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Echo
NATURE IS CALLING—but they shouldn't have answered.
Travel journalist and mountaineer Nick Grevers awakes from a coma to find that his climbing buddy, Augustin, is missing and presumed dead. Nick’s own injuries are as extensive as they are horrifying. His face wrapped in bandages and unable to speak, Nick claims amnesia—but he remembers everything.
He remembers how he and Augustin were mysteriously drawn to the Maudit, a remote and scarcely documented peak in the Swiss Alps.
He remembers how the slopes of Maudit were eerily quiet, and how, when they entered its valley, they got the ominous sense that they were not alone.
He remembers: something was waiting for them...
But it isn’t just the memory of the accident that haunts Nick. Something has awakened inside of him, something that endangers the lives of everyone around him…
It’s one thing to lose your life. It’s another to lose your soul.
FROM THE INTERNATIONAL BESTSELLING SENSATION THOMAS OLDE HEUVELT comes a thrilling descent into madness and obsession as one man confronts nature—and something even more ancient and evil answers back.
Travel journalist and mountaineer Nick Grevers awakes from a coma to find that his climbing buddy, Augustin, is missing and presumed dead. Nick’s own injuries are as extensive as they are horrifying. His face wrapped in bandages and unable to speak, Nick claims amnesia—but he remembers everything.
He remembers how he and Augustin were mysteriously drawn to the Maudit, a remote and scarcely documented peak in the Swiss Alps.
He remembers how the slopes of Maudit were eerily quiet, and how, when they entered its valley, they got the ominous sense that they were not alone.
He remembers: something was waiting for them...
But it isn’t just the memory of the accident that haunts Nick. Something has awakened inside of him, something that endangers the lives of everyone around him…
It’s one thing to lose your life. It’s another to lose your soul.
FROM THE INTERNATIONAL BESTSELLING SENSATION THOMAS OLDE HEUVELT comes a thrilling descent into madness and obsession as one man confronts nature—and something even more ancient and evil answers back.
416 pages, Hardcover
First published May 7, 2019
About the author
Thomas Olde Heuvelt
53 books3,225 followersThomas Olde Heuvelt (1983) is the international bestselling author of HEX. The much-praised novel was published in over twenty-five countries around the world and is currently in development for TV by Gary Dauberman. Olde Heuvelt, whose last name in Dutch dialect means “Old Hill,” was the first ever translated author to win a Hugo Award for his short story "The Day the World Turned Upside Down".
His new novel ECHO will be out with Nightfire Books in the US and Hodder & Stoughton on February 8, 2022. International publication of his novel ORACLE, which topped all the bestseller charts in The Netherlands in March '21, will follow soon thereafter.
Thomas lives in The Netherlands and the south of France and is an avid mountaineer.
Praise for HEX:
“This is totally, brilliantly original.” —Stephen King
“Creepy and gripping and original.” ―George R.R. Martin
“Spielbergian in the way Olde Heuvelt shows supernatural goings-on in the midst of everyday life... It’s a fabulous, unforgettable conceit and Olde Heuvelt makes the most of it.” ―The Guardian
His new novel ECHO will be out with Nightfire Books in the US and Hodder & Stoughton on February 8, 2022. International publication of his novel ORACLE, which topped all the bestseller charts in The Netherlands in March '21, will follow soon thereafter.
Thomas lives in The Netherlands and the south of France and is an avid mountaineer.
Praise for HEX:
“This is totally, brilliantly original.” —Stephen King
“Creepy and gripping and original.” ―George R.R. Martin
“Spielbergian in the way Olde Heuvelt shows supernatural goings-on in the midst of everyday life... It’s a fabulous, unforgettable conceit and Olde Heuvelt makes the most of it.” ―The Guardian
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Community Reviews
Displaying 1 - 26 of 26 reviews
November 3, 2021
Etwas zäher Anfang und teilweise anstrengend zu lesen - aber auch einiges, was mir gut gefallen hat.
Da mich "Hex" von dem Autor so begeistert hatte war ich total gespannt auf sein neues Buch und ich hab mich auf eine unheimliche Lektüre gefreut. Der Prolog ist schon eins sehr cooler Einstieg gewesen und hat direkt eine gruselige Atmosphäre geschaffen!
Dann flaut es aber leider sehr ab muss ich sagen.
Nick ist ja in den Bergen etwas Schlimmes passiert und wir steigen ein, als er schon im Krankenhaus liegt, grausam entstellt und mit dem Wissen, das irgendetwas mit ihm nicht stimmt.
Sam, Nicks Lebensgefährte, kann sehr schlecht mit der Situation umgehen und erzählt aus seiner Sicht, wie sehr ihn der Unfall mitnimmt - auch seine Gefühle hinsichtlich der Verletzungen, die das Aussehen von Nick stark in Mitleidenschaft gezogen haben, lässt ihn zweifeln, ob er weiter mit ihm zusammen sein kann.
Der Stil ist den jeweiligen Personen angepasst, denn auch Nick erzählt nach und nach, was in den eisigen Höhen der Berge passiert sein mag.
Mit Sam bin ich erstmal leider gar nicht warm geworden. Er ist 24 Jahre alt und hat eine Ausdrucksweise mit der ich gar nicht klarkomme. Der Text strotzt vor Anglizismen und englischen Wörtern, bei denen ich oft den Zusammenhang nicht begriffen habe. Auch spricht er manchmal in Ich-Form, dann verwendet er für sich selbst das "Du" und spricht auch mich als Leser mit Du an, was bei mir manchmal doch für Verwirrung gesorgt hat: es war anstrengend.
Auch zieht sich alles ganz schön hin und die unheimliche Stimmung hat mich lange nicht gepackt - das ändert sich nach dem ersten Drittel zum Glück und plötzlich weiß der Autor zu fesseln. Die kleinen Rückblicke und Details zu Beginn hätte man gerne etwas komprimieren können. Sie sind zwar wichtig für die Charaktere und die Entwicklungen und schlagen auch am Ende einen Bogen, trotzdem war es einfach nicht so fesselnd.
Bei 700 Seiten ist klar, dass vielleicht kleine "Hänger" drin sind und durch Stephen King bin ich auch durchaus gewohnt, Phasen von Abschweifungen und Rückblenden zu lesen, die mir die Figuren näher bringen sollen, aber das hat hier nicht so gut funktioniert.
Wie gesagt wurde es dann aber schon spannend für mich und auch die Atmosphäre ist so langsam auf mich übergegangen. Nicks Bericht über die Bergbesteigung, die aktuelle bedrohliche Situation, der tief verwurzelte Aberglauben in dem Bergdorf nahe dem mysteriösen Berg, das weckt schon viele Gänsehautmomente und es gibt einige unheimliche Szenen.
Interessant fand ich auch die Beziehung der beiden Männer. Beide sehen super aus, sind auf ihr Aussehen und ihr Image fixiert, haben keine Geldprobleme und eigentlich ein Musterbeispiel an Oberflächlichkeit. Nichts, was mir sympathisch wäre, aber natürlich muss man etwas tiefer blicken, was die beiden auch machen, indem sie in ihrer Beziehung schon öfter mal die Fragen aufwerfen: Würde ich bei dir bleiben, wenn du krank wirst? Im Rollstuhl sitzt? Entstellt wirst?
Fragen mit denen man sich ja meist nicht beschäftigt, bevor nichts schlimmes passiert - die Gedanken hierzu sind vor allem durch Sam sehr offen, direkt und ehrlich zum tragen gekommen.
Es gibt wenig, womit Menschen einander so sehr verletzen können, wie wenn sie sich gegenseitig nach dem eigenen Bild umformen wollen. Stattdessen respektiere ich, dass es gerade diese Unterschiede sind, die uns Kraft geben, und sehe jede Unebenheit als Entdeckungsreise und jeden Zusammenstoß als neuen, unbestiegenen Gipfel.
Zitat Seite 103
Toll fand ich auch, dass sie in ihrer Beziehung ihre "Schwächen" mit Humor nehmen und sich gegenseitig damit aufziehen, ohne beleidigt zu sein oder sich nicht verstanden zu fühlen. Über sich selbst lachen zu können und überhaupt viele Dinge mit Humor zu nehmen scheint immer mehr ab zu nehmen, ist aber ein relevanter Aspekt, um nicht in eine bodenlose Spirale zu trudeln. Ich finde es jedenfalls einen wichtiger Bestandteil im Zusammenleben, ob in einer Beziehung, in der Familie, im Arbeitsleben oder überhaupt, dass man noch Witze machen und darüber lachen darf. Vieles wird heutzutage zu ernst genommen und dadurch wirken viele noch verbitterter und ärmer in all ihren Gefühlen und im Handeln.
Ebenfalls gelungen fand ich die Eindrücke der Bergsteiger. Der Autor hat hier sehr schön das Gefühl entstehen lassen wie es ist, das Verlangen zu haben, einen Gipfel zu besteigen, ja, zu bezwingen. In diese Einsamkeit einzutauchen, sich auf sich selbst zu fixieren und natürlich auf die Gruppe, mit der man unterwegs ist und auf die man sich 100%ig verlassen muss, weil das oft zwischen Leben und Tod entscheiden kann. Diese meditative Wanderung einerseits und die mächtigen Naturgewalten auf der anderen Seite, die einem deutlich machen, wie klein wir sind auf dieser Welt. Und wie berauschend es ist, ein Ziel zu erreichen bzw. sich einen Wunsch zu erfüllen. Etwas, das tief in einem steckt.
Als Bergsteiger fühlst du es jedes Mal - die Bedeutung von Geburt, Leben und Tod über eine Spanne von Jahrmillionen hinweg, in denen die Jahreszeiten vorüberjagen wie unser Herzschlag.
Zitat Seite 376
Die Kapitel wurden ja immer eingeleitet mit Zitaten aus verschiedenen Büchern aus dem Horror-Genre, was ich sehr gelungen fand. Sie haben immer perfekt gepasst und direkt die richtige Stimmung transportiert.
Es gab also vieles, das für mich punkten konnte - trotzdem war es grade am Anfang echt zäh und hat gedauert, bis es mal in Schwung kam. Auch der Stil grade aus der Sicht von Sam war gar nicht meins. Insgesamt im Rückblick muss ich aber sagen, dass ich es gar nicht schlecht fand und ich große Strecken lang gefesselt war und auch die Atmosphäre mochte, auch wenn sie gerne noch unheimlicher hätte werden können.
Im Schluss hat mir noch ein fieser Clou gefehlt.
Da mich "Hex" von dem Autor so begeistert hatte war ich total gespannt auf sein neues Buch und ich hab mich auf eine unheimliche Lektüre gefreut. Der Prolog ist schon eins sehr cooler Einstieg gewesen und hat direkt eine gruselige Atmosphäre geschaffen!
Dann flaut es aber leider sehr ab muss ich sagen.
Nick ist ja in den Bergen etwas Schlimmes passiert und wir steigen ein, als er schon im Krankenhaus liegt, grausam entstellt und mit dem Wissen, das irgendetwas mit ihm nicht stimmt.
Sam, Nicks Lebensgefährte, kann sehr schlecht mit der Situation umgehen und erzählt aus seiner Sicht, wie sehr ihn der Unfall mitnimmt - auch seine Gefühle hinsichtlich der Verletzungen, die das Aussehen von Nick stark in Mitleidenschaft gezogen haben, lässt ihn zweifeln, ob er weiter mit ihm zusammen sein kann.
Der Stil ist den jeweiligen Personen angepasst, denn auch Nick erzählt nach und nach, was in den eisigen Höhen der Berge passiert sein mag.
Mit Sam bin ich erstmal leider gar nicht warm geworden. Er ist 24 Jahre alt und hat eine Ausdrucksweise mit der ich gar nicht klarkomme. Der Text strotzt vor Anglizismen und englischen Wörtern, bei denen ich oft den Zusammenhang nicht begriffen habe. Auch spricht er manchmal in Ich-Form, dann verwendet er für sich selbst das "Du" und spricht auch mich als Leser mit Du an, was bei mir manchmal doch für Verwirrung gesorgt hat: es war anstrengend.
Auch zieht sich alles ganz schön hin und die unheimliche Stimmung hat mich lange nicht gepackt - das ändert sich nach dem ersten Drittel zum Glück und plötzlich weiß der Autor zu fesseln. Die kleinen Rückblicke und Details zu Beginn hätte man gerne etwas komprimieren können. Sie sind zwar wichtig für die Charaktere und die Entwicklungen und schlagen auch am Ende einen Bogen, trotzdem war es einfach nicht so fesselnd.
Bei 700 Seiten ist klar, dass vielleicht kleine "Hänger" drin sind und durch Stephen King bin ich auch durchaus gewohnt, Phasen von Abschweifungen und Rückblenden zu lesen, die mir die Figuren näher bringen sollen, aber das hat hier nicht so gut funktioniert.
Wie gesagt wurde es dann aber schon spannend für mich und auch die Atmosphäre ist so langsam auf mich übergegangen. Nicks Bericht über die Bergbesteigung, die aktuelle bedrohliche Situation, der tief verwurzelte Aberglauben in dem Bergdorf nahe dem mysteriösen Berg, das weckt schon viele Gänsehautmomente und es gibt einige unheimliche Szenen.
Interessant fand ich auch die Beziehung der beiden Männer. Beide sehen super aus, sind auf ihr Aussehen und ihr Image fixiert, haben keine Geldprobleme und eigentlich ein Musterbeispiel an Oberflächlichkeit. Nichts, was mir sympathisch wäre, aber natürlich muss man etwas tiefer blicken, was die beiden auch machen, indem sie in ihrer Beziehung schon öfter mal die Fragen aufwerfen: Würde ich bei dir bleiben, wenn du krank wirst? Im Rollstuhl sitzt? Entstellt wirst?
Fragen mit denen man sich ja meist nicht beschäftigt, bevor nichts schlimmes passiert - die Gedanken hierzu sind vor allem durch Sam sehr offen, direkt und ehrlich zum tragen gekommen.
Es gibt wenig, womit Menschen einander so sehr verletzen können, wie wenn sie sich gegenseitig nach dem eigenen Bild umformen wollen. Stattdessen respektiere ich, dass es gerade diese Unterschiede sind, die uns Kraft geben, und sehe jede Unebenheit als Entdeckungsreise und jeden Zusammenstoß als neuen, unbestiegenen Gipfel.
Zitat Seite 103
Toll fand ich auch, dass sie in ihrer Beziehung ihre "Schwächen" mit Humor nehmen und sich gegenseitig damit aufziehen, ohne beleidigt zu sein oder sich nicht verstanden zu fühlen. Über sich selbst lachen zu können und überhaupt viele Dinge mit Humor zu nehmen scheint immer mehr ab zu nehmen, ist aber ein relevanter Aspekt, um nicht in eine bodenlose Spirale zu trudeln. Ich finde es jedenfalls einen wichtiger Bestandteil im Zusammenleben, ob in einer Beziehung, in der Familie, im Arbeitsleben oder überhaupt, dass man noch Witze machen und darüber lachen darf. Vieles wird heutzutage zu ernst genommen und dadurch wirken viele noch verbitterter und ärmer in all ihren Gefühlen und im Handeln.
Ebenfalls gelungen fand ich die Eindrücke der Bergsteiger. Der Autor hat hier sehr schön das Gefühl entstehen lassen wie es ist, das Verlangen zu haben, einen Gipfel zu besteigen, ja, zu bezwingen. In diese Einsamkeit einzutauchen, sich auf sich selbst zu fixieren und natürlich auf die Gruppe, mit der man unterwegs ist und auf die man sich 100%ig verlassen muss, weil das oft zwischen Leben und Tod entscheiden kann. Diese meditative Wanderung einerseits und die mächtigen Naturgewalten auf der anderen Seite, die einem deutlich machen, wie klein wir sind auf dieser Welt. Und wie berauschend es ist, ein Ziel zu erreichen bzw. sich einen Wunsch zu erfüllen. Etwas, das tief in einem steckt.
Als Bergsteiger fühlst du es jedes Mal - die Bedeutung von Geburt, Leben und Tod über eine Spanne von Jahrmillionen hinweg, in denen die Jahreszeiten vorüberjagen wie unser Herzschlag.
Zitat Seite 376
Die Kapitel wurden ja immer eingeleitet mit Zitaten aus verschiedenen Büchern aus dem Horror-Genre, was ich sehr gelungen fand. Sie haben immer perfekt gepasst und direkt die richtige Stimmung transportiert.
Es gab also vieles, das für mich punkten konnte - trotzdem war es grade am Anfang echt zäh und hat gedauert, bis es mal in Schwung kam. Auch der Stil grade aus der Sicht von Sam war gar nicht meins. Insgesamt im Rückblick muss ich aber sagen, dass ich es gar nicht schlecht fand und ich große Strecken lang gefesselt war und auch die Atmosphäre mochte, auch wenn sie gerne noch unheimlicher hätte werden können.
Im Schluss hat mir noch ein fieser Clou gefehlt.
January 25, 2023
Echo von Thomas Olde Heuvelt
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5*)
Was für ein Buch! Ich musste mich immer wieder fragen, was ich da eigentlich gerade gelesen hatte. Es ist eine unglaubliche Geschichte, die nur wenig mit der Realität zu tun hat, und trotzdem liess mich das Buch kaum los. Ich wollte einfach immer weiterlesen.
„Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche Bergtour werden, als Nick mit seinem Kumpel Augustin zu einer Kletterpartie in den Schweizer Alpen aufbricht. Doch dann kommt es unterwegs zu einem tragischen Unfall: Augustin stürzt in eine Gletscherspalte, Nick wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert – er wird für immer entstellt sein. Sam, Nicks Lebensgefährte, ist zunächst nur froh, dass sein Freund überlebt hat, aber dann passieren immer mysteriösere Dinge in Nicks Umfeld. Auch Nick selbst verhält sich immer seltsamer, und schon bald wird Sam klar, dass Nick etwas aus den Bergen mitgebracht hat. Etwas Böses…“
Im Horror-Genre und in all den gruseligen Geschichten fühle ich mich zu Hause, und nur selten habe ich das Gefühl, dass mich ein Buch wirklich beunruhigt oder gar ängstigt. „Echo“ war da definitiv anders. Der Schreibstil und nicht zuletzt das Hörbuch haben dafür gesorgt, dass ich lieber am Tag als in der Nacht gelesen habe. Das Buch ist richtig gut geschrieben, spannend von der ersten bis zur letzten Seite und, auch wenn stellenweise etwas vorhersehbar, durchgehend gruselig. Und das ganz ohne Gore oder Splatter, dafür richtig schön „unangenehm“.
Als Bonus kam hinzu, dass die Geschichte in weiten Teilen in der Schweiz spielt und gleich zweimal sogar an meinem Wohnort. Eine klare Empfehlung für alle, die Spannung, Mystery und eine ordentliche Portion Horror suchen. Für mich ganz klar 5 Sterne.
PS: An die nervigen, immer wieder eingeschobenen englischen Ausdrücke gewöhnt man sich, oder man versucht, sie schlicht zu ignorieren. Das Buch ist es allemal wert.
📖 Wenn du andere Rezensionen von mir sehen willst oder nach anderen buchbezogenen Inhalten suchst, schau auf meinem Blog vorbei: https://sachareads.com
📝 Wenn du nach meinen eigenen Kurzgeschichten, Gedichten und Texten suchst, schau dir meinen Substack an: https://substack.com/@fragmentsandthe...
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5*)
Was für ein Buch! Ich musste mich immer wieder fragen, was ich da eigentlich gerade gelesen hatte. Es ist eine unglaubliche Geschichte, die nur wenig mit der Realität zu tun hat, und trotzdem liess mich das Buch kaum los. Ich wollte einfach immer weiterlesen.
„Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche Bergtour werden, als Nick mit seinem Kumpel Augustin zu einer Kletterpartie in den Schweizer Alpen aufbricht. Doch dann kommt es unterwegs zu einem tragischen Unfall: Augustin stürzt in eine Gletscherspalte, Nick wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert – er wird für immer entstellt sein. Sam, Nicks Lebensgefährte, ist zunächst nur froh, dass sein Freund überlebt hat, aber dann passieren immer mysteriösere Dinge in Nicks Umfeld. Auch Nick selbst verhält sich immer seltsamer, und schon bald wird Sam klar, dass Nick etwas aus den Bergen mitgebracht hat. Etwas Böses…“
Im Horror-Genre und in all den gruseligen Geschichten fühle ich mich zu Hause, und nur selten habe ich das Gefühl, dass mich ein Buch wirklich beunruhigt oder gar ängstigt. „Echo“ war da definitiv anders. Der Schreibstil und nicht zuletzt das Hörbuch haben dafür gesorgt, dass ich lieber am Tag als in der Nacht gelesen habe. Das Buch ist richtig gut geschrieben, spannend von der ersten bis zur letzten Seite und, auch wenn stellenweise etwas vorhersehbar, durchgehend gruselig. Und das ganz ohne Gore oder Splatter, dafür richtig schön „unangenehm“.
Als Bonus kam hinzu, dass die Geschichte in weiten Teilen in der Schweiz spielt und gleich zweimal sogar an meinem Wohnort. Eine klare Empfehlung für alle, die Spannung, Mystery und eine ordentliche Portion Horror suchen. Für mich ganz klar 5 Sterne.
PS: An die nervigen, immer wieder eingeschobenen englischen Ausdrücke gewöhnt man sich, oder man versucht, sie schlicht zu ignorieren. Das Buch ist es allemal wert.
📖 Wenn du andere Rezensionen von mir sehen willst oder nach anderen buchbezogenen Inhalten suchst, schau auf meinem Blog vorbei: https://sachareads.com
📝 Wenn du nach meinen eigenen Kurzgeschichten, Gedichten und Texten suchst, schau dir meinen Substack an: https://substack.com/@fragmentsandthe...
October 21, 2021
DNF...
HEX war so ein tolles Buch, dass ich hierbei das Gleiche erwartet habe.
Leider traf das nur auf die ersten 300 Seiten zu, denn dann zog sich einfach nur noch alles hin...
Hätte jetzt noch über 300 Seiten vor mir, aber da hab ich ehrlich gesagt keine Lust mehr drauf, da nicht wirklich was passiert das spannend oder gruselig ist...
Locker 300 Seiten weniger wären hier eindeutig besser gewesen und auch die ständigen "englischen Wörter" in den Sätzen waren für mich nur nervig beim lesen.
Wirklich schade.
HEX war so ein tolles Buch, dass ich hierbei das Gleiche erwartet habe.
Leider traf das nur auf die ersten 300 Seiten zu, denn dann zog sich einfach nur noch alles hin...
Hätte jetzt noch über 300 Seiten vor mir, aber da hab ich ehrlich gesagt keine Lust mehr drauf, da nicht wirklich was passiert das spannend oder gruselig ist...
Locker 300 Seiten weniger wären hier eindeutig besser gewesen und auch die ständigen "englischen Wörter" in den Sätzen waren für mich nur nervig beim lesen.
Wirklich schade.
November 22, 2025
Traumaberg
Sam eilt ans Krankenbett seines Lebensgefährten Nick. Dieser war mit seinem Bergtouren-Kumpel Augustine zu einer Tour aufgebrochen und schwerverletzt wiedergekommen. Augustine ist nicht nach hause zurückgekehrt. Was ist passiert? Nick kann sich zunächst nicht äußern. Seine schweren Gesichtsverletzungen hindern ihn am Sprechen und er ist von der Narkose noch benommen. Es scheint allerdings so als sei Nick verändert. Sam weiß nicht, wie er sich verhalten soll. Er muss zugeben, er hat Angst vor dem neuen Gesicht. Dann bricht Nicks Pflegerin die Behandlung ab und verlässt fluchtartig das Krankenhaus. Für Sam wird die Situation immer unheimlicher.
Wenn man erwartet, von einer Bergtour zu lesen, bei der etwas schief geht, wird man in gewisser Weise enttäuscht. Zwar liest man in Nicks Berichten davon, mehr geht es aber darum, was danach geschieht. Wie geht Sam, der auch eine gewisse Beziehung zu den Bergen hat, mit der Situation um? Wie verläuft Nicks Heilung, wenn sie überhaupt möglich ist? Wie ist das mit dem neuen schrecklichen Gesicht? Und was hat Nick noch vom Berg mitgebracht? Und was hat er oben gelassen? In Nicks Umgebung häufen isch die seltsamen Ereignisse. Und auch Sam spürt seine Veränderung, will sie jedoch nicht wahrhaben.
Dieser Roman ist nicht ganz leicht einzuordnen, es gibt Horror-, Thriller-, Suspense- und andere Elemente. Vielleicht hat der Autor ein wenig zu viel hineingemischt. Dennoch sind die Berichte von Nick und Sam spannend und gut zu lesen. Vielleicht ist man dem Horror-Genre nicht so zugetan, dann kann man überlegen, ob der Roman wirklich richtig für einen ist. Die verschiedenen Sichtweisen machen die Handlung nachvollziehbar und man will wissen, ob es eine Lösung geben kann, die Nick wenigstens seine Ganzheit zurückbringen kann. Man zweifelt und bleibt am Ball, weil man die Hoffnung nicht aufgeben will. Insgesamt ein interessantes Buch, dass vielleicht das Interesse an weiteren Büchern des Autors wecken kann.
3,5 Sterne
Sam eilt ans Krankenbett seines Lebensgefährten Nick. Dieser war mit seinem Bergtouren-Kumpel Augustine zu einer Tour aufgebrochen und schwerverletzt wiedergekommen. Augustine ist nicht nach hause zurückgekehrt. Was ist passiert? Nick kann sich zunächst nicht äußern. Seine schweren Gesichtsverletzungen hindern ihn am Sprechen und er ist von der Narkose noch benommen. Es scheint allerdings so als sei Nick verändert. Sam weiß nicht, wie er sich verhalten soll. Er muss zugeben, er hat Angst vor dem neuen Gesicht. Dann bricht Nicks Pflegerin die Behandlung ab und verlässt fluchtartig das Krankenhaus. Für Sam wird die Situation immer unheimlicher.
Wenn man erwartet, von einer Bergtour zu lesen, bei der etwas schief geht, wird man in gewisser Weise enttäuscht. Zwar liest man in Nicks Berichten davon, mehr geht es aber darum, was danach geschieht. Wie geht Sam, der auch eine gewisse Beziehung zu den Bergen hat, mit der Situation um? Wie verläuft Nicks Heilung, wenn sie überhaupt möglich ist? Wie ist das mit dem neuen schrecklichen Gesicht? Und was hat Nick noch vom Berg mitgebracht? Und was hat er oben gelassen? In Nicks Umgebung häufen isch die seltsamen Ereignisse. Und auch Sam spürt seine Veränderung, will sie jedoch nicht wahrhaben.
Dieser Roman ist nicht ganz leicht einzuordnen, es gibt Horror-, Thriller-, Suspense- und andere Elemente. Vielleicht hat der Autor ein wenig zu viel hineingemischt. Dennoch sind die Berichte von Nick und Sam spannend und gut zu lesen. Vielleicht ist man dem Horror-Genre nicht so zugetan, dann kann man überlegen, ob der Roman wirklich richtig für einen ist. Die verschiedenen Sichtweisen machen die Handlung nachvollziehbar und man will wissen, ob es eine Lösung geben kann, die Nick wenigstens seine Ganzheit zurückbringen kann. Man zweifelt und bleibt am Ball, weil man die Hoffnung nicht aufgeben will. Insgesamt ein interessantes Buch, dass vielleicht das Interesse an weiteren Büchern des Autors wecken kann.
3,5 Sterne
November 9, 2021
Wie gerne hätte ich die volle Punktzahl gegeben. Es ist eine tolle und wirklich gruselige Geschichte. Aber ein paar Dinge waren auf Dauer sehr anstrengend.
_ Anglizismen.
Ständig. Zum Glück nur von einem Charakter. Es macht ihn irgendwie aus. Was an sich ganz gut ist und ich als kleine Macke ansehen könnte. Aber das in der deutschen Ausgabe ist ubertrieben. Was sicher der Übersetzung geschulder ist.
- Es dauert recht lange bis es mit der Handlung voran geht.
Irgendwann ab Anfang/Mitte der hunderter Seiten.
Abgesehen vom ersten Kapitel wo man schon ein bisschen angefüttert wird.
Der langatmige Teil hat mir dafür allerdings Gelegenheit gegeben einige Theorien aufzustellen und viele wieder zu verwerfen.
Später ist der Spannungsbogen recht konstant was man bei so einem Wälzer auch erst mal schaffen muss.
Ich habe einiges über Bergsteigen gelernt und mehr als mein Kopf verarbeiten konnte. System overload. Das war aber irgendwie auch wieder schön weil ich da echt die Leidenschaft des Autors gespürt habe.
Die Charaktere sind gut durchdacht und wenn man bei ihnen etwas mehr dahinter steigt wie sie ticken, macht einiges Sinn. Es gibt viele WTF-Momente. Auf mehr kann ich hier aber nicht eingehen weil das nur noch spoilern würde.
Alles in allem eine klare Leseempfehlung für Fans des Grusels und Horrors.
Ich werde mich auch an die anderen Werke des Autors wagen.
_ Anglizismen.
Ständig. Zum Glück nur von einem Charakter. Es macht ihn irgendwie aus. Was an sich ganz gut ist und ich als kleine Macke ansehen könnte. Aber das in der deutschen Ausgabe ist ubertrieben. Was sicher der Übersetzung geschulder ist.
- Es dauert recht lange bis es mit der Handlung voran geht.
Irgendwann ab Anfang/Mitte der hunderter Seiten.
Abgesehen vom ersten Kapitel wo man schon ein bisschen angefüttert wird.
Der langatmige Teil hat mir dafür allerdings Gelegenheit gegeben einige Theorien aufzustellen und viele wieder zu verwerfen.
Später ist der Spannungsbogen recht konstant was man bei so einem Wälzer auch erst mal schaffen muss.
Ich habe einiges über Bergsteigen gelernt und mehr als mein Kopf verarbeiten konnte. System overload. Das war aber irgendwie auch wieder schön weil ich da echt die Leidenschaft des Autors gespürt habe.
Die Charaktere sind gut durchdacht und wenn man bei ihnen etwas mehr dahinter steigt wie sie ticken, macht einiges Sinn. Es gibt viele WTF-Momente. Auf mehr kann ich hier aber nicht eingehen weil das nur noch spoilern würde.
Alles in allem eine klare Leseempfehlung für Fans des Grusels und Horrors.
Ich werde mich auch an die anderen Werke des Autors wagen.
October 30, 2023
Das erste Kapitel war so krass! Horror pur! Und dann wurde mit jeder Seite das Potential verschenkt. Die Spannung und der Horror waren weg und Sam, der Amerikaner ist und in jedem zweiten Satz englisch mit einfließen ließ ging einem nur noch auf die Nerven.
Beispiel: „Hinter Köln, Cologne. Hui, die Straße ist echt crap sis. Stau soweit das Auge reicht. Like, schon die ganze Zeit.“
Richtig anstrengend und total nervig. Und gegen Ende wurde es einfach nur noch lächerlich.
Beispiel: „Hinter Köln, Cologne. Hui, die Straße ist echt crap sis. Stau soweit das Auge reicht. Like, schon die ganze Zeit.“
Richtig anstrengend und total nervig. Und gegen Ende wurde es einfach nur noch lächerlich.
October 30, 2022
"Hier waren Geheimnisse eingeschlossen. Etwas Zeitloses und Traumhaftes, das dich rief."
Bergsteiger Nick kommt schwerverletzt und ohne seinen Kletterpartner von einer Bergtour zurück. Was ist auf dem Gipfel des Maudit passiert? Und was ist mit all den mysteriösen Geschehnissen in Nicks Umfeld? Sein Lebensgefährte Sam sucht nach Antworten.
Nach "Hex" mein 2. Buch von Thomas Olde Heuvelt. Wieder ein sehr spezieller Horrorthriller. Das Böse in diesem Buch ist schwer zu packen und noch schwerer zu verstehen. Der Autor schafft eine bedrohliche Atmosphäre die mich als Leser gefangen hält zwischen den Seiten. Erzählt wird die Geschichte aus zwei verschiedenen Erzählperspektive, einmal aus Sicht von Nick und einmal aus der Sicht von Sam. Das erhöht natürlich die Spannung. Manchmal hatte das Buch für mich ein paar Längen und 100% zufrieden bin ich mit dem Ende nicht, da bleiben noch einige Fragen offen. Der Gruselfaktor ist auf jeden Fall hoch und das Buch erzeugt Bilder und wirkt sicherlich auch als Film. Gestört hat mich auch etwas die Sprache der Erzähler, die war manchmal gewollt "hip" mit vielen englischen Ausdrücken aufgepeppt, das hätte es für mich nicht haben müssen. Wer Horror mag, der auch mal langsamer erzählt wird, dem wird Echo gefallen. Sicherlich ein Buch was auch gut in die dunkle kalte Jahreszeit passt.
Bergsteiger Nick kommt schwerverletzt und ohne seinen Kletterpartner von einer Bergtour zurück. Was ist auf dem Gipfel des Maudit passiert? Und was ist mit all den mysteriösen Geschehnissen in Nicks Umfeld? Sein Lebensgefährte Sam sucht nach Antworten.
Nach "Hex" mein 2. Buch von Thomas Olde Heuvelt. Wieder ein sehr spezieller Horrorthriller. Das Böse in diesem Buch ist schwer zu packen und noch schwerer zu verstehen. Der Autor schafft eine bedrohliche Atmosphäre die mich als Leser gefangen hält zwischen den Seiten. Erzählt wird die Geschichte aus zwei verschiedenen Erzählperspektive, einmal aus Sicht von Nick und einmal aus der Sicht von Sam. Das erhöht natürlich die Spannung. Manchmal hatte das Buch für mich ein paar Längen und 100% zufrieden bin ich mit dem Ende nicht, da bleiben noch einige Fragen offen. Der Gruselfaktor ist auf jeden Fall hoch und das Buch erzeugt Bilder und wirkt sicherlich auch als Film. Gestört hat mich auch etwas die Sprache der Erzähler, die war manchmal gewollt "hip" mit vielen englischen Ausdrücken aufgepeppt, das hätte es für mich nicht haben müssen. Wer Horror mag, der auch mal langsamer erzählt wird, dem wird Echo gefallen. Sicherlich ein Buch was auch gut in die dunkle kalte Jahreszeit passt.
September 30, 2025
New favorite author unlocked. Meine Güte, war das fantastisch 😭
October 9, 2021
DAS GRAUEN DES BERGES
Nick verunglückt bei einer Klettertour in den Schweizer Alpen und kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Als Folge des Unfalls ist er entstellt. Sam, Nicks Lebensgefährt, ist zunächst erleichtert, dass sein Freund überlebt. Doch der Alpinist hat etwas Böses vom Berg mitgebracht und die mysteriösen Ereignisse häufen sich.
„Echo“ ist ein Horror-Roman von Thomas Olde Heuvelt, der auf dunkler Atmosphäre, dem Mythos des Bergs und auf der Naturgewalt des Bösen basiert.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Thomas Olde Heuvelt hat mich mit seinem Horror-Roman „Hex“ überzeugt. Deshalb stand für mich außer Frage, dass ich mit „Echo“ auf den Berg des Grauens gehe.
Die Geschichte dreht sich um den dramatischen Unfall, der Nick ins Krankenhaus bringt und für immer entstellt. Sein Kletterkumpan Augustin stürzt in eine Gletscherspalte und wird nicht mehr gesehen, während Nick das Glück hat, von Bergrettern geborgen zu werden.
Doch Nick trägt die Seele des Bergs in sich. Das naturgewaltige Böse, dass ihm sein komplettes Leben nimmt.
Zuerst hat mich der Autor umgehauen. Ganz zu Beginn erschüttert er mit einer Szene, die eiskalt über die Bettdecke kriecht und wie Todesangst durch alle Poren dringt. Danach passiert alles Schlag auf Schlag: Der Unfall, Sams Ängste, Nicks Leid und die mysteriös-beängstigende Aura, die sich durch alle Seiten zieht.
Man erlebt eine drückende und enorm beängstigende Atmosphäre. Anfangs ist es Sams Perspektive, die dem Leser in eine düstere Gefühlswelt zieht. Er fürchtet um das Leben seines Freunds, trauert der verlorenen Zukunft hinterher, spielt vergangene Momente in Gedanken durch und macht sich die Tatsache bewusst, dass sein attraktiver Lebensgefährte auf ewig verunstaltet ist.
Gleichzeitig erfährt man durch Nicks Gedanken und Aufzeichnungen, was sich am Berg zugetragen hat, wie Augustin und er in die vermaledeite Situation geraten sind und wie er die mysteriösen Ereignisse erlebt.
Das erste Drittel des Romans hat mich extrem gut unterhalten und die Horror-Stimmung war zum Schneiden. Es hat sich ein wahrer Berg des Grauens vor meinen Augen aufgebaut und ich bin gefesselt vom Gipfel des Horrors gehangen.
Doch dann hat sich nach und nach Langeweile eingeschlichen. Es gibt viele Wiederholungen, es werden ständig die gleichen Gedanken durchgespielt und dazwischen kehrt man laufend auf den Berg zurück, der das Grauen in Sams und Nicks Leben brachte.
Der Horror des Bergs hat mich nicht erreicht. Ich fand die Ereignisse und die Situation unheimlich und Heuvelt hat den Schweizer Alpen mysteriöses Leben eingehaucht. Trotzdem konnte mich der alpine Horror nicht überzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Mythen und Sagen um Berge aufgewachsen bin und ich daher schlimmere Geschichten kenne.
„Eine gute Horrorgeschichte endet nicht mit dem Tod, sondern mit etwas Schlimmerem.“ (S. 335, eBook)
Am Ende bleibt zu sagen, dass Thomas Olde Heuvelt stilistisch und mit seinem Einfallsreichtum überzeugt, mir die Umsetzung aber nicht gefallen hat. Ich werde definitiv zu weiteren Büchern des Autors greifen und hoffe, dass er beim nächsten Mal durchgängig meinen Horrornerv trifft.
Nick verunglückt bei einer Klettertour in den Schweizer Alpen und kommt schwer verletzt ins Krankenhaus. Als Folge des Unfalls ist er entstellt. Sam, Nicks Lebensgefährt, ist zunächst erleichtert, dass sein Freund überlebt. Doch der Alpinist hat etwas Böses vom Berg mitgebracht und die mysteriösen Ereignisse häufen sich.
„Echo“ ist ein Horror-Roman von Thomas Olde Heuvelt, der auf dunkler Atmosphäre, dem Mythos des Bergs und auf der Naturgewalt des Bösen basiert.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Thomas Olde Heuvelt hat mich mit seinem Horror-Roman „Hex“ überzeugt. Deshalb stand für mich außer Frage, dass ich mit „Echo“ auf den Berg des Grauens gehe.
Die Geschichte dreht sich um den dramatischen Unfall, der Nick ins Krankenhaus bringt und für immer entstellt. Sein Kletterkumpan Augustin stürzt in eine Gletscherspalte und wird nicht mehr gesehen, während Nick das Glück hat, von Bergrettern geborgen zu werden.
Doch Nick trägt die Seele des Bergs in sich. Das naturgewaltige Böse, dass ihm sein komplettes Leben nimmt.
Zuerst hat mich der Autor umgehauen. Ganz zu Beginn erschüttert er mit einer Szene, die eiskalt über die Bettdecke kriecht und wie Todesangst durch alle Poren dringt. Danach passiert alles Schlag auf Schlag: Der Unfall, Sams Ängste, Nicks Leid und die mysteriös-beängstigende Aura, die sich durch alle Seiten zieht.
Man erlebt eine drückende und enorm beängstigende Atmosphäre. Anfangs ist es Sams Perspektive, die dem Leser in eine düstere Gefühlswelt zieht. Er fürchtet um das Leben seines Freunds, trauert der verlorenen Zukunft hinterher, spielt vergangene Momente in Gedanken durch und macht sich die Tatsache bewusst, dass sein attraktiver Lebensgefährte auf ewig verunstaltet ist.
Gleichzeitig erfährt man durch Nicks Gedanken und Aufzeichnungen, was sich am Berg zugetragen hat, wie Augustin und er in die vermaledeite Situation geraten sind und wie er die mysteriösen Ereignisse erlebt.
Das erste Drittel des Romans hat mich extrem gut unterhalten und die Horror-Stimmung war zum Schneiden. Es hat sich ein wahrer Berg des Grauens vor meinen Augen aufgebaut und ich bin gefesselt vom Gipfel des Horrors gehangen.
Doch dann hat sich nach und nach Langeweile eingeschlichen. Es gibt viele Wiederholungen, es werden ständig die gleichen Gedanken durchgespielt und dazwischen kehrt man laufend auf den Berg zurück, der das Grauen in Sams und Nicks Leben brachte.
Der Horror des Bergs hat mich nicht erreicht. Ich fand die Ereignisse und die Situation unheimlich und Heuvelt hat den Schweizer Alpen mysteriöses Leben eingehaucht. Trotzdem konnte mich der alpine Horror nicht überzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Mythen und Sagen um Berge aufgewachsen bin und ich daher schlimmere Geschichten kenne.
„Eine gute Horrorgeschichte endet nicht mit dem Tod, sondern mit etwas Schlimmerem.“ (S. 335, eBook)
Am Ende bleibt zu sagen, dass Thomas Olde Heuvelt stilistisch und mit seinem Einfallsreichtum überzeugt, mir die Umsetzung aber nicht gefallen hat. Ich werde definitiv zu weiteren Büchern des Autors greifen und hoffe, dass er beim nächsten Mal durchgängig meinen Horrornerv trifft.
June 10, 2025
4,5/5 „A good horror story didn‘t end with death. It resonated with the echo of something worse. Something buried underneath, a layer worse than all the others.“
Holy shit… zu diesem Absatz kann ich nur sagen jaaaa! Ein super spannendes Buch, das wie bei Hex toll geschriebene Horror-Szenen hat, aber auch viel zwischenmenschliches preisgibt.
Der Spannungsbogen war konsequent hoch.
Der einzige Punkt, der mich etwas genervt hat (und auch für den halben Punkt Abzug gesorgt hat) war, dass Thomas Olde Heuvelt echt ein „Problem“ mit Sexualität hat. Warum müssen seine Bücher immer so grundlos sexuelle Szenen haben, die im Endeffekt nichts mit dem Plot zu tun haben?
Holy shit… zu diesem Absatz kann ich nur sagen jaaaa! Ein super spannendes Buch, das wie bei Hex toll geschriebene Horror-Szenen hat, aber auch viel zwischenmenschliches preisgibt.
Der Spannungsbogen war konsequent hoch.
Der einzige Punkt, der mich etwas genervt hat (und auch für den halben Punkt Abzug gesorgt hat) war, dass Thomas Olde Heuvelt echt ein „Problem“ mit Sexualität hat. Warum müssen seine Bücher immer so grundlos sexuelle Szenen haben, die im Endeffekt nichts mit dem Plot zu tun haben?
This entire review has been hidden because of spoilers.
June 20, 2024
Die Grundidee ist gut. Allerdings erschließen sich mir die Methaphern nur zum Teil. Der Vorleser strengt mit seiner Interpretation des Hauptcharakters an. Die Aussage des Romans? Berge haben Seelen. Eine verwirrende Geschichte.
November 17, 2021
Wie exortiert man einen Berg? Ein spannender Ansatz mit toller Umsetzung. Auch wenn Echo nicht ganz an Hex heranreichen konnte, konnte es doch meinen Hunger nach gelungenen Horrorbüchern stillen. Die Szenen waren wieder sehr bildlich geschrieben, die Figuren gut gezeichnet und der Ausgang nicht offensichtlich.
October 18, 2021
🇬🇧 English review below ⬇
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Echo stand schon auf meiner Wunschliste, seit ich es Jan. 2021 in den Neuerscheinungen entdeckte und ich habe mich daher sehr auf das Lesen gefreut.
Die Macht des Maudit
Eigentlich wollte Nick Grevers nur seinem geliebten Hobby, dem Bergsteigen nachgehen, doch sein und das Leben seines Lebensgefährten Sam ändert sich auf einen Schlag, als Nick auf seiner Tour einen Berg entdeckt, den er noch nie gesehen hat: den Maudit. Während Anwohner ihn zu fürchten scheinen und Reiseführer und Internet auffallend wenig Informationen über ihn liefern, ist Nick von dem Berg wie magisch angezogen und das Unheil nimmt seinen Lauf.
Dass Berge etwas Dunkles und Bedrohliches haben können, wissen wir nicht erst seit Lovecrafts “Berge des Wahnsinns” aus dem Heuvelt auch mehrmals zitiert. Und dennoch wie Thomas Olde Heuvelt hier einem Haufen Fels eine abgrundtief böse Seele verleiht, ist einzigartig. Der Autor ist ein Meister der Atmosphäre. Egal ob es sich um eine dunkle Berghütte, die windgepeitschten Gipfel der Berge oder um ein kleines Bergdorf vom Sturm umtost handelt, Heuvelt erschafft Gänsehautbilder im Kopf, lässt den*die Leser*in das Gefühl schwindelerregende Höhen verspüren, die Eiseskälte fühlen und die finstersten Schatten sehen. Grund dafür ist sicherlich der für einen Horrorroman eigenwillige, aber faszinierende Schreibstil. Man kann es eigentlich schon opulent nennen, denn der Autor geizt nicht an Sprachgewalt und imposanten Metaphern. Aber was anderes würde auch zu den gewaltigen alterslosen Berge der Alpen passen? Wenn man man Naturgewalten beschreiben will udn eine solche zum Kern des Romans macht, dann braucht es eben große Worte.
Die Abgründe in jedem einzelnen
Doch genauso, wie man einen Berg nicht in Eiltempo besteigen kann, lässt sich auch Echo nicht mal eben weglesen. Denn nicht nur Sprachstil, auch Heuvelts Erzählweise bedürfen einer gewissen Konzentration. Das Buch ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern eine Aneinanderreihung diverser Aufzeichnungen von Nick und Sam. Zwar fügt sich am Ende alles schlüssig und chronologisch nachvollziehbar zusammen, aber auf dem Weg dahin kann es schon mal etwas verwirrend werden. Wenn man sich jedoch darauf einlässt und akzeptiert nicht alles sofort zu erfahren, wird das Durchhaltevermögen belohnt. Dies sei ebenfalls in Bezug auf die Spannung gesagt. Nach einem nervenaufreibenden, gruseligen Prolog, der mich das Licht im ganzen Haus anmachen ließ, folgt das erste Drittel des Buches eine Phase des langsamen Storyaufbaus, in dem wir vor allem mit den Charakteren, ihren Eigenarten und Abgründen vertraut gemacht werden. Hier hätte man sicherlich die ein oder andere Szene kürzen können, aber ich kann euch trotzdem raten, drann zu bleiben, die zweite Hälfte wird dann deutlich ereignisreicher und Geheimnisse beginnen sich zu lüften.
Ich denke mit ein Grund, warum der Autor sich für eine so lange “Aufbauphase” entschieden hat ist, dass er die Protagonisten Sam und Nick dem*r Leser*in bis ins kleinste Detail nahe bringen wollte. Das ist nicht immer angenehm, denn gerade Sam ist kein sympathischer Charakter. Er ist egoistisch und extrem oberflächlich. Und doch, in Nachhinein, bin ich überzeugt, dass die Geschichte mit keinem anderen Charakter funktioniert hätte, denn Heuvelt arbeitet nicht nur mit dem Horror einer dunklen, uralten Macht, sondern setzt auch viel auf die ganz persönlichen Abgründe seiner Protagonisten. Die innere Finsternis, dunkle Wünsche und Begehren stellen für Sam und Nick eine ebenso große Bedrohung dar, wie der Maudit selbst. Tatsächlich kann man nicht immer sagen, was an Dunkelheit vom Maudit, und was von den Protagonisten selbst kommt. Das mag ein subtilerer Horror, als eine böse Macht ein, verfehlt ihre Wirkung aber nicht.
Das Einzige womit ich dann doch gar nicht klarkam, war Sams Denglisch. Das war einfach zu viel, ein Anglizismen jagt das nächste und es wirkte insgesamt einfach nur aufgesetzt, unnatürlich und lächerlich. Dies ist zusammen mit dem etwas langsamen ersten Drittel der Hauptgrund für meine einen Punkt Abzug. Was mir auch nicht hundert Prozent zusagte, war das Ende. Für meinen Geschmack war das nämlich etwas zu psychedelisch, aber das ist, glaube ich, tatsächlich eher Geschmackssache, weshalb ich das zwar erwähnen wollte, aber nicht direkt als Kritikpunkt betrachte.
Fazit:
Echo ist gewaltig, in mehr als einer Hinsicht. Sprachlich opulent und mit einem feinen Gespür für Atmosphäre und subtilen Horror erzählt Thomas Olde Heuvelt von Naturgewalten, inneren Abgründen und dem Grauen im Angesicht der Endlosigkeit. Echo muss man sich mit Muße und Geduld zugute führen, wer sich aber darauf einlässt wird mit einem imposanten Leseerlebnis belohnt. Lediglich den überbordernden Gebrauch von Anglizismen hätte sich der Autor wirklich sparen können.
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❗Important note: English is not my first language. So that English-speaking community members can still read my review, my review has been translated with the help of a translation program (since I don't have the time to translate it myself every time). I therefore apologize for any mistakes and strange phrasing.
Echo has been on my wish list since I discovered it Jan 2021 in the new releases so I was really looking forward to reading it.
The Power of the Maudit.
Actually, Nick Grevers only wanted to pursue his beloved hobby of mountain climbing, but his and his partner Sam's life changes in one fell swoop when Nick discovers a mountain on his tour that he has never seen before: the Maudit. While local residents seem to fear it and guidebooks and the internet provide remarkably little information about it, Nick is magically drawn to the mountain and disaster takes its course.
We have known that mountains can have something dark and threatening not only since Lovecraft's "Mountains of Madness" from which Heuvelt also quotes several times. And yet the way Thomas Olde Heuvelt here gives a pile of rock an abysmally evil soul is unique. The author is a master of atmosphere. Whether it is a dark mountain hut, the windswept peaks of the mountains or a small mountain village swept by a storm, Heuvelt creates goosebumps in the mind, makes the reader feel dizzying heights, feel the icy cold and see the darkest shadows. The reason for this is certainly the writing style, which is idiosyncratic for a horror novel, but fascinating. You could actually call it opulent, because the author is not stingy with linguistic power and imposing metaphors. But what else would suit the mighty ageless mountains of the Alps? If you want to describe the forces of nature and make them the core of the novel, then you need big words.
The abysses in each one.
But just as you can't climb a mountain in a hurry, you can't read Echo in a hurry either. For not only the linguistic style, but also Heuvelt's narrative style require a certain amount of concentration. The book is not structured chronologically, but is a stringing together of various notes by Nick and Sam. Although everything comes together coherently and chronologically in the end, it can get a little confusing along the way. However, if you let yourself get involved and accept that you won't find out everything straight away, your perseverance will be rewarded. This should also be said in terms of suspense. After a nerve-wracking, creepy prologue that made me turn on the lights in the whole house, the first third of the book is a phase of slow story development in which we are mainly introduced to the characters, their idiosyncrasies and abysses. One or two scenes could certainly have been shortened here, but I can still advise you to stick with it, the second half then becomes much more eventful and secrets begin to unravel.
I think one of the reasons why the author decided on such a long "build-up phase" is that he wanted to bring the protagonists Sam and Nick close to the reader in every detail. This is not always pleasant, because Sam in particular is not a likeable character. He is selfish and extremely superficial. And yet, in retrospect, I am convinced that the story would not have worked with any other character, because Heuvelt not only works with the horror of a dark, ancient power, but also relies a lot on the very personal abysses of his protagonists. Inner darkness, dark desires and desires pose as much of a threat to Sam and Nick as the Maudit himself. In fact, you can't always tell what darkness comes from the Maudit, and what from the protagonists themselves. This may be a more subtle horror than an evil force, but it doesn't miss its mark.
The only thing I couldn't deal with was Sam's denglish. There was just too much of it, one Anglicism after another and it just seemed artificial, unnatural and ridiculous. This, together with the somewhat slow first third, is the main reason for my one point deduction. What I also didn't like one hundred percent was the ending. It was a bit too psychedelic for my taste, but I think that's actually more a matter of taste, which is why I wanted to mention it, but don't consider it a point of criticism.
Conclusion:
Echo is powerful, in more ways than one. Linguistically opulent and with a fine sense of atmosphere and subtle horror, Thomas Olde Heuvelt tells of the forces of nature, inner abysses and the horror in the face of endlessness. Echo has to be read with patience and leisure, but those who get involved will be rewarded with an impressive reading experience. Only the author could have spared himself the overbearing use of Anglicisms.
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Echo stand schon auf meiner Wunschliste, seit ich es Jan. 2021 in den Neuerscheinungen entdeckte und ich habe mich daher sehr auf das Lesen gefreut.
Die Macht des Maudit
Eigentlich wollte Nick Grevers nur seinem geliebten Hobby, dem Bergsteigen nachgehen, doch sein und das Leben seines Lebensgefährten Sam ändert sich auf einen Schlag, als Nick auf seiner Tour einen Berg entdeckt, den er noch nie gesehen hat: den Maudit. Während Anwohner ihn zu fürchten scheinen und Reiseführer und Internet auffallend wenig Informationen über ihn liefern, ist Nick von dem Berg wie magisch angezogen und das Unheil nimmt seinen Lauf.
"Der Berg hat gerufen, und wir sind ihm untertan. Wir können seinem Sirenengesang nur folgen."
(Echo von Thomas Olde Heuvelt, Heyne, 2021, S. 100.)
Dass Berge etwas Dunkles und Bedrohliches haben können, wissen wir nicht erst seit Lovecrafts “Berge des Wahnsinns” aus dem Heuvelt auch mehrmals zitiert. Und dennoch wie Thomas Olde Heuvelt hier einem Haufen Fels eine abgrundtief böse Seele verleiht, ist einzigartig. Der Autor ist ein Meister der Atmosphäre. Egal ob es sich um eine dunkle Berghütte, die windgepeitschten Gipfel der Berge oder um ein kleines Bergdorf vom Sturm umtost handelt, Heuvelt erschafft Gänsehautbilder im Kopf, lässt den*die Leser*in das Gefühl schwindelerregende Höhen verspüren, die Eiseskälte fühlen und die finstersten Schatten sehen. Grund dafür ist sicherlich der für einen Horrorroman eigenwillige, aber faszinierende Schreibstil. Man kann es eigentlich schon opulent nennen, denn der Autor geizt nicht an Sprachgewalt und imposanten Metaphern. Aber was anderes würde auch zu den gewaltigen alterslosen Berge der Alpen passen? Wenn man man Naturgewalten beschreiben will udn eine solche zum Kern des Romans macht, dann braucht es eben große Worte.
Die Abgründe in jedem einzelnen
Doch genauso, wie man einen Berg nicht in Eiltempo besteigen kann, lässt sich auch Echo nicht mal eben weglesen. Denn nicht nur Sprachstil, auch Heuvelts Erzählweise bedürfen einer gewissen Konzentration. Das Buch ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern eine Aneinanderreihung diverser Aufzeichnungen von Nick und Sam. Zwar fügt sich am Ende alles schlüssig und chronologisch nachvollziehbar zusammen, aber auf dem Weg dahin kann es schon mal etwas verwirrend werden. Wenn man sich jedoch darauf einlässt und akzeptiert nicht alles sofort zu erfahren, wird das Durchhaltevermögen belohnt. Dies sei ebenfalls in Bezug auf die Spannung gesagt. Nach einem nervenaufreibenden, gruseligen Prolog, der mich das Licht im ganzen Haus anmachen ließ, folgt das erste Drittel des Buches eine Phase des langsamen Storyaufbaus, in dem wir vor allem mit den Charakteren, ihren Eigenarten und Abgründen vertraut gemacht werden. Hier hätte man sicherlich die ein oder andere Szene kürzen können, aber ich kann euch trotzdem raten, drann zu bleiben, die zweite Hälfte wird dann deutlich ereignisreicher und Geheimnisse beginnen sich zu lüften.
Ich denke mit ein Grund, warum der Autor sich für eine so lange “Aufbauphase” entschieden hat ist, dass er die Protagonisten Sam und Nick dem*r Leser*in bis ins kleinste Detail nahe bringen wollte. Das ist nicht immer angenehm, denn gerade Sam ist kein sympathischer Charakter. Er ist egoistisch und extrem oberflächlich. Und doch, in Nachhinein, bin ich überzeugt, dass die Geschichte mit keinem anderen Charakter funktioniert hätte, denn Heuvelt arbeitet nicht nur mit dem Horror einer dunklen, uralten Macht, sondern setzt auch viel auf die ganz persönlichen Abgründe seiner Protagonisten. Die innere Finsternis, dunkle Wünsche und Begehren stellen für Sam und Nick eine ebenso große Bedrohung dar, wie der Maudit selbst. Tatsächlich kann man nicht immer sagen, was an Dunkelheit vom Maudit, und was von den Protagonisten selbst kommt. Das mag ein subtilerer Horror, als eine böse Macht ein, verfehlt ihre Wirkung aber nicht.
"Wenn man die Dynamik zwischen zwei Menschen verändert, starren beide mit großen Augen in ihre eigene Finsternis."
(Echo von Thomas Olde Heuvelt, Heyne, 2021, S. 50)
Das Einzige womit ich dann doch gar nicht klarkam, war Sams Denglisch. Das war einfach zu viel, ein Anglizismen jagt das nächste und es wirkte insgesamt einfach nur aufgesetzt, unnatürlich und lächerlich. Dies ist zusammen mit dem etwas langsamen ersten Drittel der Hauptgrund für meine einen Punkt Abzug. Was mir auch nicht hundert Prozent zusagte, war das Ende. Für meinen Geschmack war das nämlich etwas zu psychedelisch, aber das ist, glaube ich, tatsächlich eher Geschmackssache, weshalb ich das zwar erwähnen wollte, aber nicht direkt als Kritikpunkt betrachte.
Fazit:
Echo ist gewaltig, in mehr als einer Hinsicht. Sprachlich opulent und mit einem feinen Gespür für Atmosphäre und subtilen Horror erzählt Thomas Olde Heuvelt von Naturgewalten, inneren Abgründen und dem Grauen im Angesicht der Endlosigkeit. Echo muss man sich mit Muße und Geduld zugute führen, wer sich aber darauf einlässt wird mit einem imposanten Leseerlebnis belohnt. Lediglich den überbordernden Gebrauch von Anglizismen hätte sich der Autor wirklich sparen können.
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❗Important note: English is not my first language. So that English-speaking community members can still read my review, my review has been translated with the help of a translation program (since I don't have the time to translate it myself every time). I therefore apologize for any mistakes and strange phrasing.
Echo has been on my wish list since I discovered it Jan 2021 in the new releases so I was really looking forward to reading it.
The Power of the Maudit.
Actually, Nick Grevers only wanted to pursue his beloved hobby of mountain climbing, but his and his partner Sam's life changes in one fell swoop when Nick discovers a mountain on his tour that he has never seen before: the Maudit. While local residents seem to fear it and guidebooks and the internet provide remarkably little information about it, Nick is magically drawn to the mountain and disaster takes its course.
We have known that mountains can have something dark and threatening not only since Lovecraft's "Mountains of Madness" from which Heuvelt also quotes several times. And yet the way Thomas Olde Heuvelt here gives a pile of rock an abysmally evil soul is unique. The author is a master of atmosphere. Whether it is a dark mountain hut, the windswept peaks of the mountains or a small mountain village swept by a storm, Heuvelt creates goosebumps in the mind, makes the reader feel dizzying heights, feel the icy cold and see the darkest shadows. The reason for this is certainly the writing style, which is idiosyncratic for a horror novel, but fascinating. You could actually call it opulent, because the author is not stingy with linguistic power and imposing metaphors. But what else would suit the mighty ageless mountains of the Alps? If you want to describe the forces of nature and make them the core of the novel, then you need big words.
The abysses in each one.
But just as you can't climb a mountain in a hurry, you can't read Echo in a hurry either. For not only the linguistic style, but also Heuvelt's narrative style require a certain amount of concentration. The book is not structured chronologically, but is a stringing together of various notes by Nick and Sam. Although everything comes together coherently and chronologically in the end, it can get a little confusing along the way. However, if you let yourself get involved and accept that you won't find out everything straight away, your perseverance will be rewarded. This should also be said in terms of suspense. After a nerve-wracking, creepy prologue that made me turn on the lights in the whole house, the first third of the book is a phase of slow story development in which we are mainly introduced to the characters, their idiosyncrasies and abysses. One or two scenes could certainly have been shortened here, but I can still advise you to stick with it, the second half then becomes much more eventful and secrets begin to unravel.
I think one of the reasons why the author decided on such a long "build-up phase" is that he wanted to bring the protagonists Sam and Nick close to the reader in every detail. This is not always pleasant, because Sam in particular is not a likeable character. He is selfish and extremely superficial. And yet, in retrospect, I am convinced that the story would not have worked with any other character, because Heuvelt not only works with the horror of a dark, ancient power, but also relies a lot on the very personal abysses of his protagonists. Inner darkness, dark desires and desires pose as much of a threat to Sam and Nick as the Maudit himself. In fact, you can't always tell what darkness comes from the Maudit, and what from the protagonists themselves. This may be a more subtle horror than an evil force, but it doesn't miss its mark.
The only thing I couldn't deal with was Sam's denglish. There was just too much of it, one Anglicism after another and it just seemed artificial, unnatural and ridiculous. This, together with the somewhat slow first third, is the main reason for my one point deduction. What I also didn't like one hundred percent was the ending. It was a bit too psychedelic for my taste, but I think that's actually more a matter of taste, which is why I wanted to mention it, but don't consider it a point of criticism.
Conclusion:
Echo is powerful, in more ways than one. Linguistically opulent and with a fine sense of atmosphere and subtle horror, Thomas Olde Heuvelt tells of the forces of nature, inner abysses and the horror in the face of endlessness. Echo has to be read with patience and leisure, but those who get involved will be rewarded with an impressive reading experience. Only the author could have spared himself the overbearing use of Anglicisms.
November 24, 2021
Schon als ich den Klappentext gesehen hab, wurde mein Interesse sofort geweckt, allerdings haben mich die 720 Seiten doch etwas abgeschreckt . Schlussendlich hat mich meine Freundin überzeugt, dass ich es definitiv lesen muss. Und damit hatte sie vollkommen recht, denn diese Story hat mich mehr als nur begeistert.
Der Schreibstil ist sehr einnehmend und absolut mitreißend, so dass mich die Handlung schnell im Griff hatte.
Dazu passt die beklemmende und gleichzeitig sehr düstere und bedrückende Atmosphäre absolut perfekt.
Puh. Die Charaktere.
Nick und Sam nehmen den Großteil der Handlung ein. Dadurch das man überwiegend ihre Perspektiven erfährt, erhält man einen sehr intensiven und zugleich verstörenden Eindruck in ihr Innerstes.
Mochte ich sie?
Ich hab keine Ahnung. Denn es sind sehr faszinierende und zugleich interessante Charaktere, die durch die unterschiedlichen Seiten ihrer Persönlichkeit überzeugen und auch im Inneren ein Stück weit berühren und nicht loslassen.
Teilweise zweifelt man an ihnen und zugleich ist da so eine Angst und Hilflosigkeit, der man nicht Herr werden kann.
Daneben lernt man noch weitere Charaktere kennen und auch diese werden sehr vielschichtig dargeboten.
Der Autor zeigt auf diese Art einfach sehr deutlich auf, egal wie gut man einen Menschen kennt. Man kennt ihn niemals wirklich. Denn die Abgründe sind hier verdammt tief. Das Böse kann existieren, aber um Leben zu können, braucht es einen Grundstein. Und gerade wie das der Autor erklärt und aufzeigt, hat mir so unglaublich gut gefallen.
Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Denn die Horrorelemente sind teils sehr detailliert und malerisch erzählt.
Aber das Grauen bietet sich nicht automatisch in der Gewalt dar.
Vielmehr ist es die eigene Vorstellungskraft, die dem ganzen ein Eigenleben verleiht.
Dabei schafft es der Autor auf eine sehr faszinierende Art und Weise das Setting darzubieten. Besonders die Liebe zum Detail gibt dem Ganzen so viel Ausdruck und Intensität.
In der Handlung fand ich mich sofort sehr gut zurecht.
Der Beginn war sehr nervenaufreibend, allerdings braucht die Geschichte dann erstmal etwas, um in Fahrt zu kommen.
Dabei ist die Erzählweise das besonders interessante daran.
Denn wir bekommen Mitschriften geliefert.
Dabei wechseln wir immer wieder in der Zeit.
Manchmal kam ich tatsächlich etwas durcheinander, wann Nick und wann Sam erzählte.
Erst später wurde dem Ganzen ein Fundament gegeben. Man verstand ,hinterfragte aber gleichzeitig.
Selbst jetzt am Ende bin ich doch sehr erschüttert und gleichzeitig fasziniert.
Denn sowas in dieser Art hab ich noch nie gelesen.
Es ist verstörend, brutal und teilweise weiß man einfach nicht, was man denken soll.
Es ist absolut beklemmend und beängstigend, bei dem was sich hier herauskristallisiert.
Es stellt sich immer wieder die Frage, ob es tatsächlich der Berg ist, der das Böse herausbringt, oder ob man einfach dem eigenen Wahn erliegt.
Schlussendlich ist es der eigenen Interpretation zu verdanken, was dir die Geschichte offenbart.
Definitiv eine Story, die mich nicht losgelassen hat.
Fazit:
Echo ist ein ganz eigenes Horrorszenario, das sich in keine Schublade stecken lässt.
Beklemmend, verstörend, aber auch absolut faszinierend.
Wahn oder ist es tatsächlich der Berg?
Mich konnte die Story absolut begeistern und vor allem mit den Charakteren,als auch den sehr intensiven Beschreibungen des Setting beeindrucken.
Ich bin gespannt, was der Autor als nächstes zu Papier bringt.
Der Schreibstil ist sehr einnehmend und absolut mitreißend, so dass mich die Handlung schnell im Griff hatte.
Dazu passt die beklemmende und gleichzeitig sehr düstere und bedrückende Atmosphäre absolut perfekt.
Puh. Die Charaktere.
Nick und Sam nehmen den Großteil der Handlung ein. Dadurch das man überwiegend ihre Perspektiven erfährt, erhält man einen sehr intensiven und zugleich verstörenden Eindruck in ihr Innerstes.
Mochte ich sie?
Ich hab keine Ahnung. Denn es sind sehr faszinierende und zugleich interessante Charaktere, die durch die unterschiedlichen Seiten ihrer Persönlichkeit überzeugen und auch im Inneren ein Stück weit berühren und nicht loslassen.
Teilweise zweifelt man an ihnen und zugleich ist da so eine Angst und Hilflosigkeit, der man nicht Herr werden kann.
Daneben lernt man noch weitere Charaktere kennen und auch diese werden sehr vielschichtig dargeboten.
Der Autor zeigt auf diese Art einfach sehr deutlich auf, egal wie gut man einen Menschen kennt. Man kennt ihn niemals wirklich. Denn die Abgründe sind hier verdammt tief. Das Böse kann existieren, aber um Leben zu können, braucht es einen Grundstein. Und gerade wie das der Autor erklärt und aufzeigt, hat mir so unglaublich gut gefallen.
Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Denn die Horrorelemente sind teils sehr detailliert und malerisch erzählt.
Aber das Grauen bietet sich nicht automatisch in der Gewalt dar.
Vielmehr ist es die eigene Vorstellungskraft, die dem ganzen ein Eigenleben verleiht.
Dabei schafft es der Autor auf eine sehr faszinierende Art und Weise das Setting darzubieten. Besonders die Liebe zum Detail gibt dem Ganzen so viel Ausdruck und Intensität.
In der Handlung fand ich mich sofort sehr gut zurecht.
Der Beginn war sehr nervenaufreibend, allerdings braucht die Geschichte dann erstmal etwas, um in Fahrt zu kommen.
Dabei ist die Erzählweise das besonders interessante daran.
Denn wir bekommen Mitschriften geliefert.
Dabei wechseln wir immer wieder in der Zeit.
Manchmal kam ich tatsächlich etwas durcheinander, wann Nick und wann Sam erzählte.
Erst später wurde dem Ganzen ein Fundament gegeben. Man verstand ,hinterfragte aber gleichzeitig.
Selbst jetzt am Ende bin ich doch sehr erschüttert und gleichzeitig fasziniert.
Denn sowas in dieser Art hab ich noch nie gelesen.
Es ist verstörend, brutal und teilweise weiß man einfach nicht, was man denken soll.
Es ist absolut beklemmend und beängstigend, bei dem was sich hier herauskristallisiert.
Es stellt sich immer wieder die Frage, ob es tatsächlich der Berg ist, der das Böse herausbringt, oder ob man einfach dem eigenen Wahn erliegt.
Schlussendlich ist es der eigenen Interpretation zu verdanken, was dir die Geschichte offenbart.
Definitiv eine Story, die mich nicht losgelassen hat.
Fazit:
Echo ist ein ganz eigenes Horrorszenario, das sich in keine Schublade stecken lässt.
Beklemmend, verstörend, aber auch absolut faszinierend.
Wahn oder ist es tatsächlich der Berg?
Mich konnte die Story absolut begeistern und vor allem mit den Charakteren,als auch den sehr intensiven Beschreibungen des Setting beeindrucken.
Ich bin gespannt, was der Autor als nächstes zu Papier bringt.
January 10, 2022
Das Cover spricht mich total an, da es schön düster ist und die Stimmung der Geschichte wundervoll einfängt.
Der Schreibstil von Thomas Olde Heuvelt hat es mir hingegen echt schwer gemacht, in die Handlung zu finden. Vor allem die Kapitel aus Sams Sicht waren einfach nur anstrengend zu lesen, da er ständig mit englischen Begriffen um sich wirft und dauernd irgendwelche Marken erwähnt werden, die überhaupt nichts zur Geschichte beigetragen haben. Ich bin der englischen Sprache zwar mächtig, aber diese willkürlich eingestreuten englischen Begriffe waren weder besonders toll noch förderlich. Sie haben mich schlichtweg genervt und dafür gesorgt, dass ich irgendwann keine Lust mehr hatte, weiterzulesen.
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Der Klappentext klang interessant und mysteriös, das Cover ist genau nach meinem Geschmack und mit dem Aufhänger, dass der Autor der neue Stephen King sein soll, war meine Neugierde dann so groß, dass ich der Geschichte unbedingt eine Chance geben musste.
Tja, ein Satz mit X, das war wohl leider nichts ...
Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen und auch der Einstieg in das Buch war so gut, dass ich richtig Lust hatte, weiterzulesen. Doch dann verlor sich die Story in einer merkwürdigen Erzählweise, die irgendwann nicht mehr interessant, sondern nur noch durcheinander wirkte, langatmig und verwirrend war. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor komplett den Fokus verloren hat und dadurch der eigentliche Plot auf der Strecke geblieben ist. Jedenfalls war ich am Ende genauso schlau wie vorher.
Zu viele Nebenhandlungen lenken von der Handlung ab, sorgen dafür, dass das Lesen anstrengend wird und sich die Spannung auf den Seiten verliert.
Die Horrorelemente, die zwar durchaus vorhanden sind, durch den Schreibstil und die verworrene Erzählweise allerdings ihre Wirkung verlieren, konnten mich am Ende leider nicht überzeugen.
Was ich positiv hervorheben möchte, ist die wunderschöne Landschaft, die hier beschrieben wird, und die beklemmende Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht.
Fazit:
"Echo" ist eine Geschichte, die mit einer tollen Atmosphäre, einem spannenden Einstieg und ein paar schaurigen Szenen punkten kann. Der anstrengende Schreibstil, die merkwürdige Erzählweise, die irgendwie komplett durcheinander wirkte, die verworrene und langatmige Handlung und die Länge der Story (die locker um 300 Seiten gekürzt hätte werden können) haben es mir leider unmöglich gemacht, in die Geschichte zu finden.
Wer auf einen schaurigen Horrorroman hofft, wird hier definitiv enttäuscht werden. Von mir gibt es leider keine Empfehlung.
2/5 Sterne
Der Schreibstil von Thomas Olde Heuvelt hat es mir hingegen echt schwer gemacht, in die Handlung zu finden. Vor allem die Kapitel aus Sams Sicht waren einfach nur anstrengend zu lesen, da er ständig mit englischen Begriffen um sich wirft und dauernd irgendwelche Marken erwähnt werden, die überhaupt nichts zur Geschichte beigetragen haben. Ich bin der englischen Sprache zwar mächtig, aber diese willkürlich eingestreuten englischen Begriffe waren weder besonders toll noch förderlich. Sie haben mich schlichtweg genervt und dafür gesorgt, dass ich irgendwann keine Lust mehr hatte, weiterzulesen.
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Der Klappentext klang interessant und mysteriös, das Cover ist genau nach meinem Geschmack und mit dem Aufhänger, dass der Autor der neue Stephen King sein soll, war meine Neugierde dann so groß, dass ich der Geschichte unbedingt eine Chance geben musste.
Tja, ein Satz mit X, das war wohl leider nichts ...
Die Grundidee hat mir wirklich gut gefallen und auch der Einstieg in das Buch war so gut, dass ich richtig Lust hatte, weiterzulesen. Doch dann verlor sich die Story in einer merkwürdigen Erzählweise, die irgendwann nicht mehr interessant, sondern nur noch durcheinander wirkte, langatmig und verwirrend war. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor komplett den Fokus verloren hat und dadurch der eigentliche Plot auf der Strecke geblieben ist. Jedenfalls war ich am Ende genauso schlau wie vorher.
Zu viele Nebenhandlungen lenken von der Handlung ab, sorgen dafür, dass das Lesen anstrengend wird und sich die Spannung auf den Seiten verliert.
Die Horrorelemente, die zwar durchaus vorhanden sind, durch den Schreibstil und die verworrene Erzählweise allerdings ihre Wirkung verlieren, konnten mich am Ende leider nicht überzeugen.
Was ich positiv hervorheben möchte, ist die wunderschöne Landschaft, die hier beschrieben wird, und die beklemmende Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht.
Fazit:
"Echo" ist eine Geschichte, die mit einer tollen Atmosphäre, einem spannenden Einstieg und ein paar schaurigen Szenen punkten kann. Der anstrengende Schreibstil, die merkwürdige Erzählweise, die irgendwie komplett durcheinander wirkte, die verworrene und langatmige Handlung und die Länge der Story (die locker um 300 Seiten gekürzt hätte werden können) haben es mir leider unmöglich gemacht, in die Geschichte zu finden.
Wer auf einen schaurigen Horrorroman hofft, wird hier definitiv enttäuscht werden. Von mir gibt es leider keine Empfehlung.
2/5 Sterne
October 30, 2021
Obwohl mich Heuvelts HEX nicht wirklich überzeugen konnte, entschied ich mich dazu, seinem umfangreichen neuen Werk mit dem Titel ECHO dennoch eine Chance zu geben. Vielleicht lohnt es sich gar und ich kann mich der Meinung vom De Telegraaf anschließen, die Thomas Olde Heuvelt als den neuen Stephen King titulieren.
Nun, knapp über 700 Seiten später würde ich mich dem zwar nicht anschließen - nichts desto trotz schaffte es Heuvelt auf eine sehr interessante Art und Weise mich überzeugen zu können.
Heuvelt macht es jedoch seinem Leser nicht einfach - sein Schreibstil ist eher als ungewöhnlich zu betrachten, und er scheut auch nicht davor zurück, recht sprunghaft zu agieren. Dennoch liebt er die Details und lässt seinen Leser tief in die Geschichte eintauchen, was dazu führt, dass man selbst die Kälte der Bergwelt zu spüren scheint - gleichzeitig wird es einem aber auch ab und an ein wenig zu viel des Guten und somit wäre es für die Geschichte ganz gut gewesen, wenn sie nur etwa 500 statt 700 Seiten beansprucht hätte.
Dies ist aber bereits der einzige kleine Haken, da die Story erfrischend neu ist und eine ähnliche Gruselthematik nur schwer zu finden sein wird. ECHO wirkt als Idee herausragend und scheut sich auch nicht, dies offen zu legen.
Der Wahnsinn beginnt recht schleichend, wird jedoch im Laufe der Storyline immer intensiver und drängender. Die Spannungselemente sind hervorragend eingebaut, können unter Umständen jedoch nicht jeden Horrorfan überzeugen, da dieses Werk trotz der mystischen Begebenheiten in der Machart doch eher einem übernatürlichem Thriller entspricht. Teilweise wirkt ECHO wie ein früher Horrorroman, was ihn umso sympathischer macht, da hier bekannte Anleihen verwendet werden und trotzdem perfekt in ihre Umgebung eingebettet sind. Man nehme nur die wütenden, beziehungsweise ängstlichen Dorfbewohner, die ähnlich eines Lynchmobs vor dem Chalet erscheinen und ihr Opfer zu holen gedenken. Diese symbolischen Szenen sorgen für die Lesefreude an diesem umfangreichen Werk. Heuvelt ist dabei sehr ausschweifend, detailversessen und lässt somit nichts missen - was jedoch auch ein wenig die persönliche Fantasie nimmt und dadurch filmhaft zu wirken scheint.
Nichts desto trotz hat Thomas Olde Heuvelt mit diesem Werk ein deutliches Zeichen gesetzt und meiner Meinung nach sein vorheriges Werk deutlich übertroffen.
Ein neuer Stephen King ist er trotzdem noch nicht - er könnte aber so langsam den gleichen Weg einschlagen, wenn er weiterhin auf einem zumindest ähnlichem Niveau zu haften gedenkt.
hysterika.de / JMSeibold / 01.11.2021
hysterika.de / JMSeibold / 01.11.2021
November 2, 2021
Kann ein Mensch von einem Berg besessen sein? Jeder Bergsteiger wird diese Frage laut bejahen, was den Ausschlag für den ebenfalls bergsteigenden Autor gegeben hat, dieser Besessenheit eine Form zu geben. Eine Form des Grauens.
Wie schon bei Hex kommt das Grauen langsam und schleichend und gibt dem Buch eine unheimliche Atmosphäre. Thomas Olde Heuvelt kann einfach sehr gute mit seiner Sprache eine solche Atmosphäre aufbauen, die viele Leser, als auch mich, in seinen Bann zu ziehen vermag. Der Leser merkt förmlich, wie die Kälte der Berge aus den Seiten wabert und von ihm Besitz zu ergreifen möchte.
Die Idee mag zwar nicht neu sein, aber sehr gut umgesetzt, dass es eine Region in den Alpen gibt, von der sich alle Menschen und Tiere instinktiv fernhalten, zwei Besessene es aber dennoch dorthin zieht. Und als einer der beiden Bergsteiger zurückkommt, so ist er nicht mehr allein.
Was auf dem Berg passiert ist, erfährt der Leser nicht sofort. Hier kommt ein zweiter guter Schachzug hinzu. Heuvelt nutzt verschiedene Zeitsprünge, um die Geschichte nicht-linear zu erzählen. Er nutzt den Kniff, dass der Leser hauptsächlich Aufzeichnungen der beiden Hauptfiguren zu lesen bekommt. Das hat den Vorteil, dass der Leser eben nicht weiß, ob die beiden am Ende noch leben oder nicht. Das erhöht die Spannung enorm.
Allerdings gibt es einen Wermutstropfen. Im Mittelteil des Romans zieht sich die Geschichte ein wenig. Hier hat Heuvelt ein bisschen zu viele Schauplätze eröffnet und hat die Erzählung ein wenig zu stark gedehnt. Die Erzählung ist zwar insgesamt eher ruhig und gruselig, aber manchmal eben ein wenig zu ruhig und zu wenig gruselig.
Fazit
Der Leser hält mit Echo einen ganz schönen Wälzer in der Hand. Das lässt schon erahnen, dass Thomas Olde Heuvelt sich und der Geschichte viel Zeit und Raum gibt, eine dichte und gruselige Atmosphäre zu erschaffen. Hin und wieder übertreibt es der Autor und die Atmosphäre entweicht, aber in Summe ist dieser Roman ein gute Gruselroman, genau richtig für die dunkle Jahreszeit. Vielleicht nicht der Horrorschocker des Jahres und keine Steigerung gegenüber Hex, aber dennoch ein sehr empfehlenswerter Roman für Freunde des Genres.
Wie schon bei Hex kommt das Grauen langsam und schleichend und gibt dem Buch eine unheimliche Atmosphäre. Thomas Olde Heuvelt kann einfach sehr gute mit seiner Sprache eine solche Atmosphäre aufbauen, die viele Leser, als auch mich, in seinen Bann zu ziehen vermag. Der Leser merkt förmlich, wie die Kälte der Berge aus den Seiten wabert und von ihm Besitz zu ergreifen möchte.
Die Idee mag zwar nicht neu sein, aber sehr gut umgesetzt, dass es eine Region in den Alpen gibt, von der sich alle Menschen und Tiere instinktiv fernhalten, zwei Besessene es aber dennoch dorthin zieht. Und als einer der beiden Bergsteiger zurückkommt, so ist er nicht mehr allein.
Was auf dem Berg passiert ist, erfährt der Leser nicht sofort. Hier kommt ein zweiter guter Schachzug hinzu. Heuvelt nutzt verschiedene Zeitsprünge, um die Geschichte nicht-linear zu erzählen. Er nutzt den Kniff, dass der Leser hauptsächlich Aufzeichnungen der beiden Hauptfiguren zu lesen bekommt. Das hat den Vorteil, dass der Leser eben nicht weiß, ob die beiden am Ende noch leben oder nicht. Das erhöht die Spannung enorm.
Allerdings gibt es einen Wermutstropfen. Im Mittelteil des Romans zieht sich die Geschichte ein wenig. Hier hat Heuvelt ein bisschen zu viele Schauplätze eröffnet und hat die Erzählung ein wenig zu stark gedehnt. Die Erzählung ist zwar insgesamt eher ruhig und gruselig, aber manchmal eben ein wenig zu ruhig und zu wenig gruselig.
Fazit
Der Leser hält mit Echo einen ganz schönen Wälzer in der Hand. Das lässt schon erahnen, dass Thomas Olde Heuvelt sich und der Geschichte viel Zeit und Raum gibt, eine dichte und gruselige Atmosphäre zu erschaffen. Hin und wieder übertreibt es der Autor und die Atmosphäre entweicht, aber in Summe ist dieser Roman ein gute Gruselroman, genau richtig für die dunkle Jahreszeit. Vielleicht nicht der Horrorschocker des Jahres und keine Steigerung gegenüber Hex, aber dennoch ein sehr empfehlenswerter Roman für Freunde des Genres.
January 1, 2022
Als Sam in der Schweiz eintrifft, sieht er sich einer schweren Zukunft gegenüber:
Sein Freund Nick liegt nach einem Bergunglück mit einer grauenvollen Gesichtsverletzung im Krankenhaus. Er ist vollkommen entstellt, er kann nicht verbal kommunizieren und Sam fühlt sich absolut von der Situation überfordert.
Und flieht nach Amerika.
Doch Nick ist seine große Liebe und nach einer Email, in der Nick – verständnisvoll für Sams Reaktion – von den Geschehnissen des Unglücks schildert, bei dem sein Bergsteigerkollege Augustin ums Leben kam, kehrt Sam zurück zu Nick und gemeinsam stellen sie sich der Zukunft.
Und dem, was Nick aus den Bergen mitgebracht hat.
Thomas Olde Heuvelt ist großartig. So viel sei gesagt, denn ich glaube, ich habe selten so gefroren beim Lesen eines Buchs. Der Schreibstil ist toll, abwechslungsreich und die Stimme jeder Figur perfekt eingefangen. Man weiß sofort, wer erzählt: der flippige Sam oder der ernste Nick. Toll und Heuvelt hat sich hiermit einen festen Platz bei meinen Lieblingsautoren gesichert. Ich hoffe sehr, dass auch seine früheren Bücher (angeblich gibt es derer noch fünf) irgendwann übersetzt werden.
Die Geschichte wird größten Teils von Sam erzählt, der sich der schwierigen Situation ausgeliefert sieht, seinen Freund zu unterstützen und gleichzeitig keine Angst vor ihm zu haben. Denn Nick kehrte nicht unverändert aus den Bergen zurück. Und das ist nicht nur seiner schweren und seltsamen Verletzung geschuldet. Es scheint, als sei er von etwas Übernatürlichem besessen und sein Verhalten wechselt zwischen dem alten Nick und jemand anderem, den Sam nicht erkennt.
Gleichzeitig erfahren wir abschnittsweise aus Nicks Schilderung, was ihm und seinem Freund Augustin in den Bergen zugestoßen ist. Und diese Schilderungen waren so eindringlich, dass es mich nicht überrascht hat am Ende davon zu lesen, dass Thomas Olde Heuvelt selbst ein passionierter Bergsteiger ist.
Man könnte anmerken, dass der Gruselfaktor gering ist. Es ist creepy, wie Sam sagen würde, jedoch nicht wirklich scary. Aber es ist absolut authentisch und spannend erzählt und Heuvelt ist ein Autor, der eindeutig zu den besten des Genres gehört. Die Figuren sind wunderbar real, liebenswert und Leute … die Atmosphäre ist großartig.
Sein Freund Nick liegt nach einem Bergunglück mit einer grauenvollen Gesichtsverletzung im Krankenhaus. Er ist vollkommen entstellt, er kann nicht verbal kommunizieren und Sam fühlt sich absolut von der Situation überfordert.
Und flieht nach Amerika.
Doch Nick ist seine große Liebe und nach einer Email, in der Nick – verständnisvoll für Sams Reaktion – von den Geschehnissen des Unglücks schildert, bei dem sein Bergsteigerkollege Augustin ums Leben kam, kehrt Sam zurück zu Nick und gemeinsam stellen sie sich der Zukunft.
Und dem, was Nick aus den Bergen mitgebracht hat.
Thomas Olde Heuvelt ist großartig. So viel sei gesagt, denn ich glaube, ich habe selten so gefroren beim Lesen eines Buchs. Der Schreibstil ist toll, abwechslungsreich und die Stimme jeder Figur perfekt eingefangen. Man weiß sofort, wer erzählt: der flippige Sam oder der ernste Nick. Toll und Heuvelt hat sich hiermit einen festen Platz bei meinen Lieblingsautoren gesichert. Ich hoffe sehr, dass auch seine früheren Bücher (angeblich gibt es derer noch fünf) irgendwann übersetzt werden.
Die Geschichte wird größten Teils von Sam erzählt, der sich der schwierigen Situation ausgeliefert sieht, seinen Freund zu unterstützen und gleichzeitig keine Angst vor ihm zu haben. Denn Nick kehrte nicht unverändert aus den Bergen zurück. Und das ist nicht nur seiner schweren und seltsamen Verletzung geschuldet. Es scheint, als sei er von etwas Übernatürlichem besessen und sein Verhalten wechselt zwischen dem alten Nick und jemand anderem, den Sam nicht erkennt.
Gleichzeitig erfahren wir abschnittsweise aus Nicks Schilderung, was ihm und seinem Freund Augustin in den Bergen zugestoßen ist. Und diese Schilderungen waren so eindringlich, dass es mich nicht überrascht hat am Ende davon zu lesen, dass Thomas Olde Heuvelt selbst ein passionierter Bergsteiger ist.
Man könnte anmerken, dass der Gruselfaktor gering ist. Es ist creepy, wie Sam sagen würde, jedoch nicht wirklich scary. Aber es ist absolut authentisch und spannend erzählt und Heuvelt ist ein Autor, der eindeutig zu den besten des Genres gehört. Die Figuren sind wunderbar real, liebenswert und Leute … die Atmosphäre ist großartig.
December 28, 2021
Bereits „HEX" von Thomas Olde Heuvelt hatte mir unglaublich gut gefallen. Deshalb war ich sehr auf sein neues Werk gespannt. „Echo" ist mit seinen 716 Seiten ein echter Brocken. Doch ehrlich gesagt störte mich das überhaupt nicht.
Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Schon der Prolog bescherte mir eine Wahnsinns Gänsehaut. Man wird quasi mitten in die Geschichte geworfen. Das Grauen und der Schrecken waren auf Anhieb deutlich zu spüren. Das Ganze packte mich und ließ mich nicht los.
Ich muss allerdings auch betonen, dass dieses Buch sehr komplex ist. Die Handlung, die Charaktere einfach alles.
Dieses Buch kann man nicht schnell nebenher lesen.
Auf dieses Buch muss man sich konzentrieren. Ich gehe sogar soweit und sage für dieses Buch muss man sich öffnen. Wenn man beides tut dann erhält man einen atemberaubenden Horrorroman.
Dieses Buch hat mich völlig mitgerissen. Es hat mich unglaublich bewegt und berührt. Auf der anderen Seite gefror mir das Blut in den Adern.
Alle Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Ich habe jeden einzelnen in mein Herz geschlossen. Aber Nick und Sam sind mir besonders ans Herz gewachsen.
Oftmals stellte ich mir die Frage ob ich selbst dem Wahnsinn Nahe bin. Ist es wirklich der Berg? Oder vielleicht doch nicht.
Die Handlung war unglaublich spannend und fesselnd. Ich konnte mich dem Sog der Geschichte nicht entziehen. Die Ereignisse überschlugen sich und Ich traute mich kaum Luft zu holen.
Das Ende gleicht einem finalen Showdown! Es war der absolute Wahnsinn und es passte perfekt zur Geschichte.
Dieses Buch werde ich nicht mehr vergessen. Und ich hoffe auf weitere Werke des Autoren!
Klare Leseempfehlung!
Fazit:
Mit „Echo" gelingt Thomas Olde Heuvelt ein gigantischer Horrorroman der dich packt und nicht mehr los lässt! Bitte mehr davon!
Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht. Schon der Prolog bescherte mir eine Wahnsinns Gänsehaut. Man wird quasi mitten in die Geschichte geworfen. Das Grauen und der Schrecken waren auf Anhieb deutlich zu spüren. Das Ganze packte mich und ließ mich nicht los.
Ich muss allerdings auch betonen, dass dieses Buch sehr komplex ist. Die Handlung, die Charaktere einfach alles.
Dieses Buch kann man nicht schnell nebenher lesen.
Auf dieses Buch muss man sich konzentrieren. Ich gehe sogar soweit und sage für dieses Buch muss man sich öffnen. Wenn man beides tut dann erhält man einen atemberaubenden Horrorroman.
Dieses Buch hat mich völlig mitgerissen. Es hat mich unglaublich bewegt und berührt. Auf der anderen Seite gefror mir das Blut in den Adern.
Alle Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet. Ich habe jeden einzelnen in mein Herz geschlossen. Aber Nick und Sam sind mir besonders ans Herz gewachsen.
Oftmals stellte ich mir die Frage ob ich selbst dem Wahnsinn Nahe bin. Ist es wirklich der Berg? Oder vielleicht doch nicht.
Die Handlung war unglaublich spannend und fesselnd. Ich konnte mich dem Sog der Geschichte nicht entziehen. Die Ereignisse überschlugen sich und Ich traute mich kaum Luft zu holen.
Das Ende gleicht einem finalen Showdown! Es war der absolute Wahnsinn und es passte perfekt zur Geschichte.
Dieses Buch werde ich nicht mehr vergessen. Und ich hoffe auf weitere Werke des Autoren!
Klare Leseempfehlung!
Fazit:
Mit „Echo" gelingt Thomas Olde Heuvelt ein gigantischer Horrorroman der dich packt und nicht mehr los lässt! Bitte mehr davon!
January 3, 2022
Eiskalt, unheimlich, anders - diese drei Schlagwörter kommen mir in den Sinn wenn ich an mein Leseerlebnis bei „Echo“ denke.
Eine eiskalte Geschichte, in der man zudem viel über das Bergsteigen und dessen Gefahren lernt und damit - zumindest ich - komplett neues Terrain betritt. Die Faszination für majestätische Landschaften und ewiges Eis kommen hier deutlich zum Tragen und fesselten mich.
Unheimlich. Gruselige Geschehnisse, die mich wirklich erschaudern ließen! Dieses Buch hat was Gruselmomente anbelangt echt was zu bieten. Gerade der Prolog könnte aus einem meiner schlimmsten Albträume entsprungen sein: TW für alle, die sich schnell gruseln lassen 👻
Anders. Anders in dem Sinne, dass wir es hier vor allem bei Sam Avery, Nicks Lebensgefährten, mit einem sehr speziellen Charakter zu tun haben, der eigentlich niemals, egal wie schlimm alles erscheint, seinen Humor verliert und dauernd, wirklich DAUERND Anglizismen benutzt - das war teilweise für mich wirklich nervig. Es brachte mich aber auch zum Schmunzeln: „Und ich schrie: „Flieht ihr Narren!“ Ich, total Gandalf.“ (S. 687)
Die Beziehung zwischen Nick und Sam, die unheimlichen Ausführungen zu Nicks Tagebucheinträgen aus dem Eis als auch die Mysterien hinter Nicks Verwandlung, die Sam zu ergründen versucht: Was Heuvelts Buch für mich so einzigartig macht, ist seine Art zu schreiben. Er kann unfassbar gut Spannung aufbauen und das auch (größtenteils) halten, über 700 Seiten hinweg.
‚Echo’ ist für mich mit einer Mischung aus Horror, fantastischen Elementen (à la Prometheus) und einer ordentlichen Portion Humor gut gelungen.
Eine eiskalte Geschichte, in der man zudem viel über das Bergsteigen und dessen Gefahren lernt und damit - zumindest ich - komplett neues Terrain betritt. Die Faszination für majestätische Landschaften und ewiges Eis kommen hier deutlich zum Tragen und fesselten mich.
Unheimlich. Gruselige Geschehnisse, die mich wirklich erschaudern ließen! Dieses Buch hat was Gruselmomente anbelangt echt was zu bieten. Gerade der Prolog könnte aus einem meiner schlimmsten Albträume entsprungen sein: TW für alle, die sich schnell gruseln lassen 👻
Anders. Anders in dem Sinne, dass wir es hier vor allem bei Sam Avery, Nicks Lebensgefährten, mit einem sehr speziellen Charakter zu tun haben, der eigentlich niemals, egal wie schlimm alles erscheint, seinen Humor verliert und dauernd, wirklich DAUERND Anglizismen benutzt - das war teilweise für mich wirklich nervig. Es brachte mich aber auch zum Schmunzeln: „Und ich schrie: „Flieht ihr Narren!“ Ich, total Gandalf.“ (S. 687)
Die Beziehung zwischen Nick und Sam, die unheimlichen Ausführungen zu Nicks Tagebucheinträgen aus dem Eis als auch die Mysterien hinter Nicks Verwandlung, die Sam zu ergründen versucht: Was Heuvelts Buch für mich so einzigartig macht, ist seine Art zu schreiben. Er kann unfassbar gut Spannung aufbauen und das auch (größtenteils) halten, über 700 Seiten hinweg.
‚Echo’ ist für mich mit einer Mischung aus Horror, fantastischen Elementen (à la Prometheus) und einer ordentlichen Portion Humor gut gelungen.
April 13, 2024
Wohlgemeinte 3,5 Sterne. Olde Heuvelt bezeichnete diesen Roman im Nachwort selbstkritisch als seine bis dato größte Herausforderung - was man dem Werk leider durchaus anmerkt. Einige Passagen enthalten unübersehbar deutliche Längen, welche die Geschichte kein Stück voranbringen. Mindestens 150-200 Seiten hätte der Autor sich sparen können. Sein Versuch „Hex“ qualitativ nachzueifern misslingt leider deutlich. Hier überspannt er den Bogen manches Mal zu sehr, was ihm im Vorgänger noch virtuos gelungen war. Aber: Dabei muss erwähnt werden, dass der Autor es nach wie vor unvergleichlich schafft Szenen und Handlungen zu ersinnen, die den Leser einfach zu fesseln wissen. Ich freue mich daher mehr auf „November“ und „Orakel“ (letzteres ab 2025 auf deutsch).
November 21, 2021
Die Geschichte an und für sich hat mir sehr gut gefallen. Sie war gruselig, unheimlich und hat mir Gänsehaut beschert. Leider waren die Protagonisten sehr stereotyp, allen voran Sam der Amerikaner. Was ich anstrengend fand waren die vielen anglizismen und englischen Phrasen, die verwendet wurden, wenn Sam erzählte. Er wirkte oft "over the top", um es jetzt mal in seinen Worten zu sagen. Auch die Art zu erzählen, die vom ich ins du abrutschte und manchmal recht verwirrend wirkte, fand ich anstrengend. Aber trotz allem hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und ich habe sie innert kurzer Zeit durchgesuchtet.
November 4, 2022
Wow
Spannend von erster bis letzter Seite
Immer etwas los
Zwischendurch recht gruselig
Keine Lektüre vor dem Schlafen
Könnte super spannender Film sein
Weniger offenener Horror als im HEX
Gute Recherche in der Schweiz
Geographische und andere Einzelheiten gut beschrieben
Dass der Maudit in die Schweiz hinein transferiert wird stört nicht
Viele Anglizismen sind unnötig
Übersetzer hat Freude gehabt am Englischen und etwas Französisch
Schweizerdeutsche Sätze eingefügt, hat mir gefallen
Durchaus empfehlenswertes Buch für Freunde des subtilen Horrors
Hoffe auf weitere Bücher von Heuvelt
Spannend von erster bis letzter Seite
Immer etwas los
Zwischendurch recht gruselig
Keine Lektüre vor dem Schlafen
Könnte super spannender Film sein
Weniger offenener Horror als im HEX
Gute Recherche in der Schweiz
Geographische und andere Einzelheiten gut beschrieben
Dass der Maudit in die Schweiz hinein transferiert wird stört nicht
Viele Anglizismen sind unnötig
Übersetzer hat Freude gehabt am Englischen und etwas Französisch
Schweizerdeutsche Sätze eingefügt, hat mir gefallen
Durchaus empfehlenswertes Buch für Freunde des subtilen Horrors
Hoffe auf weitere Bücher von Heuvelt
May 5, 2023
3.5 Sterne
Schwierig zu erklären, aber sagen wir es mal so: Die Thematik war okay, nicht ganz meins. Die Horrorgeschichte und die Sogwirkung schon eher. Es passiert nicht wahnsinnig viel bzw. viel verrücktes und man weiss schon ungefähr zu Beginn wohin es mit der einen Person geht. Schlussendlich ist es ein auf und ab bis zu bedagter Szene. Trotzdem wie in Horrorgeschichten üblich gibt es viel Unerklärliches und der Protagonist Sam ist mir definitiv unsympathisch. Vielleicht als Schweizerin eher etwas parteiisch, aber ich mag sein Schubladendenken überhaupt nicht.
Schwierig zu erklären, aber sagen wir es mal so: Die Thematik war okay, nicht ganz meins. Die Horrorgeschichte und die Sogwirkung schon eher. Es passiert nicht wahnsinnig viel bzw. viel verrücktes und man weiss schon ungefähr zu Beginn wohin es mit der einen Person geht. Schlussendlich ist es ein auf und ab bis zu bedagter Szene. Trotzdem wie in Horrorgeschichten üblich gibt es viel Unerklärliches und der Protagonist Sam ist mir definitiv unsympathisch. Vielleicht als Schweizerin eher etwas parteiisch, aber ich mag sein Schubladendenken überhaupt nicht.
August 10, 2024
Der Anfang des Buches ist super spannend und das Buch schafft es einen dazu zu bringen weiter zu lesen, weil man doch irgendwie wissen will wie es aus geht. Leider sind das die einzigen zwei starken Punkte des Buches. Es zieht sich unglaublich lang - auf ein paar hundert Seiten passiert gefühlt nichts, die beiden Hauptcharaktäre sind mir sehr unsympathische - nach einiger Zeit nervt Sam mich nur noch -, die Beschreibungen von der Bergtour aus Nicks. Perspektive sind sehr schwer nachzuvollziehen und das Ende ergibt überhaupt keinen Sinn. Darum 2 Sterne.
April 4, 2026
Mal was anderes, iwie ziemlich random aber spannend. Ende hab ich nur zur Hälfte gecheckt, was das ganze iwie wieder ziemlich uncool gemacht hat
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