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Timeline
In an Arizona desert, a man wanders in a daze, speaking words that make no sense. Within twenty-four hours he is dead, his body swiftly cremated by his only known associates. Halfway around the world, archaeologists make a shocking discovery at a medieval site. Suddenly they are swept off to the headquarters of a secretive multinational corporation that has developed an astounding technology. Now this group is about to get a chance not to study the past but to enter it. And with history opened up to the present, the dead awakened to the living, these men and women will soon find themselves fighting for their very survival -- six hundred years ago.
489 pages, Mass Market Paperback
First published November 16, 1999
About the author
Michael Crichton
219 books21.2k followersJohn Michael Crichton was an American author, screenwriter, and filmmaker whose prolific career left an indelible mark on popular culture and speculative fiction. Raised on Long Island, he displayed a precocious talent for writing, publishing an article in The New York Times at sixteen. Initially enrolling at Harvard as an English major, he switched to biological anthropology after discovering a preference for scientific study over literature. He graduated summa cum laude and received a fellowship to lecture in anthropology at Cambridge. Later attending Harvard Medical School, he earned his MD but chose not to practice, dedicating himself to writing instead. His medical background profoundly influenced his novels, providing authentic scientific and technical underpinnings that became a hallmark of his work. Crichton began writing under pseudonyms, producing suspenseful thrillers as John Lange, including Odds On, Scratch One, and Easy Go, and as Jeffrey Hudson with A Case of Need, earning him an Edgar Award. His first major success under his own name, The Andromeda Strain, established his signature blend of scientific authenticity, tension, and exploration of technological hazards, leading to its film adaptation. Over his career, he wrote 25 novels, including The Terminal Man, The Great Train Robbery, Congo, Sphere, Jurassic Park, Rising Sun, Disclosure, The Lost World, Airframe, Timeline, Prey, State of Fear, and Next, several adapted into major films, with four additional works published posthumously. Crichton also made significant contributions to film and television. He wrote and directed Westworld, pioneering the use of 2D computer-generated imagery, and later directed Coma, The First Great Train Robbery, Looker, and Runaway. He created the influential medical drama ER, which he executive produced and developed with Steven Spielberg, achieving critical and commercial success. Many of his novels, most famously Jurassic Park and its sequel The Lost World, became cultural phenomena, combining imaginative adventure with grounded scientific speculation, often exploring humanity’s overreach in genetics, biotechnology, and complex systems. His literary style was notable for integrating meticulous scientific detail, suspense, and moral cautionary themes. His works frequently addressed the failure of complex systems—biological, technological, or organizational—demonstrating the unpredictable consequences of human hubris. Employing techniques such as first-person narratives, false documents, fictionalized scientific reports, and assembling expert teams to tackle crises, Crichton created immersive stories appealing to both popular and scholarly audiences. His exploration of genetics, paleontology, nanotechnology, and artificial intelligence revealed both fascination and caution about humanity’s technological ambitions, while his early non-fiction, such as Five Patients and Electronic Life, reflected his scientific insight and forward-thinking approach to computers and programming. Standing 6 feet 9 inches tall, Crichton experienced social isolation in adolescence and later pursued meditation and consultations with psychics, cultivating a lifelong interest in human consciousness and alternative experiences. A workaholic, he approached writing with disciplined ritualistic methodology, often retreating entirely to complete a novel in six or seven weeks. He was married five times, fathered two children, and maintained a wide-ranging collection of 20th-century American art. Crichton engaged in political and scientific discourse, particularly regarding global warming, where he was an outspoken skeptic and testified before the U.S. Senate. He contributed significantly to the discussion of intellectual property, technology, and environmental policy, coining concepts such as the Gell-Mann amnesia effect. Throughout his life, he received numerous awards, including Edgar Awards, a Peabody Award for ER, an Aca
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Community Reviews
Displaying 1 - 27 of 27 reviews
January 27, 2016
Dieser Roman ist eine Mischung aus Zeireise, korrupten, gewissenlosen Wissenschaftlern, Rittern, einem historischen Roman und einem Thriller.
Leider unterhalten mich historische Romane nicht und Ritter finde ich recht langweilig. Wer dieses Setting mag, wird Gefallen an der Geschichte finden. Obwohl sie gut geschrieben ist, liegt sie mir auch beim 2. Versuch nicht.
Leider unterhalten mich historische Romane nicht und Ritter finde ich recht langweilig. Wer dieses Setting mag, wird Gefallen an der Geschichte finden. Obwohl sie gut geschrieben ist, liegt sie mir auch beim 2. Versuch nicht.
June 26, 2022
4.5 Sterne für ein spannendes "Zeit"Reise Abenteuer!
Der Autor ist natürlich durch seine beiden "Jurassic Park" Bücher und deren Verfilmungen bekannt. Aber soweit ich gehört habe, sind auch seine anderen Bücher höchst interessant - Timeline war nun das erste, dass ich als nächstes ausprobieren wollte und ich hab hier einen sehr spannenden Zeitreise Thriller gefunden!
Schon die Erläuterungen am Anfang zur Entwicklung der Wissenschaft haben mich bestätigt dass das eine Geschichte sein wird, die mir gefällt.
Crichton weist darauf hin, dass die Forschung in der Physik (wie auch in allen anderen Bereichen, denke ich) ja grundsätzlich Fortschritte macht, bei denen sie immer wieder an einen Punkt kommen zu sagen: jetzt wissen wir es! So muss es sein und wir haben alles geprüft und nachgewiesen.
Doch wenn man zurückblickt, wurde das immer wieder gesagt und immer wieder relativiert. Auch der heutige Stand der Technik, der ganzen Theorien über physikalische Gesetze, über Quanten, die Raumzeit, Paralleluniversen, Dimensionen etc., ist mit Sicherheit nicht am Ende angelangt. Wir lernen, definitiv, aber wir wissen noch längst nicht alles. Und in 100 Jahren werden wieder Wissenschaftler bzw. die Menschheit zurückblicken und unser heutiges Wissen belächeln :)
Vor allem den Aufbau fand ich sehr genial. Im Klappentext steht ja schon recht viel, obwohl er sehr kurz gehalten ist, und so war ich schon erstaunt, dass wir erstmal mit einem Ehepaar mitten in der Wüste von New Mexico unterwegs sind. Sie sammeln dort einen alten, verwirrten Mann am Straßenrand auf, der kurz darauf im Krankenhaus stirbt.
Wie der Autor hier von diesem Moment immer weitere Kreise zieht und die Handlung strukturiert und uns an den Punkt bringt, wo die Reise los geht, fand ich phänomenal gemacht! Wer allerdings erwartet dass es schnell geht muss sich auf das behagliche Tempo einlassen, denn es bedarf eines längeren Anlauf, bis es wirklich los geht. Was aber wichtig war, um die nachfolgenden Ereignisse schnell zu erfassen.
Die Ausgrabungsstätte in Frankheich wird zum Schauplatz des ganzen im heute und gestern. Immer wieder verbunden mit vielen Details aus historischen Hintergrundwissen über die damalige Zeit sowie auch den aktuellen (1999) über Quantentechnik und physikalische Details. Inwieweit das alles stimmig und authentisch ist weiß ich nicht, aber ich denke schon, dass Crichton sich da schon schlau gemacht hat. Sieht man auch am Ende in der Liste der Bibliografie für dieses Buch mit sämtlichen Werken, auf die er sein Wissen gestützt hat.
Jedenfalls wurde es größtenteils wirklich gut erklärt und hat wieder mein Interesse geweckt. Ich finde ja diese ganzen Theorien über Paralleluniversen total faszinierend - genauso wie Zeitreisen, die ja irgendwie immer ein Paradox haben und auch hier sind mir kleine Unstimmigkeiten aufgefallen, die ich logisch nicht erfassen kann. Das mag an meiner Logik liegen oder einfach daran, weil wir uns so ein Konstrukt einfach nicht vorstellen können.
Allerdings geht es hier auch nicht um eine "normale" Zeitreise, sondern eine Reise durch den Raum - mehr sag ich jetzt aber nicht dazu.
Vom Schreibstil her ist es recht typisch für die Zeit damals, wenn ich mich zurück erinnere. Gefühle sind komplett außen vor gelassen, auch wenn schon mal ein abgeschlagener Kopf durch die Gegend fliegt.
Im letzten Dritten zieht die Spannung sehr dramatisch an und der Autor lässt wirklich keine Situation aus, um den Protagonisten Steine und Komplikationen in den Weg zu legen - die jedes Mal aussichtslos erscheinen. Da hat er wirklich eine Menge Ideen mit eingebracht, die mir dann fast doch einen Ticken zuviel des Guten waren. Auch wenn man dadurch natürlich angetrieben war, ständig weiterzulesen um zu wissen, wie es ausgeht. Denn man weiß, dass nicht alle "Reisenden" zurückkehren.
Ich selber würde ja auch gerne in diese Zeit reisen. Mich fasziniert das Mittelalter sehr und auch wenn viele Informationen "überlebt" haben ist doch auch vieles unklar bzw. wir wissen es einfach nicht. Einer der Protatonisten jedenfalls erlebt diese Welt in zwei kurzen Momenten so, wie ich sie mir vorstelle: nämlich gefährlich, aber auch "...real auf eine Art, die beruhigend, ja sogar belebend war..." (Zitat Seite 413), weil das Überleben in dieser ständigen Unsicherheit einen sehr positiven und spürbaren Lebenswillen puscht.
Insgesamt ein ganz tolles Buch dass ich definitiv weiterempfehlen kann für jeden, der sich für das Thema interessiert.
Weltenwanderer
Der Autor ist natürlich durch seine beiden "Jurassic Park" Bücher und deren Verfilmungen bekannt. Aber soweit ich gehört habe, sind auch seine anderen Bücher höchst interessant - Timeline war nun das erste, dass ich als nächstes ausprobieren wollte und ich hab hier einen sehr spannenden Zeitreise Thriller gefunden!
Schon die Erläuterungen am Anfang zur Entwicklung der Wissenschaft haben mich bestätigt dass das eine Geschichte sein wird, die mir gefällt.
Crichton weist darauf hin, dass die Forschung in der Physik (wie auch in allen anderen Bereichen, denke ich) ja grundsätzlich Fortschritte macht, bei denen sie immer wieder an einen Punkt kommen zu sagen: jetzt wissen wir es! So muss es sein und wir haben alles geprüft und nachgewiesen.
Doch wenn man zurückblickt, wurde das immer wieder gesagt und immer wieder relativiert. Auch der heutige Stand der Technik, der ganzen Theorien über physikalische Gesetze, über Quanten, die Raumzeit, Paralleluniversen, Dimensionen etc., ist mit Sicherheit nicht am Ende angelangt. Wir lernen, definitiv, aber wir wissen noch längst nicht alles. Und in 100 Jahren werden wieder Wissenschaftler bzw. die Menschheit zurückblicken und unser heutiges Wissen belächeln :)
Vor allem den Aufbau fand ich sehr genial. Im Klappentext steht ja schon recht viel, obwohl er sehr kurz gehalten ist, und so war ich schon erstaunt, dass wir erstmal mit einem Ehepaar mitten in der Wüste von New Mexico unterwegs sind. Sie sammeln dort einen alten, verwirrten Mann am Straßenrand auf, der kurz darauf im Krankenhaus stirbt.
Wie der Autor hier von diesem Moment immer weitere Kreise zieht und die Handlung strukturiert und uns an den Punkt bringt, wo die Reise los geht, fand ich phänomenal gemacht! Wer allerdings erwartet dass es schnell geht muss sich auf das behagliche Tempo einlassen, denn es bedarf eines längeren Anlauf, bis es wirklich los geht. Was aber wichtig war, um die nachfolgenden Ereignisse schnell zu erfassen.
Die Ausgrabungsstätte in Frankheich wird zum Schauplatz des ganzen im heute und gestern. Immer wieder verbunden mit vielen Details aus historischen Hintergrundwissen über die damalige Zeit sowie auch den aktuellen (1999) über Quantentechnik und physikalische Details. Inwieweit das alles stimmig und authentisch ist weiß ich nicht, aber ich denke schon, dass Crichton sich da schon schlau gemacht hat. Sieht man auch am Ende in der Liste der Bibliografie für dieses Buch mit sämtlichen Werken, auf die er sein Wissen gestützt hat.
Jedenfalls wurde es größtenteils wirklich gut erklärt und hat wieder mein Interesse geweckt. Ich finde ja diese ganzen Theorien über Paralleluniversen total faszinierend - genauso wie Zeitreisen, die ja irgendwie immer ein Paradox haben und auch hier sind mir kleine Unstimmigkeiten aufgefallen, die ich logisch nicht erfassen kann. Das mag an meiner Logik liegen oder einfach daran, weil wir uns so ein Konstrukt einfach nicht vorstellen können.
Allerdings geht es hier auch nicht um eine "normale" Zeitreise, sondern eine Reise durch den Raum - mehr sag ich jetzt aber nicht dazu.
Vom Schreibstil her ist es recht typisch für die Zeit damals, wenn ich mich zurück erinnere. Gefühle sind komplett außen vor gelassen, auch wenn schon mal ein abgeschlagener Kopf durch die Gegend fliegt.
Im letzten Dritten zieht die Spannung sehr dramatisch an und der Autor lässt wirklich keine Situation aus, um den Protagonisten Steine und Komplikationen in den Weg zu legen - die jedes Mal aussichtslos erscheinen. Da hat er wirklich eine Menge Ideen mit eingebracht, die mir dann fast doch einen Ticken zuviel des Guten waren. Auch wenn man dadurch natürlich angetrieben war, ständig weiterzulesen um zu wissen, wie es ausgeht. Denn man weiß, dass nicht alle "Reisenden" zurückkehren.
Ich selber würde ja auch gerne in diese Zeit reisen. Mich fasziniert das Mittelalter sehr und auch wenn viele Informationen "überlebt" haben ist doch auch vieles unklar bzw. wir wissen es einfach nicht. Einer der Protatonisten jedenfalls erlebt diese Welt in zwei kurzen Momenten so, wie ich sie mir vorstelle: nämlich gefährlich, aber auch "...real auf eine Art, die beruhigend, ja sogar belebend war..." (Zitat Seite 413), weil das Überleben in dieser ständigen Unsicherheit einen sehr positiven und spürbaren Lebenswillen puscht.
Insgesamt ein ganz tolles Buch dass ich definitiv weiterempfehlen kann für jeden, der sich für das Thema interessiert.
Weltenwanderer
July 2, 2020
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, dieses Buch zu rezensieren. Letzten Endes hat mich einfach alles daran aufgeregt. Vor allem die Charaktere.
Nicht nur sind die Figuren eindimensional und haben genau eine Eigenschaft (Chris ist ein Hitzkopf; Marek ist der mit dem Wissen, das immer dann convenient daherkommt, wenn es benötigt wird; Kate ist die Frau), sie sind auch unglaublich dumm. Chris ist Geschichtsdoktorand und hat keine Ahnung, dass "edel" sein im Mittelalter bedeutet, dass man adlig ist. Ernsthaft? Ich bin gerade im letzten Semester meines Bachelors, würde behaupten, ich hätte wenig Ahnung von mittelalterlicher Geschichte und kann trotzdem mit Sicherheit sagen, dass mein Wissen fundierter ist als das dieses Charakters. Es ist aber nicht nur, dass die Figuren ungebildet sind, sie denken auch nicht für zwei Pfennig nach. Nie. Dadurch stolpern sie von Event zu Event und das innerhalb von 37 Stunden.
Ja, die Figuren haben weniger als zwei Tage Zeit, um einen in der Vergangenheit festsitzenden Professor zu retten und werden dabei fast von Rittern umgebracht, nehmen an einem Ritterturnier teil, bei dem sie tjosten müssen (und überleben das, ohne dass ihnen das Pferd verdientermaßen den Schädel eintritt), werden dann vom Burgherrn gefangen genommen, fliehen, rennen durch den Wald, suchen ein Kloster auf und am Ende geht alles in Flammen auf. Das ganze Buch ist eine Ausgabe vom magischen Baumhaus für Erwachsene. Das "für Erwachsene" beschreibt hier allerdings nur die Art des Contents, denn die Art und Weise wie dieser präsentiert wird, kommt einem Kinderbuch ziemlich nah. Tiefe ist an keiner Stelle zu erwarten.
Was mich zudem zur Weißglut getrieben hat, ist Crichtons Darstellung von historischer Forschung. Zwar geht er darauf ein, dass sich die Geschichtswissenschaft in den letzten Jahren stark verändert hat (das Buch ist von 2000), lässt dies aber neben der Tatsache stehen, dass seine Figuren ein Bild vom Mittelalter haben, das ziemlich absolut klingt und nicht danach, dass sie offen für wissenschaftlichen Diskurs wären. Ein weiteres Problem stellt die Tatsache dar, dass ein Roman, der in der Vergangenheit spielt, einen dazu zwingt sich Dinge selbst auszudenken. Das ist überhaupt nicht schlimm, schließlich handelt es sich um Fiktion, doch Crichtons Darstellung ist die des "dunklen Mittelalters", die er im Buch selbst verurteilt. Seine mittelalterliche Welt fühlt sich einfach nicht echt an. Zum einen wegen der sich viel zu schnell überschlagenden Ereignisse, zum anderen wegen der ebenfalls eindimensionalen Nebencharaktere, die absolut klischeehaft reden. Ich bin mir sicher, dass Crichton sich keine einzige Quelle durchgelesen hat, um einschätzen zu können, wie die Mundart in diesem Bereich Frankreichs 1357 gewesen sein könnte.
Ein bisschen bessere Recherche sollte schon drin sind (auch wenn die Bibliographie bis auf die Abwesenheit von Quellen zumindest einige solide Monografien enthält).
Nicht nur sind die Figuren eindimensional und haben genau eine Eigenschaft (Chris ist ein Hitzkopf; Marek ist der mit dem Wissen, das immer dann convenient daherkommt, wenn es benötigt wird; Kate ist die Frau), sie sind auch unglaublich dumm. Chris ist Geschichtsdoktorand und hat keine Ahnung, dass "edel" sein im Mittelalter bedeutet, dass man adlig ist. Ernsthaft? Ich bin gerade im letzten Semester meines Bachelors, würde behaupten, ich hätte wenig Ahnung von mittelalterlicher Geschichte und kann trotzdem mit Sicherheit sagen, dass mein Wissen fundierter ist als das dieses Charakters. Es ist aber nicht nur, dass die Figuren ungebildet sind, sie denken auch nicht für zwei Pfennig nach. Nie. Dadurch stolpern sie von Event zu Event und das innerhalb von 37 Stunden.
Ja, die Figuren haben weniger als zwei Tage Zeit, um einen in der Vergangenheit festsitzenden Professor zu retten und werden dabei fast von Rittern umgebracht, nehmen an einem Ritterturnier teil, bei dem sie tjosten müssen (und überleben das, ohne dass ihnen das Pferd verdientermaßen den Schädel eintritt), werden dann vom Burgherrn gefangen genommen, fliehen, rennen durch den Wald, suchen ein Kloster auf und am Ende geht alles in Flammen auf. Das ganze Buch ist eine Ausgabe vom magischen Baumhaus für Erwachsene. Das "für Erwachsene" beschreibt hier allerdings nur die Art des Contents, denn die Art und Weise wie dieser präsentiert wird, kommt einem Kinderbuch ziemlich nah. Tiefe ist an keiner Stelle zu erwarten.
Was mich zudem zur Weißglut getrieben hat, ist Crichtons Darstellung von historischer Forschung. Zwar geht er darauf ein, dass sich die Geschichtswissenschaft in den letzten Jahren stark verändert hat (das Buch ist von 2000), lässt dies aber neben der Tatsache stehen, dass seine Figuren ein Bild vom Mittelalter haben, das ziemlich absolut klingt und nicht danach, dass sie offen für wissenschaftlichen Diskurs wären. Ein weiteres Problem stellt die Tatsache dar, dass ein Roman, der in der Vergangenheit spielt, einen dazu zwingt sich Dinge selbst auszudenken. Das ist überhaupt nicht schlimm, schließlich handelt es sich um Fiktion, doch Crichtons Darstellung ist die des "dunklen Mittelalters", die er im Buch selbst verurteilt. Seine mittelalterliche Welt fühlt sich einfach nicht echt an. Zum einen wegen der sich viel zu schnell überschlagenden Ereignisse, zum anderen wegen der ebenfalls eindimensionalen Nebencharaktere, die absolut klischeehaft reden. Ich bin mir sicher, dass Crichton sich keine einzige Quelle durchgelesen hat, um einschätzen zu können, wie die Mundart in diesem Bereich Frankreichs 1357 gewesen sein könnte.
Ein bisschen bessere Recherche sollte schon drin sind (auch wenn die Bibliographie bis auf die Abwesenheit von Quellen zumindest einige solide Monografien enthält).
May 2, 2018
Zu viel öder Männer-Frauen-Quark (Männer müssen reiten und mit dem Schwert umgehen können & die Frau retten, die Frau sagt dann "my hero!" und lässt sich willig schwängern), aber immerhin: Die erste Actionszene auf Basis einer Mehlstaubexplosion, die mir in Buch oder Film begegnet ist.
August 23, 2025
4,5 Sterne
April 11, 2012
Zu Beginn des 21. Jhd. stürzen sich alle auf die Erforschung und Nutzbarmachung der Quantentechnologie. Aber einer ist ihnen weit vorraus. Multimillionär Doninger hat in einem geheimen Labor die Technologie entwickelt in der Zeit zu reisen. Als Prof. Johnson von einer der Reisen in mittelalterliche Frankreich nicht zurückkehrt, bemüht er sich um Schadensbegrenzung und schickt das Team ,das mit dem Historiker an Ausgrabungen arbeitet, auf eine Rettungsmission. Die jungen Doktoranden müssen schnell lernen, das ihr theoretisches Wissen um diese Zeit etwas anderes ist, als die Wirklichkeit. Ein Leben zählt nicht viel. Es herrscht Gewalt, Krieg und das Gesetz des Stärkeren. Aber sie müssen auch erkennen, dass das Mittelalter bei weitem nicht so finster und rückschrittlich war wie angenommen. Der Grundstein unser modernen Erungenschaften wurde zu dieser Zeit gelegt. Den Wissenschaftlern bleiben 37 Stunden, um den Professor zu finden und in ihre Zeit zurückzukehren. Was als einfaches Unterfangen begann, endet nur zu schnell in einer Katastrophe und einem Wettlauf gegen die Zeit.
Völlig unverdient stand dieses Buch jahrelang ungelesen in meinem Regal. Einmal angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Crichton gelingt es Wissenschaft spannend zu machen und die Grenzen der Vorstellungskraft zu sprengen. Er lehrt Geschichte und Physik ohne das man es mitbekommt. Dieses Buch ist eine Zeitmaschine zwischen zwei Buchdeckeln und ein Suchtmittel das mir schlaflose Nächte bereitete, weil ich unbedingt wissen mußte wie es weitergeht.
Völlig unverdient stand dieses Buch jahrelang ungelesen in meinem Regal. Einmal angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen. Crichton gelingt es Wissenschaft spannend zu machen und die Grenzen der Vorstellungskraft zu sprengen. Er lehrt Geschichte und Physik ohne das man es mitbekommt. Dieses Buch ist eine Zeitmaschine zwischen zwei Buchdeckeln und ein Suchtmittel das mir schlaflose Nächte bereitete, weil ich unbedingt wissen mußte wie es weitergeht.
October 23, 2018
Audiobook-Rezension:
Zugegeben, Timeline von Michael Crichton ist ein wenig in die Jahre gekommen: 1999 erschienen, Quantentheorie mag nicht mehr ganz so neu sein wie damals, wobei ich dennoch bezweifle, dass der theoretische Background in dem Roman damals mehr Sinn gemacht hat als heute. Auf deren Basis entwickelt eine zwielichtige, profitgierige Firma eine Maschine, die Zeitreisen ermöglicht, ich erspare mir die Details.
Jedenfalls strandet ein Professor, der eigentlich ganz klassisch mit archäologischen Ausgrabungen in der französischen Dordogne beschäftigt ist, plötzlich im 14. Jahrhunderts während des Hundertjährigen Krieges - und seine Studenten werden hinterhergeschickt, um ihn zu retten. Der Folgeplot ist eigentlich klar: Mit der Zeitreiserei bzw. den Maschinen geht einiges schief, die Protagonisten müssen sich durchs wilde Mittelalter schlagen, während die Zurückgebliebenen in der Jetztzeit versuchen, eine technische Lösung zu finden.
Wenn man die Story als eine Art mittelalterlichen Abenteuerroman mit neuzeitlichen Protagonisten liest, dann geht es eigentlich, Oliver Rohrbeck hat auch mit seiner Lesung das beste daraus gemacht. Die eigentliche Zeitreiseproblematik des skrupellosen Geschäftsmannes, der aus der neuen Technologie trotz offensichtlicher Gefahren nur Kapital schlagen will, blieb dabei vollkommen blass und nebensächlich.
Zugegeben, Timeline von Michael Crichton ist ein wenig in die Jahre gekommen: 1999 erschienen, Quantentheorie mag nicht mehr ganz so neu sein wie damals, wobei ich dennoch bezweifle, dass der theoretische Background in dem Roman damals mehr Sinn gemacht hat als heute. Auf deren Basis entwickelt eine zwielichtige, profitgierige Firma eine Maschine, die Zeitreisen ermöglicht, ich erspare mir die Details.
Jedenfalls strandet ein Professor, der eigentlich ganz klassisch mit archäologischen Ausgrabungen in der französischen Dordogne beschäftigt ist, plötzlich im 14. Jahrhunderts während des Hundertjährigen Krieges - und seine Studenten werden hinterhergeschickt, um ihn zu retten. Der Folgeplot ist eigentlich klar: Mit der Zeitreiserei bzw. den Maschinen geht einiges schief, die Protagonisten müssen sich durchs wilde Mittelalter schlagen, während die Zurückgebliebenen in der Jetztzeit versuchen, eine technische Lösung zu finden.
Wenn man die Story als eine Art mittelalterlichen Abenteuerroman mit neuzeitlichen Protagonisten liest, dann geht es eigentlich, Oliver Rohrbeck hat auch mit seiner Lesung das beste daraus gemacht. Die eigentliche Zeitreiseproblematik des skrupellosen Geschäftsmannes, der aus der neuen Technologie trotz offensichtlicher Gefahren nur Kapital schlagen will, blieb dabei vollkommen blass und nebensächlich.
February 23, 2026
Eigentlich mag ich das Element "Zeitreise" nicht da es oft genutzt wird um als DeusEx mangelnde Planung oder Kompetenz eines Autors auszugleichen. In diesem Buch ist es aber eher nur eine Nebensache sondern es bleibt ein super spannender Mittelalter-Action-Thriller. Kurzweilig, fesselnd und hat bei mir direkt den Wunsch erzeugt in die Dordogne zu fahren.
August 30, 2021
Timeline war eines der ersten Bücher, die mich in der frühen Jugend vom Lesen begeistert haben und auch eines meiner ersten Michael Crichton Bücher.
Eine Gruppe Wissenschaftler reist mithilfe von Quantentechnologie ins französische Mittelalter um ihren verschollenen Professor zu retten. Ein harter Kampf ums Überleben beginnt.
Ich bin immer wieder aufs Neue von den technischen Details in Crichtons Büchern begeistert. Er versteht es Wissenschaft mit purer Spannung zu verknüpfen und schafft in jedem Buch aufs Neue faszinierende Welten.
Besonders die Verbindung von komplizierter Wissenschaft und höchst moderner Technik mit alten Kulturen, wie hier dem Mittelalter, haben es mir wirklich angetan.
Das Buch war genauso gut wie ich es in Erinnerung hatte.
Eine Gruppe Wissenschaftler reist mithilfe von Quantentechnologie ins französische Mittelalter um ihren verschollenen Professor zu retten. Ein harter Kampf ums Überleben beginnt.
Ich bin immer wieder aufs Neue von den technischen Details in Crichtons Büchern begeistert. Er versteht es Wissenschaft mit purer Spannung zu verknüpfen und schafft in jedem Buch aufs Neue faszinierende Welten.
Besonders die Verbindung von komplizierter Wissenschaft und höchst moderner Technik mit alten Kulturen, wie hier dem Mittelalter, haben es mir wirklich angetan.
Das Buch war genauso gut wie ich es in Erinnerung hatte.
September 12, 2026
Spannend
September 30, 2009
Leselust kommt erst sehr spät auf
Wäre das Buch nicht von einem Star geschrieben, hätte es wohl kaum jemals eine Chance auf die Bestsellerlisten gehabt. Wenngleich man ihm zugute halten kann, dass er sehr ins Detail geht und gut recherchierte Fakten allgemeinverständlich darlegt - so bleibt doch ein fahler Beigeschmack, dass er sich viel zu viel Zeit nimmt ehe er beginnt seine Geschichte zu erzählen. Hätte er auf die Einleitung nur die Hälfte der verwendeten Seiten genutzt, wäre vielleicht früher der Lesespaß aufgekommen. So jedoch kommt Crichton sehr lange Zeit nicht auf den Punkt. Es wird keine Spannung aufgebaut - noch nicht mal ein klarer Auftrag für die Protagonisten ist vorhanden.
Als Vergleich muss man natürlich auf Andreas Eschbachs 'Jesusvideo' blicken und stellt dann fest, dass dort zwar sprachliche Schwächen zu erkennen sind, die bei Crichton absolut nicht auftreten, dafür aber auch die Geschichte spannender und schöner erzählt wird. Wenngleich ich jemand bin, dem Sprache in einem Werk sehr wichtig ist, würde ich dennoch Eschbach vorziehen - denn sooo überragend ist Crichtons Sprache denn nun auch wieder nicht, dass sie über den schlechten Erzählstil dieses Buches hinwegtäuschen könnte. Wer sprachlich nicht deutlich über die Masse hinausragt, sollte sich nicht auf Experimente im Erzählstil einlassen.
Viele der Figuren bleiben sehr farblos, dafür versucht Crichton Quantenphysik für den Normalsterblichen zu erklären. Dies ist ganz sicher kein guter Tausch für einen gelungenen Roman. Zu viele handelnde Personen teilen sich die wenigen Einblicke in ihr Innerstes. Die Aufträge bzw. Intentionen der einzelnen handelnden Personen sind nicht klar, viele Personen bleiben bis zum Ende zwar handlungsgebend aber kaum einordenbar. Sie sind nicht kalt - sie sind nicht heiß - sie sind lau. Die Motive der Antagonisten sind nicht erkennbar - selbst am Ende werden sie nicht enthüllt.
Sehr spät erst wird der Roman wirklich spannend, die längste Zeit plätschert es eher lustlos erzählt dahin. Auch für eine Anklage des Kapitalismus bzw. des Regimes des Geldes reicht es noch lange nicht aus, auch dafür müssten bestimmte Antagonisten deutlicher hervorgehoben werden. Diese Anklage ist ein kleiner Nebenschauplatz, an der Front (im wahrsten Sinn des Wortes) ist die Bewegung kaum als aufregend zu bezeichnen. Besonders schlimm empfand ich es, dass durch permanente Schauplatzwechsel Spannung erzeugt werden sollte, genau dies erreichte er selbst mit diesem Trick - den z.B. ein Stephen King perfekt beherrscht - nicht. Der zynisch pointierte Schluss des Werkes kann den Karren auch nicht mehr aus dem Dreck fahren. Das Urteil über das Buch wird schon vorher gefällt, denn so mancher wird es schon zuvor weglegen.
Wäre das Buch nicht von einem Star geschrieben, hätte es wohl kaum jemals eine Chance auf die Bestsellerlisten gehabt. Wenngleich man ihm zugute halten kann, dass er sehr ins Detail geht und gut recherchierte Fakten allgemeinverständlich darlegt - so bleibt doch ein fahler Beigeschmack, dass er sich viel zu viel Zeit nimmt ehe er beginnt seine Geschichte zu erzählen. Hätte er auf die Einleitung nur die Hälfte der verwendeten Seiten genutzt, wäre vielleicht früher der Lesespaß aufgekommen. So jedoch kommt Crichton sehr lange Zeit nicht auf den Punkt. Es wird keine Spannung aufgebaut - noch nicht mal ein klarer Auftrag für die Protagonisten ist vorhanden.
Als Vergleich muss man natürlich auf Andreas Eschbachs 'Jesusvideo' blicken und stellt dann fest, dass dort zwar sprachliche Schwächen zu erkennen sind, die bei Crichton absolut nicht auftreten, dafür aber auch die Geschichte spannender und schöner erzählt wird. Wenngleich ich jemand bin, dem Sprache in einem Werk sehr wichtig ist, würde ich dennoch Eschbach vorziehen - denn sooo überragend ist Crichtons Sprache denn nun auch wieder nicht, dass sie über den schlechten Erzählstil dieses Buches hinwegtäuschen könnte. Wer sprachlich nicht deutlich über die Masse hinausragt, sollte sich nicht auf Experimente im Erzählstil einlassen.
Viele der Figuren bleiben sehr farblos, dafür versucht Crichton Quantenphysik für den Normalsterblichen zu erklären. Dies ist ganz sicher kein guter Tausch für einen gelungenen Roman. Zu viele handelnde Personen teilen sich die wenigen Einblicke in ihr Innerstes. Die Aufträge bzw. Intentionen der einzelnen handelnden Personen sind nicht klar, viele Personen bleiben bis zum Ende zwar handlungsgebend aber kaum einordenbar. Sie sind nicht kalt - sie sind nicht heiß - sie sind lau. Die Motive der Antagonisten sind nicht erkennbar - selbst am Ende werden sie nicht enthüllt.
Sehr spät erst wird der Roman wirklich spannend, die längste Zeit plätschert es eher lustlos erzählt dahin. Auch für eine Anklage des Kapitalismus bzw. des Regimes des Geldes reicht es noch lange nicht aus, auch dafür müssten bestimmte Antagonisten deutlicher hervorgehoben werden. Diese Anklage ist ein kleiner Nebenschauplatz, an der Front (im wahrsten Sinn des Wortes) ist die Bewegung kaum als aufregend zu bezeichnen. Besonders schlimm empfand ich es, dass durch permanente Schauplatzwechsel Spannung erzeugt werden sollte, genau dies erreichte er selbst mit diesem Trick - den z.B. ein Stephen King perfekt beherrscht - nicht. Der zynisch pointierte Schluss des Werkes kann den Karren auch nicht mehr aus dem Dreck fahren. Das Urteil über das Buch wird schon vorher gefällt, denn so mancher wird es schon zuvor weglegen.
June 11, 2017
Inhalt:
Bei Ausgrabungen eines mittelalterlichen Gebäudes findet die Archäologengruppe von Dr. Johnson eine Notiz von ihm selbst, die tatsächlich mehrere hundert Jahre alt ist. Wie kann das sein? Dr. Johnson, der vor einigen Tagen zu einer Firma namens ITC aufgebrochen ist, muss die Notiz höchstpersönlich geschrieben haben. Er muss in der Vergangenheit gewesen sein... eine Tatsache, die für ITC nicht so unmöglich scheint wie für jeden sonst...
Meine Meinung:
Was die Bücher von Michael Crichton für mich so interessant macht, ist die Tatsache, dass er Fantasien der Menschheit nimmt und mit viel Recherche eine Geschichte daraus bastelt, die fast wahr sein könnte. In Jurassic Park war es die theoretische Möglichkeit, aus DNA-Teilen Dinos herstellen zu können, und in Timeline ist es die theoretische Möglichkeit, durch Quantenschaum Zeitreisen ermöglichen zu können.
Ich habe so gut wie keine Ahnung von Physik, weiß also auch nicht was Quantenschaum eigentlich so genau ist. Hier wurde das alles jedoch ausführlich und genau erklärt, ohne langweilig zu sein. Ab wann dann die Fiktion eingesetzt hat ist wie in jedem von Crichtons Büchern schwer zu sagen wenn man sich mit der Materie nicht auskennt - für unwissende Leser ist das ganze Buch so geschrieben, dass alles plausibel ist... und man sich nie sicher sein kann, ob so etwas nicht doch tatsächlich möglich sein könnte.
Das Thema Zeitreisen finde ich persönlich sehr interessant. Die theoretische Möglichkeit davon auf nicht mehr ganz so unerfüllbare Weise zu sehen war faszinierend. Zusammen mit einer Handlung die im Mittelalter spielt (und damit einen großen Kontrast zum Thema der neuesten Technik herstellt) ist das Buch nicht nur für wissenschaftlich interessierte Menschen etwas, sondern auch für historisch interessierte.
funneswelt.blogspot.co.nz/2017/06/rez...
Bei Ausgrabungen eines mittelalterlichen Gebäudes findet die Archäologengruppe von Dr. Johnson eine Notiz von ihm selbst, die tatsächlich mehrere hundert Jahre alt ist. Wie kann das sein? Dr. Johnson, der vor einigen Tagen zu einer Firma namens ITC aufgebrochen ist, muss die Notiz höchstpersönlich geschrieben haben. Er muss in der Vergangenheit gewesen sein... eine Tatsache, die für ITC nicht so unmöglich scheint wie für jeden sonst...
Meine Meinung:
Was die Bücher von Michael Crichton für mich so interessant macht, ist die Tatsache, dass er Fantasien der Menschheit nimmt und mit viel Recherche eine Geschichte daraus bastelt, die fast wahr sein könnte. In Jurassic Park war es die theoretische Möglichkeit, aus DNA-Teilen Dinos herstellen zu können, und in Timeline ist es die theoretische Möglichkeit, durch Quantenschaum Zeitreisen ermöglichen zu können.
Ich habe so gut wie keine Ahnung von Physik, weiß also auch nicht was Quantenschaum eigentlich so genau ist. Hier wurde das alles jedoch ausführlich und genau erklärt, ohne langweilig zu sein. Ab wann dann die Fiktion eingesetzt hat ist wie in jedem von Crichtons Büchern schwer zu sagen wenn man sich mit der Materie nicht auskennt - für unwissende Leser ist das ganze Buch so geschrieben, dass alles plausibel ist... und man sich nie sicher sein kann, ob so etwas nicht doch tatsächlich möglich sein könnte.
Das Thema Zeitreisen finde ich persönlich sehr interessant. Die theoretische Möglichkeit davon auf nicht mehr ganz so unerfüllbare Weise zu sehen war faszinierend. Zusammen mit einer Handlung die im Mittelalter spielt (und damit einen großen Kontrast zum Thema der neuesten Technik herstellt) ist das Buch nicht nur für wissenschaftlich interessierte Menschen etwas, sondern auch für historisch interessierte.
funneswelt.blogspot.co.nz/2017/06/rez...
February 28, 2023
In diesem Buch gibt es wirklich alles: Zeitreisen, Mittelalter, Rätsel, den Kampf ums Überleben und sogar ein bisschen Liebe.
Während der Geschichte wird immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gewechselt, doch die Handlungen sind immer gut beschrieben und nachvollziehbar. Dazu kommt ein flüssiger Schreibstil und auch die physikalischen Erklärungen sind für Unwissende größtenteils verständlich.
Einen Stern Abzug, weil manche Passagen wirklich sehr ausführlich waren. Besonders am Anfang hat es eine ganze Weile gedauert, bis die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, aber als es dann los ging, hat es mich vollends überzeugt!
Während der Geschichte wird immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gewechselt, doch die Handlungen sind immer gut beschrieben und nachvollziehbar. Dazu kommt ein flüssiger Schreibstil und auch die physikalischen Erklärungen sind für Unwissende größtenteils verständlich.
Einen Stern Abzug, weil manche Passagen wirklich sehr ausführlich waren. Besonders am Anfang hat es eine ganze Weile gedauert, bis die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, aber als es dann los ging, hat es mich vollends überzeugt!
October 2, 2021
Starker Anfang, der den Leser verständlich in die Theorie und Geschichte der Quantenmechanik einführt und den Bogen schlägt zur Zeitreisentheorie bzw. hier der Multiuniversen-Theorie.
Der Zeitsprung in das Mittelalter gefiel mir eher weniger, mir waren die Charaktere zu eindimensional und die Handlung war zu sprunghaft. Man hastete als Leser von einem Drama zum nächsten, und hätte mir einen stärken Fokus auf die Atmosphäre des Mittelalters und auch der Zeitreisenthematik gewünscht.
Der Zeitsprung in das Mittelalter gefiel mir eher weniger, mir waren die Charaktere zu eindimensional und die Handlung war zu sprunghaft. Man hastete als Leser von einem Drama zum nächsten, und hätte mir einen stärken Fokus auf die Atmosphäre des Mittelalters und auch der Zeitreisenthematik gewünscht.
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May 27, 2023
Für einige Personen gabs ein echt bittersüßes trauriges Ende, aber irgenwie hats auch wieder gepasst. Bin auf jeden fall auf alle weiteren bücher gespannt, nachdem dieses zweite vom Author mir auch sehr gut gefallen hat:)
Und ich bin Rory Gilmore so dankbar für all die guten Bücher, die ich durch sie jetzt schon gelesen habe und hoffentlich noch lesen werde. Vor allem, dass ich Michael Crichton dadurch gefunden habe!
Und ich bin Rory Gilmore so dankbar für all die guten Bücher, die ich durch sie jetzt schon gelesen habe und hoffentlich noch lesen werde. Vor allem, dass ich Michael Crichton dadurch gefunden habe!
February 8, 2026
Wer möchte nicht einmal in die Vergangenheit zurückreisen und einzelne Epochen authentisch erleben? Ein Archäologenteam, das aktuell Ruinen aus dem Hundertjährigen Krieg untersucht, wird ausgesandt um ihren Professor zurückzuholen, der durch eine Zeitreise dort feststeckt. Ich fand die Geschichte fesselnd und kurzweilig und die Idee, eine vergangene Epoche mitzuerleben großartig (okay, die Idee gab es irgendwie schon bei Jurassic Park).
September 10, 2019
Enttäuschend. Ich habe das Buch nach zwei Dritteln weggelegt, da es eine Qual wurde weiterzulesen. Eindimensionale Charaktere auf allen Seiten, haarsträubende Semi-Science Fiction, ein Mittelalterbild wie aus einem Strumpfhosenfilm der 70er und eine 50+-seitige Dauerflucht erzeugt auch null Spannung.
April 10, 2026
Es hat mit Blick aufs Ende des Buches echt Ironie, dass man bei Goodreads (Amazon) eine Rezension über ein Buch mit der Handlung über das Schicksal eines CEOs eines Tech-Konzern mit Größenwahn hinterlässt.
March 1, 2020
(Bücherflohmarkt)
Schon spannend aber erst ab dem zweiten Drittel, das Ende etwas abrupt und für meinen Geschmack unvollständig
Schon spannend aber erst ab dem zweiten Drittel, das Ende etwas abrupt und für meinen Geschmack unvollständig
November 29, 2020
Spannender Zeitreisenroman. Forscher landen im Mittelalter und müssen dort überleben um es wieder in die Gegenwart zu schaffen.
December 30, 2023
Spannendes Zeitreiseabenteuer.
March 22, 2024
Der Film ist ....wenig erfreulich. Das Buch ist SUPER!
March 31, 2015
Dieses Buch beginnt viel versprechend. Ohne Vorgeplänkel wird der Leser/die Leserin direkt hinein geworfen in rätselhafte Geschehnisse; Geplänkel kommt später. Es wird eine Zeitreise-Geschichte erzählt, die hauptsächlich im Spätmittelalter Frankreichs spielt. Der Autor hat ausgiebig recherchiert und präsentiert stolz ein Literaturverzeichnis. Nachdem der erste Reiz der Beschreibung der historischen Welt und der temporeichen Handlung verflogen ist, hängt der Spannungsbogen leider etwas durch.
January 20, 2008
Wenn man die Ausgangssituation mal akzeptiert hat, hat man einen der besten Zeitreise-Thriller vor sich, den man sich denken kann. Einmal mehr verknüpft Crichton Wissenschaft und Fiction auf das Beste. Leider konnte der Film dazu das Niveau nicht halten.
February 21, 2013
Mein Lieblingsbuch von Michael Crichton. Schon der Film hatte mich überzeugt. Ich gebe 11/10 Punkte.
der Link zur Rezension
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March 3, 2017
Crichton kann spannend schreiben. Leider bleiben seine Charaktere ziemlich farblos und flach. Für meinen Geschmack alles zu sehr auf Action getrimmt. Man konnte fast hören, wie das Buch ruft: "Verfilm mich! Verfilm mich!"
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August 7, 2023DNF.
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