Darcia Bonnet will zur Herrin der Wicked werden, der finstersten Hexenseelen, um mit deren Macht ihre Schwester aus dem Jenseits zurückzuholen. Doch dazu muss sie dreizehn Hexen töten. Während Darcia in den verwinkelten Straßen von New Orleans unerbittlich Jagd auf Hexen macht, kommt ihr Valens Mariquise in die Quere, auf dem ein grausamer Fluch lastet. Darcia könnte seine letzte Hoffnung sein. Die beiden Verdammten schließen einen Pakt – und müssen erkennen, dass ihre Schicksale nun auf Gedeih und Verderb miteinander verknüpft sind ...
She read about people she could never be, on adventures she would never have. Life was good enough until one day it wasn't. - Pushing Daisies
Laura Labas wurde in der Kaiserstadt Aachen geboren. Schon früh verlor sie sich im geschriebenen Wort und entwickelte eigene fantastische Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilte. Mit vierzehn Jahren beendete sie ihren ersten Roman. Spätestens da wusste sie genau, was sie für den Rest ihres Lebens machen wollte: neue Welten kreieren. Heute ist sie SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt nach ihrem Master of Arts in Englisch und in Deutscher Literaturwissenschaft immer noch mit der größten Begeisterung und Liebe. Auf Instagram und TikTok gibt sie unter @laura_labas_ tiefe Einblicke in ihren Schreibprozess und teilt exklusive Inhalte.
Dieses Buch konnte mich definitiv überzeugen. Das Magiesystem war spannend, komplex, aber dennoch leicht und verständlich erklärt. Vor allem haben mich die Charaktere überzeugt, die fast alle eine Backstory hatten, deshalb greifbar, vielschichtig und einnehmend waren. Darcia hat mich als Fan von moralisch grauen Charakteren besonders gefesselt. Auch die Handlung war rund, leider empfand ich es an der ein oder anderen Stelle als etwas vorhersehbar. Am Ende gab es kaum eine Entwicklung, die ich nicht genauso erwartet hätte. Ich glaube, mit einem Twist oder Oha-Moment mehr, wäre der letzte Funke bei mir übergesprungen. Alles in allem ein tolles Fantasy-Buch - wirklich empfehlenswert😍!
"Lady of the Wicked - Das Herz der Hexe" von Laura Labas konnte mich nicht so von sich überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte. Ich weiß nicht genau, ob es am Schreibstil der Autorin lag oder daran, dass ich das Buch einfach zur falschen Zeit gelesen habe. Es hat mich nicht mitgerissen.
Das Cover finde ich wunderschön! Es passt gut zum Buch und ist definitiv ein Hingucker. Ich mag auch die goldene Schrift, die sich sehr gut von dem dunkelgrünen Hintergrund abhebt. Der Schreibstil der Autorin hat mich leider nicht begeistert. Ich finde, dass er abgehackt und wirr war. Zudem mangelte es mir oft an Dialogen zwischen den Charakteren. Auch die Perspektivenwechsel der Charaktere sind in meinen Augen für die Geschichte nicht vorteilhaft, sondern störend. Besonders die Sichtweise von Ruth war irgendwie unnötig.
Die Charaktere sind mir alle ziemlich unsympathisch gewesen, was mir bei einem Buch bisher noch nie passiert ist. Vor allem mit Darcia konnte ich mich nicht identifizieren. Ihre Art ist mir sogar auf die Nerven gegangen, obwohl ich Charakteren sonst immer eine Chance zur Entwicklung gebe. Ich hatte keinen Draht zu ihr, was mir einen Großteil der Geschichte traurigerweise kaputt gemacht hat. Über Val kann ich schon jetzt nichts mehr sagen, da er mir wenige Tage später gar nicht mehr im Gedächtnis geblieben ist...
Die Handlung hat mich nur stellenweise mitreißen können. Manchmal waren mir die Szenensprünge zu unübersichtlich und alles wirkte wie gehetzt. Die Charaktere hatten nie einen ruhigen Moment und es gab einen unvorhersehbaren Plottwist nach dem nächsten. Dennoch waren diese Plottwists für mich oft ohne Zusammenhang, weshalb ich mich mehrmals gefragt habe, ob ich überhaupt noch das richtige Buch lese. Zudem muss ich kritisieren, dass der Klappentext nicht hält, was er verspricht. Ich hatte nicht erwartet, dass Darcia bereits in den ersten Kapiteln die letzte Hexe verfolgt. Dass Darcia mit der Hexenmacht ihre Schwester aus dem Jenseits befreien möchte, habe ich erst gegen Ende des Buches mitbekommen. Auch das Ende konnte mich nur mäßig neugierig auf die Fortsetzung der Reihe machen.
Ich muss gestehen, dass ich der Geschichte ab einem gewissen Punkt nicht mehr folgen konnte. Manchmal hatte ich Hoffnung, dass der Funke noch auf mich überspringt, aber das ist bis zum Ende des ersten Teils leider nicht geschehen. Letztendlich kann ich persönlich das Buch nicht weiterempfehlen. Natürlich muss jeder selbst wissen, ob er dem Buch eine Chance geben möchte.
4,5 Sterne ⭐️ Urban Fantasy und Hexen sind zwei Dinge, mit denen ich selten warm werde. Dass mich „Lady of the Wicked“ so mitreißt und überwältig, hätte ich deshalb nie gedacht. Die Hauptprotagonistin Darcia ist nicht nur badass sondern wirklich bad. Anders als in den meisten enemies to lovers Geschichten ist sie hier der morally grey Character und nicht ihr männlicher Gegenspieler Valens, was mir richtig gut gefallen hat. Es gibt drei verschiedene Erzählstränge aus den Perspektiven von Darcia, Valens und Ruth. Alle sind unwissend miteinander verbunden, aber wie, stellt sich erst im Laufe der Geschichte heraus. Es geht um Rache, Flüche, Verrat, Rebellion, Macht und natürlich auch um Liebe. Ich habe mich oft an Crescent City von SJM erinnert gefühlt, obwohl die Story eine ganz andere war und mir Lady of the Wicked ehrlich gesagt besser gefallen hat.
TW: more or less graphic violence, rape, murder, prostitution
Vielen Dank an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar im Austausch gegen eine ehrliche Meinung. Die Idee hat mir gut gefallen. Die Welt und die Wesen waren anschaulich gestaltet und interessant war es auch, da sehr viel passiert. Leider muss ich aber sagen, dass mir keiner der Sprecher zugesagt hat, wobei mir die herablassende/verächtliche Sprechweise der Darcia noch mit Abstand am wenigsten gefallen hat. Auch die Figuren fand ich allesamt unsympathisch und egoistisch. Vielleicht wurde Darcia absichtlich als eine Art Anti-Heldin dargestellt, bei mir kam sie aber nur selbstgefällig und vor allem selbstgerecht an. Allein, dass sie ihre Ziele über alles andere stellt und der Zweck offenbar alle Mittel heiligt, hat mir sehr sauer aufgestoßen. Hätte ich das Buch gelesen anstatt es zu hören, wäre meine Rezension vermutlich besser ausgefallen. Leider hat es meinen Geschmack so aber nicht getroffen.
Ein toller Auftakt, bin sehr gespannt auf den zweiten Teil☺
In Laura Labas neuem Fantasy Roman verfolgen wir unsere Protagonistin Darcia Bonnet, die nur ein Ziel verfolgt, sie will die Herrin der Wicked werden. Denn gelingt es ihr das grausame Ritual zu überstehen und dreizehn Hexen zu töten, dann ist es ihr möglich ihre Schwester aus dem Jenseits zurückzuholen. Doch sie ist nicht die einzige, die sich nach dieser Macht verzehrt und schon bald merkt Darcia, dass ihr die Zeit schneller als gedacht zwischen den Fingern verläuft.
Laura Labas hat einen angenehmen Schreibstil. Sie schreibt sehr anschaulich und klar, sodass man ihren Worten gut folgen kann. Ich hatte kaum Schwierigkeiten mich in die Welt von "Lady of the Wicked" hineinzuversetzen und wurde so auch schnell in das Geschehen eingesogen.
Darcia ist eine der stärksten Protagonistinnen, die mir seit langen untergekommen ist. Und dabei meine ich nicht ihre körperliche Kraft - ihr eiserner Wille war das, was mich so tief beeindruckt hat. Darcia würde alles für die Menschen (oder auch Wesen) tun, die sie liebt. Sie schreckt vor absolut nichts zurück und hat ihr Ziel klar vor Augen. Doch gleichzeitig ist sie nicht unmenschlich, auch wenn ihre Taten da etwas anderes sagen. Was ich noch sehr an ihr mochte, war ihr absolut trockener Humor, den man einfach nur lieben konnte!
"Doch wer würde seine Seele nicht opfern, um das Liebste zurückzuholen?" S.150
Neben Darcia haben wir dann noch Val, unseren männlichen Protagonisten. Ich mochte Val gleich von Anfang an, da ich unglaublich neugierig war, was es alles mit ihm auf sich hat. Er ist genau wie Darcia ein sehr vielschichtiger Charakter und gibt nicht gleich alles über sich preis. Viele Geheimnisse umgeben ihn und wir lernen ihn nach und nach immer besser kennen. Genau wie Darcia ist auch Val ein sehr starker Charakter, der für seine Ziele kämpft. Ich bin super gespannt, wie es im zweiten Band mit den beiden weiter gehen wird!
"Das, was wir Menschen in unserer Umgebung zeigen, ist nicht immer das, was wie im Herzen fühlen." S.206
Der Weltenaufbau und die Story an sich konnten mich ebenfalls in ihren Bann ziehen, New Orleans ist ein besonderes Setting und ich hatte eine menge Spaß, zusammen mit Darcia und Val durch die Straßen zu ziehen. Ab und zu hätte ich es mir dann aber doch gewünscht, dass vielleicht ein bisschen mehr auf die Umgebung eingegangen wäre, das hätte die Stimmung noch realistischer machen können. Ansonsten konnte mich das Abenteuer packen und ich hatte die Story schnell verschlungen. Besonders mochte ich hierbei, dass andauernd etwas passiert ist, und einem so nie langweilig wurde.
Zwei Charaktere, die mir auch unfassbar schnell ans Herz gewachsen sind, sind Tieno und Menti. Die beiden haben wunderbar zu Darcia gepasst und ich bin wahnsinnig froh, dass sie Darcia "gesehen" haben und nicht die Mörderin, die Darcia so tief an sich selbst hasst. Die Freunschaft zwischen den dreien ging tiefer und konnte mich absolut berühren.
Und last but not least muss ich auch noch das wunderschöne Cover erwähnen! Es ist ein absoluter Blickfang und wertet jedes Bücherregal auf.
Fazit Ein toller Auftakt für die Dilogie, der nach dem gemeinen Cliffhanger auf jeden Fall Lust auf mehr macht. Den zweiten Band werde ich auch definitiv lesen und ich bin sehr gespannt, wie es mit Darcia, Val und Co. weitergehen wird! Von mir bekommt "Lady of the Wicked" 4/5 Sterne :)
Für mich war das Buch leider eine totale Enttäuschung und gehört damit eher zur Kategorie von Büchern, die außer einem schönen Cover nichts zu bieten haben.
Das erste sehr große Problem für mich ist der Klappentext, denn der verspricht aus meiner Sicht wirklich eine komplett andere Story. Jedenfalls stelle ich mir bei der Formulierung „Während Darcia in den verwinkelten Straßen von New Orleans die unerbittliche Jagd eröffnet, [...]“ (edit: mittlerweile wurde dieser Teil in "unerbitterlich Jagd auf Hexen macht" geändert) nicht vor, dass sie direkt im ersten Kapitel versucht die 13. (und damit letzte Hexe) für ihr Ritual zu töten.
Diese Szene zeigt auch schon mein zweites sehr großes Problem mit dem Buch: den Schreibstil. Darcia versucht hier einen Mord zu begehen, für eine Sache, die ihr sehr wichtig ist, steht unter Anspannung und läuft Gefahr entdeckt zu werden. Und was macht sie? Erklärt dem Leser erst mal was Flüche sind, wie diese Funktionieren und dass sie als Halbhexe nicht so viel Macht hat, wie eine richtige Hexe. Das nimmt die komplette Spannung, die in so einer Szene entstehen könnte, raus. Überhaupt wird man am Anfang des Buches mit sehr vielen Informationen zu der Welt und ihren Geschöpfen überhäuft, die sich eher wie aus einem Lexikon lesen, als geschickt im passenden Moment in die Geschichte eingearbeitet wurden. Solche Anfängerfehler wundern mich bei einem Buch, das ein vernünftiges Lektorat gehabt haben sollte, schon sehr.
Auch davon abgesehen hat mir der Schreibstil der Autorin nicht gefallen. Die Dialoge wirken mir zu gekünstelt, zu oft hatte ich den Gedanken, dass so kein richtiger Mensch reden würde, der Sarkasmus, den Darcia wohl haben sollte, hat für mich nicht funktioniert. Es wirkt alles sehr holprig und lies sich für mich nicht flüssig lesen.
Das Buch wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Der von Darcia, Valens und Ruth, deren Perspektive etwas später dazu kommt. Während Darcia und Val beide in New Orleans leben, lebt Ruth in einer der Schattenstätte, die praktisch die magische Welt darstellen und jeweils mit einer Stadt in der menschlichen Welt verbunden sind. Während Darcias und Vals Kapitel aus der ersten Person geschrieben sind, werden Ruths Kapitel von einem Er-Erzähler erzählt. Dieser Perspektivwechsel ist aus meiner Sicht völlig überflüssig, da man bei Ruth genau die gleichen Einblicke gehabt hätte, hätte man die Abschnitte aus Sicht eines Ich-Erzählers geschrieben. Es bietet also keinerlei Mehrwert.
Anfangs haben mir die Kapitel von Ruth trotzdem noch am besten gefallen, weil man relativ schnell wusste worum es ging. Dieses Geheimnis (was erstaunlich schnell und einfach gelüftet wurde) hätte zu einem sehr Interessanten Handlungsstrang führen können. Es passiert dann allerdings doch nichts Spannendes und so gut wie alles, was man in den Kapiteln von Ruth erfährt, hätte man auch durch Darcia oder Val erfahren können.
Die fehlende Spannung ist für mich auch ein allgemeines Problem, das sich durch das ganze Buch zieht. Anders als der rote Faden, denn den konnte ich nicht finden. Das Buch wirkt ein bisschen wie ein viel zu langer Prolog für den zweiten Teil oder auch einfach wie eine Dilogie, für die es nur einen Band gebraucht hätte.
Die Ausgangssituation für den zweiten Teil wäre gar nicht so schlecht (Geheimnisse, Intrigen, Verrat... was will man mehr?), wenn ich der Autorin zutrauen würde, daraus auch eine spannende und fesselnde Geschichte zu machen. Da mir der Schreibstil aber kein bisschen gefallen hat, werde ich den zweiten Teil trotzdem nicht lesen.
Ich mochte das Buch sehr. Endlich mal keine Charaktere, die nur vorbildlich und nach perfekten moralischen Grundsätzen handeln. Hier wird’s zudem mal umgedreht und die Hauptprotagonistin ist der moral grey Charakter und nicht wie so oft das männliche love interest. Ich mochte die Welt, die in und um New Orleans aufgebaut wurde und den stetigen Spannungsbogen, der nie zu überfrachtet war. Für 5 Sterne hat’s nicht gereicht, weil ich nicht vollkommen mit Herz und Seele dieses Buch gefühlt habe. Mag vielleicht auch an der quasi nicht vorhandenen Liebesgeschichte liegen, die hoffentlich im zweiten Band an Fahrt gewinnt. Ich freu mich auf Band 2 und bin gespannt, wie es weitergeht.
Das hat mir wirklich wirklich gut gefallen und ich bin sehr froh, dass ich Band 2 auch schon parat liegen habe!
"Das Herz der Hexe" ist das erste Buch von Laura Labas für mich gewesen, aber definitiv nicht das letzte! Wir begleiten in diesem Buch nicht bloß Darcia, unsere Protagonistin, sondern auch noch Valens und Ruth. Wie diese ganzen Erzählstränge und POVs zusammenlaufen war mir zu Beginn auch noch komplett unklar und ich hatte absolut keine Ahnung wohin die Reise führt. Wurde aber nicht enttäuscht!
Das Worldbuilding hat mir sehr gut gefallen. Wir befinden uns in einer Urban Fantasy Welt die zu Teilen in New Orleans spielt und zu Teilen in Babylon. Allein diese ganze Idee mit den Schattenstädten und Ankerstätten, die miteinander verbunden sind, hat mich komplett abgeholt. Auch die verschiedenen (Hexen-)Wesen, Trolle, Wilas, Berserker, Ghule und noch so viele andere waren gut beschrieben und in die Geschichte mit eingebunden, ohne dass es überfrachtet gewirkt hätte. Zudem fand ich alles rund um die Runen und Flüche toll, generell das Magiesystem. Auf mich wirkte das alles sehr durchdacht und detailverliebt zusammenrecherchiert.
Die Story an sich war auch stets spannend und hatte durch das Ritual was Darcia vollziehen will einen leichten Quest-Charakter, weil bestimmte Dinge beschafft, erforscht und getan werden mussten. So etwas liebe ich bei Fantasy-Büchern ja total. Generell ist auf den gut 400 Seiten auch echt viel passiert! Einziger Wermutstropfen war für mich die noch recht zarte und langsame Liebesgeschichte. Hier setzte ich all meine Hoffnungen auf Band 2!
Zu guter letzt noch was mir besonders gut gefallen hat an dem Buch: Darcia. Ich kann mich nicht erinnern mal ein Buch gelesen zu haben, in dem die Hauptprotagonistin stellenweise so moralisch verwerflich handelt (viellicht einmal abgesehen von Mia Corvere aus Nevernight) und ich habe es geliebt! Lieben wir nicht alle einen guten morally grey Charakter? Und ist das leider meistens "nur" der Love Interest oder eine andere Nebenfigur oder gar ein uns sympathischer Gegenspieler? Aber hier haben wir dadurch mit Darcia eine so echte Protagonistin, dass mich das Buch wirklich komplett in seinen Bann gezogen hat.
Schon beim Aufklappen des Buches hat es mich durch die wunderschöne Innengestaltung und natürlich das Cover in den Bann gezogen. Glücklicherweise war hier nicht nur das äußere überzeugend, sondern auch der Inhalt des Buches.
Der Roman beginnt direkt mitten im Geschehen und die Leser*innen lernen Darcia kennen, der nur noch das Herz einer Hexe fehlt um zur Herrin der Wicked zu werden. Sie lebt im New Orleans der Menschen, nachdem sie aus der magischen Schattenstadt Babylon verbannt wurde und ist eine Hexia, eine Halbhexe, deren Stärke insbesondere im Fluchbrechen liegt. Bei Darcia hat mir besonders gut gefallen, dass sie irgendwo zwischen Heldin und Antiheldin schwebt, ihre ganz eigenen Ziele verfolgt und dafür eben auch über Leichen geht und sich wenig um andere schert. Besonders lieb gewonnen habe ich aber ihre Begleiter*innen Tieno und Menti, die durch ihre süße und liebevolle Art überzeugen konnten.
Die Weltbeschreibung rund um die verschiedenen Schattenstädte, die mit einer menschlichen Stadt verankert sind, war gut verständlich und auch die verschiedenen magischen Wesen wurden alle mit bildlichen Erklärungen in die Geschichte eingeführt. Unterstützend konnte man zusätzlich in der Klappe des Buches nachschauen, wo die verschiedenen Arten von Hexen erklärt werden.
Neben Darcias Perspektive wird die Story auch aus der Sicht von Valens erzählt, einem Hexer, der verflucht wurde und dadurch auf Darcias Hilfe angewiesen ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine interessante Beziehung, die teilweise humorvolle Situationen hervorbrachte. Im Gegensatz zu Darcia sieht Valens meist das Gute in Anderen und unterstützt seine Freunde wann immer nötig. Im Laufe des Buches kommt in Form von Ruth, seiner besten Freundin, die immer noch in Babylon lebt und dort als Stadtwache arbeitet, eine dritte Perspektive dazu. Zunächst habe ich etwas gebraucht um in ihre Abschnitte hineinzufinden, da die Hauptstory bereits so fortgeschritten war, dass ich mit Darcia und Valens bereits warm geworden war, doch ihre Kapitel haben sich schnell zu meinen liebsten entwickelt, da man dadurch mehr über die Schattenstadt Babylon und weitere magische Wesen erfahren konnte.
Lady oft he Wicked war fast durchgehend handlungsreich, hatte immer wieder spannende Stellen und einen Spannungsbogen, der sich bis zum Showdown am Ende durchgezogen hat. Die facettenreichen Charaktere und das gelungene Worldbuilding haben einen tollen Auftakt für diese Dilogie ermöglicht und machen Lust auf mehr! Von mir gibt es daher 4,5 Sterne und viel Vorfreude auf die Fortsetzung.
Um Hexen Geschichten komm ich in letzter Zeit wieder kaum vorbei und so bin ich auch bei dem neusten Buch von Laura Labas gelandet, da der Klappentext sich wirklich spannend anhört:
Darcia Bonnet will zur Herrin der Wicked werden, der finstersten Hexenseelen, um mit deren Macht ihre Schwester aus dem Jenseits zurückzuholen. Doch dazu muss sie dreizehn Hexen töten. Während Darcia in den verwinkelten Straßen von New Orleans unerbittlich Jagd auf Hexen macht, kommt ihr Valens Mariquise in die Quere, auf dem ein grausamer Fluch lastet. Darcia könnte seine letzte Hoffnung sein. Die beiden Verdammten schließen einen Pakt – und müssen erkennen, dass ihre Schicksale nun auf Gedeih und Verderb miteinander verknüpft sind ...
Die Autorin entführt uns in das mystische New Orleans, welches das perfekte Setting für die Geschichte bildet. Sie erschafft hier eine wirklich tolle Welt um die verschiedenen Hexenarten, Flüche und parallel Welten. Hinzu kommt eine spannende Geschichte, die mit der Jagd auf Hexenherzen beginnt, die aber noch so viel mehr verbirgt, als es am Anfang den Anschein hat.
Darcia Bonnet ist eine sehr willensstarke Protagonistin, die mit viel Mut alles aufs Spiel setzt, um ihr Ziel zu erreichen. Wir treffen Darcia das erste Mal bei der Jagd nach eine Hexe und sie war mir sofort sympathisch. Sie hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen und versucht niemanden an sich ran zu lassen, das gelingt ihr bei Valens leider nicht so ganz. Valens ist anfangs noch sehr mysteriös, kann aber mit seinem Humor und Charme überzeugen. Mehr möchte ich hier nicht über ihn sagen, bin aber gespannt was wir noch über ihn erfahren werden. Außerdem begleiten wir noch Ruth in Babylon und verfolgen durch sie die Vorkommnisse im Königshaus aber auch was es mit den Rebellen dort auf sich hat. Ihr Handlungsstrang konnte mich besonders fesseln.
Der Schreibstil ist wirklich toll und die Autorin schafft es einen direkt in die Geschichte zu ziehen. Es gibt zwar ein oder zwei Passagen die Längen hatten aber ansonsten war die Geschichte flüssig geschrieben und die Spannung sowie Action sind durchweg vorhanden. Was für mich nicht funktioniert hat war die Liebesgeschichte, die hat hier eher gestört und mich aus dem Lesefluss gerissen. Dafür mochte ich die Idee mit den Ankerstädten und den verschiedenen Hexenarten sehr gerne, generell hat sie Laura Labas sehr viel Mühe mit dem Worldbuilding gegeben, was mir sehr gut gefallen hat.
Mit Lady of the Wicked ist der Autorin eine wirklich toller Auftakt gelungen, der mit einem tollen Worldbuilding aufwartet, sowie eine spannende Geschichte und interessanten Charakteren. Einzig die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz so überzeugen. Ich bin besonders gespannt auf die Weiterentwicklung der Geschichte und Protagonisten im Abschlussband, der bereits im Dezember erscheint.
Dieses Buch musste ich kaufen, weil ich es schon in den ersten Seiten total interessant und spannend fand. Im Endeffekt habe ich es dann als Hörbuch gehört und die Geschichte hat mir weiterhin gut gefallen, aber ich muss trotzdem sagen, dass mir noch ein bisschen Schwung nach oben fehlt. Da hoffe ich auf den nächsten Band, den ich auf jeden Fall nach diesem Ende weiterlesen muss, da ich wissen will wie es mit Val und Darcia weitergeht. Die Handlung der Geschichte fand ich absolut genial und einfallsreich. Das Cover und die Gestaltung sind einfach nur wunderschön. Es hat mir total Spaß gemacht die magische Welt von New Orleans kennenzulernen. 4 Sterne
Laura Labas ist für mich ein Garant, in vielerlei Hinsicht: Schreibstil, Setting, Figuren. Emotionen. Atmosphäre. Bei ihr passt eigentlich immer alles. Darum war sofort klar, dass ich ‚Lady of the Wicked‘ lesen möchte, als es offiziell angekündigt wurde. Perfekt für den spooky Monat Oktober, denn die Geschichte führt nach New Orleans, in Hexenzirkel, Schattenwelten, zu Blut und Tod. Was war das für eine düstere und spannende Geschichte. Und Protagonistin Darcia hat es mir besonders angetan.
Ich überlege schon dauernd, wie man ‚morally gray‘ den am pointiertesten ins Deutsche übersetzen kann. Sich moralisch in einer Grauzone bewegen? Klingt umständlich. Egal, Darcia ist auf alle Fälle eine Protagonistin, die sich in eben jener bewegt. Eigentlich dauernd. Und ich finde es so toll! Ja, ich finde es toll, dass sie über Leichen geht, um ihr Ziel zu erreichen. Mordet und trickst. Es gefällt mir, von einer Figur zu lesen, die sich so herrlich über sämtliche Normen und Gesetze hinwegsetzt. Ihre Opfer tun ihr schon ein bisschen leid, aber was getan werden muss, muss getan werden. Sie hat schließlich ein Ziel vor Augen. Dabei wird sie von den zwei liebenswertesten Figuren unterstützt, die man sich nur wünschen kann. So loyal und absolut verlässlich.
New Orleans als Schauplatz kenne ich schon aus einigen Fernsehserien mit Hexen, Vampiren und anderen Geschöpfen der Nacht und ich habe mich so gefreut, endlich ein Buch zu lesen, das in dieser Stadt in Louisiana spielt. Die fantastische Erweiterung um die Schattenstädte, welche jenseits unserer Welt existieren, aber mit realen Städten verankert sind, hat mir auch wahnsinnig gut gefallen. Die in diesen Welten lebenden Wesen sind herrlich vielseitig, doch am detailliertesten lernt man die verschiedenen Hexen kennen. Ein Glossar auf der vorderen Klappe hilft anfangs, die unterschiedlichen Arten und ihre Eigenschaften auseinanderzuhalten.
Eine zweite Erzählperspektive ist die von Valens, einem verfluchten Hexer, der dringend Darcias Hilfe benötigt. Doch diese hat andere Probleme und keine Zeit für den hartnäckigen Valens. Ich liebe die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt und ich hab mich noch mehr gefreut, dass es nicht zu sehr in die Romantikschiene abdriftet. Valens selbst mochte ich auch sehr, er hat das Herz am rechten Fleck und versucht, das Richtige zu tun. Ein spät einsetzender dritter Handlungsstrang führt uns schließlich noch in die Schattenstadt Babylon, die Stadt, die an New Orleans ankert. Ruths Sicht gefiel mir sehr, Babylon ist ein düsterer Schauplatz, von dem ich im zweiten Teil gerne noch mehr lesen würde. Der Gott sei Dank bald erscheint, denn: Ich will mehr! Mehr von diesen tollen Charakteren und dieser unglaublich spannenden, düsteren und mitreißenden Geschichte! 5 Sterne.
Dieses Buch hat mir echt gut gefallen! :) Anfangs hatte ich leider etwas Schwierigkeiten mich in der Geschichte und der Welt zurecht zu finden (besonders bei der Aufteilung zwischen New Orleans und Babylon). Das hat etwas gedauert, bis es bei mir angekommen ist :D Aber nach den anfänglichen Schwierigkeiten war ich voll drin. Darcia ist eine coole und toughe Hexia, also eine Halbhexe. Sie versucht die Herrin der Wicked zu werden und muss dafür 13 Herzen von Hexen sammeln. Der 2. Protagonist ist Valens, der Darcias Hilfe benötigt und so nimmt die Geschichte dann ihren Lauf. Dies sind auch die ersten beiden Perspektiven aus denen wir die Geschichte lesen. Später kommt noch eine 3. Sicht aus Babylon hinzu und macht es auch nochmal spannender! :)
Ich liebe den lockeren und angenehmen Schreibstil von Laura Labas. Aber manchmal hatte ich ein bisschen das Gefühl als Leser "abgehängt" zu werden... oder ich war teilweise zu unaufmerksam. Leider ist bei mir auch nicht wirklich der Funke zwischen den beiden Charakteren übergesprungen :( Die Geschichte an sich ist aber voll mit Action und beschönigt auch nicht die Geschehnisse, was ich total super finde! So verfolgt man die beiden bis zum ersten großen Finale und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird im 2. Band :) Achja! Ich hätte fast Tieno und Menti vergessen... Die beiden sind so niedlich und toll und ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen! <3
Über das Cover und die Gestaltung muss ich ja nicht viel sagen! Es ist ein absoluter Traum <3 :) Richtig gut fand ich auch die Beschreibungen der verschiedenen Hexen im Buch. So konnte man immer nochmal nachschauen, wenn man sich nicht mehr ganz sicher war :D
Die Geschichte war mal etwas ganz anderes. Unsere Protagonistin Darcia ist nicht besonders sympathisch und wirkt sehr egoistisch. Dieses Bild wandelt sich im Laufe der Geschichte. Unser zweiter Protagonist Valens ist sehr sympathisch wobei sein Verhalten zum Ende hin Fragen aufwirft. Wir haben auch noch die Sicht einer 3. Protagonistin auf die ich aber nicht eingehen möchte, da die Spoilern würde. Leider hatte ich im Laufe der Geschichte ab und an das Gefühl, dass bestimmte Ereignisse einfach hingenommen und nicht hinterfragt wurden. Und mir kam es auch ab und an so vor, als würden wir „springen“. Das Ende kam mir auch zu schnell und einfach. Ich bin gespannt was auf uns im 2. Teil wartet.
Ein weiteres Buch, dass ich viel zu lange nicht gelesen habe … Ich habe bisher eher selten Bücher mit Hexen gelesen, doch dieses Buch hat mir den Trope echt schmackhaft gemacht. Darcia war mir sehr sympathisch. Sie war schon ein bisschen mürrisch, beinahe eine Antiheldin und verfolgt ihre eigenen Ziele. Val mochte ich ebenfalls sehr gerne, obwohl man anfangs nicht sehr viel über ihn erfährt. Nach und nach rollt sich seine Geschichte auf, was nicht zuletzt an der 3. Sicht - Ruth - liegt. Sie ergänzt die Geschichte perfekt aus der Sicht der ehemaligen Heimat von Darcia und Val. Die Geschichte war zwar nicht durchweg spannend, doch ich wollte immer wissen, was als Nächstes passiert. Immer wieder wurden Dinge gedropt, die mir den Mund haben offen stehen lassen. Vor allem zum Ende hin wurden einige Dinge gelüftet, die mich sprachlos machten. Natürlich endet dieser Band mit einem Cliffhanger, der jedoch einigermaßen zu verkraften ist. Jetzt freue ich mich schon sehr auf den 2. Band der Reihe.
Die Hexe Darcia setzt alles daran, die Herrin von Wicked zu werden. Dafür geht sie buchstäblich über Leichen, denn sie benötigt die Herzen von dreizehn Hexen, um dann ein Ritual durchzuführen. Sie steht kurz vor der Erfüllung dieses Wunsches, ihr fehlt nur noch ein Herz, dann kann sie endlich ihre geliebte Schwester aus dem Jenseits holen. Als sie den Fluch von Valens Mariquise brechen soll, setzt das eine Reihe von Dingen in Gang, die ihrem Vorhaben in die Quere kommen.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Urban Fantasy Reihe der Autorin. Als Handlungsort hat sich die Autorin einerseits New Orleans ausgesucht, aber es gibt auch eine magische Parallelwelt, die ein wichtige Rolle spielt. Mir hat diese Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, sehr gut gefallen. In der magischen Welt gibt es ein hierarchisches System mit einer königlichen Familie an der Spitze.
Die Geschichte ist doch recht komplex, es gibt relativ viele Charaktere, deren Leben irgendwie mit einander verknüpft sind. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Darcia und Valens in unserer Welt, auf der anderen Seite gibt es dann auch Ruth. Die Charaktere sind alle sehr ungewöhnlich, nicht nur die Hauptfiguren. Bei der Autorin verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse und ihre Charaktere sind meistens eher grau, was ich sehr spannend und faszinierend fand. Eine Romanze gibt es übrigens auch, wobei diese nicht im Vordergrund steht.
Das Ende ist sehr offen, Teil 2 ist für Dezember 2021 angekündigt. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und vergebe die volle Punktzahl.
Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!
Der Klappentext klang für mich bereits sehr interessant, weil Darcia ein Charakter zu sein schien, der für seine Ziele durchaus auch mal sehr moralisch fragwürdig handelt. Das fand ich schon sehr interessant und ich habe mich gefreut, mehr über ihre Geschichte erfahren zu können. Darcia an sich fand ich auch im Laufe der Geschichte immer sehr interessant, sie ist einem irgendwie durchaus sympathisch mit ihrer toughen, distanzierten Art Val gegenüber und ihrem guten Herz, das sie auch immer wieder mal unter Beweis stellt. Val hingegen empfand ich eher als anstrengend. Er erschien mir immer sehr weinerlich, hängte sich quasi permanent an Darcia, um ihr sein Leid zu klagen, und das war auf Dauer sehr schwierig. Da habe ich schon halb die Krise gekriegt, deshalb fand ich es auch super, dass Darcia ihn dafür immer wieder zurückgewiesen hat. Den Plot an sich fand ich ja ganz spannend, weil ich die magischen Wesen in New Orleans sehr interessant fand, für meinen Geschmack wurde es aber zu oberflächlich angerissen. Und ein weiteres Problem hatte ich: Im Wesentlichen gibt es zwei Perspektiven, Darcia und Val. Beide haben ihre Mission und quasi ihren Plot, der auch spannend war. Doch mir hat einfach die Verknüpfung ein wenig gefehlt. Es wirkte einfach wie zwei Handlungen, die parallel geschehen, aber nicht wirklich zusammengehören. Und das war dann doch etwas schade. Im Gesamten war es aber kein schlechtes Buch, doch es hätte definitiv noch Potenzial für mehr gehabt!
Über Darcia kann man geteilter Meinung sein, obwohl man ihre Handlungen nachvollziehen kann, sind diese nicht unbedingt glücklich. Mal schauen was der nächste Teil bringt.
2,5 Ich wollte das Buch so gerne mögen, aber ich konnte einfach nicht mit der Hauptfigur warm werden. Außerdem ging der plot nicht wirklich voran. Die Handlung dümpelt vor sich hin und erst als eine neue Nebenfigur eingeführt wurde hatte ich etwas mehr Interesse. Aber leider ist der plot überhaupt nicht wie auf dem buchrücken versprochen. Ich war die meiste Zeit beim Lesen gelangweilt und habe mich weiter gequält, in der Hoffnung, daß es bald spannender wird. Schade. Den zweiten Teil werde ich mir nicht antun. Das Grundkonzept der welt und Magie war jedoch interessant.
Spannend, aber es dauert Darcia, die ausgestoßene und verbannte Hexia will Lady oft he Wicked werden. Dafür muss Sie ein Ritual durchführen, das sie viel Böses tun lässt. Valence, der flüchtige und verfluchte Prinz will den Fluch von sich nehmen lassen und sucht dafür Darcia auf. Die beste Fluchbrecherin und seine letzte Hoffnung. Und dann haben wir da noch Val, die erst relativ spät dazukommt. Sie war Vals beste Freundin und nun ist sie eine der besten Stadtwachen Babylons. Nun sind die 3 Schicksale miteinander verbunden, nur muss man noch herausfinden wieso… Die Sprecher:innen sind sehr authentisch und haben das Hörbuch lebendig werden lassen. Es hat Spaß gemacht hier zuzuhören. Allerdings haben wir hier nichts Neues. Die Geschichte ist mehr oder weniger berechenbar und man weiß eigentlich, was kommt. Trotzdem war es toll sich hier berieseln zu lassen. Die unterschwellige Dreiecksbeziehung, von der keiner der drei wirklich etwas weiß, hat mir auch gut gefallen. Es war weder schnulzig noch zu wenig. Genau das richtige Maß daran. Allerdings ist es auch blutig und zwischenzeitlich sehr grausam. Ich mochte es sehr, aber irgendwie ist es nicht komplett übergesprungen, daher bin ich gespannt auf Band Zwei.
Wer eine sehr düstere und teilweise grausame Urban Fantasy Geschichte sucht, der findet mit "Lady of the Wicked" definitiv das Richtige. Dieses Buch ist düster und das liegt vor allem an der Protagonistin Darcia. Sie hat nicht mehr viel zu verlieren und verhält sich dementsprechend. Verbannt aus ihrer Heimat ist sie in New Orleans gestrandet und verfolgt ein düsteres Ziel, um Rache zu üben. Dass sie dafür über ihre Grenzen und sogar noch weiter gehen muss, spielt für die Hexia keine Rolle mehr. Darcia ist grausam, kühl und handelt immer bedacht. Sie lässt sich kaum aus der Fassung bringen... doch dann trifft sie auf Valens. Ein Charakter aus dessen Sicht wir ebenfalls lesen. Er ist ebenfalls in New Orleans gestrandet aber weniger freiwillig, sondern vielmehr, weil er mit einem schrecklichen Fluch belegt wurde, den nur eine Hexia weit und breit lösen könnte: Darcia. Ihre Schicksale werden durch verschiedene Umstände irgendwie miteinander verwoben und so kommt es, dass Darcia plötzlich ins Wanken gerät. Ihr Fokus verrutscht und das macht die junge Frau etwas menschlicher. Etwas weniger unterkühlt. Man erkennt, dass es nicht nur schwarz und weiß in dieser Welt gibt, sondern etliche Graustufen und Darcia ist, was ihre Moral betrifft, definitiv grau durchwirkt. Valens scheint für das Gute zu kämpfen und weckt in Darcia auch den Wunsch, ihm zu helfen. Gleichzeitig hat er ein Geheimnis, das er nicht preisgeben kann und das jegliche Pläne von Darcia gefährden könnte.. Ich mochte ihn recht gerne auch wenn ich mich manchmal gefragt habe, ob er wirklich so blind war. Einen der Twists rund um Valens habe ich recht schnell vermutet, konnte aber nicht festmachen weshalb. Bis die Lösung gegen Ende des Buches aufkam und sich alles zusammenfügte. Ich mochte diese Entwicklungen sehr, denn sie bringt alles in ein anderes Licht. Gleichzeitig ist es irgendwie umso tragischer, dass den Charakteren nicht das Große Ganze vor Augen steht, wie mir als Leserin. So sind deren Entscheidungen noch von ihrem Wissen "getrübt". Ruth ist die dritte Person aus deren Sicht wir lesen und sie befindet sich noch in Babylon, der Heimat von Darcia und Valens. Sie war die beste Freundin von ihm und vermisst Valens schmerzlich. Sie blieb von allen drei Charakteren eher im Hintergrund und hat mich am wenigsten berührt. Vielleicht, weil sie wohl die Person ist, die am wenigsten "Dreck am Stecken" hat und deshalb nicht ganz so ins Bild passt. Ich mochte Ruth auch wenn ich nicht all ihre Handlungen nachvollziehen konnte.
Die Handlung an sich ist voller Spannung, Magie, Kämpfen aber auch vielen expliziten Grausamkeiten. Man rast nur so durch die Seiten, bekommt kaum mehr Luft und langsam wird das Mosaik der Geschichte zusammengesetzt. Mit all diesen Informationen, die wir Leser*innen bekommen haben, kann ich es jetzt kaum erwarten Band 2 in die Finger zu bekommen.. ich möchte unbedingt wissen wie die Geschichte zu Ende geht.
Lady of the Wicked hat alles, was eine gute Geschichte braucht. Einen tollen Schreibstil, eine coole Grundidee und Charaktere, die es in sich haben, nicht moralisch schwarz oder weiß sind, sondern etwas dazwischen. Von dieser Perspektive wurde ich definitiv nicht enttäuscht, leider konnte mich die Umsetzung insgesamt nicht ganz überzeugen. Denn die Geschichte bleibt an vielen Stellen blass und unausgearbeitet. Die Grundidee ist toll. Ich liebe die Idee mit den Wicked, Aufgaben, Morden, Städten, die miteinander verbunden sind (z. B. New Orleans, Babylon), Schattenwesen und einer Protagonistin, die nicht sofort auf die Knie fällt, wenn ihr jemand Avancen macht. Darcia war besonders, genauso wie Val und die dritte Perspektive, aber ich hatte immer wieder das Gefühl sie gar nicht zu kennen. Wir erfahren nichts bzw. wenig, sodass es mir oft schwer gefallen ist mich wirklich in die Geschichte zu fühlen. Besonders die dritte Perspektive ist kaum existent. Mir fehlen Szenen, Interaktion, Emotionen, die Autorin hat ihr einfach viel zu wenig Raum gegeben, um sich zu entfalten. Ich hätte gerne mehr über Babylon erfahren und nicht nur die Schnipsel, die sie uns hingeworfen hat. Auch die Beziehung zwischen Darcia und Valens, zwischen ihr, ihrem Widersacher und ihrer Aufgabe gingen mir alle zu schnell. Zu schnell abgehandelt, kaum richtige Gefahr, kaum Szenen, in denen ich mir "Omg" gedacht und gebangt habe und genau das ist es doch, was ich haben möchte. Ich möchte mitleiden, lachen, weinen, fühlen, alles erleben, was unsere Held*innen erleben und das hat mir gefehlt, das hat die Geschichte schwächer in meinen Augen gemacht, als sie wirklich war. Das Ende konnte in meinen Augen kaum etwas herausholen, ich wusste worauf es hinausläuft, trotzdem würde ich noch Band 2 lesen, um zu sehen wohin es führt, wie es weitergeht, wie die Fäden ineinanderlaufen. Ich habe schon stärkere Geschichten über Hexen gelesen, aber diese ist trotzdem lesenswert. Meine Buddyreadpartnerin hat der Geschichte z. B. 5 Sterne gegeben, Empfindungen sind sehr subjektiv. Ich vergebe 3,5/5 Sterne. Potential und eine gute Grundidee hatte die Geschichte auf jeden Fall.
Darcia will nur eines: Ihre verstorbene Schwester aus dem Jenseits zurückholen. Doch der Preis dafür ist hoch. Es kann ihr nur gelingen, wenn sie zur Herrin der Wicked, den finsteren Hexenseelen, wird. Doch dafür muss sie unter anderem 13 Hexen töten und die Macht ihrer Herzen erlangen. Ist sie bereit, den Preis zu bezahlen? Gut oder böse - diese Frage stellt sich auch beim zweiten Protagonisten des Romans. Auf Valens Mariquise lastet ein schrecklicher Fluch, der ihn ein grausames Monster verwandelt. Ein Fluch, vor dem ihm noch nicht einmal die Tatsache beschützen kann, dass er der Prinz der magischen Stadt Babylon und selbst ein mächtiger Hexer ist. Er muss aus seiner Heimat in die normale Welt fliehen, um sein Leben zu retten. Nur eine Fluchbrecherin wie Darcia könnte ihm helfen, doch als sich die Wege der beiden in New Orleans kreuzen, steht ihre erste Begegnung unter keinem guten Stern. Und beide ahnen nicht, dass ihnen ihre Widersacher bereits dicht auf den Fersen sind. Es gibt noch eine dritte Erzählperspektive, die der Stadtwache und guten Freundin von Valens, Ruth, die uns Lesern die Ereignisse in der magischen Stadt Babylon näherbringt, aber noch kam mir ihre Rolle etwas untergeordnet vor. Mal schauen, ob sich das im zweiten Band ändert. Insgesamt ein gelungener Urban Fantasy-Roman, der mit einer interessanten, differenzierten Hexengesellschaft, Hauptfiguren am (moralischen) Abgrund und zwei spannenden Schauplätzen in unserer Welt und ihrem magischen Gegenstück aufwartet.
Ich liebe die Geschichten aus der Feder der Autorin und beim Thema Hexen kann ich nicht nein sagen. Allein das Cover sieht einfach so genial aus und lässt alles andere verblassen. Deswegen habe ich das Hörbuch auf Bookbeat hören wollen. Was soll ich sagen, Laura Labas hat damit etwas völlig Aufregendes erschaffen, dass ich jedem Fantasy Fan ans Herz legen möchte.
Darcia möchte zu Herrin der Wicked werden und damit ihre Schwestern aus dem Jenseits zurückholen. Sie ist für mich eine starke Protagonistin, die ich gerne in ihrer Geschichte begleitet habe.
Die Sprecherin Dagmar Bittner ist eine sehr angenehme Sprecherin, die mich schon durch andere Bücher begleitet hat. Immer wieder hat, sie die aufregenden Stellen toll beton und man konnte ich einfach immer weitervoran treiben lassen.
Die Spannung hat mich durch den Einstieg immer tiefer in die weiteren Kapitel gezogen und ich konnte mich kaum davon lösen. Ich liebe Hexen schon immer und mit dieser Geschichte ist der Autorin eine völlig neue Ebene gelungen in diesem Genre. Ich habe kaum gemerkt, wie schnell die Seiten verflogen sind und bin jetzt schon gespannt, wie es nach diesem Ende der Handlung weitergehen wird.
Fazit :
Ein packender Auftakt dieser neuen Geschichte aus der Feder der Autorin.
Ich habe das Buch bei Julezreads auf Instagram gesehen und das Cover hat mich neugierig gemacht. Schon auf den ersten Seiten, konnte der Schreibstil mich absolut begeistern. Das Buch, war von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend, düster und mysteriös. Durch den Wechsel der Perspektiven, war ich zu Beginn ein bisschen verwirrt, aber nach ein paar Kapitel konnte ich der Geschichte, mit ihren Wechseln ohne Probleme folgen und gerade die Wechsel, bringen nochmal extra Spannung in die Story, da man denkt, ich möchte jetzt aber eigentlich bei einem der anderen Charaktere wissen, wie es weitergeht. Ich habe häufig gerätselt, wie die Geschichten zusammenhängen, aber mit dieser Verknüpfung aller Charaktere hätte ich niemals gerechnet. Man wird mitten in Darcias Geschichte hineingeschubst, was es gleich Spannend macht, da man zu diesem Zeitpunkt ihre Vergangenheit und ihre Beweggründe nicht kennt. Zu Beginn, war sie mir auch nicht wirklich sympathisch und ich war über ihre Taten einfach nur schockiert. Das greift den Mythos der bösartigen und selbstsüchtigen Hexe auf. Aber im Laufe der Geschichte, erfährt man als Leser, wofür Darcia das eigentlich alles macht. Und gerade als man erfährt, durch welche Hölle Darica in ihrer Vergangenheit durch musste, versteht man ihr abweisendes und zum Teil sarkastisches Verhalten. Gerade mit diesem Verhalten, schafft es Darcia auch immer wieder sich in Schwierigkeiten zu bringen. Ihre treuer Begleiter, ist Tino, den man schon im ersten Kapitel kennenlernt, ich für meinen Teil, habe ihn mit einer Kindlichen und liebevollen Art sofort ins Herz geschlossen. Die meisten Menschen meiden Darcia, wenn Sie nicht gerade ihre Hilfe benötigen, nur Valens, lässt sich von ihr nicht vertreiben, was Darcia zur Weißglut bringt. Denn Valens, benötigt Darcias Hilfe als Fluchbrecherin. Ab diesem Zeitpunkt, wird klar, dass es nicht nur eine Welt gibt, sondern Parallelwelten, die aneinander gebunden sind. Die Umsetzung, war ungewöhnlich, aber .mir, hat sie sehr gut gefallen. Es wird auch immer deutlicher, wie eng die Wellen zusammenhängen und welche Folgen das hat. Ein Charakter, der mich absolut überrascht hat, war Ruth. Zu Beginn, war ich mich nicht sicher, welche Rolle die schüchterne, aber zuverlässige Stadtwache in der Geschichte spielt. Aber was Laura Labas daraus entwickelt hat, war absolut unerwartet.
Bewertung Als ich spontan zu diesem Buch gegriffen habe, hatte ich ehrlich gesagt nicht all zu große Erwartungen. Aber ich bin absolut begeistert, von dieser unglaublich Facettenreichen Geschichte. Die Haupthandlung, ist schon richtig gut aufgebaut und detailliert, aber wie die Nebenhandlungen verknüpft wurden, war unglaublich. Zu Beginn dachte ich und welche Rolle spielt diese Person jetzt? Und wie hängt das zusammen oder hängt es vielleicht gar nicht Zusammen? Aber Charakter und ihre Geschichten, so stimmig zusammen zu führen, war ganz großes Kino. Besonders Spannend war für mich die Einbindung der magischen und mystischen Figuren und zwar so, dass es absolut glaubhaft war und ich beim lesen dachte :,,Was wenn es wirklich so ist und die meisten zu blind sind, um es zu bemerken? „ Es wurden einige magische und mythische Wesen, als richtige, handelnde Charaktere eingesetzt, was der Geschichte noch etwas mehr Magie verliehen hat. An dieser Stelle, werde ich auch wenn es mir sehr schwerfällt, nicht mehr dazu sagen, um niemanden den Überraschungseffekt (den es bei mir definitiv gab) nicht vorweg zu nehmen. Die Emotionen der Charaktere, wurde sehr glaubhaft dargestellt und ich konnte ihre Handlungen immer gut verstehen. Gerade bei Ruth, war die Veränderung deutlich zu spüren, da man sie als schüchtern, aber loyal kennenlernt, aber als sie in eine geheime Mission miteinbezogen wird und ihr das Ausmaß der Geschehnisse klar wird, beginnt sie eigenständig Dinge in Erfahrung zu bringen und bringt sich dadurch in große Gefahr. Das Einzige, was für mich negativ war, ist der absolut fiese Cliffhanger am Ende. Für mich ist „Lady of the wicked „ definitiv ein Highlight und eine absolute Empfehlung für jeden Fan von Fantasy, Mystik und Plottwists. Ein 5 Sterne Buch.
Ich mochte die Geschichte wirklich gerne...sie hat nicht die typische lovley Hauptperson,aber genau das mochte ich.die Charaktere sind mega schön gezeichnet und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Ich freu mich schon zu erfahren wie es mit diesem besonderen Zirkel weitergeht.
Ich war gespannt was mich hier erwartet. Das Cover fand ich schon sehr anziehend und der Klappentext hörte sich nach was an, was mir gefallen könnte. Und so war es auch.
Allgemein hat mir die Geschichte gut gefallen. Ich hatte aber ein wenig Probleme mit dem Worldbulding. Zum einen war man in New Orleans unterwegs oder in Babylon. Ich habe lange gebraucht um zu verstehen wie die beiden Städte zusammen passen. Da New Orleans eher modern ist und man in Babylon eher was rückständig zu geht. Also wenn da was am Anfang erwähnt wurde, habe ich das verpasst. Auf jeden fall leben viele in New Orleans Hexen und andere Wesen, es ist quasi ein Exil. Man begleitet Darcia Bonnett, eine Hexia. Sie hat das Ziel die Herrscherin der Wicked zu werden. Doch bei der Umsetzung ihres Plans kommt ihr Valens Marquise in die Quere. Denn dieser bittet sie bei seinem Fluch zu helfen. Und damit geht das Abenteuer erst so richtig los und vor allem scheint sich da einiges zu überschneiden. Aber was keiner von beiden weiss, das ihr Lebensweg nicht zum ersten Mal berührt. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, sie war spannend und interessant. Ich war gespannt wie sich alles entwickelt hat, die Geschichte empfand ich zu keiner Zeit langweilig. Ich fand nicht nur die Hauptcharaktere interessant sondern auch einige der Nebenfiguren, da hätte ich gern noch mehr zu erfahren. Allgemein empfand ich die Figuren alle als sehr lebendig und vielschichtig beschrieben. Oft sind sie nie wie der erste Eindruck erscheint. Hinter jeder steckt eine Geschichte.
Warum ich keine volle Bewertung gegeben habe, liegt einfach daran, das ich mich ein Teil der Handlung nicht überrascht hat. Ich bin aber gespannt was im nächsten Band passiert.