Darcia Bonnet musste dreizehn Hexen töten, auf einem Scheiterhaufen verbrennen und im See der Sterne ertrinken – und wurde so zur Herrin der Wicked, der bösartigsten Hexenseelen. Doch sie ist nicht die Einzige, die Anspruch auf die Macht der Wicked erhebt. In den Schatten der magischen Stadt Babylon erhebt sich der Dunkle, ein Hexer, der sich die Seelen der Wicked in einem Ritual unterwerfen will. Während Valens noch immer gegen den Fluch in seinem Inneren und um seine Freiheit kämpft, muss Darcia sich dem Dunklen stellen, dessen unheilvolle Macht sich bereits in der Stadt ausgebreitet hat ...
She read about people she could never be, on adventures she would never have. Life was good enough until one day it wasn't. - Pushing Daisies
Laura Labas wurde in der Kaiserstadt Aachen geboren. Schon früh verlor sie sich im geschriebenen Wort und entwickelte eigene fantastische Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilte. Mit vierzehn Jahren beendete sie ihren ersten Roman. Spätestens da wusste sie genau, was sie für den Rest ihres Lebens machen wollte: neue Welten kreieren. Heute ist sie SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt nach ihrem Master of Arts in Englisch und in Deutscher Literaturwissenschaft immer noch mit der größten Begeisterung und Liebe. Auf Instagram und TikTok gibt sie unter @laura_labas_ tiefe Einblicke in ihren Schreibprozess und teilt exklusive Inhalte.
Ich habe den finalen Teil der Dilogie direkt nach dem ersten verschlungen. Das Buch schließt dabei auch nahtlos an seinen Vorgänger an, sodass man direkt wieder mittendrin ist in der Geschichte. Generell war das Erzähltempo sehr rasant und ich fand es wirklich durchgehend spannend.
Ich muss aber auch sagen, dass dem Buch (ebenso wie dem Vorgänger) ein paar mehr Seiten nicht geschadet hätten. Denn manchmal erschien es mir etwas zu gehetzt und ich habe so manche Charakterentwicklung eines Nebencharakters nicht richtig mitbekommen, weil alles recht schnell geschah. Auch so manches Motiv von gewissen Personen wurde mir nicht gut genug erklärt.
Ansonsten war das Buch wirklich grandios. Es war brutal, es war spannend, es war emotional. Ja an so mancher Stelle musste ich ein Tränchen verdrücken. Ich mochte Darcia als Protagonistin ja bereits im ersten Band, aber hier hat sie sich noch einmal so gut weiterentwickelt und ist sich zeitgleich aber auch treu geblieben. Auch Val macht hier noch einmal einiges mit, ebenso wie Ruth.
Darüber, wie ich das Ende fand, musste ich erst einmal nachdenken, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass ich es ziemlich genial finde. Es ist so offen, dass es nicht zwingend ein Cliffhanger ist, aber auch Raum für eine neue Geschichte rund um Darcia, Val, Ruth und ihre Freunde lässt. (Ich würde es sofort lesen!)
Für mich wirklich eine sehr starke Dilogie und eine Empfehlung für alle, die morally grey Charaktere lieben und gerne Fantasy mit/über Hexen lesen oder schon immer mal was in diese Richtung lesen wollen! Das wird für mich nicht das letzte Buch von Laura Labas gewesen sein!
Band 2 der Dilogie schließt direkt an den Geschehnissen vom ersten Teil an und treiben so die Spannungskurve direkt nach oben. Doch leider ist dies nicht all zu lange von Dauer. Das halbe Buch empfand ich als eher langweilig. Doch dann passiert so viel auf einmal, dass man gar nicht mehr weiß, was eigentlich passiert. All diese Geschehnisse lassen das Buch und die Handlung sehr unruhig wirken. Darcia wirke auf mich eher naiv als stark. Nach dem Ritual tut sie so, als wüsste sie alles, ist dann aber geschockt als das Gleichgewicht wieder hergestellt werden muss (sowas weiß man einfach…). Sie war für mich eher trotzig, nach dem Motto: ich will das so, deswegen müssen sich alle danach richten. Fand ich weniger sympathisch. Komplett unsympathisch fand ich Darcias Schwester. Für mich war es, als wäre sie nur ein Mittel zum Zweck, um Darcia alles zu nehmen und sie auf den absoluten Tiefpunkt zu bringen. Val hat in diesem Band eine enorme Entwicklung durchgemacht, die ihn an Stärke hat wachsen lassen. Er hat mir in der Geschichte tatsächlich am besten gefallen. Verwirrend fand ich nach wie vor all diese vielen Leute/Namen. Ich wusste ständig nicht, wer diese Person war … Die Lovestory war leider nicht besonders überzeugend und teilweise unlogisch dargestellt. Mit dem Ende bin ich gar nicht zufrieden. Offene Enden sind ja schön und gut, aber hier gibt es zu viel Spielraum für einen 3. Band, den es meines Wissens nicht geben wird. Ingesamt war das Finale okay und die Reihe gut für zwischendurch. Die Hexenthematik hat mir gut gefallen, die Umsetzung war ausbaufähig. Ob ich noch mehr von Laura Labas lesen werde, weiß ich noch nicht.
Die Wicked sind zurück und ich war sehr gespannt wie es mit Darcia und Valens weiter geht:
Darcia Bonnet musste dreizehn Hexen töten, auf einem Scheiterhaufen verbrennen und im See der Sterne ertrinken – und wurde so zur Herrin der Wicked, der bösartigsten Hexenseelen. Doch sie ist nicht die Einzige, die Anspruch auf die Macht der Wicked erhebt. In den Schatten der magischen Stadt Babylon erhebt sich der Dunkle, ein Hexer, der sich die Seelen der Wicked in einem Ritual unterwerfen will. Während Valens noch immer gegen den Fluch in seinem Inneren und um seine Freiheit kämpft, muss Darcia sich dem Dunklen stellen, dessen unheilvolle Macht sich bereits in der Stadt ausgebreitet hat ...
Band 2 knüpft genau dort an wo wir die Geschichte im ersten Teil verlassen haben, deshalb ist mir der Einstieg in die Welt auch wieder gut gelungen. Darcia hat es geschafft die Macht der Wicked für sich zu erobern und muss nun erst mal lernen diese zu kontrollieren. Die Autorin entführt uns wieder nach New Orleans und in die Stadt Babylon. Gerade letztere bietet nochmal viel Potenzial und es Laura Labas schafft es ihr Universum auch diesmal wieder interessant zu erweitern.
Darcia die ich im ersten Teil ja richtig cool fand, ist mir in diesem Band aber deutlich weniger sympathisch. Sie denkt nur an sich selbst ohne Rücksicht auf Verluste. Auch im ersten Teil war sie schon immer nah daran, die moralische Grenze zu überschreiten, aber hier stampft sie ohne zu überlegen einfach darüber hinweg. Dafür fand ich die Geschichte um Valens und seinem Kampf um seine Seele und sein Volk richtig interessant. Hier lag für mich auch die größte Stärke des Buches.
Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, da Laura Labas ihr Geschichte sehr bildhaft erzählt, allerdings hat mir ab und an die Spannung gefehlt. Die wurde aber dann zum Ende hin entfesselt und gepaart mit der Action konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Die Liebesgeschichte zwischen Valens und Darcia konnte mich aber gar nicht überzeugen, da die beiden in diesem Band so wenig miteinander zu tun hatten. Das hat mich aber auch gar nicht gestört ich fand es sogar mal erfrischend das es nicht so ist, ich hätte auch gar keine Liebesgeschichte in den Büchern gebraucht.
Die Seele des Biests kommt leider nicht mehr ganz so stark daher wie Band eins, was ich sehr schade fand. Das soll aber nicht heißen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, die Grundidee und das Universum der Hexen und den Schattenstädten find ich immer noch total faszinierend. Besonders die Geschichte um Valens war richtig großartig. Das Ende hält die Tür nach Babylon offen und falls es einen weiteren Teil gibt, wäre ich auch hier wieder dabei.
Nachdem ich vor kurzem den ersten Band als Hörbuch beendet habe und dann auch der zweite Teil vor ein paar Tagen erschienen ist, musste ich es natürlich auch so schnell wie möglich hören, da ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Val und Darcia weitergeht. Ich muss vorab schon sagen, dass ich das Cover wieder unglaublich schön finde. Außerdem fand ich den zweiten Teil noch spannender als seinen Vorgänger, denn ich konnte einfach nicht aufhören es zu hören. Es hat mich regelrecht in den Bann gezogen. Ich mochte die Sichtweisen der drei Charaktere und dann die Zusammenführung fand ich so toll. Es ist wie als würden drei Geschichten sich zu einem zusammenfügen und plötzlich ergibt alles einen Sinn. Ich weiß nicht warum ich vorher nie was von dieser Autorin gelesen habe und nach dieser Dilogie wird sich das ändern. 4,5 Sterne
Darcia hat es geschafft, sie ist die Herrin der Wicked. Jetzt steht ihrem Vorhaben, ihre Schwester zurück zu holen, nichts mehr im Wege. Derweil befindet sich Valens wieder in Babylon und versucht weiterhin, seinen Fluch zu brechen.
Ich habe mich bei der Zusammenfassung der Handlung extra kurz gefasst, damit ich nicht so viel spoilere. Die Geschichte geht nahtlos weiter. Die Wege von Darcia und Val haben sich mittlerweile getrennt und jeder geht seinen eigenen Weg und hat eine andere Aufgabe. Später fügen sich die beiden Aufgabe aber zusammen, aber das dauert eine Weile.
In die Story kommt man recht gut, nur mit den vielen Nebencharakteren hatte ich so meine Probleme, an die konnte ich mich leider nicht immer erinnern. Mir hat der 2. Teil wieder richtig gut gefallen, fast schon etwas besser als der 1. Teil. Besonders die Charakterentwicklung fand ich sehr gut, gerade zum Ende hin. Der Romantikanteil ist deutlich geringer, alleine schon deshalb, weil die beiden sich ja gar nicht sehen. Die Handlungsstränge der beiden Hauptfiguren fügen sich dann am Ende zusammen und den Schluss fand ich sehr gut.
Zum Inhalt an sich möchte ich nichts sagen, da es massiv Spoilern würde. Allerdings konnte mich Darcia in diesem Teil noch weniger von sich überzeugen. Ich konnte ihre Entscheidungen in manchen Situationen überhaupt nicht nachvollziehen. In anderen Situationen hat sie widersprüchlich gehandelt. Das hat mich vollkommen verwirrt. Einzig die beiden anderen Protagonisten waren mir so sympathisch, dass sie die Geschichte etwas retten konnten. Leider war mir die Geschichte an manchen Stellen zu gewollt. Es kam mir so vor, als ob man ein bestimmtes Ergebnis wollte und die Ereignisse um jeden Preis so konstruiert hat damit es passt. Leider hat das an manchen Stellen nicht sehr viel Sinn ergeben und ging zu schnell. Ich glaube beiden Teilen hätten je 100-200 Seiten mehr gut getan. Man hätte die Geschichte viel weiter ausarbeiten können.
Wer meine Rezension zum ersten Band der "Lady of the wicked"-Dilogie gelesen hat, weiß, dass ich den ersten Band geliebt habe. Für mich war es eins der besten Fantasy-Romane aus diesem turbulenten Jahr. Jetzt erschien vor ein paar Tagen der zweite Band und ich habe mich auf die Fortsetzung um Darcia, Val und Co. gefreut.
Wer den ersten Band noch unbedingt lesen möchte, sollte ab jetzt nicht mehr weiterlesen, da ich kurz auf den Inhalt dieses Bandes zusprechen kommen möchte.
Die Handlung des zweiten Bandes knüpft direkt an die Handlung des ersten Bandes an. Darcia würde zur Herrin der Wicked ernannt. Mit all ihrer Macht versucht sich nun die Herrin an der Königin der magischen Stadt Babylon zu rächen. Gemeinsam mit Val, der noch immer mit seinem eigenen unschönen Fluch und seiner Erlangung seiner Freiheit zu kämpfen hat, muss sich Darcia auch ihrer eigenen Schuld stellen. Schwierige Aufgaben, welche vor den beiden Protagonisten stehen. Als wäre dies schon keine große Herausforderung, wächst eine dunkle Macht in Babylon.
Das Wiedersehen mit Darcia, Val, Ruth und Co. gelang mir sehr schnell. Ich hatte das Gefühl, dass ich nach paar Seiten wieder komplett bei den Figuren sein konnte und nicht drei Monate seit dem ersten Band vergangen sind. Und so begann die Geschichte sehr spannend. Durch einen sehr flüssigen Schreibstil sowie die Ich-Perspektive bin ich hervorragend durch das Buch durchgekommen. Ich fand, dass man besonders durch die Erzählweise, als Leser wieder sehr nah an den Figuren dran war. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die Geschichte aus den einzelnen Perspektiven zu verfolgen. Besonders Ruths Perspektive fand ich in diesem Band enorm stark, da man so die Möglichkeit hatte, sie noch näher kennenzulernen.
Während wir im ersten Band uns noch in New Orleans befanden, geht es jetzt nach Babylon. Zum ersten Band habe ich angemerkt, dass ich mir einen Tiefgang hinsichtlich des Settings noch mehr gewünscht hätte. Im Vergleich zum ersten Band nehme ich eine Steigerung war, jedoch nicht so stark, wie ich es mir erhofft habe. Dennoch kann man sich beim Lesen alles bildlich vorstellen!
Die Plotgestaltung ist der Autorin auf jeden Fall gelungen. Wie im ersten Band erwartet den LeserIn in diesem Buch viel Spannung, viele Wendungen sowie viele Emotionen, welche durch die facettenreichen Figuren untermauert werden. Aus diesem Grund ist es ein wirklich gelungenes Buch, auch wenn ich den ersten Band ein bisschen spannender fand!
Fazit: Insgesamt kann ich sagen, dass der Autorin ein solider Abschluss ihrer Dilogie gelungen ist. Ihr könnt auf euch ein tolles Wiedersehen mit Darcia, Val, Ruth und Co. freuen! Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, abgerundet auf vier Sterne! Zudem bin ich gespannt, ob es in irgendeiner anderen Weise einen neuen Reihenauftakt aus dieser Welt geben wird!
Ich wollte dieses Buch mögen. Wirklich. Die Idee ist wirklich klasse. Leider musste ich mich letztendlich aber sehr durch dieses Buch quälen. Ohne meine Leserunden-Mädels hätte ich wahrscheinlich abgebrochen…
Trotz des kurzen Abstandes zwischen Band 1 und 2 fiel es mir derart schwer wieder in die Geschichte reinzukommen, was auch hier wieder an den raschen Perspektivenwechsel liegt. Das schlimmste ist aber für mich die Protagonistin Darcia. In Band 1 konnte ich ihre Handlungen schon nicht nachvollziehen und unterstützen. In Band 2 hat ihr selbstsüchtiges Handeln -buchstäblich ohne Rücksicht auf Verluste- jedoch den absoluten Höhepunkt erreicht. Das schlimme daran ist, dass ihre Freunde dieses Verhalten weitestgehend auch noch unterstützen und sogar gutheißen. Auch die vermeintliche Liebe zwischen Darcia und Val wirkt für mich alles andere als authentisch. Zumal die beiden erst in den letzten Kapiteln wieder aufeinandertreffen. Des Weiteren kommt ein neuer Charakter dazu, den ich durchgehend gerne kräftig durchschütteln möchte.
Hinzu kommt, dass die Geschichte für mich vollkommen den roten Faden verloren hat. Alles wirkt sehr willkürlich und ziellos. Leider hat die Spannung sehr darunter gelitten.
Leuteee ich kann nicht mehr. Ich war so fest davon überzeugt, dass die Reihe zwei Teile hat und bin gerade einfach absolut fertig mit den Nerven. Teil 2 hat mir glaub ich sogar noch ein bisschen besser gefallen als Teil 1 und vor allem das Ende war so heftig. Es gab Plottwists, noch mehr Einblicke in das gesamte Magiesystem, Intrigen, Liebe, neu gewonnene Freundschaften… einfach alles. Bin absolut begeistert und hoffe jetzt ganz arg, dass es einen dritten Teil geben wir und dieser bitte ganz bald erscheint, danke 🥲
Nach Band 1 war ich schon sehr gespannt wie es für Darcia und Val weiter gehen würde. Obwohl es anfangs ein paar Längen gab, habe ich sehr schnell wieder in die Geschichte hinein gefunden, da sie auch direkt an Band 1 anknüpft. Auch wenn Darcias Entscheidungen hin und wieder fragwürdig waren, hat sie ja doch aus diesen gelernt und ist zu einer besseren Person geworden. ich war so glücklich über das Ende. Wenn ich schon beim Ende bin - da muss doch noch irgendwas kommen oder nicht? Entweder ein Band 3 oder vielleicht ein Spin off?
Was soll ich sagen? Darcia hat mein Herz bereits in Band 1 im Sturm erobert. Auch in "Die Seele des Biests" gelang es ihr, mich für sich einzunehmen. Sie ist eine sehr graue Protagonistin, die sich ihrer Dunkelheit durchaus bewusst ist. Irgendwo auf ihrem Weg ist Darcia, verletzt, geschunden und völlig verzweifelt, falsch abgebogen. Doch das hat sie nie verheimlicht. Ihre Verbrechen sind für sie genau das: Verbrechen. Doch sie dienten, in Darcias Augen, einem höheren Zweck. Es gab für sie etwas Wichtigeres: ihre Schwester. Doch die Begegnung mit Valens hat für Darcia so einiges ins Wanken gebracht. Sie macht nach und nach eine Entwicklung durch und ihr wird klar, dass ihr höherer Zweck nichts war, das sie hätte verfolgen sollen. Dass sie falsch gelegen hatte und ihr Weg nicht der Richtige gewesen ist... dennoch ist ihr auch bewusst, dass ihr Einsehen die Dinge nicht ungeschehen machen.
So spannend Darcia als Charakter war, so ließ die Handlung in meinen Augen teilweise zu Wünschen übrig. Vieles kam für mich irgendwie überstürzt und überladen. Nicht alle Handlungen passten zu den entsprechenden Personen und so gingen für mich viele Emotionen irgendwie verloren. Vielen der Auflösungen wurde nicht genügend Zeit eingeräumt bzw. ich hätte mir hierfür mehr Zeit gewünscht und vielleicht deshalb ein oder zwei Verstrickungen weniger. So hatte ich am Ende kaum mehr einen Überblick, was einfach schade war.
Das Ende lässt natürlich hoffen: wird es vielleicht irgendwann eine Fortsetzung geben oder will Laura Labas nur zeigen, dass ihre Charaktere außerhalb der Geschichte eben nicht ewig in Friede Freude Eierkuchen Leben? Meine Hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt, denn einen dritten Teil, egal in welcher Form, würde ich in jedem Fall lesen.
…nervenzehrendes Finale, was kaum Luft zum durchatmen lässt…
Voller Schrecken ging der erste Teil mit einem Cliffhanger zu ende, so dass es auch spannungsgeladen so weiter geht. Darcia ist so voller Elan, doch sie muss sich wieder so vielen Feinden stellen, dass man kaum Zeit zum verschnaufen bekommt. Erschreckender Weise wird wieder alles erzielte auf den Kopf gestellt, so dass man sich in der Welt der Magie, brutaler Feinde als auch einer unglaublich willensstarken Persönlichkeit verliert.
Wird sie ihren Hass, ihre Rache erlangen oder werden die immer lauteren Sorgen um Val zum Verhängnis?
Dieser wurde gefangen genommen, in seine Heimat gezerrt und vor das schlimmste gestellt. >
Schicksalsschläge und schockierende Verwicklungen prallen aufeinander, ziehen einen emotionsgeladenen als auch nervenaufreibend Handlungsstrang mit sich, so dass man unmöglich abseits stehen kann.
Ich wurde wieder verblüfft, hatte den Verlauf nicht kommen sehen und wurde von den beeindruckenden Persönlichkeiten vereinnahmt. Besonders die Entwicklung dieser ist unglaublich, sie glauben an eine höheres Ziel, eine erstaunliche Kraft und die Möglichkeit der Vergebung, so dass man nicht in seinen Hass versinkt.
Herausstechend auch die Vielfalt der Persönlichkeiten, die schon bei Darcia beginnen, trotz Hass verliert sie doch nicht ihren innerlichen Kompass, ihre Liebe zu ihren Eltern, Schwester sowie das Gefühlschaos im Bezug auf Val. Der trotz Fluch soviel Menschlichkeit beweist, immer für Babylon und seine Freiheit kämpft. Nach allem immer noch an das Gute glaubt, gesteigert von seinen Gefühlen für Darcia.
Natürlich sind auch die andern Begleiter am Start, ob Waldtroll Tieno, Wila namens Menti, Ghul Adna mit seinen Falken, Seda die Meerjungfrau als auch die Stadtwache Ruth, die einen schon im ersten Band ans Herz gewachsen sind und mit ihren Taten unmögliches bewerkstelligen.
Wie ihr merkt ist Darcias Ziel so nah und doch voller Hürden, das man sich nicht ihrem Weg entziehen kann, so dass man kaum das Buch aus der Hand legen kann.
Schon mit den ersten Zeilen ist man wieder in der Geschichte versunken, hängt gefesselt an der weiteren Entwicklungen und verstrickt sich in den magischen Details der Welt, die in unglaublichen Konstrukt gestaltete wurde, treibt rasend den perfekt gestrickten roten Faden voran, so dass man involviert gesteigert von Spannungsbogen den Atem anhält.
Was natürlich auch an dem Schreibstil lag; locker und leicht als auch gefühlvoll, fesselnd, bildlich und humorvoll zu gleich. Herausstechend die magischen Elemente, Mächte und Flüche, die dieses Werk noch mehr zu etwas besonderen macht. Die wunderschöne Aufmachung des Buches, machen es in Verbindung des genial gestalteten Cover zu einem Blickfang.
Ich kann euch das die Reihe nur ans Herz legen, wurde komplett eingenommen, von Darcia, aber auch Val der nie aufgibt an sie zu glauben, deren Kampfgeist und bemerkenswerten Kräfte. Die Dynamik zwischen ihnen ist genial , so dass man nur auf die innige Entwicklung zwischen ihnen sehnt, zum Glück diese dann hauchzart miterlebt und auf dessen hoffentlich gemeinsame Happy End entgegenfiebert.
Eine genialer Ausgang, der so viele neue Facetten aufzeigt, erschütternde Opfer fordert, einen mit den schrecklichen Geschehen verschlingt und am Ende doch mit der Hoffnung auf eine Zukunft zurück lässt, rasant involviert und atemberaubend, nervenaufreibend begeistern.
„Zusammen sind wir Chaos. Ein verdorbenes Hexenherz und die Seele eines Biestes.
Dies Art von Geschichte nimmt kein gutes Ende“
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
Das war wild. Ein durchgehend spannendes Buch, man wird von einer Handlung in die nächste geworfen. Ständig kommen Wendungen, ständig werden Erzählstränge aus dem ersten Band miteinander verknüpft und ein Aha-Moment folgt dem nächsten. Was bei anderen Büchern oftmals zu viel des Guten ist, ist hier genau richtig. Es hat richtig Spaß gemacht und ich konnte das Buch nicht weglegen. Die Entwicklung sämtlicher Charaktere für sich und miteinander hat mir sehr gut gefallen und das bisschen, was mir bei dem ersten Band für die 5 Sterne gefehlt hat, habe ich hier im zweiten gefunden. Wenn man ganz pingelig ist, wird man an der einen oder anderen Stelle die Logik ein wenig in Frage stellen müssen. Aber nö, will ich bei dem Buch nicht :)
Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Band 1 fand ich ja eigentlich recht gut, deshalb wollte ich auch Band 2 noch lesen, um die Reihe abschließen zu können. Doch um ehrlich zu sein, hatte ich etwas mehr erwartet. Es war durchaus ein ganz guter Abschluss, denn die offenen Fragen wurden geklärt und das Ziel der Figuren war ja irgendwie erreicht. Aber trotzdem hätte ich es mir etwas anders gewünscht. Es war mir einfach zu brutal. Gefühlt der ganze Plot oder zumindest der größte Teil bestand daraus, dass irgendwer ermordet wurde. Das schienen so die Hauptaspekte des Buches zu sein und das war dann in dem Ausmaß einfach zu viel und für mich zu unlogisch. Deshalb habe ich mich auch gar nicht so auf das Buch einlassen können und da Lesen gestaltete sich ziemlich zäh, weil für mich einfach das Konzept des Buches nichts war. Leider konnte mich Band 2 nicht so überzeugen, weil mit die Gesamtumsetzung nicht so gefiel.
Ich mochte Band 1 sehr gerne, leider konnte Band 2 da nicht mithalten. Es gab da einfach zu viele Szenen, die meiner Meinung nach unlogisch und sinnlos waren. Da passierte so viel, aber leider ohne wirkliche Emotionen, man hat dem Leser nicht wirklich Zeit gegeben sich damit emotional zu befassen, weil die Ereignisse sich da überschlagen haben. Einige Charaktere sind so unbeständig in ihrer Position, ihrer Überlegung oder Einstellung, da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln. Und was war das bitte für ein Ende?
Eigentlich bin ich generell überrascht, dass mich ein Buch von Laura so enttäuschen konnte, bisher habe alle ihre Bücher geliebt, aber dieser 2. Band hat sich wie ihr Debüt lesen lassen. Sehr Schade.
Ich fand den ersten Teil besser , weil die Beziehung zwischen Val und Darcia hier nicht durchgängig eine Rolle spielt (aufgrund der räumlichen Trennung ) , was ich sehr schade fand weil ich ihre Beziehung viel interessanter finde als die ganze Main story. Ich finde auch , dass das Ende aus dem Nichts kommt, aber es gab schon einige Momente wo ich verblüfft war . Aber den 3.Teil würde ich nicht kaufen , auch wenn es mir innerlich schmerzt eine unvollständige Buchreihe Zuhause zu haben 😂 Die Buchreihe insgesamt würde ich somit nicht weiterempfehlen .
Es sind irgendwie Logik-Lücken drin und die Charakter-Entwicklung ist so vorhersehbar, dass es echt nicht besonders spannend ist. Am nervigsten ist aber das dauernde Benutzen des Begriffs "ein Lächeln zupfte an ihrem/seinen Mundwinkel". Es fehlt dem Schreibstil einfach an Abwechslung und das macht es langweilig zu lesen.
Ich bin ganz traurig, dass ich nun das Buch beendet habe. Ich werde die Charaktere sehr vermissen. Das Buch knüpft nahtlos an den ersten Band an. Es geht sehr spannend weiter und das bis zum Ende. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen. 😱🤩
Irgendwie lässt mich dieses Buch mit widersprüchlichen Gefühlen und Enttäuschung zurück. Ich mochte das Magiesystem an sich und die Plotidee mit den politischen Intrigen. Leider gab es einige Faktoren, die für mich die Lesefreude stark getrübt haben.
Die folgende Kritik beruht auf meinen persönlichen Lesepräferenzen und auch meinen individuellen Erwartungen, die ich ans Buch hatte, daher ist sie sehr subjektiv.
Zunächsteinmal: ich habe kein Problem damit, wenn die Handlung mehr eine Aneinanderreihung von Actionsequenzen ist und die Charaktere vielleicht kürzer kommen, he nach Handlungsstrang ist das total legitim. Mein Problem bei Lady of the wicked, sowohl Band 1 und 2 ist aber, dass bei mir die Erwartung an einen "Enemies to Lovers" Trope und ein Stück weit auch an den "Found Family" Trope geschürt wurde. Leider finde ich beides irgendwie nicht glaubwürdig vor. Es wird eigentlich kein "show don't tell" betrieben, sprich die Charaltere sagen dir, dass die jetzt Gefühl XY empfinden, oder dass sie Person XY jetzt mögen/ ihr vertrauen etc, aber es gibt nie eine Situation in der ich als Leserin auch zu der Überzeugung gekommen bin, dass Darcias Zirkel ihre Ersatzfamilie ist, oder sie und Val wirklich Gefühle füreinander entwickeln. Es gibt für mich rückblickend keine Szene, in der das Pacing der Handlung mal runtergefahren wurde, um den Charakteren Zeit miteinander zu geben und als Lesende sich selber einen Eindruck machen zu können. So leuchtet mir, bis auf die erzählten Rückblenden nicht ein, warum Darcia und ihr Trollfreund so gut befreundet sind. (Zumal der Troll auch immer sehr convenient aus sämtlichen wichtigeren Ereignissen rausgeschrieben wurde).
Zum Thema Beziehungen ein weitere großer Kritkpunkt meinerseits: die gesamte Handlung wird ausgelöst, weil Darcia ihre Schwester von den Toten zurückholen will. In Band zwei gelinkt ihr das und darauf folgt... nichts. Also ein kurzes "schön dass du wieder da bist, aber der Plot verlangt jetzt, dass ich in einer halben Stunde schon an Ort X sein muss, also viel Spaß zurück, ich mache mal munter weiter wie bisher" und das war so enttäuschend. Es gab kein Gespräch zwischen den beiden kein eSzene in denen den beiden erlaubt wurde, sich in Ruhe zu unterhalten, sich auszutauschen und vor allem in der einem gezeigt wurde, wie die beiden miteinander interagieren und warum die beiden so eine enge Beziehung haben sollen.
Allgemein habe ich persönlich keine Präferenz, was die Erählperspektive angeht, solange ich die Geschichte und die Charaktere mag, soll mir das gleichgültig sein. Wenn man sich als schreibende Person jedoch für eine bestimmte Perspektive entscheidet, sollte man natürlich auch die Vorteile dieser ausschöpfen. Deshalb verstehe ich nicht, warum man bei Darcia und Val den Ich-erzählenden wählt, aber kaum Einblicke in ihre Gedankenwelt gibt. Einem werden ihre Entscheidungen immer nur mitgeteilt aber nie der Entscheidungsprozess, das abwägen, die Zweifel, etc.
Einen weiteren Kritikpunkt habe ich an der Darstellung des Magiesystems. Ich persönlich hätte mir hier und da ein paar mehr erklärende Passagen gewünscht. Mir macht es Spaß, wenn ich einen groben Überblick über die verschiedenen Fähigkeiten habe und mir selber überleen könnte, welche Optionen den Charakteren bleibt, oder wie man vorgehen könnte. Hier wurde nur sehr selten erklärt und z.B. gerade bei der Macht der Wicked war es eher ein "können sie weil BAUM!" Ding, anstatt etwas, was man sich als lesende mit den gegebenen Informationen hätte erklären können. (Eventuell empfinden das aber nicht alle so, ich zähle mich selber zu der Gruppe der "Dümmsten anzunehmenden Leserinnen")
Ich sehe das Potential in der Welt und in den Figuren, aber es wurde meiner Auffassung nach leider nicht ausgeschöpft und man hätte sich mehr Zeit nehmen können, gerade den Figuren, mehr Raum zur Entfaltung geben zu können.
Da ich Lady of the Wicked mindestens das 11. Buch sein müsste, dass ich von Laura lese, weiß ich, dass sie es "besser" kann. Also besser im Sinne von "meinen Anforderungen an ein Buch mehr entsprechend". Daher ist die Enttäuschung recht groß und ich gebe schweren Herzens 2.5 Sterne. Da Band 1 3 Sterne bekommen hat, ich Band 2 schwächer fand und Goodreads keine halben Sterne erlaubt, werde ich auf 2 abrunden.
Da mir der erste Band von Lady of the Wicked als Hörbuch sehr gut gefiel, freute ich mich auf die Fortsetzung, die zugleich auch Abschluss der Reihe ist. Die Geschichte ging nahtlos weiter und wurde wieder aus drei Perspektiven, Darcia, Valens und Ruth, erzählt. Durch die sehr guten Beschreibungen der Umgebung ließ das Kopfkino nicht lange auf sich warten.
Trotz des Wechsels von Hörbuch zu Buch fühlte ich mich gleich mittendrin in der Geschichte, denn es ging entsprechend spannend los. Zwar hätte man meinen können, dass Darcia, jetzt als Lady of the Wicked, nun unschlagbar mächtiger wurde. Aber es passte sehr gut, dass sie erst mit dieser Macht umzugehen lernen musste.
Auch die Erzählstränge um Valens und Ruth wurden verzwickter. Während Ruth sich recht schnell bei den Rebellen integrierte, musste Valens sich entsprechend mit seinem Fluch auseinandersetzen. Wie gewohnt lief vieles nicht glatt, es war nichts wirklich schwarz oder weiß und stellenweise musste man herausfinden, wer tatsächlich auf welcher Seite stand.
Darcias innerer Konflikt zwischen Gut und Böse bestand weiterhin und wurde vertieft, denn sie wollte unbedingt ihre Schwester zurückholen. Und ebenso musste Valens mit seinem Biest einen Kampf ausfechten, wer nun letztendlich die Oberhand gewinnen würde. Denn als Gefangener seiner Schwester Ciahra waren seine Tage gezählt. Von allen Seiten wurden Verbündete benötigt, um die eigenen Ziele zu erreichen.
Schnell schritt die Geschichte voran. Und das führt mich leider zu dem Punkt, womit ich bei diesem Buch nicht warm werden konnte. Während es auch bei Band 1 zügig voranging, bekam man trotzdem einen Bezug zu den Protagonisten, den Nebencharakteren und den Ereignissen. Hier passierte jedoch, nach einigen Kapiteln in gewohnter Manier, schließlich zu viel Schlag auf Schlag. Nebencharaktere und wichtige Helfer aus Band 1 traten immer mehr in den Hintergrund und schienen schließlich kaum noch relevant zu sein.
Letztendlich hatte ich das Gefühl, dass hier zwei Bände in einen Band gepackt wurden. Probleme und Schwierigkeiten wurden auf die eine oder andere Weise oft innerhalb von 1-2 Seiten gelöst, manche Entscheidungen, Handlungen und Gefühle schienen mir willkürlich. Es gab durchaus ein paar Stellen, die etwas ausführlicher waren. Es genügte mir da aber nicht mehr, um einen entsprechenden Bezug zur Geschichte zu behalten.
Stellenweise hatte ich auch den Eindruck, dass manche Szenen gekürzt waren. Wenn jemand in einer Zelle steht und sich anlehnt, wie kann diese Person dann plötzlich von einer anderen Person im Gespräch umrundet werden? Oder wenn das Biest erst mal hoch in die Lüfte fliegt und quasi die Stadt von oben sieht, dann jedoch plötzlich Gebäuden ausweichen muss? Es spricht absolut für ein Buch, wenn man sich das Gelesene auch optisch vorstellt und man so tief in der Geschichte ist, dass man diese tatsächlich auch visuell begleitet. Hier hatte ich jedoch immer wieder das Gefühl, dass ich etwas überlas, dass etwas fehlte. Auch die Interaktion zwischen den Charakteren kam mir häufig ziemlich sprunghaft vor, Gerade Darcia handelte oft willkürlich.
Das Buch hätte ich wirklich sehr gerne gemocht. Nach wie vor gefiel mir die Idee mit den Wicked, der Wechsel zwischen New Orleans und Babylon, die Magie und Konflikte. Zwar fühlte ich mich zwischendurch aufgrund des Dunklen und des Biests an Leigh Bardugos Grisha Reihen erinnert, aber das störte mich nicht, denn ansonsten war dies eine eigenen Geschichte, die sehr viel Potential hatte und aufgrund dessen sicherlich eine eigene Fangemeinde haben wird.
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{Rezensionsexemplar; persönliche Meinung zum Buch} Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag und #NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Die Rezension spiegelt meine persönliche Meinung wieder.
Ich hatte mich vor dem Lesen sehr auf die "Lady of the Wicked"-Dilogie gefreut, da ich Geschichten über Hexen liebe und gerne alles dazu aufsauge, außerdem erfreute mich der eher düstere Charakter der Geschichte, der bereits Band 1 und nun auch Band 2 auszeichnete. Ingesamt gefiel mir die Dilogie ganz gut - manches gefiel mir dabei sehr gut, anderes war eher solide, aber alles in allem war es angenehm, die Bücher zu lesen.
Kommen wir erst mal zu den positiven Dinge: Darcia! Mit ihr hat die Autorin eine Protagonistin geschaffen, die ich ins Spektrum der "morally grey characters" einsortieren würde, was ich immer total begrüße. Figuren, die "eigentlich" auf der guten Seite stehen (oder denken, es zu tun), aber zugleich bereit sind, für ihre Ziele eine Menge Dinge zu tun, die die strahlenden Helden niemals in Erwägung ziehen würden. Genau das macht meines Erachtens spannende Charaktere aus, da die wenigsten einfach gut oder böse, hell oder dunkel sind. Von daher war sie mir bereits in Band 1 sympathisch, wenngleich sie natürlich einige echt schlimme Dinge getan hat. Ich war auch nicht immer einer Meinung mit ihr (sie hat sich ihre Morde schon auch ein bisschen schöngeredet), aber es war einfach angenehm, von einer Protagonistin wie ihr zu lesen. Zumal sie an sich sehr stark und selbstsicher ist, aber auch nicht unrealistisch mächtig und perfekt - selbst mit der Macht der Wicked hatte sie ja stellenweise zu kämpfen.
Auch Val mochte ich in Band 1 sehr, da er sehr angenehm war neben den ganzen düsteren Bad Boys, denen man in dem Genre so oft begegnet. Ich habe immer sehr gerne von ihm gelesen - ähnlich wie Darcia war auch er für mich recht greifbar und nachvollziehbar, mit kleinen Ausnahmen: Warum er sich die Schuld an Ciahras Werdegang gibt, erschloss sich mir auch nach seiner Erklärung dazu nicht. Seine Schwester war einfach nur mies. Dazu komme ich unten noch mal.
Zu Ruth fiel es mir eher schwer, eine Bindung aufzubauen, was wohl auch daran lieg, dass sie für mich immer etwas aus dem Ganzen rausfiel (auch wenn die Fäden der einzelnen Handlungsstränge natürlich letztlich zusammenliefen). Der Wechsel von der Ich-Perspektive in den personellen Erzähler bei Figuren, aus deren Sicht man zwar schreiben will, die aber irgendwie weniger Hauptfigur zu sein scheinen als die anderen, finde ich immer seltsam, und es nervt mich etwas, dass das immer gängiger wird. Grundsätzlich mag ich den personellen Erzähler eigentlich mehr, aber diese Wechselei ... na ja. In Band 1 spielen nur Ruths Kapitel in Babylon, während Darcia und Val ja in New Orleans sind. Es fiel mir schwer, eine Verbindung zu Babylon aufzubauen, während das Buch meist eher modern wirkte durch New Orleans und eben nach klassischer Urban Fantasy. Trotzdem waren aber auch ihre Kapitel immer ganz interessant und sie als Charakter durchaus auch fassbar.
Auch die allgemeine Thematik in der Dilogie mochte ich - der Aspekt mit den Wicked mag im Kern nicht neu sein, aber die Umsetzung gefiel mir und auch der Hintergrund der Geschichte - wie eben auch die Hintergrundgeschichte von Darcia und Val. Es war viel Platz für Spannung und Drama und in den meisten Fällen liefen die Fäden auch gut zusammen.
Über die erste Hälfte von Band 2 habe ich in kurzer Zeit weggelesen, da ich es wirklich spannend fand und ich wissen wollte, was noch passiert. Leider fand ich die zweite Hälfte etwas ernüchternd. Manches wurde mir zu schnell gelöst, anderes wurde kaum noch zur Sprache gemacht. Schade fand ich es zum Beispiel, wie viel Drama um Darcias Blutrache-Duell gemacht wurde - darauf war ich wirklich gespannt, doch Auch einige der Probleme wurden am Ende für meinen Geschmack zu schnell aufgelöst - sowohl James als auch Chiahra als auch Vals Fluch betreffend. Es war schon klar, dass Lösungen gefunden werden, aber plötzlich gab es für alles eine schnelle Lösung. Auch Riennes plötzlicher Gesinnungswandel - ich weiß nicht, wo der herkam.Und auch bei Simorgh hatte ich das Gefühl, dass sie nur da war(en), um im richtigen Moment helfen zu können, damit für Heilung oder Ähnliches gesorgt ist. Es gab einige gute Plottwists - alles nichts extrem Schockierendes für mich, aber doch ausreichend überraschend und recht unvorhersehbar. Die Lovestory stand absolut nicht im Vordergrund, was ich allgemein begrüße. Allerdings haben Darcia und Val als Paar auch nicht soo viel bei mir rübergebracht in Band 2.
Oben sagte ich ja bereits, dass ich die Gegenspieler allesamt nicht furchteinflößend oder stark genug fand. Ich weiß, dass sie das sein sollten, aber mir reichte es leider nicht. Auch blieb mir Ciahra einfach zu oberflächlich. Klar, wir lesen nicht aus ihrer Sicht, wir wissen kaum etwas von dem, was sie denkt. Aber größtenteils fand ich sie recht unbeeindruckend und fast schon langweilig. Ich habe gar nicht so ganz verstanden, was ihr Problem war, mal abgesehen von Problemen väterlicherseits. Ihr Hass auf Val blieb mir auch schleierhaft - er wollte nie auf den Thron, aber für sie war er die ultimative Bedrohung. Okay. Letzlich war Gerald interessanter, wenngleich ich mit ihm auch nicht so viel anfangen konnte. Er war sehr undurchschaubar, aber auch nicht unbedingt sympathisch. Das Ende des Buches lässt mich vermuten, dass irgendwann eine Fortsetzung kommen wird, vermutlich mit ihm im Zentrum(?). Ehrlich gesagt würde ich es mir wünschen, da ich das Ende sonst nicht so gelungen finde. Man stellt sich auf ein ruhiges Ende ein und in den letzten Sätzen wirft man alles über den Haufen ... nicht so meins. Trotzdem konnte die Autorin so schlussendlich noch mal für Überraschung sorgen.
Zum Schluss noch eine Sache, die mich persönlich etwas irritiert hat: Natürlich ist es der Autorin offen, einer ihrer Figuren eine bestimmte Bezeichnung zu geben, und "Der Dunkle" ist ja auch keine geschützte Bezeichnung, die nur den bekannten "Dunklen" aus Leagh Bardugos Grishaverse meint. ABER ich fand es schon SEHR irritierend, dass James "Der Dunkle" war - zumal ich es einfach nicht wirklich verstanden habe. Falls ich bereits etwas überlesen/vergessen habe: I'm sorry. Aber ich habe es bereits in Band 1 nicht ganz verstanden. Wo kam der Name her? Lag es daran, dass er so viel schwarze Magie benutzt? Vermutlich, aber anders als beim Dunklen von Leigh Bardugo, der ja in den Büchern quasi seinen echten Namen abgelegt hat und für alle nur noch als "Der Dunkle" bekannt war und dessen Macht eben die pure DUNKELHEIT war, erzeugte James in mir nicht ansatzsweise ein vergleichbares Gefühl beim Lesen. Im Gegenteil, ich fand es komisch. Es gab wirklich Sätze, gerade auch in Band 2, bei denen man hätte meinen können, es wird gerade nicht von James, sondern vom Dunklen aus Grisha geredet - und das empfand ich eben sehr seltsam, da wir mit James doch eine eigenständige (nicht uninteressante) Figur hatten, die in mir aber ständig jemand anderen hervorrief. Es würde mich überraschen, wenn der Autorin dieser ganze Zusammenhang versehentlich passiert wäre, aber gut, ich weiß auch nicht, seit wann die Ideen schon in ihrem Kopf waren ... Ich für meinen Teil wäre glücklicher gewesen, wenn James einfach nur James gewesen wäre. DER Dunkle ist für mich einfach aus Grisha, so leid es mir tut. Das ist letzlich aber auch nichts, was meine Bewertung der Geschichte extrem beeinflusst, sondern einfach etwas, das mich persönlich gestört hat. Manch anderem ist das vielleicht egal.
Fazit: "Lady of the Wicked" war eine angenehme Reihe und auch Band 2 ein solider Schluss mit einigen Schwächen, da es sich die Autorin manchmal etwas leicht gemacht hat. Trotzdem gefielen mir die meisten Figuren sehr, die Grundidee und das düstere Setting.
Lady of the wicked - 02 die Seele des Biests ⭐️3,5/5 📚 Es ist alles in allem ein gutes Buch aber so richtig eingefangen hat es mich leider garnicht. Ich war eher Zuschauer als mittendrin. Irgendwie mochte ich die Hauptperson Darcia nicht so sehr. Sie ist sehr selbstsüchtig und sieht nur was sie will, trotzdem hat sie so viele loyale Freunde, auch das ist für mich unverständlich. Sie tötet so viele Menschen und trotzdem halten alle zu ihr. Auf der einen Seite ist sie Mächtig, kühl und berechnend und auf der Anderen Seite ist sie naiv und sieht nicht was direkt vor ihr ist. Zudem finde ich das die Storyline sehr verwirrend ist, da sehr viele unterschiedliche Sachen stattfinden. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. ⚠️ Achtung Spoiler ⚠️ Die Wicked sind die toten Seelen der bösesten Hexen aller Zeiten. Trotz des ganzen Rituals gehorchen die Wicked Darcia nicht. Sie muss sie zwingen, indem sie die Wicked mit Runen versieht und sie dadurch zwingen kann ihr zu helfen. Darcia holt sofort ihre Schwester von den Toten zurück. Doch diese ist komplett verändert. Darcia will es nicht wahrhaben. Sie reist mit ihren Freunden zurück über die Magische grenze nach Babylon um ihrem Valens zu helfen. Valens ist der verstoßene Prinz von Babylon! Was für ein Schock. Auch das Darcias Schwester, ihre Eltern tötet und ihre Herzen isst passiert, doch Darcia ist so geschockt und kann es nicht glauben und verurteilt, obwohl sie selbst unzählige Menschen getötet hat. Durch viele kleine Abenteuer müssen sie sich kämpfen, manche machen im nachhinein keinen Sinn, da sich die Situation auch so gelöst hätte. "der Dunkle" kreuzt am Ende auch wieder auf und es kommt zu einem großen Kampf zwischen Valens mit Darcia, Valens Schwester der Königin und "dem Dunklen". Alle drei Parteien kämpfen mit ihren Armeen bis aufs letzte. Doch am Ende kann Darcia und Valens als Sieger hervorgehen und können das Königreich mit Gnade regieren. Darcia lässt die Bösen Wicked frei ins Jenseits und verzichtet so so auf die dunkle Macht. Doch dann am ende wird etwas sehr wichtiges, das ewiges Glück beschert geklaut und somit ist die Story am Ende offen.
Was für ein genialer Abschlussband der "Lady of the Wicked" Dilogie🥰 Ich bin immer wieder begeistert, wie Laura Labas es schafft mich mit jedem ihrer Bücher komplett umzuhauen!
In Bd 2 erkunden wir zusammen mit Darcia, Valens, Ruth und Co Babylon. Das Setting fand ich so toll gestaltet und würde am liebsten sofort selbst dorthin reisen (wobei, Babylon scheint mir ein nicht ganz ungefährliches Pflaster und auch wenn ich durch Lauras Actionszenen schon einiges über das Kämpfen gelernt habe, lasse ich das dann doch lieber;))
Darcia habe ich schon in Teil 1 geliebt, aber im 2. Band wächst sie nochmal über sich hinaus. Sie ist unglaublich stark und mutig, lernt aber auch immer mehr, sich anderen gegenüber zu öffnen. Eine wundervolle Protagonistin! Besonders hervorheben muss ich auch nochmal Gerald. Er ist mein absoluter Lieblingscharakter aus der Reihe und ich würde gerne eine ganze Reihe nur über ihn haben<3 Beim Lesen merkt man, dass mehr hinter seiner Fassade steckt und für mich gibt es kaum etwas besseres als vielschichtige, vielleicht auch etwas geheimnisvolle Charaktere (und Laura ist definitiv die Königin was das Kreieren dieser Charaktere angeht, wer schon weitere Bücher von ihr gelesen hat kann sich dem denke ich nur anschließen;))
Das Ende fand ich absolut passend und ich war super zufrieden damit. Und gerade, als ich dachte, ich hätte alles durchschaut, kommt natürlich noch eine unvorhergesehene Wendung daher. Aaah! Einfach genial!
Auch Lauras Schreibstil ist wie immer angenehm und und flüssig zu lesen; bei ihren Büchern fliege ich geradezu durch die Seiten.
Insgesamt ein fantastischer Abschluss von einer tollen, magischen Dilogie voll mit Überraschungen, Wendungen, Action und einer Prise Romantik. Die Charaktere sind mir unglaublich ans Herz gewachsen und ich wünsche mir wirklich, dass es eines Tages noch mehr aus der Welt zu lesen gibt☺ Große Empfehlung!
Was für ein genialer Abschlussband der "Lady of the Wicked" Dilogie🥰 Ich bin immer wieder begeistert, wie Laura Labas es schafft mich mit jedem ihrer Bücher komplett umzuhauen!
In Bd 2 erkunden wir zusammen mit Darcia, Valens, Ruth und Co Babylon. Das Setting fand ich so toll gestaltet und würde am liebsten sofort selbst dorthin reisen (wobei, Babylon scheint mir ein nicht ganz ungefährliches Pflaster und auch wenn ich durch Lauras Actionszenen schon einiges über das Kämpfen gelernt habe, lasse ich das dann doch lieber;))
Darcia habe ich schon in Teil 1 geliebt, aber im 2. Band wächst sie nochmal über sich hinaus. Sie ist unglaublich stark und mutig, lernt aber auch immer mehr, sich anderen gegenüber zu öffnen. Eine wundervolle Protagonistin! Besonders hervorheben muss ich auch nochmal Gerald. Er ist mein absoluter Lieblingscharakter aus der Reihe und ich würde gerne eine ganze Reihe nur über ihn haben<3 Beim Lesen merkt man, dass mehr hinter seiner Fassade steckt und für mich gibt es kaum etwas besseres als vielschichtige, vielleicht auch etwas geheimnisvolle Charaktere (und Laura ist definitiv die Königin was das Kreieren dieser Charaktere angeht, wer schon weitere Bücher von ihr gelesen hat kann sich dem denke ich nur anschließen;))
Das Ende fand ich absolut passend und ich war super zufrieden damit. Und gerade, als ich dachte, ich hätte alles durchschaut, kommt natürlich noch eine unvorhergesehene Wendung daher. Aaah! Einfach genial!
Auch Lauras Schreibstil ist wie immer angenehm und und flüssig zu lesen; bei ihren Büchern fliege ich geradezu durch die Seiten.
Insgesamt ein fantastischer Abschluss von einer tollen, magischen Dilogie voll mit Überraschungen, Wendungen, Action und einer Prise Romantik. Die Charaktere sind mir unglaublich ans Herz gewachsen und ich wünsche mir wirklich, dass es eines Tages noch mehr aus der Welt zu lesen gibt☺ Große Empfehlung!