Kinderroman Quotes

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Anne-Friederike Heinrich
“»Von oben fiel aus gläsernen Augen ein vernichtender Blick auf Mückebär herab. Er gehörte zu einem Gesicht von überirdischer Schönheit und unfassbarer Kälte. Dem kleinen Eisbären gefror beinahe das Herz. Das musste die »Herrscherin ewige Eisblume« sein! Mückebär starrte das Porträt an und war wie gelähmt. Dabei wäre er am liebsten quiekend davongerannt. Die junge Frau trug ihre silbernen Haare zu einer kunstvoll geflochtenen Frisur hochgesteckt. In dem Geflecht blinkte ein Diadem aus Eis, […] über den Schultern der Gestalt lag ein schwerer Mantel. Er reichte bis zum bläulich schimmernden Boden herab und verdeckte Körper und Füße der Eiskönigin vollständig, – wenn sie überhaupt Körper und Füße hatte. Es sah aus, als stünde die Gestalt nur durch den Umhang fest auf dem Boden. Der wuchtige Mantel war aus mehreren Eisbärenfellen gefertigt […].«”
Anne-Friederike Heinrich

Anne-Friederike Heinrich
“Deva und Qanik, die beiden Eisbärenzwillinge, [waren] Mückebärs beste Freunde. Am Anfang hatten die beiden immer sehr aufpassen müssen, Mückebär beim Herumtollen nicht mit ihren großen Tatzen in den Schnee zu treten. […] Doch die drei Kinder hatten sich schnell daran gewöhnt, aufeinander Acht zu geben. Devas und Qaniks Eltern waren der Eisbärenkönig Nanoq und seine Frau Illuq. Illuq war eine stattliche Eisbärin mit schwarz glänzenden Augen und schneeweißem Fell. Das Paar sah Tochter und Sohn nicht gern mit einem winzigen, elternlosen Eisbären spielen. Doch der Freundschaft der drei hatte das nichts anhaben können.”
Anne-Friederike Heinrich, Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter

Anne-Friederike Heinrich
“Zur Gemeinschaft der Nordpoltiere gehörten weiter ein Walross, ein Moschusochse, zwei Rentiere, ein paar Ringelrobben und mehrere Polarhasen. Alle vertrugen sich gut miteinander. Denn Pontus, der Polarfuchs, wachte aufmerksam darüber, dass keines der Tiere einem anderen etwas zuleide tat.”
Anne-Friederike Heinrich, Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter