Sana’s Reviews > Die Deutschen In Ihrem Jahrhundert 1890 1990 > Status Update
Sana
is on page 291 of 579
Diesen elend langen, indirekten Vergleich mit dem Obrigkeitsstaat und der Einbindung der reformierten Kirche darin, nur um zu verstehen, welche Ausmaße der Glaube an Hitler und die Lehren der Nazis annahmen, hätte ich echt nicht gebraucht. Dafür war das Kapitel darüber, warum ausgerechnet die Juden zu Hitlers Sündenbock wurden, recht interessant, auch wenn ich das meiste bereits wusste.
— Jan 31, 2019 01:34PM
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Sana
is finished
Gestern beendet, und die Zusammenfassung am Ende hätte echt nicht sein müssen. Dafür haben meine Hirnzellen gegen 23 Uhr nach zwei 45-Stunden-Wochen nicht mehr gereicht. Aber insgesamt finde ich dieses Buch sehr empfehlenswert, um seine Geschichtserkenntnisse zu erweitern und besonders sein Wissen zur deutschen Identität, die mir bis dato wie nicht existent vorkam. Nur die vielen Bezüge und Zitate waren zu viel.
— Feb 07, 2019 07:48AM
Sana
is on page 334 of 579
Fast am Ende angelangt, und ich finde es echt erstaunlich, wie ,schnell' sich die BRD aufgepäppelt hat, besonders politisch und demokratisch gesehen, was natürlich auch dem Engagement der neuen Generation zu verdanken ist, besonders der 68er Bewegung. Aber ich finde es gut, dass Krockow aufzeigt, dass Demokratie nicht ist, seinen Willen durchzusetzen und andere als ,,unwahr'' zu betrachten. Das verstehen viele nicht.
— Feb 04, 2019 02:21AM
Sana
is on page 263 of 579
Irgendwie geht mir der Autor etwas sehr schnell durch die Machtergreifung XD Klar, Vieles sollte einem aus der Zeit auch bekannt sein, aber dass er eigentlich nur auf die Gesellschaft eingeht und was die NSDAP rein psychologisch so attraktiv machte, enttäuscht mich ein bisschen. Da hätte ich tatsächlich mehr Input gebraucht, weil ich dort nicht ganz so sattelfest im Thema bin, zumindest was die Taten der Nazis angeht
— Jan 29, 2019 03:23AM
Sana
is on page 242 of 579
Da sind echt viele Zitate aus ,Mein Kampf' drin - und meine Güte, ich habe zwar schon 1,2 Ausschnitte daraus gelesen, aber in dieser Fülle ist es echt unfassbar, wie ekelhaft und zugleich genial dieser Mann ist. Wie kann jemand, der so kalt und nüchtern beschreibt, wie man Menschen an Propaganda fesselt - das sogar VERÖFFENTLICHT - so eine Menge auf seine Seite ziehen?
— Jan 27, 2019 10:52AM
Sana
is on page 153 of 579
Ich bin stolz auf mich, dass mein Wissen zur Weimarer Republik und dem ersten Weltkrieg davor fast komplett dem Text nun entsprochen hat XD Mich hat tatsächlich nur überrascht, dass die Nationalsozialisten vor ihrem politischen Zuwachs zunächst an Universitäten an Beliebtheit gewannen, inmitten all der jungen Leute :o Da sieht man es wieder: Bildung schützt einen nicht zwangsläufig vor Faschismus.
— Jan 27, 2019 07:52AM
Sana
is on page 116 of 579
Den 1. Weltkrieg hätte er ruhig ausführlicher beschreiben können. Aber wie aussichtslos das ganze Unterfangen von Anfang an war, hat er wirklich gut eingefangen. Besonders wie nutzlos die deutsche See,,macht'' gewesen ist ^.^
— Jan 16, 2019 03:33PM
Sana
is on page 111 of 579
Bin mittlerweile echt froh, dieses Buch zu lesen. Es ist nicht immer leicht und der Autor referiert wahnsinnig viel, ebenso wie er mit Zitaten spielt, aber es vertieft echt mein Verständnis der psychologischen Seite der Kriegsbegeisterung der Deutschen vor und während des 1. Weltkrieges. Dass es sich eigentlich nicht gegen das Moderne an sich richtet, sondern gegen ihr eigenes Selbstbewusstsein.
— Jan 16, 2019 03:07PM
Sana
is on page 88 of 579
Auch wenn der Autor sich ein wenig wiederholt, so kann ich die Identitätskrise damals wirklich verstehen. Ein total zerflicktes Land, das nur regionale Identitäten hatten, genauso wie die Politik eher Mileus bediente als die Massen anzusprechen, und an der Spitze steht natürlich Preußen als königliche Tradition und das Parlament als Ausblick in die Moderne. Und in der Gegenwart ist auch keine echte Identität da...
— Jan 15, 2019 01:01AM
Sana
is on page 66 of 579
Und es ist erschreckend, wie viele Parallelen man zur heutigen Zeit finden kann; auch damals hatten die Sozialdemokraten nach großem Aufschwung eine ziemliche politische Isolation, und auch heute interessiert sich kein Schwein für soziale Gerechtigkeit. Und damals war es ebenso der Fall, dass keine Partei mal auf die andere zugehen wollte, und das obwohl die Demokratie in ihren Anfängen war. Wir lernen es wohl nicht.
— Jan 11, 2019 02:36PM
Sana
is on page 65 of 579
Schon interessant, dass der Autor mich meine Denkweise über die Epoche der Romantik überdenken lässt. Anfangs fand ich die Passage zur Jugendbewegung Ende des 19.JH ermüdend, aber er hat schon recht, dass es diese romantischen Motive eigentlich nie gab. Tatsächlich war es früher doch trostloser, wo man nur an seinem Stand und Besitz gemessen wurde, auch in Sachen Eheschließung. Das hat wirklich meine Sicht verändert.
— Jan 11, 2019 02:33PM

