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Stefan
is on page 300 of 464
Einzelne Szenen zeigen, dass der Roman leise Machtausübung präzise darstellen kann (Dreh mit Riefenstahl, Festnahme Kurst Heusers).
Insgesamt bleibt er jedoch handwerklich schwach: überdehnte Kapitel, steife Dialoge, viel Name-Dropping und belanglose Gespräche.
Zentrale Motive werden wiederholt behauptet, aber selten erzählerisch eingelöst.
— Feb 04, 2026 08:19PM
Insgesamt bleibt er jedoch handwerklich schwach: überdehnte Kapitel, steife Dialoge, viel Name-Dropping und belanglose Gespräche.
Zentrale Motive werden wiederholt behauptet, aber selten erzählerisch eingelöst.
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Stefan’s Previous Updates
Stefan
is on page 350 of 464
Die moralische Dimension von Pabsts Arbeit in Nazideutschland wird angesprochen, aber nicht weitergetragen – der Text verharrt im Stillstand.
Der Roman will vieles zugleich sein (Lehrstück, Familiengeschichte …), ist letztlich aber keines davon.
— Feb 05, 2026 08:07PM
Der Roman will vieles zugleich sein (Lehrstück, Familiengeschichte …), ist letztlich aber keines davon.
Stefan
is on page 220 of 464
Die zentrale Begegnung mit Goebbels wirkt überinszeniert und kippt stellenweise ins Groteske.
Hektik, Gestik und Effekte demonstrieren Macht, nehmen der Szene aber ihre Ernsthaftigkeit.
Statt historischer Bedrohung entsteht der Eindruck einer theatralischen, fast slapstickhaften Zuspitzung, die mehr behauptet als vertieft.
— Feb 02, 2026 08:17PM
Hektik, Gestik und Effekte demonstrieren Macht, nehmen der Szene aber ihre Ernsthaftigkeit.
Statt historischer Bedrohung entsteht der Eindruck einer theatralischen, fast slapstickhaften Zuspitzung, die mehr behauptet als vertieft.
Stefan
is on page 180 of 464
Das Personal kommt und geht, ohne Spuren zu hinterlassen. Namen werden eingeführt, erfüllen eine Funktion, verschwinden wieder.
„Herr Witschnick ist beliebt. Er ist ein guter Lehrer. Er liest ihnen Gedichte von Eichendorff, Goethe und Hölderlin vor, sein Vortrag ist melodiös, danach müssen sie Aufsätze schreiben und erklären, was sie gehört haben.“
Toll.
— Feb 01, 2026 08:19PM
„Herr Witschnick ist beliebt. Er ist ein guter Lehrer. Er liest ihnen Gedichte von Eichendorff, Goethe und Hölderlin vor, sein Vortrag ist melodiös, danach müssen sie Aufsätze schreiben und erklären, was sie gehört haben.“
Toll.
Stefan
is on page 150 of 464
Perspektivwechsel und Symbolik wirken oft gesetzt, nicht notwendig.
Zusätzlich irritiert eine Wortwahl, die den historischen Ton stellenweise verfehlt.
— Jan 31, 2026 09:03PM
Zusätzlich irritiert eine Wortwahl, die den historischen Ton stellenweise verfehlt.
Stefan
is on page 100 of 464
Dialoge und Figurenrede erscheinen steif, floskelhaft und funktional, als wollten sie Oberflächlichkeit nicht zeigen, sondern behaupten.
Auch die bewusst schlichte, kurze Syntax bleibt oft stumpf und spannungsarm.
Gute Idee, aber sprachlich und dramaturgisch zu deutlich ausgestellt.
— Jan 29, 2026 08:18PM
Auch die bewusst schlichte, kurze Syntax bleibt oft stumpf und spannungsarm.
Gute Idee, aber sprachlich und dramaturgisch zu deutlich ausgestellt.
Stefan
is on page 40 of 464
Recht gelungener Einstieg, gute Grundanlage.
Die sprachliche Simulation von Wilzeks Verwirrung wirkt stellenweise überzogen und etwas zu demonstrativ.
— Jan 27, 2026 05:21AM
Die sprachliche Simulation von Wilzeks Verwirrung wirkt stellenweise überzogen und etwas zu demonstrativ.

