leynes > leynes's Quotes

Showing 1-2 of 2
sort by

  • #1
    Wolfgang Herrndorf
    “Ich dachte daran, dass es jetzt nicht mehr lange dauern würde, bis ich Tschick in seinem Heim besuchen konnte, und ich dachte an Isas Brief. Auch an Horst Fricke und sein Carpe diem musste ich denken. Ich dachte an das Gewitter über dem Weizenfeld, an Pflegeschwester Hanna und den Geruch von grauem Linoleum. Ich dachte, dass ich das alles ohne Tschick nie erlebt hätte in diesem Sommer und dass es ein toller Sommer gewesen war, der beste Sommer von allen, und an all das dachte ich, während wir da die Luft anhielten und durch das silberne Schillern und die Blasen hindurch nach oben guckten, wo sich zwei Uniformen ratlos über die Wasseroberfläche beugten und in einer stummen, fernen Sprache miteinander redeten, in einer anderen Welt - und ich freute mich wahnsinnig. Weil, man kann zwar nicht ewig Luft anhalten. Aber doch ziemlich lange.”
    Wolfgang Herrndorf, Tschick

  • #2
    James Baldwin
    “And this was perhaps the first time in my life that death occurred to me as a reality. I thought of the people before me who had looked down at the river and gone to sleep beneath it. I wondered about them. I wondered how they had done it—it, the physical act. I had thought of suicide when I was much younger, as, possibly, we all have, but then it would have been for revenge, it would have been my way of informing the world how awfully it had made me suffer. But the silence of the evening, as I wandered home, had nothing to do with that storm, that far off boy. I simply wondered about the dead because their days had ended and I did not know how I would get through mine.”
    James Baldwin, Giovanni’s Room



Rss
All Quotes



Tags From leynes’s Quotes