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Viktoria
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Mein Gehirn rattert, brodelt, dampft von diesem Balbuta. Finde aber spannend, dass man ziemlich schnell lernt, die Sprache zu verstehen, v.a. wegen Assoziationen mit den bekannten Sprachen. Anstrengend ist es trotzdem. Werde an dem Buch lange knabbern (auch wegen Arbeit).
— Feb 04, 2026 07:08AM
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Viktoria’s Previous Updates
Viktoria
is 41% done
Boah! Jetzt kommt der Moment, wo der Autor so sehr mit der Form beschäftigt ist, dass ich mir denke, komm zum Punkt oder zum Wesentlichen. Andertaler und Neandertaler Wälder, dazwischen die Alte Benigna- die Flüsterin, die die Menschen aus dem Andertalen Wald vom Überflüssigen befreit/heilt, indem sie das an die Grenze zum Neandertalen Wald bringt.
— Feb 08, 2026 07:25AM
Viktoria
is 33% done
Ende 2. Teil. Es ist faszinierend, wie Autor mit Genres spielt und etwas eigenes kreiert. Hier schon wieder- Dystopie, und doch nicht, dazu noch magische/ märchenhafte Elemente. Und so ist man nicht nur damit beschäftigt, den Sinn/die Aussage im ganzen Text zu finden, sondern beschäftigt sich noch mit einzelnen Elementen/Motiven/Anspielungen/Symbolen.
— Feb 07, 2026 11:07PM
Viktoria
is 19% done
Ende der ersten Geschichte. Seelenstripteas im Verhörraum. Stimmung: melancholisch. Sehr experimentell durch Conlang "Balbuta". Gedankenexperiment mit minimalen Krimielementen. Sprache als Mittel zur Freiheit und Identifikation. Meine liebsten Momente - Dialoge. Habe alle Interaktionen der Figuren genossen.
— Feb 05, 2026 11:58AM
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Viktoria
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Feb 04, 2026 07:15AM
Mein Kater wird heute nur mit "mau amiloje laputko" angesprochen:D Gefällt ihm nicht, guckt böse :D
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Ich weiß gar nicht was "mau ... laputko" heißt? Ich würde auch böse gucken (oder verdruckst). Vielleicht ist ihm auch zu kalt?
:) würde mich übrigens interessieren, ob du an dem Buch Spaß mit dieser Sprachespielerei Spaß haben würdest. Ich weiß noch nicht, wohin das alles hier führt. "Mau amiloje laputko" heißt so was wie "Mein süßes/ liebes Kätzchen". Man kann nicht nur den Katz so nennen:) Die Wurzeln von "amiloje" und "laputko" sind der Muttersprache entnommen und die Bedeutung angepasst. Ich habe mir z.B. auch "den Kopf" schnell merken können - "huta"- wie Hut, den man auf dem Kopf trägt:)
Dass mit dem langsam machen bei dem Buch kann ich total nachvollziehen. Ich fand die erste Geschichte super, hab aber seither eine Pause eingelegt, weil ich den Eindruck habe, dass die folgenden Geschichten nicht unbedingt und unmittelbar mit der ersten zusammenhängen. Und so kann man ganz gut pausieren, finde ich, werde aber bald wieder Lust bekommen weiterzumachen.
Ich meine, dass die Geschichten mit kleinen Hinweisen/Momenten miteinander verbunden sind. Aber ich denke, dass man mit den Pausen dazwischen auch gut fahren kann. Ich bin fast mit der ersten heute fertig - noch 12 Seiten. Bei mir war es auf und ab: innerhalb der Geschichte viele starke Momente, aber auch Schnarchstrecken. Ich pflege noch die Hoffnung, dass mir das ganze Konstrukt nach dem kompletten Lesen sich offenbart. Werde deshalb lieber langsamer, aber ohne Pausen lesen. Das einzige, was ich schade finde, dass ich keine Originalversion ergattern konnte (wird in Belarus nicht verkauft). Da soll wohl das Zusammenspiel der Sprachen (Belarussisch, Russisch, Trasjanka - Mischung aus beiden/ Dialekt) das Leseerlebnis verstärken. Ich halte zwar von dem Autor selbst für russischsprachiges Publikum erneut geschriebene Version, aber ich spüre, dass diese Nuancen fehlen :/


