Netzkarte Quotes
Netzkarte
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Sten Nadolny120 ratings, 3.32 average rating, 7 reviews
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Netzkarte Quotes
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“Und dann der Herbst! Unausstehlich, wenn man selber herbstelt! Alte Bunker erspähte ich, bröckelnde Mauern, erste gelbe Blätter, Morgennebel, Abendrauch. In früheren Jahren war bei mir das erste Anzeichen von Herbst immer eine Nachdenklichkeit, ein frommes Gefühl, eine Bereitschaft zu dienendem Fleiß – natürlich eine Spätfolge aus der Schulzeit! Im Herbst wurden neue, glatte, saubere Hefte angefangen, die erste Seite immer in Schönschrift.”
― Netzkarte
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“So, jetzt besuche ich Freunde, jetzt lasse ich mich energisch auf Menschen ein! Ab heute geht es aufwärts, ich werde mein Ohr öffnen und lernen, das ist ja nicht utopisch, das können andere auch. In Starnberg habe ich meinen elektrischen Rasierer vergessen. Gut, mir auch recht! Ich rasiere mich in Zukunft naß! Wenn ich schon einen neuen Anfang mache, dann gleich mehrere!
Und das Schreiben lasse ich sein. Schluß mit dem Notieren, jetzt nur noch Sprechen, Anfassen, Pläne machen!”
― Netzkarte
Und das Schreiben lasse ich sein. Schluß mit dem Notieren, jetzt nur noch Sprechen, Anfassen, Pläne machen!”
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“Es kränkt mich etwas, wie selbstverständlich der Spätsommer leuchtet, auch ohne daß ich guter Laune bin.”
― Netzkarte
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“Über den schon leuchtend grünen Wiesenhügeln stand die volle Nachmittagssonne. Die Bäume schlugen so kräftig aus, daß man geradezu ausweichen mußte.”
― Netzkarte
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“Ein ausverkauftes, erwartungsvoll gestimmtes Kino ist ein Erlebnis. Die Phantasien über den bevorstehenden Film bekommen Bärenkräfte. Wenn er dann wirklich spannend ist, wird die Sache unvergeßlich.”
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“Das Land zwischen Hamburg und Sylt bestand aus lauter Striemen. Waagerecht: das waren die Äcker, Feldraine und Mistbahnen. Senkrecht: der Regen!”
― Netzkarte
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