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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr Quotes

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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (Zamonien, #7) Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr by Walter Moers
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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr Quotes Showing 1-17 of 17
“Lieber hinsetzen und entspannen als hinspannen und entsetzen.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Z wie Zwerch. Eine lustige Farbe, bei der man schon lachen musste, wenn man sie nur sah. Oder hörte. Man könnte traurige Dinge damit anstreichen.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Ich weiß, jeder hält sich für normal. Und alle anderen für durchgedreht. Der irrste Irre wie der irrste Irrenarzt. Jedes Gehirn ist anders, jedes Gehirn ist verrückt und jedes Gehirn ist anders verrückt.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“„Jeder wird klug geboren und dann immer dämlicher – so ist das nun mal. Wir wissen alles und verlieren es nach und nach auf dem Weg. Aber wenn man endlich so weit ist, das begreifen zu können, dann ist man zu blöde geworden, um es zu kapieren. Verstehst du das?”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“„Stimmt!“, sagte der Gnom. „Nämlich viel schlimmer. Eine Angehörige des Adels. Die schlimmsten Schmarotzer überhaupt. Ihr saugt nicht nur einen Wirtskörper aus, sondern alle Körper. Ganze Völker.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“„Nicht nur Kopfschmerzen“, erwiderte der Gnom. „Eine Depression ist keine vereinzelte Sache, so wie der Wahnsinn keine einzige Person ist. Eine Depression ist die Summe von zu vielen Irrschatten, die sich zur falschen Zeit am falschen Ort versammeln. So entsteht es: schlechtes Wetter im Gehirn.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“„Wenn es die besten Dinge umsonst gibt, was ist dann mit Geld?“
„Man kann auch lachen, wenn es keinen Spaß macht.“
„Lieber hinsetzen und entspannen als hinspannen und entsetzen.“
„Wenn einem die besten Ideen unter der Dusche kommen, dann kann das Duschen nicht unter der Dusche erfunden worden sein.“
„Man kann auch mit echten Zähnen falsch lachen.“
„Auch aus einer Fledermaus kann man Blut saugen.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Dylia seufzte. „Man kann Beamte jeder Art an ihren Stimmen erkennen. Egal ob Zwerge, Halbzwerge, Nautifflosfen oder Rübenzähler. Oder die Beamten meines Vaters. Sie klingen alle gleich.“ Sie lauschte. „Unmusikalisch, seelenlos, leiernd. Als würden sie schlechte Melodien wiederkäuen. Hörst du?“
„Stimmt“, antwortete Opal. „So hört es sich an. Sprich weiter.“
„Mit ihren Augen“, fuhr Dylia fort, „also, wenn sie Augen haben, da ist es so ähnlich. Dieses tote Haifischstarren, daran erkennst du sie. Sie sind blind für schöne Dinge. Links und rechts Scheuklappen, davor ein Grauschleier und in der Ferne eine Stechuhr. So sehen sie die Welt. Alles andere würde sie nervös machen.“ Dylia sah mitleidig auf einen Wurm zu ihren Füßen herab. „Sie wären eigentlich bedauernswerte Kreaturen, wenn sie in der Masse nicht solch ein Elend anrichten könnten. Deswegen mag ich sie nicht. Sie können ein gutes Gemälde nicht von einem Loch in der Wand unterscheiden, eine Melodie nicht von einem Melodram. Und wenn sie schreiben, dann kommen nur Gutachten dabei raus.“
„Das sind Würmer“, sagte der Gnom. „Übertreibst du jetzt nicht ein bisschen? Die schreiben keine Gutachten. Die haben ja nicht mal Finger.“
„Ich habe zwar noch nie verbeamtete Würmer gesehen“, antwortete Dylia, „aber ich kann es an ihren Stimmen hören: Das sind Bürokraten. Egal in welcher Sprache sie summen. Egal, ob sie Finger haben oder nicht.“
„Nun ja, das ist was dran“, gab der Gnom zu. „Sie sind das Verwaltungspersonal des Gehirns, und das macht sie in der Tat zu Beamten. Ich wusste gar nicht, dass du so ein feines Gehör hast.“
„Ja – ich hör das Gas wachsen“, sagte Dylia.
„Du meinst, du hörst das Gras wachsen“, korrigierte der Gnom. „Hey, diese Redensart kenne sogar ich.“
„Nein, nein“, gab Dylia zurück. „Ich meine schon das Gas – den Aggregatzustand. Nicht das Gras – die Krautpflanze. Ich kann hören, wie sich Gas in Wolken aufbauen. Ich kann hören, wie Wasserdampf quillt. Wie Nebel wallt. Wie Rauch qualmt.“ Sie legte eine Hand ans Ohr. „So überspannt ist mein Gehör durch die Krankheit! Das Gras wachsen höre ich sowieso. Wie jedes Kaninchen. Das ist nichts Besonderes.“
„Ach komm!“, grinste Opal. „Jetzt machst du die Witze.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Wenn die Minuten durch die Jahre rufen
Erhebt sich der ewige Träumer
über seine irdische Last
Und reist mitten hinein
Ins dunkle Herz der Nacht”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“„Sie sind wie Bakterien auf den Zähnen. Wenn du sie mindestens einmal am Tag durcheinanderwirbelst, also dir gründlich die Zähne putzt, dann bleiben sie unorganisiert und wirkungslos. Deswegen solltest du so viel wie möglich dein Gehirn strapazieren. Aber wenn du das vernachlässigst, dann nutzen sie gnadenlos ihre Chance, rotten sich zusammen und organisieren sich. Und in der Masse, als Mob, können sie durchaus die Herrschaft übernehmen über deinen ganzen Kopf. Dann werden sie zu bösartigen Krankheiten, die deine komplette Erinnerung, dein ganzes Leben auslöschen können.“
[…]
„Dann kannst du dich eines Tages nicht mal mehr deines eigenen Namens entsinnen. Die Zergesser überschwemmen jede Kammer, jede Zelle deines Gehirns. Und zergessen alle Bilder, alle Worte, alle Erinnerungen. Du bist schließlich nur noch ein leeres Spiegelbild deiner selbst bist und du dich in deinem eigenen Spiegel nicht mehr wiedererkennst.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“„Ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Bösewichter in fiktiven Geschichten meist die besseren Manieren haben als die Helden? Sie sind oft höflicher, gebildeter, feinfühliger. Sie verfügen über einen reicheren Wortschatz und drücken sich gewählter aus. Dafür werden sie von den Helden meist mit groben Beleidigungen und Unhöflichkeiten überschüttet. Und weißt du was? Wir laufen langsam Gefahr, dieses Klischee zu erfüllen.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“„Für Ignoranz musste man begabt sein, um sie zur richtigen Zeit einzusetzen. Man benötigte nicht nur einen exquisiten Geschmack, um etwas Gutes zu bevorzugen, oh nein, sondern auch um das Falsche zu verschmähen. Ignoranz war also genau genommen eine Kunst. Die Kunst nämlich, der Realität weiträumig aus dem Weg zu gehen.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Zwielicht ist ein schönes Licht
Im Zwielicht sieht man nämlich nicht
Wie ringsherum die Welt zerbricht
Nebel ist auch wunderschön
Im Nebel kann man nicht mehr seh’n
Wie alle Dinge untergeh’n
Am schönsten ist die Dunkelheit
Im Dunkeln sieht man gar kein Leid
Zerträumt sich blind die Einsamkeit”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Ein Mondlichtbad bereitet völlig andere, wesentlich subtilere Genüsse als ein Sonnenlichtbad. Es birgt zunächst den unbestreitbaren gesundheitlichen Vorteil, dass man davon weder einen Sonnenbrand noch tödliche Hautkrankheiten bekommen kann. Die Haut erhält davon auch nicht diese ordinäre Bratwurstbräune notorischer Sonnenanbeter, sondern wird auf eine vornehme Weise immer bleicher bis sie poliertem Elfenbein oder edlem Porzellan ähnelt.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Sich daran zu erinnern, wo das Erinnerungsvermögen liegt, das kann einem auch nur in einem cerebralen Cortex passieren.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
tags: funny
“Es gibt genügend praktische Erfindungen, die uns keinerlei Trost spenden", hatte Dylia einmal ihren Brüdern mitgeteilt. "Aber viel zu wenige trostspendende, die überhaupt keinen praktischen Nutzen haben.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
“Aber dein Gehirn ist ein Dschungel wie jedes andere Gehirn auch. Ein wilder, gefährlicher, gnaden- und gesetzloser Urwald voller unberechenbarer Kreaturen. Pferkte Ordnung und totales Chaos, Diktatur und Anarchie, freier Wille und irrer Zwang, Fressen und Gefressenwerden - all das existiert darin. [...] jedes Gehirn ist anders verrückt. Aber auf keinen Fall ist es nur - auch nicht deins.”
― Walter Moers, Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr