Winterwassertief Quotes
Winterwassertief
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Lilly Lindner196 ratings, 4.42 average rating, 11 reviews
Winterwassertief Quotes
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“Vielleicht, ganz vielleicht wird die Luft eines Tages nach regennassen Büchern riechen. Es wird ein schöner Regen sein. Und ein wundersamer Augenblick. Und wir, wir werden dastehen und den Worten dabei zusehen, wie sie davonschwimmen in einem Meer voller Geschichten, in dem jede Wahrheit verborgen liegt.”
― Winterwassertief
― Winterwassertief
“Wir müssen nichts tun für unseren Tod.
Unser Leben lang können wir uns in einem Schrank unter der Treppe verstecken, und er wird uns dennoch finden. Der Tod wird in einem unsichtbaren Umhang erscheinen, mit einem Zauberstab fuchteln und uns wegzerren, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Er wird jede Spur unserer Existenz auf Erden tilgen, und das alles kostenfrei. Er verlangt keine Gegenleistung. Bei unserer Bestattung wird er sich verbeugen und die Lobpreisung für gut getane Arbeit entgegennehmen. Dann wird er verschwinden.
Das Leben ist etwas fordernder. Eines müssen wir nämlich immer tun. Atmen.
Ein und aus, jede Sekunde Minute Stunde jeden Tages müssen wir uns Luft zuführen, ob es uns gefällt oder nicht. Selbst wenn wir uns vornehmen, unsere Hoffnungen und Träume zu ersticken, müssen wir immer noch atmen. Selbst wenn wir verfallen und dem Mann an der Ecke unsere Würde verhökern, atmen wir noch. Wir atmen, wenn wir uns irren, wir atmen, wenn wir Recht haben, wir atmen sogar, wenn wir in einen Abgrund stürzen und unser Leben verfrüht ein Ende nimmt. Man kann das Atmen nicht weglassen.
Also atme ich.”
― Winterwassertief
Unser Leben lang können wir uns in einem Schrank unter der Treppe verstecken, und er wird uns dennoch finden. Der Tod wird in einem unsichtbaren Umhang erscheinen, mit einem Zauberstab fuchteln und uns wegzerren, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Er wird jede Spur unserer Existenz auf Erden tilgen, und das alles kostenfrei. Er verlangt keine Gegenleistung. Bei unserer Bestattung wird er sich verbeugen und die Lobpreisung für gut getane Arbeit entgegennehmen. Dann wird er verschwinden.
Das Leben ist etwas fordernder. Eines müssen wir nämlich immer tun. Atmen.
Ein und aus, jede Sekunde Minute Stunde jeden Tages müssen wir uns Luft zuführen, ob es uns gefällt oder nicht. Selbst wenn wir uns vornehmen, unsere Hoffnungen und Träume zu ersticken, müssen wir immer noch atmen. Selbst wenn wir verfallen und dem Mann an der Ecke unsere Würde verhökern, atmen wir noch. Wir atmen, wenn wir uns irren, wir atmen, wenn wir Recht haben, wir atmen sogar, wenn wir in einen Abgrund stürzen und unser Leben verfrüht ein Ende nimmt. Man kann das Atmen nicht weglassen.
Also atme ich.”
― Winterwassertief
