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Eversion
From the master of the space opera comes a dark, mind-bending adventure spread across time and space, where Doctor Silas Coade is tasked with keeping his crew safe as they adventure across the galaxy in search of a mysterious artifact.
In the 1800s, a sailing ship crashes off the coast of Norway. In the 1900s, a Zepellin explores an icy canyon in Antarctica. In the far future, a spaceship sets out for an alien artifact. Each excursion goes horribly wrong. And on every journey, Dr. Silas Coade is the physician, but only Silas seems to realize that these events keep repeating themselves. And it's up to him to figure out why and how. And how to stop it all from happening again.
In the 1800s, a sailing ship crashes off the coast of Norway. In the 1900s, a Zepellin explores an icy canyon in Antarctica. In the far future, a spaceship sets out for an alien artifact. Each excursion goes horribly wrong. And on every journey, Dr. Silas Coade is the physician, but only Silas seems to realize that these events keep repeating themselves. And it's up to him to figure out why and how. And how to stop it all from happening again.
304 pages, Paperback
First published May 26, 2022
About the author
Alastair Reynolds
323 books9,688 followersI'm Al, I used to be a space scientist, and now I'm a writer, although for a time the two careers ran in parallel. I started off publishing short stories in the British SF magazine Interzone in the early 90s, then eventually branched into novels. I write about a novel a year and try to write a few short stories as well. Some of my books and stories are set in a consistent future named after Revelation Space, the first novel, but I've done a lot of other things as well and I like to keep things fresh between books.
I was born in Wales, but raised in Cornwall, and then spent time in the north of England and Scotland. I moved to the Netherlands to continue my science career and stayed there for a very long time, before eventually returning to Wales.
In my spare time I am a very keen runner, and I also enjoying hill-walking, birdwatching, horse-riding, guitar and model-making. I also dabble with paints now and then. I met my wife in the Netherlands through a mutual interest in climbing and we married back in Wales. We live surrounded by hills, woods and wildlife, and not too much excitement.
I was born in Wales, but raised in Cornwall, and then spent time in the north of England and Scotland. I moved to the Netherlands to continue my science career and stayed there for a very long time, before eventually returning to Wales.
In my spare time I am a very keen runner, and I also enjoying hill-walking, birdwatching, horse-riding, guitar and model-making. I also dabble with paints now and then. I met my wife in the Netherlands through a mutual interest in climbing and we married back in Wales. We live surrounded by hills, woods and wildlife, and not too much excitement.
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Community Reviews
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
September 23, 2025
Dieses Buch ist für mich eines der SF-Highlight des Jahres.
Die Handlung setzt im 19. Jahrhundert ein und erinnert an H.P. Lovecrafts „Cthulhus Ruf“ oder „Berge des Wahnsinns“. Alastair Reynolds’ Ich-Erzähler Dr. Silas Coade begegnet uns zum ersten Mal auf der „DEMETER“, einem Segelschiff des 19. Jahrhunderts. Als Schiffsarzt angeheuert, begleitet er eine Expedition, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein mysteriöses „Bauwerk“ in einem engen Fjord Skandinaviens zu suchen und zu erkunden. Zwar werden sie fündig, stoßen dort jedoch auf ein havariertes Schiff, das die Fundstelle vor ihnen erreicht hat, und werden schließlich von den eisigen Springfluten eingeholt. Dr. Coade arbeitet als Hobbyschriftsteller unter Deck außerdem an einer eigenen Abenteuergeschichte.
Das nächste Mal begegnen wir unserem wackeren Doktor samt seiner Gefährten an Bord des Zeppelins „DEMETER“, dessen Expedition auf einmal die Richtigkeit der Hohle-Erde-Theorie beweisen soll – womit wir bei Jules Verne, Edgar Rice Burroughs und anderen Klassikern des Genres angekommen wären. Sie nähern sich Jahrzehnte später im ewigen Eis Patagoniens dem verdreht wirkenden „Bauwerk“ – auch hier kommt es zur Katastrophe.
Wieder einige Zeit später nähert sich das Raumschiff „DEMETER“ einem Asteroiden – mitsamt dem dort befindlichen, umgestülpt wirkenden gigantischen Bau und den Überresten einer gescheiterten Vorgängermission. Auch dieser Expedition ist kein Erfolg beschieden.
Schließlich betreten unsere Forscher, unter ihnen auch Dr. Coate, auf dem Jupitermond Europa das Bauwerk – und Silas muss sich einer unangenehmen, existenziellen Wahrheit stellen. Warum erlebt er ein ums andere Mal Expeditionen der „DEMETER“ zum Bauwerk, die allesamt tragisch und mit seinem Tod enden? Und was nur ist dieses „Bauwerk“, in dem sie auf die Überreste ihrer Vorgänger stoßen …?
Besonders gefallen haben mir die literarischen Außeinandersetungen zwischen Mylady Cossile und Coade an Bord des Seglers über Dr. Coades Romanmanuskript; köstlich!
Dennoch fand ich den neuen "Reynolds" als geniales Abenteuer mit einer wunderbaren Schluss-Pointe, ich hoffe, dass man in Deutschland wieder mehr von Reynolds hören und lesen wird können...
Die Handlung setzt im 19. Jahrhundert ein und erinnert an H.P. Lovecrafts „Cthulhus Ruf“ oder „Berge des Wahnsinns“. Alastair Reynolds’ Ich-Erzähler Dr. Silas Coade begegnet uns zum ersten Mal auf der „DEMETER“, einem Segelschiff des 19. Jahrhunderts. Als Schiffsarzt angeheuert, begleitet er eine Expedition, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein mysteriöses „Bauwerk“ in einem engen Fjord Skandinaviens zu suchen und zu erkunden. Zwar werden sie fündig, stoßen dort jedoch auf ein havariertes Schiff, das die Fundstelle vor ihnen erreicht hat, und werden schließlich von den eisigen Springfluten eingeholt. Dr. Coade arbeitet als Hobbyschriftsteller unter Deck außerdem an einer eigenen Abenteuergeschichte.
Das nächste Mal begegnen wir unserem wackeren Doktor samt seiner Gefährten an Bord des Zeppelins „DEMETER“, dessen Expedition auf einmal die Richtigkeit der Hohle-Erde-Theorie beweisen soll – womit wir bei Jules Verne, Edgar Rice Burroughs und anderen Klassikern des Genres angekommen wären. Sie nähern sich Jahrzehnte später im ewigen Eis Patagoniens dem verdreht wirkenden „Bauwerk“ – auch hier kommt es zur Katastrophe.
Wieder einige Zeit später nähert sich das Raumschiff „DEMETER“ einem Asteroiden – mitsamt dem dort befindlichen, umgestülpt wirkenden gigantischen Bau und den Überresten einer gescheiterten Vorgängermission. Auch dieser Expedition ist kein Erfolg beschieden.
Schließlich betreten unsere Forscher, unter ihnen auch Dr. Coate, auf dem Jupitermond Europa das Bauwerk – und Silas muss sich einer unangenehmen, existenziellen Wahrheit stellen. Warum erlebt er ein ums andere Mal Expeditionen der „DEMETER“ zum Bauwerk, die allesamt tragisch und mit seinem Tod enden? Und was nur ist dieses „Bauwerk“, in dem sie auf die Überreste ihrer Vorgänger stoßen …?
Besonders gefallen haben mir die literarischen Außeinandersetungen zwischen Mylady Cossile und Coade an Bord des Seglers über Dr. Coades Romanmanuskript; köstlich!
Dennoch fand ich den neuen "Reynolds" als geniales Abenteuer mit einer wunderbaren Schluss-Pointe, ich hoffe, dass man in Deutschland wieder mehr von Reynolds hören und lesen wird können...
This entire review has been hidden because of spoilers.
August 23, 2025
Den vierten Stern gibt es für die letzte Zeile.
June 9, 2024
Ich fand den Aufbau/die Erzählstruktur der Geschichte fesselnd.
Silas Coade ist ein interessanter Charakter, bei dem man sich wundert was genau passiert.
Als es dann klar wird, worum es geht, gibt es noch ein paar weitere Eindrücke, die spannend sind.
Silas Coade ist ein interessanter Charakter, bei dem man sich wundert was genau passiert.
Als es dann klar wird, worum es geht, gibt es noch ein paar weitere Eindrücke, die spannend sind.
April 26, 2026
Doktor Silas Coade erwacht aus unschönen Träumen an Bord des Segelschiffes Demeter, auf einer Expedition in die Arktis. Das Ziel: Ein mysteriöses Bauwerk studieren, dass Wissenschaftlern und Entdeckern gleichermaßen Rätsel aufgibt. Doch es gibt eine tragische Wendung der Ereignisse. Zum Glück ist das nur ein unschöner Traum, aus dem Doktor Silas Coade an Bord des Dampfschiffes Demeter auf Expedition zum Südpol aufwacht… oder war es doch das Raumschiff Demeter, auf dem Weg zum Jupiter?
Mit seinem Science-Fiction Roman „Eversion“ (zu deutsch aus unerfindlichen Gründen mit dem Titel „Das Schiff der flüsternden Träume“) spielt Alastair Reynolds meisterlich mit Fiktionen, Lügen und übereinandergestapelten Realitäten. Lange lässt er den Leser hilflos im Dunklen herumtappen, ebenso wie seinen einigermaßen hilflosen, verwirrten Protagonisten, der sein Bestes gibt, aus den verschiedenen Erinnerungen in seinem Kopf ein großes Ganzes zu basteln – mit mäßigem Erfolg. Oft habe ich mich beim Lesen an die leider abgebrochene und vergessene Netflix-Serie „1899“ erinnert gefühlt.
Die erste Hälfte des Buches ist also extrem mysteriös und durch die Unerklärlichkeit von allerlei Ereignissen auch teilweise wirklich beklemmend, beinahe so, als würde man einen Mystery-Horror-Roman lesen. Dieses Gefühl wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass man den Science-Fiction Aspekt des Buches in diesem Teil faktisch gar nicht bemerkt. Die Handlung findet nämlich eher auf Segel-, Dampf- oder Luftschiffen statt.
Futuristische Wissenschaft und Weltallreisen machen also einen eher geringen Teil dieser Geschichte aus, gewinnen aber zum Ende hin an Bedeutung. Bis dahin lässt der Autor sich aber Zeit damit, den Leser in die Geheimnisse seiner Geschichte einzuweihen. Wenn er es dann doch tut, wirkt es ein wenig so, als würde er sie direkt in den Leser hineinprügeln wollen. Der Protagonist findet in der Regel nicht selbst zu Erkenntnissen, stattdessen werden sie ihm präsentiert und er muss damit klarkommen. Im Kontext der Geschichte ergibt das zwar absolut Sinn, für den Leser kann das aber auch ein plötzlicher Spannungskiller sein, vor allem weil es mehr als einmal passiert.
Der Stil dieses Buches ist dementsprechend eigen, ebenso auch die Sprache, die sich mit den verschiedenen Zeitebenen immer wieder verändert. Dieses Buch kann faszinieren und verwirren, Beklemmung auslösen und auf jeden Fall fesseln. Für ein Science-Fiction Buch ist die Handlung eher untypisch, es kommt zwar auch eine Menge (gruselig mathematisch klingende) Wissenschaft vor, aber die scheint nicht darauf ausgelegt zu sein, dass der Leser sie versteht. Auch geht es am Ende eher ums Überleben beziehungsweise darum, Frieden mit der gegebenen Situation zu schließen, als Antworten auf neugierige Fragen zu geben. Mit anderen Worten: Die Geschichte lebt von der Faszination des Unbekannten, vom Mysteriösen und Seltsamen.
Vorhersehbar war nichts an der Wendung der Ereignisse und besonders das Ende des Buches war dann überraschend emotional und passend, sodass aus dieser ungewöhnlichen Geschichte doch noch ein rundes Ganzes wird, eine kuriose Mischung aus Science-Fiction, Abenteuerroman und Mystery, auch wenn gern noch ein paar Hintergründe zum wissenschaftlichen Teil hätten dabei sein können. Wer ein Buch sucht, das mit der Wahrnehmung und der Wirklichkeit spielt, das verwirrt und mit Erzählebenen jongliert (oder sie sogar verknotet), der dürfte Freude an der Reise der Demeter haben.
Mit seinem Science-Fiction Roman „Eversion“ (zu deutsch aus unerfindlichen Gründen mit dem Titel „Das Schiff der flüsternden Träume“) spielt Alastair Reynolds meisterlich mit Fiktionen, Lügen und übereinandergestapelten Realitäten. Lange lässt er den Leser hilflos im Dunklen herumtappen, ebenso wie seinen einigermaßen hilflosen, verwirrten Protagonisten, der sein Bestes gibt, aus den verschiedenen Erinnerungen in seinem Kopf ein großes Ganzes zu basteln – mit mäßigem Erfolg. Oft habe ich mich beim Lesen an die leider abgebrochene und vergessene Netflix-Serie „1899“ erinnert gefühlt.
Die erste Hälfte des Buches ist also extrem mysteriös und durch die Unerklärlichkeit von allerlei Ereignissen auch teilweise wirklich beklemmend, beinahe so, als würde man einen Mystery-Horror-Roman lesen. Dieses Gefühl wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass man den Science-Fiction Aspekt des Buches in diesem Teil faktisch gar nicht bemerkt. Die Handlung findet nämlich eher auf Segel-, Dampf- oder Luftschiffen statt.
Futuristische Wissenschaft und Weltallreisen machen also einen eher geringen Teil dieser Geschichte aus, gewinnen aber zum Ende hin an Bedeutung. Bis dahin lässt der Autor sich aber Zeit damit, den Leser in die Geheimnisse seiner Geschichte einzuweihen. Wenn er es dann doch tut, wirkt es ein wenig so, als würde er sie direkt in den Leser hineinprügeln wollen. Der Protagonist findet in der Regel nicht selbst zu Erkenntnissen, stattdessen werden sie ihm präsentiert und er muss damit klarkommen. Im Kontext der Geschichte ergibt das zwar absolut Sinn, für den Leser kann das aber auch ein plötzlicher Spannungskiller sein, vor allem weil es mehr als einmal passiert.
Der Stil dieses Buches ist dementsprechend eigen, ebenso auch die Sprache, die sich mit den verschiedenen Zeitebenen immer wieder verändert. Dieses Buch kann faszinieren und verwirren, Beklemmung auslösen und auf jeden Fall fesseln. Für ein Science-Fiction Buch ist die Handlung eher untypisch, es kommt zwar auch eine Menge (gruselig mathematisch klingende) Wissenschaft vor, aber die scheint nicht darauf ausgelegt zu sein, dass der Leser sie versteht. Auch geht es am Ende eher ums Überleben beziehungsweise darum, Frieden mit der gegebenen Situation zu schließen, als Antworten auf neugierige Fragen zu geben. Mit anderen Worten: Die Geschichte lebt von der Faszination des Unbekannten, vom Mysteriösen und Seltsamen.
Vorhersehbar war nichts an der Wendung der Ereignisse und besonders das Ende des Buches war dann überraschend emotional und passend, sodass aus dieser ungewöhnlichen Geschichte doch noch ein rundes Ganzes wird, eine kuriose Mischung aus Science-Fiction, Abenteuerroman und Mystery, auch wenn gern noch ein paar Hintergründe zum wissenschaftlichen Teil hätten dabei sein können. Wer ein Buch sucht, das mit der Wahrnehmung und der Wirklichkeit spielt, das verwirrt und mit Erzählebenen jongliert (oder sie sogar verknotet), der dürfte Freude an der Reise der Demeter haben.
October 2, 2025
Sehr guter Roman. Von Anfang an kommt Cthulhu-Vibe auf mit etwas unbefriedigendem Ende.
October 3, 2025
Als Leser weiß ich, dass ich einen Science-Fiction-Roman in der Hand halte. Auf den ersten Seiten liest sich der Roman aber vollkommen anders. Als Schiffsarzt reist Doktor Silas Coade im 19. Jahrhundert an Bord der Demeter in arktische Gewässer, um eine „Fissur“ zu erkunden. In dem Roman wird der Begriff „Fissur“ als Engstelle in einer Küstenlinie bezeichnet.
Dabei geht es weniger um das Abenteuer als solches, sondern um die Beziehung zwischen den Mitgliedern der Expedition. Vergleichsweise schnell wird klar, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, weil sich manche Bordmitglieder irgendwie komisch verhalten. Dadurch, dass das Buch aus der Ich-Perspektive des Arztes geschrieben ist, bleibt aber vieles im Dunkeln. Vorerst.
Klar, ich halte einen Science-Fiction-Roman in den Händen, also wird es ja irgendwas mit Raumschiffen und Weltall zu tun haben, oder? Keine Sorge, hat es auch, aber es dauert relativ lange, bis sich nach und nach der Vorhang hebt und die Wahrheit offenbart wird. Und das recht gut, muss ich gestehen. Das Ende hat seinen Reiz, auch wenn sich der Roman über weite Teile nicht wie ein Science-Fiction-Roman liest, passt das Ende. Wer gerne mal ungewöhnliche Science Fiction lesen möchte, sollte unbedingt zugreifen.
Dabei geht es weniger um das Abenteuer als solches, sondern um die Beziehung zwischen den Mitgliedern der Expedition. Vergleichsweise schnell wird klar, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, weil sich manche Bordmitglieder irgendwie komisch verhalten. Dadurch, dass das Buch aus der Ich-Perspektive des Arztes geschrieben ist, bleibt aber vieles im Dunkeln. Vorerst.
Klar, ich halte einen Science-Fiction-Roman in den Händen, also wird es ja irgendwas mit Raumschiffen und Weltall zu tun haben, oder? Keine Sorge, hat es auch, aber es dauert relativ lange, bis sich nach und nach der Vorhang hebt und die Wahrheit offenbart wird. Und das recht gut, muss ich gestehen. Das Ende hat seinen Reiz, auch wenn sich der Roman über weite Teile nicht wie ein Science-Fiction-Roman liest, passt das Ende. Wer gerne mal ungewöhnliche Science Fiction lesen möchte, sollte unbedingt zugreifen.
May 20, 2026
Das Schiff der flüsternden Träume
Das Schiff der flüsternden Träume kein gewöhnlicher SF-Roman. Über die Handlung: Es beginnt als eine klassische Entdeckungsreise auf einem Segelschiff und verwandelt sich schließlich in eine Entdeckungsreise im Wasser des Jupitermondes Europa und damit in etwas fantastischeres und gleichzeitig unheimlicheres.
Wir begleiten Schiffsarzt Silas Coade auf seinen Wegen zu einem mysteriösen Bauwerk. In seinen Träumen erlebt er die Reise zu dem Bauwerk in verschiedenen Epochen und mit immer moderneren Transportmitteln.
Zum Ende wird klar warum es diese scheinbaren Wiederholungen gibt.
Thema des Romans sind die Ausweichreaktionen (Evasion —> engl. Titel) von Silas Coade, sowie die verschwimmende Grenze zwischen Menschen und KI und somit die Frage, was den Menschen zum Menschen macht. Nach Philip K. Dick ist nicht die Intelligenz das Unterscheidungsmerkmal zwischen KI (Androiden) und Menschen, sondern die Empathie. Doch was kann passieren wenn die eine KI in der Lage wäre Empathie zu entwickeln?
Ein lesenswerter Roman der am Ende auch die Frage behandelt, darf man eine Person opfern um mehrere zu retten?
Das Schiff der flüsternden Träume kein gewöhnlicher SF-Roman. Über die Handlung: Es beginnt als eine klassische Entdeckungsreise auf einem Segelschiff und verwandelt sich schließlich in eine Entdeckungsreise im Wasser des Jupitermondes Europa und damit in etwas fantastischeres und gleichzeitig unheimlicheres.
Wir begleiten Schiffsarzt Silas Coade auf seinen Wegen zu einem mysteriösen Bauwerk. In seinen Träumen erlebt er die Reise zu dem Bauwerk in verschiedenen Epochen und mit immer moderneren Transportmitteln.
Zum Ende wird klar warum es diese scheinbaren Wiederholungen gibt.
Thema des Romans sind die Ausweichreaktionen (Evasion —> engl. Titel) von Silas Coade, sowie die verschwimmende Grenze zwischen Menschen und KI und somit die Frage, was den Menschen zum Menschen macht. Nach Philip K. Dick ist nicht die Intelligenz das Unterscheidungsmerkmal zwischen KI (Androiden) und Menschen, sondern die Empathie. Doch was kann passieren wenn die eine KI in der Lage wäre Empathie zu entwickeln?
Ein lesenswerter Roman der am Ende auch die Frage behandelt, darf man eine Person opfern um mehrere zu retten?
January 13, 2026
Eine schöne Mischung aus Abenteuerroman und Sci-Fi.
October 15, 2025
Das Schiff der flüsternden Albträume
Eine Gruppe wagemutiger Forscher bricht mit dem Segelschiff Demeter in den Norden auf. Dort wollen sie ein rätselhaftes Artefakt finden und untersuchen. Es schlummert in Nordnorwegen im Eis. Doch je näher die Gruppe dem Artefakt kommt, desto mehr häufen sich merkwürdige Vorkommnisse. Nur der Schiffsarzt Doktor Silas Coade scheint in der Lage zu sein, die Rätsel zu lösen. Er beginnt seine Untersuchungen. Und dann geschieht eine große Katastrophe. Eine Katastrophe, so unvorstellbar, dass die Auswirkungen sich sogar bis weit in die Zukunft erstrecken.
Das Schiff der flüsternden Träume wirkt zu beginnt nicht wie ein Sci-Fi Roman, sondern vielmehr wie eine nautische Abenteuergeschichte. Und in der Tat hat Alastair Reynolds hier alles andere als einen üblichen Sci-Fi Roman geschrieben. Es ist erstaunlich, welche Komplexität und wie viele Themen er in diesem recht knappen Roman anspricht. Nicht nur, dass die Handlung zusehends in immer weiter entfernte Zukunft transportiert wird (ohne Zeitreise wohl gemerkt), packt er noch dazu eine gehörige Portion Horror mit hinein. Darüber hinaus wartet der Roman mit gelungenen Wendungen auf, die bis zuletzt die Spannung und Neugier des Lesers halten.
Alastair Reynolds zeigt mit Das Schiff der flüsternden Träume einmal mehr sein Können als großartiger Erzähler. Nicht nur, dass er seinen Stil der jeweiligen Epoche anpasst, auch die Fähigkeit den Leser zu fesseln beweist er mit diesem Roman erneut. Sci-Fi Fans müssen am Anfang zwar ein wenig Geduld aufbringen, bevor die Handlung richtige Sci-Fi Elemente beinhaltet, doch danach geht es Schlag auf Schlag weiter. Zunehmend komplexer wird nicht nur die Handlung, sondern auch der Protagonist. So wie die Sci-Fi Elemente zunehmen, wird auch die Stimmung unheimlicher und besticht durch bedrückende Horror Momente. Das Schiff der flüsternden Träume ist kein epischer Roman, sondern eine perfekt in sich geschlossene erzählerische Symphonie, denn was Reynolds hier macht, das erfordert großes und (stil)sicheres schriftstellerisches Können.
Review auch hier: https://pressplay.at/2025/10/22/das-s...
Eine Gruppe wagemutiger Forscher bricht mit dem Segelschiff Demeter in den Norden auf. Dort wollen sie ein rätselhaftes Artefakt finden und untersuchen. Es schlummert in Nordnorwegen im Eis. Doch je näher die Gruppe dem Artefakt kommt, desto mehr häufen sich merkwürdige Vorkommnisse. Nur der Schiffsarzt Doktor Silas Coade scheint in der Lage zu sein, die Rätsel zu lösen. Er beginnt seine Untersuchungen. Und dann geschieht eine große Katastrophe. Eine Katastrophe, so unvorstellbar, dass die Auswirkungen sich sogar bis weit in die Zukunft erstrecken.
Das Schiff der flüsternden Träume wirkt zu beginnt nicht wie ein Sci-Fi Roman, sondern vielmehr wie eine nautische Abenteuergeschichte. Und in der Tat hat Alastair Reynolds hier alles andere als einen üblichen Sci-Fi Roman geschrieben. Es ist erstaunlich, welche Komplexität und wie viele Themen er in diesem recht knappen Roman anspricht. Nicht nur, dass die Handlung zusehends in immer weiter entfernte Zukunft transportiert wird (ohne Zeitreise wohl gemerkt), packt er noch dazu eine gehörige Portion Horror mit hinein. Darüber hinaus wartet der Roman mit gelungenen Wendungen auf, die bis zuletzt die Spannung und Neugier des Lesers halten.
Alastair Reynolds zeigt mit Das Schiff der flüsternden Träume einmal mehr sein Können als großartiger Erzähler. Nicht nur, dass er seinen Stil der jeweiligen Epoche anpasst, auch die Fähigkeit den Leser zu fesseln beweist er mit diesem Roman erneut. Sci-Fi Fans müssen am Anfang zwar ein wenig Geduld aufbringen, bevor die Handlung richtige Sci-Fi Elemente beinhaltet, doch danach geht es Schlag auf Schlag weiter. Zunehmend komplexer wird nicht nur die Handlung, sondern auch der Protagonist. So wie die Sci-Fi Elemente zunehmen, wird auch die Stimmung unheimlicher und besticht durch bedrückende Horror Momente. Das Schiff der flüsternden Träume ist kein epischer Roman, sondern eine perfekt in sich geschlossene erzählerische Symphonie, denn was Reynolds hier macht, das erfordert großes und (stil)sicheres schriftstellerisches Können.
Review auch hier: https://pressplay.at/2025/10/22/das-s...
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