Fjodor Dostojewski Quotes

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Fyodor Dostoevsky
“Die Lebensanschauungen, die Mama manchmal hat, sind mir von jeher zuwider gewesen. Von Papa will ich nicht reden; von dem ist nichts zu verlangen.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Nun, deine Liebe ist vom Haß schwer zu unterscheiden. Wenn sie aber vergeht, wird das Unglück vielleicht noch schlimmer sein.”
Dostoïevski

Fyodor Dostoevsky
“Wir sind sämtlich lächerlich gute Leute .”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Ich muß noch hinzufügen«, sagte er in demselben zweideutig respektvollen Ton, »daß ich Ihnen dankbar bin für die Aufmerksamkeit, mit der Sie mich haben reden lassen; denn nach meinen zahlreichen Beobachtungen können unsere Liberalen niemanden seine eigene Meinung aussprechen lassen, ohne ihrem Opponenten sofort mit Schimpfworten oder sogar mit noch Schlimmerem zu antworten ...”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Er ist der einzige Freund, den ich zurücklasse ... ich hätte gern alle Menschen als meine Freunde zurückgelassen, alle; aber ich habe keinen zum Freund gewinnen können, keinen ... Ich wollte wirken und schaffen; ich hatte ein Recht darauf ... Oh, wie vieles wollte ich! Jetzt will ich nichts mehr; ich will nichts mehr wollen; ich habe mir das Wort darauf gegeben, nichts mehr zu wollen.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“wenn ich jemand hier hasse (und ich hasse Sie alle, alle!), ich Sie von allen und von allem, was es auf der Welt gibt, am meisten hasse, Sie Jesuit, Sie Sirupsseele, Sie Idiot, Sie Millionär und Wohltäter! Ich habe Sie schon lange durchschaut und gehaßt, schon damals, als ich Sie nur erst vom Hörensagen kannte; ich habe Sie gehaßt mit dem ganzen Haß meiner Seele .”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Man eilt und lärmt und pocht und hastet, wie man sagt, um die Menschheit glücklich zu machen! Es wird gar zu geräuschvoll und industriös in der Menschheit; es gibt zu wenig geistige Ruhe.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Aber ein Menschenfreund mit schwankender sittlicher Grundlage wird zu einem Menschenfresser, gar nicht zu reden von seiner Eitelkeit: denn man verletze die Eitelkeit irgendeines dieser zahllosen Menschenfreunde, und er wird sofort bereit sein, aus kleinlicher Rachsucht die Welt an allen vier Enden anzuzünden –”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Welches Gericht hat sich darum zu kümmern? Wer hat ein Interesse daran, daß ich nicht nur zum Tode veurteilt bin, sondern auch wohlgesittet den Hinrichtungstermin abwarte? Kann das wirklich jemand verlangen? Etwa um der Moral willen?”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“so erhebt sich doch immer wieder die stete Frage: wozu ist unter solchen Umständen von meiner Seite Sanftmut erforderlich? Kann ich denn nicht einfach aufgefressen werden, ohne daß man von mir ein Loblied auf dasjenige verlangt, was mich auffrißt?”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“die Natur hat dadurch, daß sie mir bis zu meiner Hinrichtung nur drei Wochen Frist gegeben hat, meine Tätigkeit dermaßen eingeschränkt, daß vielleicht der Selbstmord die einzige Handlung ist, die nach eigenem Willen anzufangen und zu beenden ich noch Zeit habe. Nun, vielleicht will ich die letzte Möglichkeit, etwas zu tun,benutzen? Auch ein Protest ist manchmal keine kleine Tat .”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“In ihrem Stolz würde sie mir meine Liebe nie verzeihen, und wir würden beide zugrundegehen!”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Es mag Ihnen lächerlich erscheinen, daß ich so rede, da Sie mich, mit Spitzen und Brillanten angetan, in der Gesellschaft von Trunkenbolden und Taugenichtsen sehen. Aber danach dürfen Sie nicht urteilen; ich existiere kaum noch und weiß das; weiß Gott, was an meiner Statt in mir lebt.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Er schweigt immer; aber ich weiß ja, daß er mich dermaßen liebt, daß er schon nicht anders kann, als mich hassen.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“In der Wirklichkeit sind Bräutigame, die vor der Hochzeit aus dem Fenster springen, äußerst selten, weil das, von andern Gründen abgesehen, gar zu unbequem ist; aber trotzdem.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“In der Tat, es kann nichts Ärgerlicheres geben, als zum Beispiel reich und von anständiger Familie zu sein, ein nettes Äußeres und eine hübsche Bildung sein eigen zu nennen, nicht dumm zu sein, sogar ein gutes Herz zu haben, und gleichzeitig kein Talent, keine Besonderheit, nicht einmal eine Wunderlichkeit, keine eigene Idee zu besitzen, sondern einfach ebenso zu sein, wie alle Menschen.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Als er mit Jepantschin in Verbindung trat, sagte er sich sofort: »Entschließt man sich einmal, ein Schuft zu sein, dann muß man es auch bis zum Ende bleiben, wenn man nur dadurch sein Spiel gewinnt« – aber er führte die Rolle des Schuftes fast nie bis zu Ende durch.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Und sage mir um alles in der Welt, warum stirbt er nicht? Er hat sich doch verpflichtet, in drei Wochen zu sterben, und nun hat er hier noch angefangen, dick zu werden!”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Sie übergelaufene Galle auf zwei Beinen!”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“dem Tod nah, fühlte ich, daß ich sehr viel ruhiger in das Paradies eingehen würde, wenn ich vorher wenigstens einenVertreter jener zahllosen Menschenklasse als Dummkopf erweisen könnte, die mich mein ganzes Leben lang verfolgt hat, die ich mein ganzes Leben lang gehaßt habe, und für die Ihr hochgeehrter Bruder als hervorragendes Musterbeispiel dienen kann”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Ich hasse Sie, Gawrila Ardalionowitsch, einzig deswegen (das kommt Ihnen vielleicht wunderlich vor), einzig deswegen, weil Sie ein Typus, eine Inkarnation, eine Verkörperung und der Gipfelpunkt der frechsten, selbstzufriedensten, gemeinsten, häßlichsten Mittelmäßigkeit sind! Sie sind die aufgeblasene Mittelmäßigkeit, die Mittelmäßigkeit, die in olympischer Ruhe an sich nicht zweifelt;”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Oh, es gibt für Sie noch schwarze Punkte am Horizont; sie werden vergehen, sobald Sie endgültig dumm geworden sein werden, was nicht mehr fern ist;”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Sie sieht ihn fortwährend an und wendet kein Auge von ihm; nach jedem Wort von ihm hascht sie ordentlich und klammert sich daran fest!« sagte Lisaweta Prokofjewna nachher zu ihrem Gatten. »Aber wenn man ihr sagt, daß sie ihn liebt, dann ist der Teufel los!”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Jetzt verachten Sie mich wohl sehr, nicht wahr?«

»Weswegen sollte ich das tun? Weil Sie mehr gelitten haben und leiden als wir?«

»Nein, weil ich meines Leidens nicht würdig bin.«

»Wer mehr hat leiden können, muß auch würdig sein, mehr zu leiden.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Nun gut, dann sagen Sie mir einmal selbst, wie ich nach Ihrer Meinung am besten sterben würde ... damit es möglichst tugendhaft herauskommt, meine ich. Nun, so reden Sie!«

»Gehen Sie an uns vorbei, und verzeihen Sie uns unser Glück!«”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Hol's der Teufel, man kann absolut nicht sterben ohne ›Erklärungen‹; es ist schrecklich, wieviel Erklärungen ich abgebe.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Jetzt, scheint es, verlieren Sie Ihre Kaltblütigkeit und fangen an, sich zu wundern? Ich freue mich sehr, daß Sie einem Menschen ähnlich werden wollen.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Endlich blickte sie ihrer Gegnerin fest und gerade in die Augen und las sogleich klar alles, was in deren nichts Gutes verheißendem Blick funkelte. Das Weib hatte das Weib verstanden;”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Wenn Sie sich entschlossen, zu mir zu kommen, so geschah das aus Furcht. Und wen man fürchtet, den schätzt man nicht gering.”
Dostoïevski, L'idiot

Fyodor Dostoevsky
“Man will Sie unter Kuratel stellen, können Sie sich das denken? Sie mit allem, was drum und dran ist, mit Ihrem freien Willen und mit Ihrem Geld, das heißt mit den beiden Dingen, durch die sich ein jeder von uns von einem Vierfüßler unterscheidet!”
Dostoïevski, L'idiot

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