Jump to ratings and reviews

Flashforward

FLASHFORWARD

Two minutes and seventeen seconds that changed the world

Suddenly, without warning, all seven billion people on Earth black out for more than two minutes. Millions die as planes fall from the sky, people tumble down staircases, and cars plow into each other.

But that’s the least of the survivors’ challenges. During the blackout, everyone experienced a glimpse of what his or her future holds—and the interlocking mosaic of these visions threatens to unravel the present.

320 pages, Mass Market Paperback

First published June 1, 1999

Loading...
Loading...

About the author

Robert J. Sawyer

224 books2,550 followers
Robert J. Sawyer is one of Canada's best known and most successful science fiction writers. He is the only Canadian (and one of only 7 writers in the world) to have won all three of the top international awards for science fiction: the 1995 Nebula Award for The Terminal Experiment, the 2003 Hugo Award for Hominids, and the 2006 John W. Campbell Memorial Award for Mindscan.
Robert Sawyer grew up in Toronto, the son of two university professors. He credits two of his favourite shows from the late 1960s and early 1970s, Search and Star Trek, with teaching him some of the fundamentals of the science-fiction craft. Sawyer was obsessed with outer space from a young age, and he vividly remembers watching the televised Apollo missions. He claims to have watched the 1968 classic film 2001: A Space Odyssey 25 times. He began writing science fiction in a high school club, which he co-founded, NASFA (Northview Academy Association of Science Fiction Addicts). Sawyer graduated in 1982 from the Radio and Television Arts Program at Ryerson University, where he later worked as an instructor.

Sawyer's first published book, Golden Fleece (1989), is an adaptation of short stories that had previously appeared in the science-fiction magazine Amazing Stories. This book won the Aurora Award for the best Canadian science-fiction novel in English. In the early 1990s Sawyer went on to publish his inventive Quintaglio Ascension trilogy, about a world of intelligent dinosaurs. His 1995 award winning The Terminal Experiment confirmed his place as a major international science-fiction writer.

A prolific writer, Sawyer has published more than 10 novels, plus two trilogies. Reviewers praise Sawyer for his concise prose, which has been compared to that of the science-fiction master Isaac Asimov. Like many science fiction-writers, Sawyer welcomes the opportunities his chosen genre provides for exploring ideas. The first book of his Neanderthal Parallax trilogy, Hominids (2002), is set in a near-future society, in which a quantum computing experiment brings a Neanderthal scientist from a parallel Earth to ours. His 2006 Mindscan explores the possibility of transferring human consciousness into a mechanical body, and the ensuing ethical, legal, and societal ramifications.

A passionate advocate for science fiction, Sawyer teaches creative writing and appears frequently in the media to discuss his genre. He prefers the label "philosophical fiction," and in no way sees himself as a predictor of the future. His mission statement for his writing is "To combine the intimately human with the grandly cosmic."

http://us.macmillan.com/author/robert...

Ratings & Reviews

What do you think?

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
3,399 (19%)
4 stars
6,770 (39%)
3 stars
5,274 (30%)
2 stars
1,464 (8%)
1 star
373 (2%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Natascha.
829 reviews102 followers
November 24, 2017
Durch Zufall bin ich neulich wieder auf die Fernsehserie FlashForward gestoßen und wurde dadurch daran erinnert, dass ich unbedingt die Buchvorlage dazu einmal lesen wollte, denn die Serie lässt den Zuschauer durch ihr abruptes Ende doch sehr unzufrieden zurück.

Allerdings ist das Buch keine richtige Vorlage sondern nur eine Inspiration. Darüber muss man sich als Leser am besten vorher klar werden, denn Serie und Buch haben außer dem Flashforward nicht wirklich etwas gemeinsam. Mich persönlich hat das in keinster Weise gestört. Ganz im Gegenteil sogar. Ich mochte die philosophischen Gedanken über freien Willen und Vorbestimmung genau so gerne wie die physikalischen Beschreibungen und Theorien. Außerdem fand ich den ruhigen Erzählstil sehr angenehm.

Das Ende oder besser gesagt der dritte Teil des Buches war dann leider nicht mehr ganz so nach meinem Geschmack. Ich hatte mich sehr auf den Zeitsprung in der Geschichte gefreut, doch war mir die Handlung dann viel zu actionlastig und fühlte sich dadurch nicht mehr stimmig sondern sehr übereilt an. Des Weiteren war des richtige Ende für mich dann zu abstrakt um ihm richtig folgen zu können, aber das liegt vielleicht auch an meiner fehlenden Vorstellungskraft...

Trotz der Schwächen am Ende hatte ich eine gute Zeit beim Lesen dieser Geschichte und bereue es nicht mein Wochenende damit verbracht zu haben, obwohl sie mich nicht vollständig überzeugen konnte.
Profile Image for Emma.
803 reviews32 followers
April 17, 2019
Ich glaube, ich muss meine Genrevorlieben etwas überdenken. Hätte ich das Buch nicht dank einer großzügigen Bücherspende ;) - ich hätte es mir nie selbst ausgesucht. Und hätte so dermaßen etwas verpasst!

Wissenschaftsthriller, für die Fans von Eschbach, versprach es hinten auf dem Umschlag, und obwohl ich früher ein, zwei Werke von Eschbach gelesen habe, hatte ich ihn doch schon lange nicht mehr auf dem Schirm und hätte dieses Buch auch fast wieder weggelegt nach den ersten Seiten. Dabei ist die Prämisse so vielversprechend! "Was wäre, wenn wir alle für einen kurzen Moment in unsere Zukunft blicken könnten?"

Ein Experiment am CERN in Genf sorgt für dieses "Flashforward" genannte Ereignis. Der Leser wird direkt zu Beginn mitgenommen, zum Experiment und dem Erlebten, weiß selbst erst nicht, was da passiert ist. Diese ersten Seiten sind teils sehr wissenschaftlich und Sawyer streut immer wieder einmal physikalische Theorien ein, die für mich - als absoluter Physik-DAU (Hallo, Hassfach Nr. 1 aus Schulzeiten) - noch erträglich waren. Anstrengender als der Rest, aber erträglich und in einem angenehm kleinen Maße. Wer als Forscher hier handfeste Theorien hinter allem und jedem wünscht, ist vermutlich im falschen Buch, zumindest, was den Anteil angeht, den diese ausmachen. Ob sie denn inhaltlich Sinn ergeben, kann ich nicht beurteilen.

Gemeinsam mit den Forschern des CERN, die die Hauptfiguren des Romans sind, erfährt man nicht nur mehr über das Experiment, sondern auch über die Zukunftsvisionen der einzelnen Mitglieder und ausschnitssweise der Welt. Und hier sind noch weitere Gedankenkonstrukte dabei, die faszinieren und den Roman auch auf eine zwischenmenschliche Schiene bringen, die gut gemacht ist: Was, wenn die Vision dich mit einem völlig unbekannten Ehepartner zeigt, obwohl du in der Gegenwart glücklich mit einer anderen Person verlobt bist? Gibst du dieser Ehe eine Chance, wenn du weißt, dass sie in der Zukunft nicht mehr besteht? Und was ist, wenn du gar keine Vision hattest, aber andere Menschen Zeitungsberichte von deiner Ermordung gelesen haben?

Sawyer baut einige interessante und teils sehr amüsante Details über die Zukunft ein, die er sich 1999 ausgemalt hat. Das Buch spielt 2009, aber man merkt nur durch sehr genaues Nachdenken, dass Sawyer auch diese für ihn zehn Jahre in der Zukunft liegende Realität ausdenken musste. Das Internet spielt eigentlich fast keine Rolle, stattdessen gibt es Lizenzen für die Encyclopedia Britannica - jeder, dessen erster Gedanke war, das jetzt bei Wikipedia zu suchen, muss sicher auch kichern. Mal sehen, wie wir 2030 zu seinen Erfindungen stehen ... dennoch sind dies Details am Rande und sicher nicht der Hauptfokus. Der liegt eindeutig auf der anfangs gestellten Frage und dem Forscherteam vom CERN und ihren Visionen von der Zukunft und was sie damit anfangen.

Ein sehr gelungenes Buch, spannend von Anfang bis Ende (umso mehr, wenn man nicht so dröge Vorerfahrungen mit Physik hat wie ich und die Stellen ebenfalls genießen kann) und schnell weg zu lesen.

Offenbar, sagt eine spätere Ausgabe, gab es in der Zwischenzeit auch eine Fernsehserie dazu. Das ist an mir irgendwie vorbeigegangen. Ich bin auch nicht sicher, ob ich eine brauche, ich bin sehr zufrieden mit dem Spannungsbogen und dem Plot im Roman.
Profile Image for Sarah.
302 reviews26 followers
September 28, 2012
Nachdem ich die TV-Serie „Flash Forward“ gesehen hatte, die ja leider nach der ersten Staffel wieder abgesetzt wurde, interessierte mich auch das Buch, auf dem die Serie lose basiert.
„Lose“ ist hier wirklich das Stichwort, denn im Buch geht es hauptsächlich um den Physiker Lloyd Simcoe, der am CERN in der Schweiz arbeitet. Bei einem Experiment kommt es dann zum sogenannten „Flash Forward“, bei dem Menschen überall auf der Welt für zwei Minuten in die Zukunft sehen können.

Während sich die Serie hauptsächlich um den CIA-Beamten Mark Benford dreht, kommt die CIA im Buch überhaupt nicht vor. Alle Hauptpersonen, die man kennenlernt, arbeiten und forschen am CERN. Es geht nicht so sehr um die Zukunftsversionen, die die Menschen gesehen haben, als darum, ob man den Versuch wiederholen sollte, um noch einmal einen Einblick in die Zukunft zu gewinnen, oder ob das unverantwortlich ist. Alles dreht sich im Lloyd, seine jetzige Frau, um seine Kollegen im CERN, von denen einer gar nichts gesehen hat, erfährt, dass er ermordet werden soll und Nachforschungen über seinen Tod anstellt (dieses Motiv ist auch in der Serie verwendet worden).

Ich habe das Buch als sehr viel „ruhiger“, nachdenklicher empfunden, als die Handlung, die sich in der Serie abspielte. Das Buch hat mir auch sehr gut gefallen, aber ich finde, dass man Buch und Serie eigentlich gar nicht miteinander vergleichen kann, sondern getrennt betrachten muss. Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefiel, war, dass viele physische Theorien beschrieben wurden, die ich, die ich Physik in der Schule gehasst habe, nicht nachvollziehen konnte. Gefallen hat mir das Buch aber trotzdem, gerade weil es sich mit den moralischen Aspekten eines solchen „Flash Forward“ beschäftigt.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Peer Lenné.
231 reviews1 follower
December 28, 2023
Ich bin, wie viele andere auch, durch die Fernsehserie auf dieses Buch aufmerksam geworden. Die Serie hat mir gut gefallen, und ich war enttäuscht, dass sie nicht fortgesetzt wurde. In der Hoffnung, dass das Buch den Cliffhanger der Serie auflösen würde, habe ich es gelesen. Obwohl das Buch diese Erwartungen nicht erfüllt hat, war es dennoch eine mehr als angenehme Lektüre.

Das Buch weicht stark von der Serie ab. Abgesehen von dem Flashforward selbst und dem Namen eines Hauptprotagonisten gibt es kaum Gemeinsamkeiten. Das Buch legt den Fokus viel stärker auf die Charaktere und verzichtet größtenteils auf Action. Die Beziehungen zwischen den Protagonisten und die Auswirkungen des Flashforwards und der Visionen stehen im Mittelpunkt. Die Darstellung dieser Aspekte ist wunderbar geschrieben und wird zu keiner Zeit langweilig. Am Ende steigt sogar die Spannung, bevor das Buch zu einem gelungenen Abschluss kommt.

Ich bin überzeugt, dass dies nicht das letzte Buch des Autors ist, das ich lesen werde. Die Art und Weise, wie er die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander darstellt, hat mich beeindruckt. Obwohl das Buch nicht meinen Erwartungen aus der Serie entsprach, konnte ich damit gut umgehen und habe dennoch eine angenehme Leseerfahrung gemacht. Die Geschichte ist gut durchdacht und der Abschluss rund. Ich kann das Buch daher empfehlen und freue mich auf weitere Werke des Autors.
Profile Image for Tealo.
490 reviews
August 10, 2022
"Ja, ich denke, Sie haben recht. Wir haben Grund zu der Annahme, dass das Phänomen der Zeitversetzung damit zusammenhängt, was sich hier im Großen Hadronenbeschleuniger abgespielt hat." S.166

Ein Experiment im CERN Institut sorgt dafür, dass die gesamte Menschheit für zwei Minuten bewusstlos wird und in die Zukunft blicken kann. Während einige Menschen die Bewusstlosigkeit durch Unfälle nicht überleben, machen sich andere über ihre Visionen tiefgründige Gedanken. So auch einer der CERN Forscher, der keine Vision hatte und davon ausgeht, dass er bald stirbt.

Ist die Zukunft schon in Stein gemeißelt? Sahen die Menschen eine alternative Welt in den Visionen? Gibt es den freien Willen und damit die Möglichkeit, die Geschehnisse zu beeinflussen? Dieses Buch aus dem Jahr 1999 lässt viele Optionen zum Nachdenken offen, es erläutert aber auch an einigen Stellen tatsächliche wissenschaftliche Theorien über Paralleluniversen und die Zeit als Phänomen. Dabei wird es nicht langweilig, da mehrere Schicksale von verschiedensten Charakteren im Verlauf des Buches beschrieben werden. Thematisch ist dies natürlich absolut meine Welle, aber ich muss sagen, dass es absolut nicht einfach ist, mich noch zu begeistern. "Flash" hat es auf jeden Fall geschafft. Mir ist dabei aber klar geworden, dass ich nicht in die Zukunft sehen wollen würde.
Profile Image for Cathrin.
413 reviews16 followers
March 4, 2016
Vor ein paar Jahren gab es eine Fernsehserie gleichen Namens, die ich sehr mochte, die dann aber zu meinem großen Bedauern nach einer Staffel abgesetzt wurde. Mit einem Mega-Cliffhanger. Als ich las, dass die Serie auf diesem Buch basiert, dachte ich, ich gebe dem mal eine Chance.
Sehr schnell musste ich allerdings feststellen, dass Buch und Serie nur sehr wenig miteinander zu tun haben. Außer dem Namen eines einzigen Charakters (der aber nicht die selbe Rolle spielt) und der Grundidee gibt es wenig Gemeinsamkeiten.
Die Grundidee ist, dass die gesamte Erdbevölkerung zum selben Zeitpunkt gleichzeitig das Bewusstsein verliert. Für die Dauer der Bewusstlosigkeit springt sozusagen das Bewusstsein zu einem Zeitpunkt in der Zukunft. Neben der Suche nach den Ursachen für dieses Phänomen birgt dieses Setting natürlich viel Potential zu der Frage, ob die Zukunft, wenn man sie kennt, verändert werden kann oder feststeht oder sich vielleicht gerade im Sinne einer self-fullfilling-prophecy nur deshalb so entwickelt, weil man sie kennt. Etc. etc.
Während in der Serie aber unklar blieb, woher das Phänomen rührte, wobei klar zu sein schien, dass irgendwelche Leute dahintersteckten, die dies gezielt und vermutlich nicht mit guten Absichten herbeigeführt hatten, erklärt das Buch alles sehr wissenschaftlich. Auch sprang in der Serie das Bewusstsein 6 Monate in die Zukunft, im Buch allerdings 21 Jahre.
Das Buch lässt sich gut lesen, unterm Strich ist aber die Idee besser als die Ausführung. Sehr irritierend fand ich, dass das Buch 1999 erschienen ist, als Ausgangszeit in dem der Flashforward passiert aber 2009 ansetzt und somit die damals nahe Zukunft voraussagt. (Wusstet ihr schon, dass Blue Jeans voll Retro sind?)

2,5*
Profile Image for Roman.
Author 3 books1 follower
July 17, 2016
Bin durch die leider abgesetzte Fernsehserie „FlashForward“ auf das Buch gekommen. Die ursprüngliche Idee fand ich spannend, die ersten Seiten und Kapitel trafen ziemlich meinen Nerv. Die Auswirkungen des Blackouts sind nett dargestellt, auch die ethischen Diskussionen und weitere Vorgehensweise sind lesbar.
Aber so richtig zündet die Geschichte nicht.
Zum Schluss hin schlägt Sawyer einen völlig anderen Weg ein, der mit dem Anfang nichts mehr zu tun hat. Ist natürlich auch Science Fiction, allerdings eine ganz andere Gangart und passt daher nicht zum Großteil des Buches.
Fand das Buch unterdurchschnittlich und war enttäuscht. Schade.
Profile Image for Ralf Larisch.
33 reviews
July 14, 2014
Großartiger Science Fiction Autor, geradezu wissenschaftlich, sehr detailliert.
Leider gibt es kaum dt. Übersetzungen seiner Bücher. "FLASH" sein populärstes, sicher durch die Serie Flashforward.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews