Benedict Wells > Benedict's Quotes

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  • #1
    Benedict Wells
    “Objektiv gesehen ist der Tod das Beste, was den Menschen passieren konnte. Er zwingt sie, sich dem Leben zu stellen, jede Sekunde davon zu genießen und sich zu verwirklichen. Er ist das einzig richtige Ende, notwendig und ein starker Antrieb.“ Er machte eine Pause. „Subjektiv gesehen ist der Tod natürlich scheiße.”
    Benedict Wells, Fast genial

  • #2
    Benedict Wells
    “Das Wichtigste ist, dass du deine ganzen beschissenen Träume und Hoffnungen packst und sie nie mehr loslässt“, hatte er gesagt. „Du kannst schreien, du kannst verzweifeln, du kannst winseln. Doch selbst wenn du schon kaum mehr an dich glaubst, du darfst sie nicht loslassen. Denn wenn du’s tust, dann ist’s aus, Kleiner. Ab dem Zeitpunkt ist dein Leben vorbei. Dann kannst du zwar noch jahrelang durch die Welt wandeln, aber innerlich bist du längst tot… so wie die meisten hier.”
    Benedict Wells, Fast genial

  • #3
    Benedict Wells
    “Er meinte irgendwann, die Musik wäre früher besser gewesen. Aber nichts war früher besser, dachte ich, gar nichts. Er war damals nur jünger.”
    Benedict Wells, Spinner

  • #4
    Benedict Wells
    “Das Gegengift zu Einsamkeit ist nicht das wahllose Zusammensein mit irgendwelchen Leuten. Das Gegengift zu Einsamkeit ist Geborgenheit.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #5
    Benedict Wells
    “Ich hatte den Tod ohnehin noch nicht verdient, ich konnte ihn doch gar nicht bezahlen, denn er kostete das Leben, und davon hatte ich noch viel zu wenig.”
    Benedict Wells, Spinner

  • #6
    Benedict Wells
    “Ich fragte mich, wie es weitergehen würde, und war beängstigt, aber auch fasziniert von der Antwort, dass ich es einfach nicht wusste. Ich wusste nur, dass ich das ganze letzte Jahr ziemlich nah am Abgrund gewesen war. Doch es gibt Fehler, die notwendig sind. Manchmal muss man ein kleines bisschen sterben, um wieder ein wenig mehr zu leben.”
    Benedict Wells, Spinner

  • #7
    Benedict Wells
    “Es lag wohl einfach an der unschuldigen Art, mit der Rauli seine Geschichten erfand. Er erzählte sie so, dass man sie glauben wollte. Es war wie Magie, wie kunstvolle Verführung. Raulis Lügen hatten die längsten Beine der Welt.”
    Benedict Wells, Becks letzter Sommer

  • #8
    Benedict Wells
    “Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #9
    Benedict Wells
    “Er hatte einfach diese abgefuckte Coolness, die man nicht spielen kann. Die nur erwirbt, wer schon unzählige Male bis zum Morgen in Clubs abgehangen und sich dabei immer neue Wunden zugefügt hat. Tanzend und koksend und hart gegen sich selbst. Gustav hatte die Narben der Nacht.”
    Benedict Wells, Spinner

  • #10
    Benedict Wells
    “Ich habe in meinem Leben bestimmt tausendmal an diesen letzten Kuss und die letzte Umarmung mit ihr gedacht, an ihren Geruch und an ihre beruhigende Stimme. Ich habe so oft daran gedacht, dass ich nicht mehr sicher bin, ob es wahr ist.”
    Benedict Wells

  • #11
    Benedict Wells
    “In meinem Innern ahnte ich, dass ich vom Weg abgekommen war. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, wann und wo. Ich wusste nicht mal mehr, von welchem Weg.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #12
    Benedict Wells
    “Dabei wirkte es stets, als erfüllte sie nur die Anweisungen eines unsichtbaren Kameramanns. Noch ein strahlendes Lächeln, perfekt, jetzt eine kleine Schnute, ein kurzer, flirtender Blick. Wenn sie einen ansah, war es, als richtete sich ein Scheinwerfer auf das eigene Selbst, und man wollte nur noch, dass man ihr gefiel. Selbst ich wollte das.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #13
    Benedict Wells
    “Das hier ist alles wie eine Saat. Das Internat, die Schule, was mit meinen Eltern passiert ist. Das alles wird in mir gesät, aber ich kann nicht sehen, was es aus mir macht. Erst wenn ich ein Erwachsener bin, kommt die Ernte, und dann ist es zu spät.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #14
    Benedict Wells
    “Ich sag’s dir nur ungern noch mal, aber man kann die Vergangenheit nicht zurückholen oder ändern‘, sagte mein Bruder am Telefon.
    'Doch, man kann‘, sagte ich.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #15
    Benedict Wells
    “Und sobald jemand Gefühle für sie entwickelte, hatte sie ihn schnell wieder verstoßen. Als wäre etwas in ihr zu Scherben zerfallen, die jeden verletzten, der ihr zu nahe kam.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #16
    Benedict Wells
    “Dass ich meine Jugend in einem Heim verbracht hatte, überraschte sie kaum: „Als ich dich das erste Mal essen und alles wie verrückt in dich reinschlingen sah, dachte ich nur: Knast oder Internat.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #17
    Benedict Wells
    “Nie den Mut gehabt, sie zu gewinnen, immer nur die Angst, sie zu verlieren.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #18
    Benedict Wells
    “Stark im Ei!”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #19
    Benedict Wells
    “In Wahrheit sind all diese Nihilisten und Zyniker Schisser. Sie tun so, als wäre alles bedeutungslos, denn dann gibt es am Ende auch nichts zu verlieren. Ihre Haltung scheint unangreifbar und überlegen, aber sie ist im Innern auch nichts wert.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #20
    Benedict Wells
    “Sieh dich an, dachte ich, was sehnst du dich in Gesellschaft so oft danach, allein zu sein, wenn du das Alleinsein kaum noch aushältst?”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #21
    Benedict Wells
    “Plötzlich hörte ich aus allem, was sie gesagt hatte, den Refrain ihrer Jugend heraus, ein leises: Ich bin nicht gut genug.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #22
    Benedict Wells
    “Längst konnte ich an der Haltung ihrer Schultern erkennen, ob sie angespannt war, die Art, wie sie die Tür angelehnt hatte, verriet hingegen, dass sie Gesellschaft wünschte. Da war eine Vertrautheit zwischen uns, die unendlich schien; wie zwei Spiegel, die einander spiegelten.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #23
    Benedict Wells
    “Wir sind von Geburt an auf der Titanic. Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben, das ist bereits entschieden. Nichts kann das ändern. Aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch umherlaufen, oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #24
    Benedict Wells
    “Wäre es wirklich besser, wenn es diese Welt überhaupt nicht gäbe? Stattdessen leben wir, wir schaffen Kunst, lieben, beobachten, leiden, freuen uns und lachen. Wir existieren alle auf millionenfach unterschiedliche Weisen, damit es kein Nichts gibt, und der Preis dafür ist nun mal der Tod.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #25
    Benedict Wells
    “Das Gedächtnis ist ein geduldiger Gärtner.”
    Benedict Wells, Vom Ende der Einsamkeit

  • #26
    Benedict Wells
    “Beck ging öfter mit Referendaren weg, um sich jung vorzukommen. Er hatte ohnehin das Gefühl, noch immer in den Zwanzigern zu stecken – der älteste Twen der Welt. Er war nicht siebenunddreißig, sondern siebzehnundzwanzig.”
    Benedict Wells, Becks letzter Sommer

  • #27
    Benedict Wells
    “Erst beim Lehrerfußball taute er wieder auf. Wie immer spielte Alt gegen Jung. Beck gehörte mit seinen siebenunddreißig gerade noch zu den jungen Lehrern, doch er fürchtete sich schon jetzt vor dem Tag, an dem er die Seiten würde wechseln müssen. Die Teams würden nicht mehr aufgehen, und irgendwann würde ein älterer Kollege plötzlich sagen: »Der Robert kann doch bei uns mitspielen.« Und ab diesem Moment wäre er dann alt.”
    Benedict Wells, Becks letzter Sommer

  • #28
    Benedict Wells
    “Sein gutes Aussehen öffnete ihm Türen, die sein Charakter wieder schloss.”
    Benedict Wells

  • #29
    Benedict Wells
    “Dann wandte er sich zu Rauli, der wie unbeteiligt herumstand. »Ich hatte dir doch gesagt, dass du im Wagen bleiben sollst.«
    »Na ja, hab ich auch gemacht, Herr Beck. Aber dann ich hab gesehen, dass man Sie und diese Frau angreift. Was soll ich machen?«
    »Vielleicht erst drohen und dann schießen, nicht umgekehrt.”
    Benedict Wells, Becks letzter Sommer

  • #30
    Benedict Wells
    “I know you‘re a cheater,
    But you’re not a liar at all,
    I can see the bitterness
    In your smile.”
    Benedict Wells, Becks letzter Sommer



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