The Persian poet Hafez (1320–1389) is best known as a Sufi mystic who incorporated elements of Sufism into his verses. The state of God-Realisation is symbolised through union with a Beloved, and drinking the wine of spiritual love.
This compact version of the Divan of Hafez is a facsimile illuminated manuscript, complete with beautiful Persian calligraphy and miniature illustrations. There are 43 ghazals, translated into English by classical scholar Gertrude Bell. It is a truly beautiful introduction not only to the works of this beloved Sufi mystic, but also to the artistry of Mahmoud Farshchian. It is like getting two books in one: poetry and art.
"Hafiz has no peer." — Goethe
Poetry is the greatest literary form of ancient Persia and modern Iran, and the fourteenth-century poet known as Hafiz is its preeminent master. Little is known about the poet's life, and there are more legends than facts relating to the particulars of his existence. This mythic quality is entirely appropriate for the man known as "The Interpreter of Mysteries" and "The Tongue of the Hidden," whose verse is regarded as oracular by those seeking guidance and attempting to realize wishes.
A mere fraction of what is presumed to have been an extensive body of work survives. This collection is derived from Hafiz's Divan (collected poems), a classic of Sufism. The short poems, called ghazals, are sonnet-like arrangements of varied numbers of couplets. In the tradition of Persian poetry and Sufi philosophy, each poem corresponds to two interpretations, sensual and mystic.
This outstanding translation of Hafiz's poetry was created by historian and Arabic scholar Gertrude Bell, who observed, "These are the utterances of a great poet, the imaginative interpreter of the heart of man; they are not of one age, or of another, but for all time."
Hāfez (حافظ) (Khwāja Shams-ud-Dīn Muḥammad Ḥāfeẓ-e Shīrāzī) was a Persian poet whose collected works (The Divan) are regarded as a pinnacle of Persian literature and are to be found in the homes of most people in Iran, who learn his poems by heart and still use them as proverbs and sayings.
His life and poems have been the subject of much analysis, commentary and interpretation, influencing post-14th century Persian writing more than any other author
Themes of his ghazals are the beloved, faith, and exposing hypocrisy. His influence in the lives of Persian speakers can be found in "Hafez readings" (fāl-e hāfez, Persian: فال حافظ) and the frequent use of his poems in Persian traditional music, visual art, and Persian calligraphy. His tomb is visited often. Adaptations, imitations and translations of his poems exist in all major languages.
Though Hafez is well known for his poetry, he is less commonly recognized for his intellectual and political contributions. A defining feature of Hafez' poetry is its ironic tone and the theme of hypocrisy, widely believed to be a critique of the religious and ruling establishments of the time. Persian satire developed during the 14th century, within the courts of the Mongol Period. In this period, Hafez and other notable early satirists, such as Ubayd Zakani, produced a body of work that has since become a template for the use of satire as a political device. Many of his critiques are believed to be targeted at the rule of Amir Mobarez Al-Din Mohammad, specifically, towards the disintegration of important public and private institutions. He was a Sufi Muslim.
His work, particularly his imaginative references to monasteries, convents, Shahneh, and muhtasib, ignored the religious taboos of his period, and he found humor in some of his society's religious doctrines. Employing humor polemically has since become a common practice in Iranian public discourse and persian satire is now perhaps the de facto language of Iranian social commentary.
شمس الدین محمد، حافظ شیرازی، ملقب به حافظ و لسان الغیب مشهورترین و محبوبترین شاعر تاریخ زبان فارسی و ادبیات ایران حوالی سال ۷۲۶ هجری قمری در شیراز متولد شد. علوم و فنون را در محفل درس برترین استادان زمان فراگرفت و در علوم ادبی عصر پایهای رفیع یافت. خاصه در علوم فقهی و الهی تأمل بسیار کرد و قرآن را با چهارده روایت مختلف از برداشت. پژوهشگران احتمال میدهند همین دلیل باعث شده لقب او حافظ شود. حافظ مسلمان و شیعه مذهب بود و در وادی سلوک و طریقت، عرفان خاص خود را داشت. دیوان اشعار او شامل غزلیات، چند قصیده، چند مثنوی، قطعات و رباعیات است. اما در شعر آنچه بیش از همه او را دست نیافتنی کرده است غزلهای حافظ است. حافظ در سال ۷۹۲ هجری قمری در شیراز درگذشت. آرامگاه او در حافظیهٔ شیراز زیارتگاه صاحبنظران و عاشقان شعر و ادب پارسی است. او همواره و همچنان برای ادبیات پس از خود الهامبخش و تاثیرگذار بوده است
شعرِ حافظ در زمان آدم اندر باغ خُلد دفترِ نسرین و گُل را زینتِ اوراق بود
Dies nun ist fürwahr ein lebensbejahendes Werk ungezügelter Daseinsfreude. Trotz aller Leiden und allem durch Menschen verursachten Gram rät Hafis dem Leser seiner Verse nicht sich in einen Brunnen der Schwermut zu werfen, stattdessen mit Wein, Musik und Liebe sich der Sorgen zu entledigen, da die Welt doch nichts von Bedeutung ist.
Persische Dichter haben meinen Kunstgeschmack schon früher durchaus zu treffen gewusst, so etwa Saadi mit seinem "Rosengarten" oder auch Nizami mit seiner Liebesgeschichte "Chosrou und Schirin". Doch Hafis erinnert mich beinah eher an Epikur, dessen Emporheben der berauschenden Üppigkeit doch nicht mal im Ansatz an Hafis' Leidenschaft für das freie und ungezügelte Leben heran reicht.
Ja wahrlich, Hafis' Verse vermögen das Gemüt durchaus von aller Schwermut und Zurückhaltung zu befreien, seine dionysische Lebensfreude kann mitunter geradezu ansteckend auf einen Menschen wirken, der in der geistlosen Leere des modernen Deutschland's leben muss. Hafis rät ununterbrochen zum Wein, zur Üppigkeit und dem Rausch. Die Übersetzung seiner Poesie empfand ich zuweilen doch als ziemlich hölzern, gleichwohl bin ich mir gewiß, dass viel Anmut aus der persischen Poesie bei der Übersetzung notgedrungen verloren gehen muss.
Doch man verfiele nicht dem Irrglaube hier lediglich eine Poesie bar jeder Lebenserfahrung vorzufinden. Hafis kannte wahrlich so manche Weisheit im Umgang mit dem Dasein in einer Welt, in der Status, Neid, Gier und Gefallsucht herrschen. Dies alles sei Hafis zufolge jedoch nichts von Bedeutung.
"Wer in die Welt tritt voll von Unruh', Er muss zuletzt hinab ins Grab. Hier ist des andern Lebens Brücke Ein unbeständ'ger Ort und wüst.
Häng nicht an dieser Schreckensbrücke. Brich auf! und hier verbleibe nicht. Gescheiten Leuten dünkt die Erde Ein wüster Flecken ohne Schatz.
Die Weisen nennen sie mit Rechte Ein Karawanserai bloß. Niemand kann dort für stets verbleiben, Und niemand bleibt in dieser Welt.
Verlang nach Ämtern nicht und Gelde; Gold ist ein Drach', das Amt ein Brunn'. Bist du nicht blind, betracht' die Gräber. Sei müßig nicht; ich sag' es dir."
Den Eremiten unter uns gilt der Rat:
"In den Winkel zog ich mit Verlangen, Einsam zu sein und fromm zu leben, Wunderlich scheint mir's daher, dass allerorten, Jünglinge Pauk' und Lauten schlagen.
Eremiten sind unwissend, o singe Lustigen Ton, und lass den ersten, Suche den Wächter voll Wein, er ist von Sinnen, Bringe nur Wein und fürchte nichts sonst."
"Ich seufzte, in den Finger biss ich mich Und legte meinem Körper Feuer unter.
Ich hörte gestern eine Nachtigall, Die Rose neigte hin ihr Ohr vom Busche.
Sie sang: Sei frohen Mutes, denn der Mann Von hartem Sinn verhört des Glückes Stimme.
Soll Hartes, Leichtes nicht zu Herz dir gehen, Nimm andrer Hartes Leichtes nicht zu Herzen.
Wenn an den Himmel schlägt des Schicksals Flut, So wird der Weise sich doch nicht benetzen."
Diese Auszüge seiner Verse sollen meine oben geschriebenen Worte verdeutlichen. Hafis besaß selbst die Kraft die Welt zu berauschen auch gänzlich ohne Wein. Seine Poesie fühlt sich an manchen Stellen zweifelsohne wie eine gewaltige Meereswelle an, die den Leser aus jedem lethargischen Dasein hinwegspült, indem er ihm die Zeit vor Augen hält: alles was uns heut Verdruss bereitet ist in einigen Jahren nur noch Geschichte. Leid und Überdrüss ist besonders für den höheren Geist in der Tat unvermeidbar und notwendig, dies wusste Hafis selbst nur sehr wohl, doch "Lust und Pein sei uns, den Zwillingen, gemein!" sagte nicht zuletzt Goethe über ihn.
Hafis Einfluss auf die persische Kultur und seine Stellung in der Weltliteratur dürfte jedoch nicht gleich hoch sein, indessen mir seine Beziehung zum heutigen Persien, also dem Iran, nicht ganz ersichtlich ist. Ich habe einige Iraner notgedrungen durch meine Arbeit kennengelernt, von denen keiner je ein Buch außer dem Koran angefasst hat, denen Hafis naturgemäß dennoch ein Begriff ist, so wie den Deutschen Goethe ein Begriff ist und doch nur wenige ihn gelesen und noch weniger ihn verstanden haben. Im Iran sind über die letzten 700 Jahre gewaltige Umbrüche vorgegangen, einige davon radikale und schwerwiegende. Die islamische Rigidität hat den Amerikanern sei Dank seit den 1970ern ungemein zugenommen, womit Hafis' dionysische Lebensweisheiten kaum Früchte tragen konnten.
"Ein Hund ist besser als ein Mensch, Der Freundesherzen kränket. Dies Wort bleibt wahr für immerhin, Und grab' sich in die Herzen.
Mit beiden Händen isst der Mensch, Der Hund harrt an der Schwelle; O schade um des Hundes Treu', Und um des Menschen Feindschaft."