The Singularity. It is the era of the posthuman. Artificial intelligences have surpassed the limits of human intellect. Biotechnological beings have rendered people all but extinct. Molecular nanotechnology runs rampant, replicating and reprogramming at will. Contact with extraterrestrial life grows more imminent with each new day.
Struggling to survive and thrive in this accelerated world are three generations of the Macx clan: Manfred, an entrepreneur dealing in intelligence amplification technology whose mind is divided between his physical environment and the Internet; his daughter, Amber, on the run from her domineering mother, seeking her fortune in the outer system as an indentured astronaut; and Sirhan, Amber's son, who finds his destiny linked to the fate of all of humanity.
For something is systemically dismantling the nine planets of the solar system. Something beyond human comprehension. Something that has no use for biological life in any form.
Charles David George "Charlie" Stross is a writer based in Edinburgh, Scotland. His works range from science fiction and Lovecraftian horror to fantasy.
Stross is sometimes regarded as being part of a new generation of British science fiction writers who specialise in hard science fiction and space opera. His contemporaries include Alastair Reynolds, Ken MacLeod, Liz Williams and Richard Morgan.
Der Roman beschreibt nichts weniger als die Zukunft der Menschheit von den ersten Experimenten mit künstlicher Intelligenz und der Möglichkeit, Bewußtsein unabhängig von materieller Existenz zu speichern bzw. runterzuladen, bis hin zu einer posthumanen Zivilisation, die das Sonnensystem in einen gewaltigen Informationsspeicher umgewandelt hat und nur noch in virtuell erschaffenen Lebenswelten existiert. Erzählt wird diese Zukunftsvision im Rahmen der Erlebnisse dreier Generationen einer „Familie“ - bei diesem Wort muß man herkömmliche Definitionen allerdings beiseite lassen. Sie sind verschroben, genial, widerspenstig und unternehmungslustig. Und sogar lachen kann man oft über sie. Durch Sie werden die komplexen Visionen des Autors erst nachvollziehbar und glaubhaft. Stross' Welt zum Ende des Romans ist elegant und ehrfurchterregend. Er lehrt uns, mit Umsicht in die Zukunft zu steuern, unseren Wissensdrang aber von nichts behindern zu lassen. Stross 3. und bisher bester Roman ist ein wissenschafts-theorethisches Schwergewicht, das wie seine Vorgänger beeinflußt ist von der Singularitäts-These des KI-Theoretikers Vernor Vinge. Die ungeheure Informationsdichte (Bandbreite) des Romans beschert einem aber dennoch einen Lesegenuß ohnegleichen, ein literarisches Wunder...
Das Buch zeigt eine jahrzehntelange Entwicklung und macht immer wieder zeitliche Sprünge. Zum Plot: Manfred ist mit Hilfe seiner externen Computer-Gehirnerweiterungen genialer Internet-Erfinder. Er verschenkt all seine wertvollen Ideen an Nonprofitorganisationen.
Wie bei vielen Büchern, die (ganz grob) aus der Cyberpunk-Ecke kommen, empfand ich den Ton dieses Buches ein bisschen als wichtigtuerisch und selbstgefällig. Die Zukunft, die hier geschildert wird, wirft doch einige Fragen auf. Die schweren Probleme unserer Welt scheinen so einfach überwunden zu sein. Aber wie denn? Da war doch was mit Armut, Umweltzerstörung und Klimawandel... Der Autor hat einen Riesenhaufen Ideen, die er ständig einfach mal so raushaut. Und zwar nicht nur technische, auch soziologische, politische. Das ist einerseits anstrengend und auch unbefriedigend, weil sie nicht stringent weitergeführt werden. Andererseits macht es das Buch schon auch überdurchschnittlich interessant. Darum tat ich mich schwer, es abzubrechen. Nach einer längeren Unterbrechung habe ich mich dann doch dazu aufgerafft, denn ein richtiges Lesevergnügen hat sich einfach nicht eingestellt.
Ein schwieriges Buch, in jeder Hinsicht. Ich habe mich ja quasi fast ein bisschen damit gequält - nicht, weil es irgendwie generell schlecht wäre. Es zieht sich nur wie Kaugummi und ist so voll von bizarren Ideen und Wendungen, dass man kaum hinterherkommt. Nur geeignet für bestimmte Geschmäcker, fürchte ich. Meiner war's nicht so sehr.
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