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Anna Carina
Anna Carina is 21% done
Heinrich darf Meerkatze einer Faustaufführung spielen. Pennt im Theater ein, ist eingesperrt und darf im Bette der Grete, wie ein Hund zu ihren Füßen schlafen.
Eine lange Freundschaft entwickelt sich zur Feindschaft. Der ehemalige Freund stürzt vom Gerüst und Heinrichs rohe Gedanken dazu im Kommentar:
Jan 16, 2026 11:42AM
Der grüne Heinrich. Erste Fassung

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Anna Carina’s Previous Updates

Anna Carina
Anna Carina is 26% done
Weiß nicht wie lange ich das noch durchhalte. Inzwischen hat es jeglichen Reiz verloren. Es ergibt sich keine Gesamterzählung. Lauter Episoden, die keine gemeinsame Dynamik ergeben. Mich nerven auch die Überzeichnungen. Die Kapitel beim Oheim lesen sich wie ein halluzinatorischer paradiesischer Rausch. Zahme Rehe, Blümchen sprießen, alle ultra fröhlich und zuvorkommend - schlimm!
Jan 18, 2026 12:31AM
Der grüne Heinrich. Erste Fassung


Anna Carina
Anna Carina is 14% done
Kapitel6 beendet.Heftige Geschichte über die Nachbarn Frau Margret und ihren Mann, aus der H.dann eine Art Unausweichlichkeit ableitet solche Geschichten erzählen zu müssen,die in einer Lüge und harte Konsequenzen für Schulkamaraden führt.
Für mich schwingt hier Verantwortung mit,Fiktion als möglich zerstörerisches Werkzeug zu begreifen.H.verschafft sich durch seine Vorstellungskraft Geltung auf Kosten anderer.
Jan 13, 2026 04:46AM
Der grüne Heinrich. Erste Fassung


Anna Carina
Anna Carina is 10% done
Anschlusslektüre an"Peter Camenzind".Literaturhistorisch interessant. Ehr ein Arbeitsbuch. Er entlarvt Denkfiguren. Arbeitet mit kühler Konsequenz,was ich sehr schätze. Er lässt problematische Gedanken weitestgehend offen,hegt sie nicht ein.Lässt durch Heinrichs Reflexionen die Differenz klaffen.Überhöhungen werden ironisch,pathetisch gesetzt,um romantisch,idealistisches Denken zu karikieren...
Jan 09, 2026 01:31AM
Der grüne Heinrich. Erste Fassung


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Anna Carina „Wenn ich ihn leiden gesehen oder seinen Leichnam geschaut, so glaube ich zuversichtlich, daß mich Mitleid und Reue ergriffen hätten; doch das unsichtbare Wort, mein Feind sei mit einem Schlage nicht mehr, gab mir nur Versöhnung, aber die Versöhnung der Befriedigung und nicht des Schmerzes, der Rache und nicht der Liebe. Ich konstruierte zwar, als ich mich besonnen, rasch ein künstliches und verworrenes Gebet, worin ich Gott um Verzeihung, um Mitleid, um Vergessenheit bat; mein Inneres lächelte dazu, und noch heute, nachdem wieder Jahre vorüber gegangen, fürchte ich, daß meine nachträgliche Teilnahme an jenem Unglücke mehr eine Blute des Verstandes als des Herzens sei, so tief hatte der Haß gewurzelt!“


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