Status Updates From Genie und Charakter. Zwanzi...
Genie und Charakter. Zwanzig männliche Bildnisse by
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Armin
is 82% done
Lasalle und Lord Byron. Mit der aufgeblasenen Ikone der Arbeiterbewegung war Retcliffe als Bullenbeißer des Gottesgnadentums schon hart ins Gericht gegangen, der ebenso leidenschaftliche Demokrat EL ist in seiner Parallelbio mit einer anderen wirkungsmächtigen, aber ebenso schnell erschöpften Existenz kaum gnädiger, denn er gibt den sich aristokratisch gerierenden Arbeiterführer der Lächerlichkeit preis.
— Aug 08, 2025 02:50AM
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Armin
is 65% done
Mit LdVs Homosexualität geht EL ziemlich offen um, auch mit Scheitern auf höchstem Niveau, Shakespeares Sonette und Rembrandts Selbstbilnisse sind essayistische Routineleistungen, Kunsthandwerk. Der Voltaire-Essay ist dagegen ein Paitschtörner im besten Sinne. Ansonsten viel Archäologie des eigenen Bildungswegs, meine Waldorflehrer mit geistigen Interessen haben allerlei Steine ihres Bildungsbaus von G&G gebrochen.
— Aug 06, 2025 07:54AM
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Armin
is 51% done
Die Analysen von politischem Personal mit mehr oder weniger großer Nachwirkung bot so allerlei Einsichten, auch in die Wirkungsabsicht des Autors oder die Gründe für den Erfolg in der Weimarer Republik. Das Geschreibsel über Leonardo wirkt wie eine essayistische Paraphrase von Mereschkowskijs Roman, die vielleicht ganz gut zu den Erklärbüchern zu Dan Browns Da-Vinci-Code passt.
— Aug 04, 2025 02:33AM
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Armin
is 48% done
Walther Rathenau als der dritte erfolgreiche Politiker und doch auf einem höheren Niveau gescheiterte Profiteur des Weltkriegs. Wäre interessant zu wissen, ob Musil WR schon vor ELs Essay auf dem Personalbogen für den MoE hatte.
— Aug 01, 2025 06:43AM
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Armin
is 43% done
Die Legende vom guten Präsidenten Wilson, der nur das Beste und Frieden für alle Zeiten wollte ist zwar längst als Ammenmärchen entlarvt, trotzdem ist sein Zwiegespräch mit George Washington über das Selbstverständnis einer jungen Nation, die an der Hinterzimmerdiplomatie alter Schule und allerlei Revanchegelüsten scheitern muss, trotzdem der Gipfel der Sammlung, so weit gelesen.
— Jul 30, 2025 04:22AM
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Armin
is 30% done
Emil Ludwig war der einzige westliche Journalist dem Stalin je ein Interview gewährte. Das hier enthaltene Portrait Lenins dürfte wohl die Eintrittskarte gewesen sein. Bei gleichzeitiger Lektüre von Child 44 sind diese Analysen von Genie und Charakter für so allerlei kalte Schauer gut.
— Jul 29, 2025 02:43AM
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Armin
is 28% done
Stanley - Peters -Rhodes Drei Kolonisatoren und Gründer von Imperien, die im Neokolonialen Wokismus alle ein G'schmäckle haben. An Stanleys Pfoten klebt schon bei EL das meiste Blut, Peters ist eine schwächliche Doppelexistenz mit zu wenig Willen zur Macht, der sich die besten Gelegenheiten durch die Lappen gehen ließ, Rhodes dagegen das Genie, das sich unbewaffnet ins Hauptquartier des Feindes wagt & Verbündete gew
— Jul 27, 2025 08:20AM
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Armin
is 16% done
Deutschland ist als Republik stärker als unter, schon länger schwächelnden Hohenzollern, die schon zu Bismarcks Zeiten ein Anachronismus waren, die minimalen territorialen Verluste kann eine substanziell nicht geschwächte Nation verkraften, versucht Emil Ludwig die Deutschen auf eine bessere Zukunft einzuschwören. Bin gespannt, was er dem englischen Entdecker Stanley abgewinnt.
— Jul 25, 2025 12:45AM
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Armin
is 12% done
Friedrich II. vonPreußen, Freiherr von Stein und Bismarck, die Eingangstrilogie wirkt eher wie ein Bruchband für von vergeblichen Weltkriegsanstrengungen, Novemberkollaps und Versailler Diktatfrieden gezeichnete Gemüter. Vorbilder, an deren Leistungen es anzuknüpfen gilt, wobei Stein durchaus als Vehikel dafür dient, die Defizite von Reichsgründer Bismarck aufzuzeigen. Eher mentalitätsgeschichtlich interessant.
— Jul 24, 2025 02:11AM
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