What do you think?


InterWorld #1
InterWorld
When Newbery Medal winner Neil Gaiman and Emmy Award winner Michael Reaves teamed up, they created the bestselling YA novel InterWorld .
InterWorld tells the story of Joey Harker, a very average kid who discovers that his world is only one of a trillion alternate earths. Some of these earths are ruled by magic. Some are ruled by science. All are at war.
Joey teams up with alternate versions of himself from an array of these worlds. Together, the army of Joeys must battle evil magicians Lord Dogknife and Lady Indigo to keep the balance of power between all the earths stable. Teens—and tweens and adults—who obsessively read the His Dark Materials and Harry Potter series will be riveted by InterWorld and its sequel, The Silver Dream .
InterWorld tells the story of Joey Harker, a very average kid who discovers that his world is only one of a trillion alternate earths. Some of these earths are ruled by magic. Some are ruled by science. All are at war.
Joey teams up with alternate versions of himself from an array of these worlds. Together, the army of Joeys must battle evil magicians Lord Dogknife and Lady Indigo to keep the balance of power between all the earths stable. Teens—and tweens and adults—who obsessively read the His Dark Materials and Harry Potter series will be riveted by InterWorld and its sequel, The Silver Dream .
239 pages, Hardcover
First published June 26, 2007
Ratings & Reviews
Friends & Following
Create a free account to discover what your friends think of this book!
Community Reviews
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
June 18, 2008
Von diesem Buch habe ich etwas ganz anderes erwartet. Ein bisschen Märchen, verrückte Wesen, beeindruckende Wendungen - ein Neil Gaiman Buch eben. Leider war von all dem nichts zu finden und mir fallen dazu nur zwei mögliche Erklärungen ein: entweder hat Michael Reeves den Großteil des Buches geschrieben oder auch einem Neil Gaiman rutscht mal die Fantasie aus.
Interworld erzählt Joey Harkers Geschichte. Joey ist ein ganz normaler Teenager mit einem miserablen Orientierungssinn, der ihn eines Tages in eine Parallelwelt führt - oder gleich mehrere. Von da an steht sein Leben Kopf. Seine Familie scheint ihn längst vergessen oder nie gekannt zu haben und plötzlich muss er um sein Leben bangen, das sowohl von magischen als auch von futuristischen Wesen bedroht wird. Mittendrin werden ihm unendliche Informationen über das Dazwischen, die Interworld, das Überhaupt-Nirgendwo und zahlreiche weitere Sphären und Welten an den Kopf geworfen und plötzlich wird von ihm verlangt sich zu einem Kämpfer ausbilden zu lassen, der das Gleichgewicht zwischen Magie und Wissenschaft bewahren soll.
Wenn diese Beschreibung jetzt wirr klang, trifft sie ziemlich gut, was Interworld ist. Ich habe nicht besonders viel Ahnung von Physik, Zeitreisetheorien oder was nicht alles dazu gehört, aber dieses Buch ist voll davon. Vielleicht müsste ich einfach nur einen Science Fiction bewanderten Leser vor dieses Buch setzen und der könnte mir dann alles in einfachen Sätzen und mit anschaulichen Beispielen erklären. So wie es im Buch beschrieben ist, kam es zwar nicht extrem verwirrend rüber, aber es fiel mir trotzdem schwer das Altiversum richtig zu begreifen. Zum Glück muss man das gar nicht unbedingt, da auch Protagonist Joey Harker zumindest zu Beginn seine Schwierigkeiten damit zu haben scheint.
Stilistisch ist das Buch in einem authentischen Jugendstil verfasst. Joey erzählt aus seiner Sicht von den Geschehnissen, was ab und an witzig ist und zu seinem Alter passt. Manchmal klingen die Formulierungen leider etwas holprig, was ich aber eher der Übersetzung zuschreiben würde.
Markant für Neil Gaiman ist der originelle Sprachgebrauch und das nicht-Verwenden von 10x gehörten Phrasen und Formulierungen. Auch in Interworld stellt er sein Talent dafür unter Beweis. Leider in so extremen Maß, dass ich immer wieder über Wörter gestolpert bin, die ich nicht nur in Büchern bisher nie gelesen habe, sondern mit denen ich auch nichts anfangen konnte. Aus dem Kontext ergibt sich zwar alles problemlos, aber einige Wörter musste ich wirklich nachschlagen, um glauben zu können, dass sie wirklich existieren. Auch hier habe ich die Vermutung, dass Menschen mit Science Fiction Wissen klar im Vorteil sind. Auf jeden Fall würde ich das Buch keinesfalls ab 12 Jahren empfehlen. Mich hätten die ganzen unbekannten Wörter mit 12 definitiv abgeschreckt.
Auch zu Joeys Alter passt die Ausdrucksweise nicht immer. Nachdem er sein Training in Interworld absolviert hat, nehme ich ihm ab, dass er viele ungewohnte Begriffe verwendet, aber der Junge redet auch schon vorher so.
Inhaltlich konnte mich die Story nicht wirklich packen. Ich mochte Joey zwar und ich fand auch die Bösewichte einigermaßen interessant und originell, aber im Endeffekt klang mir alles zu sehr nach "Weltraumschlacht". Besonders gut fand ich allerdings die Beschreibung des Dazwischens (ich glaube, dass es das war), in dem alles riecht wie etwas aussieht oder klingt wie etwas schmeckt. Auch Joeys treuer Begleiter Klecks ist mir ans Herz gewachsen und in einem anderen Buch kann ich mir Lord Dogknife als wirklich gruseligen Bösewicht vorstellen.
Leider blieben am Ende noch ein paar Fragen offen. Ich habe zum Beispiel nicht verstanden, wie Joey auf einmal zu der Erkenntnis über die Schattenwelten gelangt ist. Das war meiner Meinung nach total aus dem Blauen gegriffen. Außerdem hätte mich extrem interessiert, warum alle anderen Interworld-Bewohner entfernt aussehen wie er. Das hätte in eine wirklich interessante philosophische Frage ausarten können, schade, dass die Autoren den Weg nicht genommen haben.
Am Ende bleibt nur noch etwas Kurzes zur Gestaltung des Buches zu sagen: Warum wurde es in Arial gesetzt? Meines Wissensstandes nach sollte Fließtext immer in Serifenschrift gedruckt werden, um die Leserlichkeit zu fördern. Die serifenlose Schrift hat mich schon beim Aufblättern des Buches leicht abgeschreckt, lies sich im Endeffekt aber nicht allzu schlecht lesen.
Sehr cool fand ich dafür die Idee einfach einen ganzen Bereich des Buches schwarz zu drucken als Joey schwarz vor Augen wird.
Alles in allem ist Interworld nicht dass, was man als Gaiman-Fan erwarten/erhoffen würde. Stattdessen bekommt man ein kindgerechtes Weltraumabenteuer, das aber auch für ältere Leser mit Interesse an Alternativuniversen und Parallelwelten interessant sein kann.
Interworld erzählt Joey Harkers Geschichte. Joey ist ein ganz normaler Teenager mit einem miserablen Orientierungssinn, der ihn eines Tages in eine Parallelwelt führt - oder gleich mehrere. Von da an steht sein Leben Kopf. Seine Familie scheint ihn längst vergessen oder nie gekannt zu haben und plötzlich muss er um sein Leben bangen, das sowohl von magischen als auch von futuristischen Wesen bedroht wird. Mittendrin werden ihm unendliche Informationen über das Dazwischen, die Interworld, das Überhaupt-Nirgendwo und zahlreiche weitere Sphären und Welten an den Kopf geworfen und plötzlich wird von ihm verlangt sich zu einem Kämpfer ausbilden zu lassen, der das Gleichgewicht zwischen Magie und Wissenschaft bewahren soll.
Wenn diese Beschreibung jetzt wirr klang, trifft sie ziemlich gut, was Interworld ist. Ich habe nicht besonders viel Ahnung von Physik, Zeitreisetheorien oder was nicht alles dazu gehört, aber dieses Buch ist voll davon. Vielleicht müsste ich einfach nur einen Science Fiction bewanderten Leser vor dieses Buch setzen und der könnte mir dann alles in einfachen Sätzen und mit anschaulichen Beispielen erklären. So wie es im Buch beschrieben ist, kam es zwar nicht extrem verwirrend rüber, aber es fiel mir trotzdem schwer das Altiversum richtig zu begreifen. Zum Glück muss man das gar nicht unbedingt, da auch Protagonist Joey Harker zumindest zu Beginn seine Schwierigkeiten damit zu haben scheint.
Stilistisch ist das Buch in einem authentischen Jugendstil verfasst. Joey erzählt aus seiner Sicht von den Geschehnissen, was ab und an witzig ist und zu seinem Alter passt. Manchmal klingen die Formulierungen leider etwas holprig, was ich aber eher der Übersetzung zuschreiben würde.
Markant für Neil Gaiman ist der originelle Sprachgebrauch und das nicht-Verwenden von 10x gehörten Phrasen und Formulierungen. Auch in Interworld stellt er sein Talent dafür unter Beweis. Leider in so extremen Maß, dass ich immer wieder über Wörter gestolpert bin, die ich nicht nur in Büchern bisher nie gelesen habe, sondern mit denen ich auch nichts anfangen konnte. Aus dem Kontext ergibt sich zwar alles problemlos, aber einige Wörter musste ich wirklich nachschlagen, um glauben zu können, dass sie wirklich existieren. Auch hier habe ich die Vermutung, dass Menschen mit Science Fiction Wissen klar im Vorteil sind. Auf jeden Fall würde ich das Buch keinesfalls ab 12 Jahren empfehlen. Mich hätten die ganzen unbekannten Wörter mit 12 definitiv abgeschreckt.
Auch zu Joeys Alter passt die Ausdrucksweise nicht immer. Nachdem er sein Training in Interworld absolviert hat, nehme ich ihm ab, dass er viele ungewohnte Begriffe verwendet, aber der Junge redet auch schon vorher so.
Inhaltlich konnte mich die Story nicht wirklich packen. Ich mochte Joey zwar und ich fand auch die Bösewichte einigermaßen interessant und originell, aber im Endeffekt klang mir alles zu sehr nach "Weltraumschlacht". Besonders gut fand ich allerdings die Beschreibung des Dazwischens (ich glaube, dass es das war), in dem alles riecht wie etwas aussieht oder klingt wie etwas schmeckt. Auch Joeys treuer Begleiter Klecks ist mir ans Herz gewachsen und in einem anderen Buch kann ich mir Lord Dogknife als wirklich gruseligen Bösewicht vorstellen.
Leider blieben am Ende noch ein paar Fragen offen. Ich habe zum Beispiel nicht verstanden, wie Joey auf einmal zu der Erkenntnis über die Schattenwelten gelangt ist. Das war meiner Meinung nach total aus dem Blauen gegriffen. Außerdem hätte mich extrem interessiert, warum alle anderen Interworld-Bewohner entfernt aussehen wie er. Das hätte in eine wirklich interessante philosophische Frage ausarten können, schade, dass die Autoren den Weg nicht genommen haben.
Am Ende bleibt nur noch etwas Kurzes zur Gestaltung des Buches zu sagen: Warum wurde es in Arial gesetzt? Meines Wissensstandes nach sollte Fließtext immer in Serifenschrift gedruckt werden, um die Leserlichkeit zu fördern. Die serifenlose Schrift hat mich schon beim Aufblättern des Buches leicht abgeschreckt, lies sich im Endeffekt aber nicht allzu schlecht lesen.
Sehr cool fand ich dafür die Idee einfach einen ganzen Bereich des Buches schwarz zu drucken als Joey schwarz vor Augen wird.
Alles in allem ist Interworld nicht dass, was man als Gaiman-Fan erwarten/erhoffen würde. Stattdessen bekommt man ein kindgerechtes Weltraumabenteuer, das aber auch für ältere Leser mit Interesse an Alternativuniversen und Parallelwelten interessant sein kann.
September 20, 2010
Joey Harker verläuft sich ständig, doch als er feststellt, dass er irgendwie doch nicht zu Hause ist, und ihm jemand noch erzählt, er wäre vor einem Jahr ertrunken, ist ihm das alles zuviel. Nach und nach wird ihm bewußt und erklärt, dass er ein Wandler ist. Ein Wandler zwischen hier und dem Dazwischen, der Interworld halt. Doch das ist alles gar nicht so einfach. Seine Retter heißen in irgendeiner Form immer wie er und sehen ihm auch etwas ähnlich. Sprich in jeder Welt ist er der Held, doch er muß sich erst zurechtfinden. Helfen tut ihm ein Mudluff, namens Klecks.
Es erinnert etwas an SF-Serien und dann doch eher an Mutproben der Vorstadtkrokodile. Es passt nicht ganz so zusammen, wie es sollte. Im Nachwort wird eine Erklärung der beiden Autoren abgeben, in denen die Beiden erklären, dass das Buch nur zustande gekommen ist, um eine Idee, die erst als Cartoon-Serie gedreht werden sollte und doch abgelehnt wurde, festzuhalten. Leider liest es sich auch eher als Drehbuch anstatt eines Jugendbuches. Eine Überarbeitung wäre schon schön gewesen. Denn Werke in dieser Qualität ist man von Neil Gaiman nicht gewohnt.
Fazit:
Potential vorhanden, leider nicht ausgenutzt. Für Gaiman-Fans enttäuschend.
Es erinnert etwas an SF-Serien und dann doch eher an Mutproben der Vorstadtkrokodile. Es passt nicht ganz so zusammen, wie es sollte. Im Nachwort wird eine Erklärung der beiden Autoren abgeben, in denen die Beiden erklären, dass das Buch nur zustande gekommen ist, um eine Idee, die erst als Cartoon-Serie gedreht werden sollte und doch abgelehnt wurde, festzuhalten. Leider liest es sich auch eher als Drehbuch anstatt eines Jugendbuches. Eine Überarbeitung wäre schon schön gewesen. Denn Werke in dieser Qualität ist man von Neil Gaiman nicht gewohnt.
Fazit:
Potential vorhanden, leider nicht ausgenutzt. Für Gaiman-Fans enttäuschend.
February 14, 2022
Okay, schlüsseln wir das mal vorsichtig auf. Die Hauptfigur ist 15. Da die Hauptfigur immer etwa zwei Jahre älter sein sollte, als die Zielgruppe, richtet sich dieses Buch also an Dreizehnjährige.
Da eine Star Trek-Referenz zu bringen, vor über zehn Jahren, ist schon etwas an der Zielgruppe vorbei, aber das find ich noch cool. (Trekkie halt.)
Aber Möbiusbänder, Kleinsche Flaschen, Unschärferelation und Co als bekannt vorauszusetzen, dürfte man eigentlich nicht mal in einem Erwachsenenbuch wagen. Entsprechend ist das Worldbuilding nicht nur zu kompliziert für Teens, sondern auch für erwachsene Lesende.
Hinzu kommt die Frage: In ALLEN Welten, gibt es jeweils nur eine Person, die wandeln kann, und die ist immer der Joey Harker dieser Welt? Das Auserwählten-Trope ist generell langsam etwas ausgelutscht, aber das hier ist jetzt schon echt heftig. Vor allem... Man sperrt 500 Leute, die alle die gleiche Person sind, in eine Militärbasis? Das heißt, sie dürfen sich nie verlieben, nie ein Leben abseits der Aufträge führen? (Falls die mal sexuell aktiv werden, wird das Inzucht ohne Ende. 😳) Und das nur, weil EIN Joey Harker das mal bestimmt hat? Also nicht mal mit offiziellem Mandat? Dennoch spielen sie sich als Weltenpolizei auf? Selbst, wenn sie für die Lesenden als die dargestellt werden, die die Welten schützen und Gutes tun, sind sie damit nicht mehr als eine Militärdiktatur, die allen anderen ihren Willen aufzwingt.
Und offenbar gibt es keinerlei emotionale Bindungen. Die Mutter von 'unserem' Joey hat absolut kein Problem damit, ihn gehen zu lassen, obwohl sie ihn vermutlich nie wieder sieht, und die anderen Joeys denken nicht mal an ihre Familien?
Dadurch, dass der Weltenbau schon so unbegreifbar und obendrein problematisch ist, kriegt man von der Geschichte selbst auch nicht wirklich was mit. Man ist zu sehr damit beschäftigt, verwirrt zu sein.
Ich tippe mal drauf, dass das Buch vor allem von Herrn Reaves geschrieben wurde. Schräge, irgendwie dystopische Welten kann Herr Gaiman zwar auch sehr gut - aber bei ihm ergeben sie normalerweise Sinn und man findet immer irgendwo einen Hauch Hoffnung und eine gute Prise Humor. Die fehlen hier völlig.
Da eine Star Trek-Referenz zu bringen, vor über zehn Jahren, ist schon etwas an der Zielgruppe vorbei, aber das find ich noch cool. (Trekkie halt.)
Aber Möbiusbänder, Kleinsche Flaschen, Unschärferelation und Co als bekannt vorauszusetzen, dürfte man eigentlich nicht mal in einem Erwachsenenbuch wagen. Entsprechend ist das Worldbuilding nicht nur zu kompliziert für Teens, sondern auch für erwachsene Lesende.
Hinzu kommt die Frage: In ALLEN Welten, gibt es jeweils nur eine Person, die wandeln kann, und die ist immer der Joey Harker dieser Welt? Das Auserwählten-Trope ist generell langsam etwas ausgelutscht, aber das hier ist jetzt schon echt heftig. Vor allem... Man sperrt 500 Leute, die alle die gleiche Person sind, in eine Militärbasis? Das heißt, sie dürfen sich nie verlieben, nie ein Leben abseits der Aufträge führen? (Falls die mal sexuell aktiv werden, wird das Inzucht ohne Ende. 😳) Und das nur, weil EIN Joey Harker das mal bestimmt hat? Also nicht mal mit offiziellem Mandat? Dennoch spielen sie sich als Weltenpolizei auf? Selbst, wenn sie für die Lesenden als die dargestellt werden, die die Welten schützen und Gutes tun, sind sie damit nicht mehr als eine Militärdiktatur, die allen anderen ihren Willen aufzwingt.
Und offenbar gibt es keinerlei emotionale Bindungen. Die Mutter von 'unserem' Joey hat absolut kein Problem damit, ihn gehen zu lassen, obwohl sie ihn vermutlich nie wieder sieht, und die anderen Joeys denken nicht mal an ihre Familien?
Dadurch, dass der Weltenbau schon so unbegreifbar und obendrein problematisch ist, kriegt man von der Geschichte selbst auch nicht wirklich was mit. Man ist zu sehr damit beschäftigt, verwirrt zu sein.
Ich tippe mal drauf, dass das Buch vor allem von Herrn Reaves geschrieben wurde. Schräge, irgendwie dystopische Welten kann Herr Gaiman zwar auch sehr gut - aber bei ihm ergeben sie normalerweise Sinn und man findet immer irgendwo einen Hauch Hoffnung und eine gute Prise Humor. Die fehlen hier völlig.
March 21, 2024
Vorweg eine Warnung: dies ist kein Kinderbuch.
Auch wenn der Protagonist 15 Jahre alt ist, sind diese multidimesionalen Welten nichts für zarte Kindergehirne.
Mir hat diese Geschichte gefallen, aber das gelingt Neil Gaiman meist mit Leichtigkeit.
Macht euch selber ein Bild und lest es
Auch wenn der Protagonist 15 Jahre alt ist, sind diese multidimesionalen Welten nichts für zarte Kindergehirne.
Mir hat diese Geschichte gefallen, aber das gelingt Neil Gaiman meist mit Leichtigkeit.
Macht euch selber ein Bild und lest es
September 3, 2019
Joey Harker ist ein ganz helles Bürschchen: Er ist der Typ, der sich auf dem Weg ins Bad verlaufen würde. Als sein Lehrer ihn auf eine Stadtrallye schickt, wird's ganz abstrus, denn Joey landet in einer seltsamen Dimension, wo er einen Unfall nicht überlebt hat!
Joey versucht, sich durchzuschlagen und erlebt das Abenteuer seines (Parallel-)Lebens...
Ich habe bisher nichts von Michael Reaves gelesen, aber in Kombination mit Neil ergibt sich eine wirklich irre Kombi. Der Arena Verlag veröffentlicht eigentlich Kinder- und Jugendbücher, aber falls ihr plant, das einem Kind vorzulesen, nehmt auch unbedingt ein Physikbuch mit Weltentheorien, einen Kunstband und ein Fremdwörterbuch mit - denn die werdet ihr brauchen.
Ein toller Trip mit immer wieder spannenden Wendungen und einem liebenswürdigen Sidekick - genau, wie ich's mag.
"Hope when you've got nothing else, he once told us. But if you've got anything else, then for Heaven's sake, Do it!"
~ Lilith ~
03.09.2019
Joey versucht, sich durchzuschlagen und erlebt das Abenteuer seines (Parallel-)Lebens...
Ich habe bisher nichts von Michael Reaves gelesen, aber in Kombination mit Neil ergibt sich eine wirklich irre Kombi. Der Arena Verlag veröffentlicht eigentlich Kinder- und Jugendbücher, aber falls ihr plant, das einem Kind vorzulesen, nehmt auch unbedingt ein Physikbuch mit Weltentheorien, einen Kunstband und ein Fremdwörterbuch mit - denn die werdet ihr brauchen.
Ein toller Trip mit immer wieder spannenden Wendungen und einem liebenswürdigen Sidekick - genau, wie ich's mag.
"Hope when you've got nothing else, he once told us. But if you've got anything else, then for Heaven's sake, Do it!"
~ Lilith ~
03.09.2019
July 11, 2014
Wie immer nur ein Ausschnitt der ganzen Rezension. Hier drauf klicken, für die Gesamte.
Fazit:
Alles Wesentliche und Positive habe ich benannt. Daher möchte ich mich im Fazit (eher unüblich, da man hier wohl eine Zusammenfassung erwartet) auf das Nachwort beziehen. Es ist ein kleiner erklärender Gruß der Autoren an die Leser. In dem sie erläutern, dass Michael seines Zeichens die Computer und die Technik beigesteuert hat. Ja, das hatte ich mir schon fast gedacht, korrigiert mich bitte wer, wenn ich mich irre, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt die Arbeit zweier Autoren aus diesem Werk heraus lesen können. Das kann gut sein, das kann schlecht sein - das lasse ich dahin gestellt. Das Duo entschuldigt sich in diesem Statement, so kommt es zumindest bei mir an, dafür, dass dieses Buch eine uralte Idee beinhaltet (1995) die kein „Fernsehverantwortlicher“ haben wollte. Aus gutem Grund. Denn das ganze Buch, trotz herausragender schriftstellerischer Finesse, ist nicht mehr als ein sehr ausführliches Exposee.
Ernsthaft, es malt den Pilotfilm zu einer echt kuriosen Serie, wegen meiner auch einer hübschen Romantrilogie, in der dieses Werk den Platz eines Vorspanns einnehmen könnte. Ich denke sogar, die Schriftart, die recht großzügig ist, sowie diverse Blankoseiten zwischen den Kapiteln, damit ein Neues auch ja brav immer auf der rechten Seite beginnen kann, haben der Übersichtlichkeit zwar gut getan, aber alles in allem das Werk ein wenig künstlich aufgebläht.
Positiv möchte ich anfügen, dass der Klappentext in Abhängigkeit zur Handlung sehr gelungen ist und wirklich überhaupt nichts von dem Preis gibt, was einen erwartet. GUT so.
Daher würde ich dieses Buch neben „Per Anhalter durch die Galaxis“ einsortieren und darauf warten, dass sich irgendwer ein Herz fasst und es verfilmt, macht’s halt zur Not nen Anime draus! Vielversprechendes Potential ist zur Genüge vorhanden. Aber als ‚Roman‘ - nein. Eine Geschichte … ja. Und sie ist zu schade um in der im Nachwort angesprochenen Versenkung zu vermodern.
Fazit:
Alles Wesentliche und Positive habe ich benannt. Daher möchte ich mich im Fazit (eher unüblich, da man hier wohl eine Zusammenfassung erwartet) auf das Nachwort beziehen. Es ist ein kleiner erklärender Gruß der Autoren an die Leser. In dem sie erläutern, dass Michael seines Zeichens die Computer und die Technik beigesteuert hat. Ja, das hatte ich mir schon fast gedacht, korrigiert mich bitte wer, wenn ich mich irre, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt die Arbeit zweier Autoren aus diesem Werk heraus lesen können. Das kann gut sein, das kann schlecht sein - das lasse ich dahin gestellt. Das Duo entschuldigt sich in diesem Statement, so kommt es zumindest bei mir an, dafür, dass dieses Buch eine uralte Idee beinhaltet (1995) die kein „Fernsehverantwortlicher“ haben wollte. Aus gutem Grund. Denn das ganze Buch, trotz herausragender schriftstellerischer Finesse, ist nicht mehr als ein sehr ausführliches Exposee.
Ernsthaft, es malt den Pilotfilm zu einer echt kuriosen Serie, wegen meiner auch einer hübschen Romantrilogie, in der dieses Werk den Platz eines Vorspanns einnehmen könnte. Ich denke sogar, die Schriftart, die recht großzügig ist, sowie diverse Blankoseiten zwischen den Kapiteln, damit ein Neues auch ja brav immer auf der rechten Seite beginnen kann, haben der Übersichtlichkeit zwar gut getan, aber alles in allem das Werk ein wenig künstlich aufgebläht.
Positiv möchte ich anfügen, dass der Klappentext in Abhängigkeit zur Handlung sehr gelungen ist und wirklich überhaupt nichts von dem Preis gibt, was einen erwartet. GUT so.
Daher würde ich dieses Buch neben „Per Anhalter durch die Galaxis“ einsortieren und darauf warten, dass sich irgendwer ein Herz fasst und es verfilmt, macht’s halt zur Not nen Anime draus! Vielversprechendes Potential ist zur Genüge vorhanden. Aber als ‚Roman‘ - nein. Eine Geschichte … ja. Und sie ist zu schade um in der im Nachwort angesprochenen Versenkung zu vermodern.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews







