We have no future because our present is too volatile. We have only risk management. The spinning of the given moment's scenarios. Pattern recognition...
Cayce Pollard is a new kind of prophet — a world-renowned “coolhunter” who predicts the hottest trends. While in London to evaluate the redesign of a famous corporate logo, she's offered a different assignment: find the creator of the obscure, enigmatic video clips being uploaded to the Internet — footage that is generating massive underground buzz worldwide.
Still haunted by the memory of her missing father — a Cold War security guru who disappared in downtown Manhattan on the morning of September 11, 200l — Cayce is soon traveling through parallel universes of marketing, globalization, and terror, heading always for the still point where the three converge. From London to Tokyo to Moscow, she follows the implications of a secret as disturbing — and compelling — as the twenty-first century promises to be...
William Ford Gibson is an American-Canadian writer who has been called the father of the cyberpunk subgenre of science fiction, having coined the term cyberspace in 1982 and popularized it in his first novel, Neuromancer (1984), which has sold more than 6.5 million copies worldwide.
While his early writing took the form of short stories, Gibson has since written nine critically acclaimed novels (one in collaboration), contributed articles to several major publications, and has collaborated extensively with performance artists, filmmakers and musicians. His thought has been cited as an influence on science fiction authors, academia, cyberculture, and technology.
"Mustererkennung" ist für mich eines der Bücher, bei denen ich mir aufgrund guter Kritiken mehr versprochen und von dem ich (vielleicht gerade deswegen) doch enttäuscht war.
Der Schreibstil ist von William Gibson gewöhnungsbedürftig. Die kurzen Sätze vermittelten mir oft ein Gefühl von Atemlosigkeit und erinnerten mich mehr an ein hektisches Aneinanderreihen von Worten als eine wirkliche Erzählung. Vielleicht hat mir deshalb der "rote Faden" gefehlt. Aber ist genau diese Atemlosigkeit als Zeichen der Szene, in der das Buch spielt, auch gewollt. Das Buch war eine interessante Erfahrung mit einem mir bis dahin unbekannten Schreibstil, aber ehrlich gesagt möchte ich es damit belassen.
Cayce Pollard, die Protagonistin dieses Buches, reagiert hochsensibel auf das Design von Markenprodukten, also auf einen Bestandteil der modernen Welt. Hier könnte man vielleicht eine Parallele zum Autor sehen, der in aufmerksamer Weise Aspekte der modernen Gesellschaft aufnimmt und in seinen Texten zuspitzt. Gibson ist es wieder einmal gelungen, die Faszination einer artifiziellen Welt zu beschreiben; der Stil ist gewohnt gut (er ist vielleicht etwas gelassener und ironischer als im Neuromancer). Die Handlung weist jedoch einige Längen und Schwächen auf. Die Geschichte stammt aus dem Jahr 2003 und wirkt erstaunlich altmodisch. Natürlich sind technische Aspekte veraltet, wichtiger ist wohl aber, dass Gibson wieder einmal eine romantische computerisierte Welt beschreibt, die so nie existiert hat. (Die Wirklichkeit ist unendlich profaner als bei Gibson.)
Eine Amerikanerin mit einer krankhaften Sensibilitaet fuer Branding sucht in einer Schnipseljagd nach der Bedeutung einer aus dem nichts im Internet auftauchenden Reihe von Videoclips. Bunt geschrieben mit grossem Augenmerk auf Objekten, Dingen, Marken. Macht Lust mehr von ihm zu lesen.