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Es geht weiter, nachdem die Familie Atreides im ersten Band die vom galaktischen Kaiser zugewiesene Patenschaft des Wüstenplaneten erfolgreich gegen die Machenschaften von Paul Atreides Großvater, Baron Harkonnen, verteidigt hat. Paul stieß dabei auf die besonderen Eigenschaften des nur auf Arrakis vorkommenden Melange, einer Substanz die hellseherische Fähigkeiten verleihen kann. Am Ende zwang Paul mithilfe der ihm fanatisch zugetanen Einwohner des Planeten -- der Fremen -- den korrupten Altkaiser, zu seinen Gunsten abzutreten. Für die Fremen, und, nach einem Glaubenskrieg, für die ganze Galaxis, avancierte Paul zum Messias.
Das von Paul vorhergesehene Ende des Messias-Schicksals -- Folgen der Unfehlbarkeit, heiliger Krieg, Tod -- rollt in diesem Fortsetzungsdoppelband von Anfang an scheinbar unaufhaltsam auf Paul und seine Schwester, die auf Arrakis geborene Alia, zu. Nachdem Paul über zehn Jahre als Kaiser regiert hat, herrscht anscheinend Frieden. Chani, Pauls Fremen-Liebe, bringt Zwillinge zur Welt. Paul aber verschwindet nach mehreren Attentatsversuchen unerwartet in der Wüste.
Alia übernimmt -- und hat genauso mit dem Messias-Anspruch zu kämpfen. Auch das genetische Id des von ihr getöteten Barons mischt wieder zerstörerisch mit. Pauls noch sehr junge Kinder versuchen zu überleben und bemühen sich gleichzeitig, den Teufelskreis der Macht zu durchbrechen. Sie lernen das Geheimnis der legendären Sandwürmer kennen und lenken das Schicksal der Menschheit in eine ungeahnte neue Richtung.
Neben den vielen fein gesponnenen Erzählungssträngen stellt Frank Herbert die Frage: Kann die Menschheit langfristig lernen, von absoluten Werten abzusehen, so dass sie sich nicht ständig zu vernichten droht? Die rasante Welt von Arrakis, mit den harten aber loyalen Fremen, der Superdroge Melange und ihren gewaltigen Wüstenlandschaften bildet einen unvergesslichen Rahmen für diesen Zukunftsroman mit Tiefgang.
Der vorliegende Sonderband enthält einige Fotos aus der zweiten Dune-TV-Serie und einer Kurzbiografie Herberts am Ende, die man erst am Schluss lesen sollte, da sie den Ausgang von Children of Dune verrät. --Kai Bosse
955 pages, Paperback
First published April 1, 1976

‘Governments, if they endure, always tend increasingly toward aristocratic forms. No government in history has been known to evade this pattern. And as the aristocracy develops, government tends more and more to act exclusively in the interests of the ruling class - whether that class be hereditary royalty, oligarchs of financial empires, or entrenched bureaucracy.’
‘The habits of generations had imprinted the fate of Abomination upon her. Alia had known no hope. Of course she’d succumbed. Her fate made the accomplishment of Leto and Ghanima even more difficult to face. Not one way out of the trap, but two.’
