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In dem ursprünglich als E-Mail geplanten Die Diktatur des schönen Scheins verführt Stephenson den Leser Seite um Seite, einen Blick hinter die Kulissen aus Farbe und Animation zu werfen, die auf unseren Bildschirmen flimmern. Amüsante Anekdoten, historische Fakten und zum Schreien komische Vergleiche machen das Büchlein zu einer Hacker-Ansprache und einem Lehrstück über Computergeschichte und die digitale Zukunft.
Die Diktatur des schönen Scheins ist ein Manifest, eine Hommage an Freiheit, Offenheit und Wissen um die Computer, die unseren Alltag immer mehr bestimmen. Nur wenn wir die technischen Mittel kennen und verstehen, die unser Leben zunehmend planen und vernetzen, können wir auch entscheiden, ob uns die Optionen auf den bunten Bildschirmen genug zu bieten haben.
Stephensons sehr persönliche Worte faszinieren, denn er drängt zum eigenständigen Denken und Handeln, trotz oder vor allem mit dem Computer. In Die Diktatur des schönen Scheins, das im Original In the Bginning ... was the Command Line heißt, ist Stephenson der rebellische (Hacker-)Zauberer, der die schillernden Kristallkugeln der geheimnisvollen Computermagiere als Fischgläser entlarvt und das gemeine Volk zum selbstständigen Computerzaubern bringt. --Wolfgang Treß
188 pages, Paperback
First published May 1, 1999
Hostility towards Microsoft is not difficult to find on the Net, and it blends two strains: resentful people who feel Microsoft is too powerful, and disdainful people who think it's tacky. This is all strongly reminiscent of the heyday of Communism and Socialism, when the bourgeoisie were hated from both ends: by the proles, because they had all the money, and by the intelligentsia, because of their tendency to spend it on lawn ornaments.
"People who use [GUIs] have abdicated the responsibility, and surrendered the power, of sending bits directly to a chip that's doing the arithmetic, and handed that responsibility and power to the O.S."[p. 61]I've worked in three separate operating system kernels in my twenty year old career, and find that statement astonishing. Not just because it is completely inaccurate, but because it feels like a weird assertion airlifted in from the lunatic fringe.