"Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..." Quotes

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"Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..." "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..." by Benjamin Kilchör
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“Die eigentliche Umwertung aller Werte ist in Jesus Christus geschehen. Das müssen und dürfen wir wissen und danach leben. Letzter Leitmaßstab sind nicht Glück und Wohlwollen, die höchsten Zielsetzungen der antiken Ethik. Es ist schon gar nicht die versuchte Selbstvervollkommnung. Vielmehr ist es ein Leben in Verantwortung vor Gott, ein Leben in der Nachfolge Jesu Christi und in der Metanoia zu seinem Reich, wonach das eigene Leben eine fortgesetzte Bewegung von Buße und Umkehr sein soll. Dies bedeutet eine Heiligung, die aus der realen Gnade, dem Ausgelöscht- und Weggewischtsein der Sünde kommt dadurch, dass er sie ans Kreuz getragen hat.”
Harald Seubert, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“Die historisch-kritische Methode ist eine Folge des Säkularismus, eine Methode, die dem Wort Gottes zutiefst unangemessen ist und die sich, wie Friedrich Mildenberger einmal sagte, das Wort Gottes systematisch vom Leib hält. Sie tut dies in zweifacher Hinsicht: in seinen Forderungen und in seiner Erlösungs- und Errettungskraft.”
Harald Seubert, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“So ist christlicher Glaube nicht einfach ein Monotheismus, nicht eine Buchreligion: Er ist der Glaube an die Deszendenz (das Herabsteigen) und Kenose (Entäußerung) Gottes, der in Jesus Christus Mensch wird und damit der Zeit eine Mitte setzt (Christushymnus Phil 2,6–11).”
Harald Seubert, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“Der Glaube an die Menschwerdung Jesu Christi als Mitte der Schrift ist daher selbst, wie auch schon die Jünger und die Urchristenheit erfahren haben, Überwindung der menschlich-allzumenschlichen Mythologien und der religiösen, menschlichen Verehrungen Gottes. Christlicher Glaube ist das Ende der Religion.”
Harald Seubert, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“Wo wir im Schriftwort nur menschliche Nachrichten vernehmen, da vermag der Graben nicht überbrückt zu werden. Wo aber der Heilige Geist selbst zu Wort kommt, da scheint das Wort der Propheten und Apostel, das Gottes eigenes Wort ist, als Licht an einem dunklen Ort und ist unseres Fußes Leuchte.”
Benjamin Kilchör, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“Die Gottesgegenwart im Alten Testament ist für Paulus von seinem Bekehrungserlebnis her immer Christusgegenwart. Das Alte Testament handelt also nicht nur von Christus, wo es ihn mehr oder weniger explizit als kommenden Messias verheißt, sondern überall, wo Gott erscheint, wo er spricht, wo er handelt, wo er durch seinen Geist im Volk und unter den Propheten gegenwärtig ist. Der Vater zeigt sich immer im Sohn durch den Geist.”
Benjamin Kilchör, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor 3,16): Wie die Herrlichkeit Gottes im Allerheiligsten des Tempels wohnt, so wohnt der Geist in unseren Herzen und macht uns zu Gottes Tempel. Durch den Geist ist Gottes Schechina in uns gegenwärtig.”
Benjamin Kilchör, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“Gottes Geist ist der Geist der richterlichen Herrlichkeit Gottes; wo Gottes Geist ist, ist der Thron Gottes, sein Richterstuhl, gegenwärtig und unterscheidet Gut und Böse, Licht und Finsternis, Leben und Tod.”
Benjamin Kilchör, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."
“So wichtig sicher die Kategorie von Verheißung und Erfüllung für das Verhältnis von Altem und Neuem Testament ist, so groß ist auch die Gefahr, Christus im Alten Testament nicht als den Gegenwärtigen, sondern nur als den großen Abwesenden zu finden.”
Benjamin Kilchör, "Und es geschah eine Stimme aus der Wolke..."