Mesoscope > Mesoscope's Quotes

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  • #1
    Friedrich Hölderlin
    “Möcht' ich ein Komet seyn? Ich glaube. Denn sie haben die Schnelligkeit der Vögel; sie blühen an Feuer, und sind wie Kinder in Reinheit. Größeres zu wünschen, kann nicht des Menschen Natur sich vermessen.”
    Friedrich Hölderlin

  • #2
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel
    “Erkennen heilt die Wunde, die es selber ist.”
    G. F. W. Hegel

  • #3
    Friedrich Schlegel
    “Überhaupt muß man auf mehr als einem Wege zum Ziel dringen können. Jeder gehe ganz den seinigen, mit froher Zuversicht, auf die individuellste Weise, denn nirgends gelten die Rechte der Individualität – wenn sie nur das ist, was das Wort bezeichnet, unteilbare Einheit, innrer lebendiger Zusammenhang – mehr als hier, wo vom Höchsten die Rede ist; ein Standpunkt, auf welchem ich nicht anstehen würde zu sagen, der eigentliche Wert ja die Tugend des Menschen sei seine Originalität.”
    Friedrich Schlegel

  • #4
    Friedrich Nietzsche
    “Ich liebe die großen Verachtenden, weil sie die großen Verehrenden sind und Pfeile der Sehnsucht nach dem andern Ufer.”
    Friedrich Nietzsche, Thus Spoke Zarathustra

  • #5
    Jürgen Habermas
    “The scientistic faith in a science that will one day not only fulfill, but eliminate, personal self-conception through objectifying self-description is not science, but bad philosophy.”
    Jürgen Habermas

  • #6
    Friedrich Nietzsche
    “Um allein zu leben, muss man ein Thier oder ein Gott sein - sagt Aristoteles. Fehlt der dritte Fall: man muss Beides sein - Philosoph....”
    Friedrich Nietzsche

  • #7
    C.G. Jung
    “Es wäre lächerliche und ungerechtfertigte Selbstüberhebung, wenn wir annehmen wollten, wir seien energischer oder intelligenter als das Altertum - unser Wissensstoff hat zugenommen, nicht aber die Intelligenz. Darum sind wir neuen Ideen gegenüber gerade so borniert und unfähig wie die Menschen in den dunklesten Zeiten des Altertums. An Wissen sind wir reich geworden, nicht aber an Weisheit.”
    Carl Jung

  • #8
    C.G. Jung
    “Alles Junge wird einmal alt, alle Schönheit vewelkt, alle Wärme erkaltet, jeder Glanz erlischt, und jeder Wahrheit wird schal und flach. Denn alle diese Dinge haben einmal Gestalt gewonnen, und alle Gestalten unterliegen der Einwirkung der Zeit; sie altern, kranken, zerfallen - wenn sie sich nicht wandeln. Sie können sich wandeln, denn der unsichtbare Funke, der sie einstmals zeugte, ist aus ewiger Kraft unendlicher Zeugung fähig. Niemand soll die Gefahr des Abstieges leugnen, aber er kann gewagt werden. Man soll ihn nicht wagen, aber es ist sicher, daß jemand ihn wagen wird. Wer hinuntersteigen muß, der tue es mit offenen Augen. Dann ist es ein Opfer, welches selbst den Sinn der Götter beugt.”
    Carl Jung

  • #9
    Immanuel Kant
    “Eine jede Wissenschaft ist für sich ein System; und es ist nicht genug, in ihr nach Principien zu bauen und also technisch zu verfahren, sondern muß man mit ihr, als einem für sich bestehenden Gebäude, auch architektonisch zu Werke gehen und sie nicht wie einen Anbau und als einen Theil eines andern Gebäudes, sondern als in Ganzes für sich behandeln, ob man gleich nachher einen Übergang aus diesem in jenes oder wechselseitig errichten kann.”
    Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft: Die dritte Kritik: Nachfolger von Der Kritik der reinen Vernunft und Kritik der praktischen Vernunft

  • #10
    Friedrich Wilhelm Joseph Schelling
    “Die Natur soll der sichtbare Geist, der Geist die unsichtbare Natur sein. Hier also, in der absoluten Identität des Geistes in uns und der Natur außer uns, muß sich das Problem, wie eine Natur außer uns möglich sei, auflösen.”
    Friedrich Schelling

  • #11
    Friedrich Nietzsche
    “Erwägt man, wie auf jeden einzelnen eine philosophische Gesamt-Rechtfertigung seiner Art, zu leben und zu denken, wirkt – nämlich gleich einer wärmenden, sengenden, befruchtenden, eigens ihm leuchtenden Sonne, wie sie unabhängig von Lob und Tadel, selbstgenugsam, reich, freigebig an Glück und Wohlwollen macht, wie sie unaufhörlich das Böse zum Guten umschafft, alle Kräfte zum Blühen und Reifwerden bringt und das kleine und große Unkraut des Grams und der Verdrießlichkeit gar nicht aufkommen läßt – so ruft man zuletzt verlangend aus: Oh daß doch viele solche neue Sonnen noch geschaffen würden! ... Es gibt noch eine andere Welt zu entdecken – und mehr als eine! Auf die Schiffe, ihr Philosophen!”
    Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft

  • #12
    Martin Heidegger
    “Das Fragen baut an einem Weg.”
    Martin Heidegger

  • #13
    Thomas Pynchon
    “Does Britannia, when she sleeps, dream? Is America her dream?-- in which all that cannot pass in the metropolitan Wakefulness is allow'd Expression away in the restless Slumber of these Provinces, and on West-ward, wherever 'tis not yet mapp'd, nor written down, nor ever, by the majority of Mankind, seen,-- serving as a very Rubbish-Tip for subjunctive Hopes, for all that may yet be true,-- Earthly Paradise, Fountain of Youth, Realms of Prester John, Christ's Kingdom, ever behind the sunset, safe til the next Territory to the West be seen and recorded, measur'd and tied in, back into the Net-Work of Points already known, that slowly triangulates its Way into the Continent, changing all from subjunctive to declarative, reducing Possibilities to Simplicities that serve the ends of Governments,-- winning away from the realm of the Sacred, its Borderlands one by one, and assuming them unto the bare mortal World that is our home, and our Despair.”
    Thomas Pynchon, Mason & Dixon

  • #14
    Thomas Mann
    “Wie seltsam mischt die Vorsehung uns Sterblichen Freude und Leid in einem Becher!”
    Thomas Mann

  • #15
    Johann Wolfgang von Goethe
    “Das Gebildete wird sogleich wieder ungebildet, und wir haben uns, wenn wir einigermaßen zum lebendigen Anschaun der Natur gelangen wollen, selbst so beweglich und bildsam zu erhalten, nach dem Beispiele mit dem sie uns vorgeht.”
    Johann Wolfgang von Goethe

  • #16
    Nick Cave
    “Be wary of anyone who denies art its true complex and eternal nature, repurposing it for their own political contrivances. Art should not lecture or talk down to us or reprimand us. There is little left of the sacred in the modern world, but great art still offers us an opportunity to experience the hallowed, the mysterious and the reverential. For me, art of true significance chaffs against the prescribed modes of the day on its way to the transcendental. We are humbled by its power, as it reflects back to us something about the enigma of our own nature. We stand before it, quieted and awed, touched by the eternal.”
    Nick Cave

  • #17
    “Ich schreibe Gedichte, um mich in der Wirklichkeit zu orientieren.... Erst durch das Schreiben erlangen für mich die Dinge Wirklichkeit. Sie ist nicht meine Voraussetzung, sondern mein Ziel.”
    Günter Eich

  • #18
    Ernst Jünger
    “Was ein südliches Meer an Geheimnissen birgt, ist für die an härtere Farben gewöhnten Augen des Norddeutschen von unerschöpflichem Reiz. Auch die Farben der Landtiere, etwa der Insekten, nehmen in heißeren Ländern an Reichtum und Mannigfaltigkeit zu; sie werden greller, metallischer, schärfer gegeneinander abgesetzt und herausfordernder. Aber nur das Meer gibt seinen Bewohnern jene spielende Eleganz und Weichheit der Töne, den irisierenden, bewegten Fluß seltener Gläser, die Harmonie der Übergänge, die wunderbare Zartheit und Innigkeit des Vergänglichen. Diese Farben sind traumhafter, sie gehören eher der Nacht als dem Tage an; sie bedürfen des dunkelblauen Abgrundes zum Schutz. Zuweilen klingen sie in ihren satten, violetten und dunkelroten Flecken, die sich in ein Fleisch brennen, das feinen weißen, rosa oder gelblichen Porzellanarten gleicht, an gewisse Orchideen, wie die Stanhopea, an; aber auch diese suchen ja die gleichmäßige, dunkelgrün dampfende Nacht der dichtesten Wälder auf. Es hat etwas Wunderbares, daß dieser magische Glanz gerade den feinsten, feuchtesten Strukturen des Lebens eigentümlich ist, und so bricht er denn auch aus dem kostbarsten und gefährdetsten Organ des menschlichen Körpers, aus dem Auge, hervor.

    So ein Arbeitsraum, in dem das Leben in vielen Formen versammelt ist, drängt den Vergleich mit der Werkstatt eines Uhrmachers auf, in der große und kleine Zeiger über hundert bemalte Ziffernblätter gehen. Das Auge erblickt ein ungemein sinnreiches Werk, gleichviel auf welchem seiner Räder es ruht, ob auf dem Schirm der Meduse, der sich im Rhythmus des Atems öffnet und schließt, oder auf dem winzigen Bläschen im Leib eines einzelligen Tieres, das im Takt des Herzschlages pulsiert.

    Jedes dieser Pendel, ob es nun lang ausholt oder kurz, schwingt in dem Punkte, der das Zentrum aller Zeiten ist.”
    Ernst Jünger, Das abenteuerliche Herz: Zweite Fassung - Figuren und Capriccios

  • #19
    Muhammad Iqbal
    “The idea that thought is essentially finite, and for this reason unable to capture the Infinite, is based on a mistaken notion of the movement of thought in knowledge. It is the inadequacy of the logical understanding which finds a multiplicity of mutually repellent individualities with no prospect of their ultimate reduction to a unity that makes us sceptical about the conclusiveness of thought. In fact, the logical understanding is incapable of seeing this multiplicity as a coherent universe. Its only method is generalization based on resemblances, but its generalizations are only fictitious unities which do not affect the reality of concrete things. In its deeper movement, however, thought is capable of reaching an immanent Infinite in whose self-unfolding movement the various finite concepts are merely moments. In its essential nature, then, thought is not static; it is dynamic and unfolds its internal infinitude in time like the seed which, from the very beginning, carries within itself the organic unity of the tree as a present fact.”
    Muhammad Iqbal

  • #20
    Ludwig Wittgenstein
    “Die Lösung des Problems des Lebens merkt man am Verschwinden dieses Problems.”
    Ludwig Wittgenstein, Tractatus Logico-Philosophicus

  • #21
    Charles Bukowski
    “Listen,' I said finally, 'when are you going to leave?”
    Charles Bukowski

  • #22
    Paul Celan
    “Sprich -
    Doch Scheide das Nein nicht vom Ja.”
    Paul Celan

  • #23
    Rainer Maria Rilke
    “Durch alle Wesen reicht der eine Raum:
    Weltinnenraum. Die Vögel fliegen still
    durch uns hindurch. O, der ich wachsen will,
    ich seh hinaus, und in mir wächst der Baum.”
    Rainer Maria Rilke

  • #24
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel
    “[D]er Zusammenhang des Unendlichen und des Endlichen ist freilich ein heiliges Geheimnis, weil dieser Zusammenhang das Leben selbst ist; die Reflexion, die das Leben trennt, kann es in Unendliches und Endliches unterscheiden, und nur die Beschränkung, das Endliche für sich betrachtet gibt den Begriff des Menschen als dem Göttlichen entgegengesetzt; außerhalb der Reflexion, in der Wahrheit findet sie nicht statt.”
    Hegel Georg Wilhelm Friedrich

  • #25
    Georg Wilhelm Friedrich Hegel
    “The easiest thing of all is to pass judgment on what is substantial and meaningful. It is much more difficult to get a real grip on it, and what is most difficult of all is both to grasp what unites all such things, and to give a full exposition of what that is.”
    G. F. W. Hegel

  • #26
    Johann Wolfgang von Goethe
    “Man mag sich stellen, wie man will, und man denkt sich immer sehend. Ich glaube, der Mensch träumt nur, damit er nicht aufhöre zu sehen. Es könnte wohl sein, daß das innere Licht einmal aus uns herausträte, so daß wir keines andern mehr bedürften.”
    Johann Wolfgang von Goethe

  • #27
    Walter Benjamin
    “Schrift ohne den zu ihr gehörigen Schlüssel eben nicht Schrift ist sondern Leben.”
    Walter Benjamin

  • #28
    Plato
    “But he who, having no touch of the Muses' madness in his soul, comes to the door and thinks that he will get into the temple by the help of art—he, I say, and his poetry are not admitted; the sane man disappears and is nowhere when he enters into rivalry with the madman.”
    Plato, Phaedrus



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