Grundidee: Die Grundidee ist spannend - Kinder, die durch eine Jahrhundertflut bedingt, allein in einer überfluteten Stadt leben und sich ohne Eltern zurechtfinden müssen.
Charaktere: Bei den Charakteren handelt es sich fast durchweg um Sympathieträger. Die Kinderclique bestehend aus Griffin, Isabella, Raffy, Bea und der stummen Lili lebt seit einigen Jahren allein in der überfluteten Stadt Grimsdon. Verstärkt werden sie durch Quentin, der eines Tages mit einem fliegenden Fahrrad vor ihrer Tür steht und sich ihnen anschließen möchte. Merkwürdige Piraten und ein etwas vergesslicher Wissenschaftler runden die abwechslungsreichen Charaktere der Handlung ab.
Handlungsschauplatz: Das überflutete Grimsdon in der Gegenwart.
Handlung: Die Stadt Grimsdon wurde nach einer verheerenden Flutkatastrophe vor 3 Jahren überflutet, von den Häusern sind nur noch hochgelegene Stockwerke und Dächer sichtbar. Dort lebt die Kinderclique rund um Griffin und Isabella ganz auf sich allein gestellt, da sie entweder von ihren Eltern getrennt wurden oder diese die Flut nicht überlebt haben. Sie bekommen es nicht nur mit sogenannten Schleicher-Wellen zu tun, sondern auch mit Kapitän Sneddon und seinen Piraten und merkwürdigen, gefährlichen Wasserbewohnern.
Ende & Auflösung: Das Ende des Romans kann man in sich abgeschlossen ansehen, wobei hier aber durchaus noch Platz für eine weitere Geschichte um Isabella & Co. wäre. Die Story punktet vor allem durch ihren Genre-Mix, denn hier ist für jeden jugendlichen und junggebliebenen Leser etwas dabei: Abenteuer, Spannung, Dystopie, Fantasy bis hin zu Science-Fiction - Grimsdon. Die Stadt der verlorenen Kinder bietet definitiv alles, was ein junges Leserherz begehrt und ist damit perfekt für die angepeilte Zielgruppe zugeschnitten.