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Night's Dawn #1, Part 2 of 2
The Reality Dysfunction 2: Expansion
In the far future, on a primitive world called Lalonde, two groups of humans clash in an epic confrontation. The Edenists are genetically engineered space-dwellers with a telepathic affinity to their homes and ships. The Adamists reject advanced technology, but are willing to pioneer new worlds. Under the watchful eye of mysterious aliens, humanity must confront its most bitter enemy--itself.
576 pages, Mass Market Paperback
First published January 1, 1996
About the author
Peter F. Hamilton
201 books10.6k followersPeter F. Hamilton is a British science fiction author. He is best known for writing space opera. As of the publication of his tenth novel in 2004, his works had sold over two million copies worldwide, making him Britain's biggest-selling science fiction author.
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Community Reviews
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
December 28, 2019
Die zweite Hälfte von „The Reality Dysfunction“ hält das Niveau der ersten problemlos. Kurz zusammengefasst könnte man sagen: weniger Handlung, mehr Action. Aber wenn Hamilton etwas kann, dann Action! Wenn man bedenkt dass die nächsten beiden Teile noch etwas umfangreicher sind als der erste, und Angesichts der Tatsache das die meisten der wesentlichen Fragen inzwischen beantwortet sind und es „nur“ noch um die Lösung des Problems geht, bin ich etwas skeptisch ob die Spannung durchgängig gehalten werden kann. Aber das werde ich ja sehr bald herausfinden.
April 24, 2015
Die Review zu Peter F. Hamilton's Armageddon-Zyklus stellt den Rezensenten vor einige Probleme. Nicht nur der Umfang von ca. 5800 Seiten, sondern auch die über 200 handelnden Personen der Story sprengen jeden üblichen Rahmen innerhalb der SF. Der Versuch, jeden Band einzeln zu rezensieren, wird durch den Umstand einer durchgehende Story zunichte gemacht. Deshalb darf und kann nur die gesamte Geschichte betrachtet werden, unabhängig von den inhaltlichen und stilistischen Höhen und Tiefen der einzelnen Bände.
Konzeptionell benutzt Hamilton den Aufbau der klassischen Space Opera, fügt dieser neue Elemente aus dem Bereich der Biotechnik und Genetik hinzu und erweitert das Szenario auf ein komplettes Universum mit einer Vielzahl von Regierungs- und Herrschaftsformen. Folgerichtig ergibt sich ein Leseumfang, der alle bis dahin veröffentlichen Werke in diesem Genre weit hinter sich lässt und der zukünftig als Paradebeispiel für die neue britische Ausprägung der Space Opera dienen wird.
In etwa 600 Jahren hat sich die Menschheit auf hunderte von Planeten, die nach und nach in bewohnbare Welten terrageformt wurden, ausgeweitet. Dabei haben sich im Laufe der räumlichen Expansion zwei unterschiedliche Richtungen des Homo Sapiens entwickelt. Auf der einen Seite die Adamisten, die nach herkömmlichen Grundsätzen und technologischen Entwicklungen leben und anderseits die Edeniten, eine Form der Kollektivgesellschaft, die über biotechnische Eingriffe ihre Fähigkeiten gesteigert haben und eine andere philosophische Grundlage für ihr Dasein benutzen. Während die Adamisten Planet um Planet besiedeln, leben die Edeniten vorzugsweise in künstlich erzeugten BiTek-Habitaten, die, zwecks Energiehaushalt, in der Nähe von Gasriesen positioniert werden. Adamisten konstruieren und bauen ihre Raumschiffe in herkömmlicher Weise; die Raumschiffe der Edeniten werden im Weltraum "geboren", zeitgleich mit der Geburt ihres zukünftigen Kapitäns in einem Habitat. Jahrelang umkreisen die Schiffe, sogannte Hawks, wie die Habitate einen Gasriesen und wachsen. Dabei entsteht zwischen Raumschiff und dem zukünftigen Kapitän eine enge emotionale Bindung. Über ein Affinitätsband kommunizieren die Edeniten gedankenschnell nicht nur mit ihren Raumschiffen, sondern auch mit ihren Habitaten und untereinander. Beide Menschengruppen leben trotz unterschiedlicher Auffassung und Technologie friedlich miteinander.
Ausserirdische Lebensformen, die ebenfalls in dieser Galaxis weilen, haben sich mit der Menschheit arangiert, treiben Handel oder tauschen Informationen aus. Eine dieser Rassen sind die Kiint, eine sehr alte und in ihrem Wissen sehr fortschrittliche Lebensform, die mehr verheimlicht, als alle anderen ahnen...
Vor diesem Hintergrund setzt die Handlung auf dem Planeten Lalonde, am Rande des bewohnten Universums, der sich in der Entwicklungphase der Besiedelung durch die Menschen befindet, geschieht ein Vorgang, der sich in seiner Kausalität eigentlich nie ereignen dürfte. Der daraus resultierende Prozess wird die Menschheit zutiefst erschüttern ...
Mit Hilfe von ungewöhnlichen, aber sehr innovativen SF-Elementen beschreibt Hamilton mit dem "Armageddon-Zyklus" nicht nur ein Universum, sondern geht mit diesem Werk sehr viel weiter. Für die Frage nach dem Sinn unseres Daseins und dem Leben nach dem Tod, entwirft er eigene Denkmodelle... und die haben es in sich. Beindruckend gelingt es ihm, Ideen von rein philosophischer Natur mit einem Konstrukt aus physikalischen Naturgesetzen und technologischen Beschreibungen zu ummanteln und hinterlässt beim Leser den Eindruck, soeben der wissenschaftlich fundierten Erklärung von Religion und Glauben beigewohnt zu haben...
Konzeptionell benutzt Hamilton den Aufbau der klassischen Space Opera, fügt dieser neue Elemente aus dem Bereich der Biotechnik und Genetik hinzu und erweitert das Szenario auf ein komplettes Universum mit einer Vielzahl von Regierungs- und Herrschaftsformen. Folgerichtig ergibt sich ein Leseumfang, der alle bis dahin veröffentlichen Werke in diesem Genre weit hinter sich lässt und der zukünftig als Paradebeispiel für die neue britische Ausprägung der Space Opera dienen wird.
In etwa 600 Jahren hat sich die Menschheit auf hunderte von Planeten, die nach und nach in bewohnbare Welten terrageformt wurden, ausgeweitet. Dabei haben sich im Laufe der räumlichen Expansion zwei unterschiedliche Richtungen des Homo Sapiens entwickelt. Auf der einen Seite die Adamisten, die nach herkömmlichen Grundsätzen und technologischen Entwicklungen leben und anderseits die Edeniten, eine Form der Kollektivgesellschaft, die über biotechnische Eingriffe ihre Fähigkeiten gesteigert haben und eine andere philosophische Grundlage für ihr Dasein benutzen. Während die Adamisten Planet um Planet besiedeln, leben die Edeniten vorzugsweise in künstlich erzeugten BiTek-Habitaten, die, zwecks Energiehaushalt, in der Nähe von Gasriesen positioniert werden. Adamisten konstruieren und bauen ihre Raumschiffe in herkömmlicher Weise; die Raumschiffe der Edeniten werden im Weltraum "geboren", zeitgleich mit der Geburt ihres zukünftigen Kapitäns in einem Habitat. Jahrelang umkreisen die Schiffe, sogannte Hawks, wie die Habitate einen Gasriesen und wachsen. Dabei entsteht zwischen Raumschiff und dem zukünftigen Kapitän eine enge emotionale Bindung. Über ein Affinitätsband kommunizieren die Edeniten gedankenschnell nicht nur mit ihren Raumschiffen, sondern auch mit ihren Habitaten und untereinander. Beide Menschengruppen leben trotz unterschiedlicher Auffassung und Technologie friedlich miteinander.
Ausserirdische Lebensformen, die ebenfalls in dieser Galaxis weilen, haben sich mit der Menschheit arangiert, treiben Handel oder tauschen Informationen aus. Eine dieser Rassen sind die Kiint, eine sehr alte und in ihrem Wissen sehr fortschrittliche Lebensform, die mehr verheimlicht, als alle anderen ahnen...
Vor diesem Hintergrund setzt die Handlung auf dem Planeten Lalonde, am Rande des bewohnten Universums, der sich in der Entwicklungphase der Besiedelung durch die Menschen befindet, geschieht ein Vorgang, der sich in seiner Kausalität eigentlich nie ereignen dürfte. Der daraus resultierende Prozess wird die Menschheit zutiefst erschüttern ...
Mit Hilfe von ungewöhnlichen, aber sehr innovativen SF-Elementen beschreibt Hamilton mit dem "Armageddon-Zyklus" nicht nur ein Universum, sondern geht mit diesem Werk sehr viel weiter. Für die Frage nach dem Sinn unseres Daseins und dem Leben nach dem Tod, entwirft er eigene Denkmodelle... und die haben es in sich. Beindruckend gelingt es ihm, Ideen von rein philosophischer Natur mit einem Konstrukt aus physikalischen Naturgesetzen und technologischen Beschreibungen zu ummanteln und hinterlässt beim Leser den Eindruck, soeben der wissenschaftlich fundierten Erklärung von Religion und Glauben beigewohnt zu haben...
August 23, 2015
Wer riskiert nicht gern einen Blick in die Zukunft? Was für Fortschritte die Menschheit macht: lebende Raumschiffe, aufgerüstete Körper, die Möglichkeit, sein Gedächtnis zu speichern und in einen Klon zu laden... Aber natürlich gibt es auch die Schattenseiten des Fortschritts.
Viele Planeten sind inzwischen besiedelt worden, da scheint plötzlich ein Virus ausgebrochen zu sein. Menschen benehmen sich wie besessen, es geschehen grausige Dinge. Doch es ist nicht leicht, der Ursache auf den Grund zu gehen. Ist es für Lalonde bereits zu spät?
09/10 Punkte für das 25stündige Erlebnis, gelesen von Olivr Siebeck.
http://sunsys-blog.blogspot.de/2015/0...
Viele Planeten sind inzwischen besiedelt worden, da scheint plötzlich ein Virus ausgebrochen zu sein. Menschen benehmen sich wie besessen, es geschehen grausige Dinge. Doch es ist nicht leicht, der Ursache auf den Grund zu gehen. Ist es für Lalonde bereits zu spät?
09/10 Punkte für das 25stündige Erlebnis, gelesen von Olivr Siebeck.
http://sunsys-blog.blogspot.de/2015/0...
November 1, 2017
Die Situation auf dem Planeten Lalonde spitzt sich zu. Immer mehr Kolonisten fallen dem geheimnisvollen "Energievirus" zum Opfer und jede Mission zur Eindämmung der Gefahr ist scheinbar zum Scheitern verurteilt. Die wenigen "Normalen" werden bald das Opfer einer erbarmungslosen Hetzjagd. Doch es kommt noch schlimmer: Einige der "Befallenen" konnten unbemerkt mit Raumschiffen fliehen und verbreiten den Schrecken nun auch auf anderen Welten. Steht die Menschheit vor ihrem Untergang?
Peter F. Hamiltons Roman (der für den US-amerikanischen Buchmarkt in zwei dicke Taschenbücher aufgespalten wurde), gehört mit zu den umfangreichsten Werken in der Science-fiction. Um eine gute Geschichte zu erzählen, braucht es aber eben etwas mehr Raum. Und aufgrund des wohlüberlegten Gesamtkonzepts und den zahlreichen Handlungssträngen genießt man als Leser jede Seite, denn die Spannung trägt einen wie im Flug durch das Buch. Denn langsam offenbart sich die wahre Natur der Gefahr, die das Universum bedroht.
Hamiltons Universum (über das man mehr in der Kurzgeschichtensammlung A Second Chance at Eden lesen kann) ist komplex und vielfältig. So gibt es Elemente der klassischen Space Opera neben Ideen aus dem Cyberpunk (z.B. Nanotechnologie), angereichert mit einer ausgezeichneten Charakterzeichnung, wie man sie sonst nur selten findet.
Beeindruckend ist dabei auch sein Konzept der "Edenisten". Durch den Einsatz von Genforschung und Biotechnologie ist hier ein neuer Menschheitszweig entstanden (neben der "normalen" Menschheit), der die Fähigkeit zum Gedankenaustausch besitzt und in riesigen lebenden Raumstationen und Raumschiffen lebt und reist! Eine friedfertige Gesellschaft, die sogar ein Weiterleben der "Seele" nach dem biologischen Tod innerhalb eines Bewußtseinspools ermöglicht.
Die Night's Dawn-Trilogie wird mit den drei Romanen The Neutronium Alchemist: Consolidation, The Neutronium Alchemist: Conflict und The Naked God fortgesetzt und gehört bereits jetzt ohne Frage zu den wichtigsten Werken des Science-fiction der 90er Jahre. --Florian Breitsameter
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