Der Sandmann Quotes

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Der Sandmann Der Sandmann by E.T.A. Hoffmann
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“Perhaps, too, you will then believe that nothing is more wonderful, nothing more fantastic than real life, and that all that a writer can do is to present it as "in a glass, darkly".”
E.T.A. Hoffmann, The Sandman
“But if, like a bold painter, you had first sketched in a few audacious strokes the outline of the picture you had in your own soul, you would then easily have been able to deepen and intensify the colors one after the other, until the varied throng of living figures carried your friends away and they, like you, saw themselves in the midst of the scene that had proceeded out of your own soul.”
E.T.A. Hoffmann, The Sandman
“If there is a dark and hostile power, laying its treacherous toils
within us, by which it holds us fast and draws us along the path of
peril and destruction, which we should not otherwise have trod; if, I
say there is such a power, it must form itself inside us and out of
ourselves, indeed; it must become identical with ourselves. For it is
only in this condition that we can believe in it, and grant it the room
which it requires to accomplish its secret work. Now, if we have a
mind which is sufficiently firm, sufficiently strengthened by the joy
of life, always to recognize this strange enemy as such, and calmly to
follow the path of our own inclination and calling, then the dark
power will fail in its attempt to gain a form that shall be a reflection
of ourselves.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“It is the phantom of our own self whose deep affinity and profound influence on our state of mind either damns us to hell or uplifts us into heaven.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“Misty dreamers had not a chance with her; since, though she did not talk - talking would have been altogether repugnant to her silent nature.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“Perchance, dear reader, you will then believe that nothing is stranger and madder than actual life, and that this is all that the poet can conceive, as it were in the dull reflection of a dimly polished mirror.”
E.T.A. Hoffmann, The Sand Man
“Hast du, Geneigtester! wohl jemals etwas erlebt, das deine Brust, Sinn und Gedanken ganz und gar erfüllte, alles andere daraus verdrängend? Es gärte und kochte in dir, zur siedenden Glut entzündet sprang das Blut durch die Adern und färbte höher deine Wangen. Dein Blick war so seltsam als wolle er Gestalten, keinem andern Auge sichtbar, im leeren Raum erfassen und die Rede zerfloß in dunkle Seufzer. Da frugen dich die Freunde: »Wie ist Ihnen, Verehrter? - Was haben Sie, Teurer?« Und nun wolltest du das innere Gebilde mit allen glühenden Farben und Schatten und Lichtern aussprechen und mühtest dich ab, Worte zu finden, um nur anzufangen. Aber es war dir, als müßtest du nun gleich im ersten Wort alles Wunderbare, Herrliche, Entsetzliche, Lustige, Grauenhafte, das sich zugetragen, recht zusammengreifen, so daß es, wie ein elektrischer Schlag, alle treffe. Doch jedes Wort, alles was Rede vermag, schien dir farblos und frostig und tot. Du suchst und suchst, und stotterst und stammelst, und die nüchternen Fragen der Freunde schlagen, wie eisige Windeshauche, hinein in deine innere Glut, bis sie verlöschen will. Hattest du aber, wie ein kecker Maler, erst mit einigen verwegenen Strichen, den Umriß deines innern Bildes hingeworfen, so trugst du mit leichter Mühe immer glühender und glühender die Farben auf und das lebendige Gewühl mannigfacher Gestalten riß die Freunde fort und sie sahen, wie du, sich selbst mitten im Bilde, das aus deinem Gemüt hervorgegangen!”
E.T.A Hoffmann, The Sandman
“Die „Duplizität“ des menschlichen Daseins hat Hoffmann später als wechselseitige Bedingtheit von innerer Schau (Fantasie) und äußeren Gegebenheiten (Realität) zum künstlerischen Prinzip erhoben.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“Nur dein Glaube ist seine Macht.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“Haben wir festen (...) Sinn genug, um fremdes feindliches Einwirken als solches stets zu erkennen und den Weg (...) ruhigen Schrittes zu verfolgen, so geht wohl jene unheimliche Macht unter in dem vergeblichen Ringen nach der Gestaltung, die unser eigenes Spiegelbild sein sollte.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“Es ist auch gewiss, fügt Lothar hinzu, dass die dunkle psychische Macht, haben wir uns durch uns selbst ihr hingegeben, oft fremde Gestalten, die die Außenwelt uns in den Weg wirft, in unser Inneres hineinzieht, sodass wir selbst nur den Geist entzünden, der, wie wir in wunderlicher Täuschung glauben, aus jener Gestalt spricht.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“It is true, she speaks but few words; but the few words she docs speak are genuine hieroglyphs of the inner world of Love and of the higher cognition of the intellectual life revealed in the intuition of the Eternal beyond the grave.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“die Geschichte mit dem Automat hatte tief in ihrer Seele Wurzel gefaßt und es schlich sich in der Tat abscheuliches Mißtrauen gegen menschliche Figuren ein.”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann
“»Ach du mein hoher herrlicher Liebesstern, bist du mir denn nur aufgegangen, um gleich wieder zu verschwinden, und mich zu lassen in finstrer hoffnungsloser Nacht?«”
E.T.A. Hoffmann, Der Sandmann