Existenz Quotes

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Benedict Wells
“Um sein wahres Ich zu finden, ist es notwendig, alles in Frage zu stellen, was man bei der Geburt vorgefunden hat. Manches davon auch zu verlieren, denn oft lernt man nur im Schmerz, was wirklich zu einem gehört... Es sind die Brüche, in denen man sich erkennt.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

Erich Fried
“Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.”
Erich Fried

Benedict Wells
“Als junger Mensch hatte ich das Gefühl, ein anderes, falsches Leben zu führen. Noch stärker als meine Geschwister habe ich mich gefragt, wie sehr mich Ereignisse aus meiner Kindheit und Jugend bestimmt haben, und erst spät habe ich verstanden, dass in Wahrheit nur ich selbst der Architekt meiner Existenz bin. Ich bin es, wenn ich zulasse, dass meine Vergangenheit mich beeinflusst, und ich bin es umgekehrt genauso, wenn ich mich ihr widersetzte.”
Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

Epicurus
“Offensichtlich existiert jetzt Etwas, und Etwas entstand nie aus Nichts.”
Epikur

“Wo der Anfang der Existenz ist, ist auch der Anfang der Literatur. Wenn der Wind durchs Haus geht, muß man sich danach erkundigen, warum es so ist. Die Schönheit ist ein gutes Ding. Aber Schönheit ohne Wahrheit ist böse. Wahrheit ohne Schönheit ist besser. Sie bereitet die legitime Schönheit vor, die Schönheit hinter der Selbstdreingabe, hinter dem Schmerz.”
Wolfgang Weyrauch

Kai Meyer
“Müssten wir dann nicht alle an unserer Existenz zweifeln?”
Kai Meyer, Die Seiten der Welt

Uwe Hauck
“Endlich ist er da, der Moment, an dem ich aufhöre zu existieren und beginne zu leben.”
Uwe Hauck, Depression abzugeben

“Ich bin zum Bersten voll mit einem neu gefundenen Gefühl für meine eigene Existenz.
Starke und kraftvolle Frequenzen.
Meine Seele wandert in weite, offene Felder und lang-vergessene Lande
mit unbegrenzten Möglichkeiten.
Ich bin noch nicht ganz so weit.
Stille haltend in Vorahnung,
möchte ich nicht verpassen, meine innere Stimme zu hören – sanft und tief.
Mit mir sind freundliche Himmel an regnerischen Tagen und mein Leben wird wärmer.”
Anna Asche

Yuval Noah Harari
“Ein erheblicher Teil der großen Kunstwerke der Menschheit verdankt seine Existenz der Ausbeutung unterworfener Völker.”
Yuval Noah Harari, Sapiens: A Brief History of Humankind

Jean Baudrillard
“But the end of history is not the last word on history.
For, against this background of perpetual non-events, there looms another species of event. Ruptural events, unforeseeable events, unclassifiable in terms of history, outside of historical reason, events which occur against their own image, against their own simulacrum. Events that break the tedious sequence of current events as relayed by the media, but which are not, for all that, a reappearance of history or a Real irrupting in the heart of the Virtual (as has been said of 11 September). They do not constitute events in history, but beyond history, beyond its end; they constitute events in a system that has put an end to history. They are the internal convulsion of history. And, as a result, they appear inspired by some power of evil, appear no longer the bearers of a constructive disorder, but of an absolute disorder.
Indecipherable in their singularity, they are the equivalent in excess of a system that is itself indecipherable in its extension and its headlong charge.”
Jean Baudrillard, The Intelligence of Evil or the Lucidity Pact