Armin’s Reviews > W.A. Mozart > Status Update
Armin
is 93% done
Der Titus wird immer einen Platz in meinem Herzen haben, zumindest die besten Momente, zumal Abert die musikalischen Grundlagen dafür liefert und persönliche Leistung und den Griff ins Regal der Seria-Konventionen schlüssig aufdröselt. Seine fundierte Analyse der Zauberflöte rettet die durch Dauertraktierung in 10 von 13 Waldorschuljahren ruinierte Zauberflöte für mich, bzw. macht sie zum frischen Hörvergnügen.
— Sep 01, 2021 12:50AM
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Armin’s Previous Updates
Armin
is on page 2330 of 2395
Zauberflöte geschafft, neben der Untersuchung der musikalischen Feinheiten spielt die Rolle als Bahnbrecher für die deutsche Oper eine große Rolle. Der Vorläuferschaft zu Richard Wagner und der Verwendung von Leitmotiven erteilt Abert jedoch eine klare Absage, auch wenn er die Vorwegnahme zahlreicher Stilmittel der Romantik aufzeigt.
— Sep 07, 2021 06:43AM
Armin
is on page 2180 of 2395
Bei Cosi wie bei den späteren Instrumentalkompositionen nimmt Abert nicht mehr jeden Takt einzeln unter die Lupe, was dem Lesetempo zugute kommt, ohne den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Tatsächlich bleiben die Hauptcharakterstika sogar besser im Gedächtnis, bzw. sind auf Anhieb erinnerbar. Die letzten 3 Sinfonien habe ich mir wegen Übergenauigket bis zum Schluss aufgehoben, sonst noch Titus und Zauberflöte.
— Aug 30, 2021 01:53AM
Armin
is 86% done
Die Reise nach Berlin als musikalischer Triumphzug, der nichts einbringt, außer jede Menge Einblicke in Bachs musikalische Erbschaft in Form von Partituren und Kontakt mit deutlich unbegabteren Schülern von Schülern.
Bei den von Prüderie (PC 19.Jh) diktierten Rettungsversuchen von Mozarts Musik zu Cosi fan tutte lässt Abert keine Peinlichkeit aus, verweist aber auf den Buffo-Charakter des Werkes, der Untreue zulässt.
— Aug 26, 2021 12:16PM
Bei den von Prüderie (PC 19.Jh) diktierten Rettungsversuchen von Mozarts Musik zu Cosi fan tutte lässt Abert keine Peinlichkeit aus, verweist aber auf den Buffo-Charakter des Werkes, der Untreue zulässt.
Armin
is 85% done
Requiem und Tod und Nachwirkung vorgezogen. Gerade die Analyse der Totenmesse, ihrer Schönheiten, der harmonischen Neuerungen wie des gezielten Rückgriffs auf alte Kirchenlithurgie großartig. Auch ein wenig Trauer über von Süßmeyer eingesetzte Rückfälle in alte Routine, bzw. übersehenes Potenzial.
— Aug 26, 2021 06:40AM
Armin
is on page 1964 of 2395
Ausführliche Analyse von Don Giovanni samt Wirkungsgeschichte. Die gescheiterten Versuche einer allgemein gültigen Deutschen Übersetzung sind inzwischen absolut obsolet, die globale Opern-Szene spielt seit Karajan nur noch das Original und oft sogar die Prager Version ohne die von Abert gerügten Wiener Einsprengsel, die sich nicht gut mit der Handlung vertragen, auch wenn es sich wunderschöne Arien handelt.
— Aug 08, 2021 09:43AM
Armin
is on page 1864 of 2395
A nimmt gegen E.T.A. Hoffmanns These Stellung, Donna Anna sei von Don Giovanni vergewaltigt worden und eigentlich von der Manneskraft des Prachtkerls so beeindruckt, dass Don Ottavio nur noch pro forma Verlobter ist. Die Opera buffa des 18. Jahrhunderts hat klare musikalische Codes für Poverinas und macht auch sonst kein Geheimnis aus der Vorgeschichte von Sitzen gelassenen Bräuten und entehrten Frauen.
— Jul 27, 2021 03:57AM
Armin
is on page 1839 of 2395
Abert geht die ganze Vorgeschichte des Don Juan-Stoffes von T di Molina über Molière bis zur unmittelbaren Vorgänger-Oper von Gazzaniga/Bertati durch, die einige Zeit parallel aufgeführt und sogar durch Übernahme der Registerarie aufgepeppt wurde. Besonders die Übernahmen, Raffungen aus Bertati durch Da Ponte sind interessant oder bezeichnend. Auch die Psychologie des aktiven, reflexionsfreien, deshalb arienlosen DG.
— Jul 16, 2021 02:01AM
Armin
is 74% done
Hauptattraktion d. Kapitels über die Werke zwischen Figaro und DG sind die Analysen der späten Klavierwerke, der Streichquintette (KV515/16) und der Prager Sinfonie. Die Kleine Nachtmusik wird kurz abgehandelt (Parallelen zu CPE Bach im Finale), der musikalische Spaß bekommt dagegen eine ebenso ausführliche Analyse wie die Sinfonie, Abert erklärte jedes einzelne parodistische Element bis auf den kleinsten Tonschritt
— Jul 14, 2021 11:20AM
Armin
is 71% done
Die Analyse von Nozze di Figaro ist so tief gehend, erhellend, auch in Sachen Querbezüge zu anderen Werken KV 428/504, zugleich ein informeller Overkill, ich konnte, trotz mehrmaliger Durchgänge durch die Oper nicht alles auflösen nachvollziehen, was aber Abert in den Einzelstimmen ausgemacht hat. Trotzdem eine absolut brillante Analyse, habe auch in Diskussionen mit professionellen Interpreten v, A profitiert
— Jul 08, 2021 01:42PM
Armin
is 69% done
Bei seiner Analyse der Nozze die Figaro lässt Abert keine noch so versteckte Schönheit jeder Szene aus. Kein Buch, mit dem man so schnell fertig wird, dafür Erkenntnisgewinn über alle Maßen.
— Jun 07, 2020 02:45AM

