An entertaining attempt to explain different but ever closer together worlds
Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.
First of all, one should not expect a well-founded, too seriously realistic or even politically correct and from the gendering point perfect entertainment book, but should be prepared for a light and not very serious reading. Moreover, then it is a frivolously innocent and winking reading fun from the springs of two seminar sales professionals.
All the clichés and stereotypes that are portrayed and illustrated with more or less severe studies and examples serve in addition to the provocation to achieve a polemical counter-reaction of militant groups, the noble ideal of better understanding between the sexes. Without paying much attention to scientific or psychological reasoning, things are presented as they are in many ways real. For prejudice and general publicity are not always based solely on evil slander and unjustified claims, but in this particular context often carry a few truckloads of granules of truth.
The predestination for specific talents or shortcomings is not only the result of unforgivable and stupid lies from times before the wave of emancipation. It is a fact that gender-specific abilities, inclinations, likes, and behaviors exist, and as long as these are lived out in the context of equitable, peaceful coexistence, there is no need for echoing.
Again and again amazing how easily by the not deliberate irritation of equality and feminist initiatives that can be carried away to increase the level of awareness of various publications, branding them as old-fashioned to sexist. This may well be justified in an appropriate context if it concerns misogynistic and primitive machinations. However, what precisely this, when looking at the title, cover, and caricatures should have done humoristic work, remains to be a mystery. Defining abuses and advocating democratic equality are lofty ideals, only with just such overreactions will the seriousness and credibility of entire activist groups be significantly reduced. The conscientious examination of the potential point of contention for legitimate factors of great excitement to anger should be done before it becomes glowing.
Each person is allowed to represent their personality and opinion, but as soon as it comes to gender, the highest caution is required in the formulation. Hormones cause certain things in the body, for the consequences of which one would not be ashamed and just as little as their effect can be extinguished as tens of thousands of years of development to today's modern humans and set all the same. Diversity in combination with lived tolerance is just as desirable as equality.
Moreover, as a basis serve the understanding and approach of the strange, difficult-to-understand worlds of life of the opposite sex, as the authors demonstrate entertaining. Furthermore, looking at one's love-joyous joy and, perhaps luckily, a little suffering, the option of laughing and not being so severe is probably the most sensible one given all the conflict-suffering and conflict potential in all forms of human partnership approaches. Moreover, anyone who does not find himself in any of the clichés he has portrayed has lingered on to the next level of human evolution. Alternatively, supposedly means to be there.
Ein unterhaltsamer Versuch zur Erklärung verschiedener, aber immer näher zusammenrückender Welten
Vorab darf man sich kein fundiertes, allzu realitätsnahes oder gar politisch und vom Genderingstandpunkt korrektes Unterhaltungssachbuch erwarten, sondern sollte sich auf eine leichte und nicht ganz ernst zu nehmende Lektüre einstellen. Und dann ist es ein frivol unbedarfter und augenzwinkernder Lesespaß aus den Federn zweier Seminarverkaufsprofis.
All die Klischees und Stereotypen, die dargestellt und mit mehr oder minder seriösen Studien und Beispielen illustriert werden dienen, neben der Provokation zur Erreichung einer polemischen Gegenreaktion militanter Gruppierungen, dem hehren Ideal des besseren Verständnisses zwischen den Geschlechtern.
Ohne Augenmerk auf allzu wissenschaftliche oder psychologische Fundiertheit zu legen, werden die Dinge dargelegt, wie sie in vielerlei Hinsicht wirklich sind. Denn Vorurteile und Allgemeinplätze beruhen nicht immer nur auf bösen Verleumdungen und ungerechtfertigten Behauptungen, sondern bergen in diesem speziellen Kontext häufig einige Lastwagenladungen mit Körnchen von Wahrheit. Die Prädestinierung für bestimmte Talente beziehungsweise Mankos ist nicht nur aus unverzeihlichen und dummen Lügen aus Zeiten vor der Emanzipationswelle entstanden. Es ist eine Tatsache, dass geschlechtsspezifische Talente, Neigungen, Vorlieben und Verhaltensmuster existieren und solange diese im Rahmen gleichberechtigter, friedlicher Koexistenz ausgelebt werden, besteht kein Anlass zur Echauffierung.
Immer wieder erstaunlich, wie leicht sich durch die nicht wirklich vorsätzliche Reizung von Gleichberechtigungs- und Feministeninitiativen jene dazu hinreißen lassen, zur Steigerung des Bekanntheitsgrades diverser Publikationen, diese als altmodisch bis sexistisch zu brandmarken. Dies mag in einem passenden Zusammenhang durchaus berechtigt sein, wenn es sich um frauenfeindliche und primitive Machwerke handelt. Nur was genau dieses, bei Betrachtung von Titel, Einband und Karikaturen eindeutig humoristische Werk verbrochen haben soll, bleibt mir schleierhaft. Missstände aufzuzeigen und für demokratische Gleichberechtigung einzustehen sind hehre Ideale, nur mit genau solchen Überreaktionen wird die Seriosität und Glaubwürdigkeit ganzer Aktivistengruppen wesentlich gemindert. Die gewissenhafte Durchleuchtung des potentiellen Streitpunkts auf berechtigte Faktoren heftiger Erregung bis Wut sollte vor Aufglühen selbiger erfolgen.
Es wird jedem Menschen zugestanden, eine eigene Persönlichkeit und Meinung zu vertreten, sobald es allerdings um das Geschlecht geht, ist höchste Vorsicht bei der Formulierung geboten. Hormone bewirken nun mal bestimmte Dinge im Körper, für deren Konsequenzen man sich eigentlich nicht zu schämen bräuchte und genauso wenig wie deren Wirkung kann man wie zig Jahrtausende andauernde Entwicklung zum heutigen modernen Menschen einfach auslöschen und alle auf gleich setzen. Diversität ist in Kombination mit gelebter Toleranz genauso erstrebenswert wie Gleichberechtigung.
Und als Grundlage dienen das Verständnis und das Näherbringen der fremden, schwer nachvollziehbaren Lebenswelten des jeweils anderen Geschlechts, wie es die Autoren unterhaltsam demonstrieren. Und wenn man auf das eigene liebestechnische Freud und, vielleicht mit viel Glück, wenig Leid blickt, ist die Option es mit Lachen und nicht so ernst zu nehmen, angesichts all des Konflikts- Leids- und Streitpotentials in allen Spielarten menschlicher Partnerschaften vielleicht eine der vernünftigsten Herangehensweisen. Und wer sich in keinem der dargestellten Klischees selbst wiederfindet ist einsam auf die nächste Stufe der Evolution des Menschen weitergeklettert. Oder meint sich vermeintlich dort.