Arbete mellan misär och utopi Quotes

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Arbete mellan misär och utopi Arbete mellan misär och utopi by André Gorz
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“Die institutionellen Entscheidungsträger, die diese Politiken ins Werk setzen können, sind jedoch nicht die Akteure jener anderen Gesellschaft, die heraufkommen muß. Man darf von der Politik nur erwarten, daß sie die Freiräume schafft, in denen sich die alternativen sozialen Praktiken entwickeln können.”
André Gorz, Arbete mellan misär och utopi
“Die Sozialisierung wird solange frustrierte, unangepaßte, verstümmelte und hilflose Individuen hervorbringen, wie sie daran festhält, alles auf »die soziale Integration durch den Arbeitsplatz« zu setzen, alles auf die Integration in eine »Arbeitnehmergesellschaft«, in der alle Tätigkeiten nur als »Mittel, seinen Lebensunterhalt zu verdienen«, geschätzt werden.”
André Gorz, Arbete mellan misär och utopi
“Es ist unsinnig, eine Arbeit, die zu immer weniger Arbeit und Lohn für alle führt, als wesentliche Quelle von Autonomie, Identität und Entfaltung aller darzustellen.”
André Gorz, Arbete mellan misär och utopi
“Wirtschaftlich gesehen ist es vorteilhafter, das wenige an notwendiger Arbeit auf wenige Leute zu konzentrieren, denen man dann das Gefühl vermittelt, sie seien eine privilegierte Elite, die ihre Privilegien ihrem Eifer verdanken, der sie von den »Verlierern« unterscheidet. Nichts hinderte, technische gesehen, die Firma daran, die Arbeit auf eine viel größere Anzahl von Menschen mit je nur zwanzig Arbeitsstunden zu verteilen. Aber diese Menschen hätten dann nicht mehr die »richtige« Einstellung zur Arbeit: Sie würden sich nicht als als kleine Unternehmer verstehen, die ihr Wissenskapital verwerten.”
André Gorz, Arbete mellan misär och utopi
“Sich der Globalisierung zu widersetzen, sie mit national beschränkten Maßnahmen verhindern zu wollen, bedeutet unweigerlich die Kapitulation vor dieser Globalisierung. Es kann nicht darum gehen, die Globalisierung zu bekämpfen und zu versuchen, sich ihr zu entziehen. Vielmehr gilt es auf globaler Ebene, mit globalen Mitteln für eine andere Globalisierung zu kämpfen. Der Widerstand gegen das transnationale Kapital muß selbst ein transnationaler sein und der gegen die Akteure dieser Globalisierung verlangt vor allem Akteure, die für eine andere Globalisierung streiten, eine Globalisierung, die von einer den ganzen Erdball einbeziehenden Vision und Solidarität und einem weltumspannenden Zivilisationsaufruf getragen wird.”
André Gorz, Arbete mellan misär och utopi
“Soll der Kapitalismus nun also trotz allem gerettet werden? Ist das überhaupt möglich? Kann man nichts Besseres tun? Können wir seinen Exodus mit unserem Exodus in nicht von ihm beherrschte Gegenden beantworten?”
André Gorz, Arbete mellan misär och utopi
“Von Symptombehandlungen der »Krise« ist nichts zu erwarten, denn es handelt sich um keine Krise mehr. Vielmehr hat sich ein neues System etabliert, und zwar eines, das die »Arbeit« massenweise abschafft. Es zwingt alle, gegen alle um die immer weniger werdende »Arbeit« zu kämpfen, und stellt dadurch die schlimmsten Formen von Herrschaft, Unterwerfung und Ausbeutung wieder her. Aber nicht diese Abschaffung der »Arbeit« dürfen wir diesem neuen System vorwerfen, sondern daß es eben diese »Arbeit«, deren Normen, Würde und allgemeine Zugänglichkeit es abschafft, weiterhin als Pflicht eines jeden, als verbindliche Norm und unersetzliche Grundlage unserer Rechte und unserer Würde postuliert. Deshalb müssen wir den Mut aufbringen, den Exodus aus der »Arbeitsgesellschaft« zu wagen. Sie besteht nicht mehr und kehrt auch nicht wieder zurück.”
André Gorz, Arbete mellan misär och utopi