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The Genesis Code

Michael Crichton meets Dan Brown in this novel of the real secret code hidden in human DNA. Nobel Prize--winning geneticist Joshua Ambergris has made an astounding discovery that will shake the foundations of He has discovered a coded text hidden in human DNA. Before Ambergris can change the course of history by announcing his incredible discovery, he is brutally murdered in his office at Triad Genomics, an international biotech company. Ambergris has left behind a labyrinthine series of clues that ultimately reveals the There is a message from a much earlier, more sophisticated human civilization encoded in the human genome! Who planted this code eons ago? And why? And can it be decoded before it's too late? Ambergris's protégé, Christian Madison, and his assistant, Grace Nguyen, must follow the serpentine trail to uncover a global conspiracy of silence, secrecy, and murder that spans the breadth of human history. A shadowy group known only as the Order guards the ancient secret enciphered in the mythologies and architecture of Earth's oldest civilizations and encoded into the very fabric of human DNA. Ambergris's clues lead Madison and Nguyen through the mysteries of the Maya and ancient Egypt, the forgotten knowledge of Sumeria, and the enigmas of modern science. Pursued at every turn by Ambergris's killers, Madison and Nguyen race to uncover the secrets of the Genesis Code before the Order can carry out the final, sinister step of a genocidal plan. Driven by scientific fact and new interpretations of ancient writings, symbolism, and mythology culled from thousands of years of human history, The Genesis Code digs deeply into the questions of the real nature of the human DNA code.

304 pages, Hardcover

First published August 21, 2007

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About the author

Christopher Forrest

8 books12 followers

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Displaying 1 - 1 of 1 review
Profile Image for Maik.
8 reviews3 followers
June 5, 2010
Man kann Bücher auch nach Rezept schreiben, man braucht hierzu nur die richtigen Zutaten: Denn diese liegen ja in den Auslagen der Buchhandlungen in Form der erfolgreichen Beststeller schon herum: Da kann man sich ja bedienen – und wenn man von allem das nimmt, was das breite Publikum wirklich interessiert – und das dann miteinander kombiniert, dann muss das Ergebnis doch ein Erfolg werden. Oder etwa nicht?
Der amerikanische Jurist Christopher Forrest probiert es in seinem bei rororo erschienen Erstlingswerk aus, mit schon bekannten Zutaten etwas Neues zu köcheln. Das Rezept?
Zuerst nimmt man ein bisschen Leitwissenschaft, die Biologie, die ist gerade en vogue und davon am besten die Genetik – die bietet nicht nur unglaubliche Möglichkeiten, die in ihren Auswirkungen noch gar nicht abzuschätzen sind, sondern die DNA auch genügend rätselhafte Leerstellen, die die Wissenschaft zwar noch nicht entschlüsseln, wohl aber die Fantasie füllen kann.
Dann nehme man einen mächtigen uralten Orden, dessen Anhänger meuchelnd durch die amerikanische Landschaft ziehen, um die Menschheit über den im genetischen Code versteckte Botschaft im Dunkeln zu lassen und die deshalb - wie wäre es anders möglich – mit Vorliebe, aber nicht ausschließlich, rücksichtslos Jagd auf Genetiker machen. Deshalb muss Dr. Ambergris zu Beginn auch vorerst sterben.
Das garniere man mit uralten Kulturen, möglichst geheimnisvollen – den Maya beispielsweise, und ihrer Prophezeiung der Apokalypse im Jahre 2012. Denn darüber werden im Moment sogar Filme gedreht. Dr. Ambergris hätte sich wirklich eine andere Freizeitbeschäftigung als Mayacodizes wie das Popol Vuh suchen sollen.
Dann streusle etwas Kabbala darüber, denn natürlich hinterlässt der Verstorbene eine Botschaft an seinen Kollegen Madison, welcher sich nun auf die Suche nach dem Grund für die Ermordung Ambergris begibt. Aber nicht allein, denn seiner ehemaligen Geliebte Grace versucht der Orden den Mord in die Schuhe zu schieben – also ist auch sie dabei.
Etwas Roadmovie wäre dabei auch nicht schlecht – doch wie rührt man den unter das Ganze? Man nimmt einen Vorgesetzten mit einem dunklen Geheimnis und einer funktionierenden 8mm, der Madison und Grace bei ihrer Schnitzeljagd immer auf den Versen bleibt und ohne Rücksicht auf Verluste jeden Unglücklichen erledigt, der das Pech hat, von den beiden in ein Gespräch verwickelt zu werden. Oder den Raum betritt, in dem die beiden sich gerade aufhalten.
Das garniert man mit ein paar, am besten ganz vielen Cliffhangern – und weil Cliffhanger spannend sind, kann man auch 106 Kapitel auf 313 Seiten unterbringen. Dass passt dann schon. Außerdem entspricht das auch eher dem vom Fernsehen geprägten Konsumverhalten. Deshalb ist es hier auch gewollt, dass das Ganze zwar aussieht wie ein Roman, aber sich liest wie ein Drehbuch.
Zum Schluss einen Showdown, der irgendwie ein 9/11 für Genetiker mit ins Spiel bringt und etwas, womit keiner wirklich rechnen wird: Der Auferstehung Ambergris'.
Dann:Happy End. Obendrauf.
Fertig.
Dass Gebäude hin und wieder von platonischer anstatt von spartanischer Schlichtheit sind und der Held aus Gebüschen kriecht, obwohl sie explizit undurchdringbar genannt werden, wird ja keiner bemerken.
Im Ganzen ist vielleicht nicht genießbar, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.
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