne!
Wie lacht die Flur!

Es dringen Blüten
Aus jedem Zweig,
Und tausend Stimmen
Aus dem Gesträuch,

Und Freud und Wonne
Aus jeder Brust.
O Erd, o Sonne!
O Glück, o Lust!

O Lieb', o Liebe,
So golden schön,
Wie Morgenwolken
Auf jenen Höhn;

Du segnest herrlich
Das frische Feld,
Im Blütendampfe
Die volle Welt.

O Mädchen, Mädchen,
Wie lieb' ich dich!
Wie blickt dein Auge!
Wie liebst du mich!

So liebt die Lerche
Gesang und Luft,
Und Morgenblumen
Den Himmels Duft,

Wie ich dich liebe
Mit warmem Blut,
Die du mir Jugend
Und Freud und Mut

Zu neuen Liedern
Und Tänzen gibst!
Sei ewig glücklich
Wie du mich liebst!”
Johann Wolfgang von Goethe, Gedichte

Edgar Allan Poe
“Das Ufer des Flusses und der vielen glitzernden Bächlein, die ihm auf allerlei Umwegen zuströmten, und ebenso alle Flächen, die von den Ufern sich ans Wasser hinuntersenkten, waren von kurzem, dichten, gleichmäßigen Rasen bedeckt, der lieblich duftete. Und weiter noch dehnte sich dieser sanfte grüne Teppich, durchs ganze Tal, vom Fluß bis an den Fuß der Höhen, die es umgürteten. Diese wundervolle weite Grasfläche war über und über mit gelben Butterblumen, weißen Gänseblümchen, blauen Veilchen und rubinroten Asphodelen besprenkelt, und ihre unbeschreibliche Schönheit redete laut zu unsern Herzen von der Liebe und der Herrlichkeit Gottes.”
Edgar Allan Poe, Eleonora

Henry David Thoreau
“Morgenluft! Wenn die Menschen von ihr nicht an der Quelle des Tages trinken wollen, werden wir ein wenig von ihr auf Flaschen füllen müssen und sie in den Läden verkaufen, zum Wohle derer, die ihr Rezept für Morgenstunden in dieser Welt verloren haben.”
Henry David Thoreau, Walden

Henry David Thoreau
“Es waren schöne Frühlingstage. Der Winter menschlichen Mißvergnügens begann wie die Erde aufzutauen, das erstarrte Leben sich auszudehnen.”
Henry David Thoreau, Walden

Friedrich Nietzsche
“Und gesetzt, euer Imperativ "gemäss der Natur
leben" bedeute im Grunde soviel als "gemäss dem Leben leben" - wie
könntet ihr's denn nicht? Wozu ein Princip aus dem machen, was ihr
selbst seid und sein müsst?”
Nietzsche

“Die Natur zu zerstören und die Umwelt zu vergiften ist einfach. Die Erde zu retten fast schon unmöglich.”
Nina Hrusa