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Understanding Life

An inspiring work that offers direction and wise counsel for increasing awareness of self, one's motivations, and the importance of each person's unique contribution to society. First published in 1926 as The Science of Living, Alfred Adler's Understanding Life provides a straightforward and common-sense system for learning more about ourselves, the reasons for our behavior, and ways to change for the better. Adler provides guidelines for discovering how our beliefs--our "private logic"--hold us back, as well as useful tools for breaking free of this negative thinking. Stressing individual uniqueness and creative ability as well as the importance of common sense, Adler shows us how to work toward our goals without worrying about the outcome. "Self-worth depends not on ultimate success," he writes, "but on doing one's best. What's important is not the abilities and advantages we have, but what we do with what we are given." Acknowledging that service to others is a key component in individual healing and growth, Adler further emphasizes our responsibility to contribute to the common good. Understanding Life offers both an ideal vision for humankind's future and the guidelines for personal growth and social responsibility that will help us contribute to that future's realization. "We are all goal-directed," he writes, "attracted by a future which we ourselves create." About the A contemporary of Carl Jung and Sigmund Freud, Alfred Adler was born in a Vienna suburb to a Jewish grain merchant. After becoming a medical doctor, Adler went on to found individual psychology and write more than 300 books and papers on child psychology, marriage, education, and the principles of individual psychology. Adler died in 1937 and is recognized along with Freud and Jung as one of the three great fathers of modern psychotherapy. About the Colin Brett is an accredited Adlerian counselor and former Training Officer of the Adlerian Society of Great Britain. He currently works as a freelance management consultant and Adlerian Counselor Trainer. He translated Adler's Understanding Human Nature and edited What Life Could Mean to You. The Adler Collection is also available to you which includes Understanding Life as well as the following two Understanding Human Nature which is as relevant today as when written, this timely reprint of a classic in individual psychology shows the way to increased understanding of ourselves and our role in society; and What Life Could Mean To You where he examines a wide range of themes common to all our lives, including family and school influences; adolescent development; feelings of superiority and inferiority; the importance of cooperation; the "problems of work, friendship, and love and marriage; and the individual and society.

148 pages, Paperback

First published January 1, 1933

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About the author

Alfred Adler

493 books953 followers
Austrian psychiatrist Alfred Adler rejected emphasis of Sigmund Freud on sexuality; his theories that personality arises in subconscious efforts and that from overcompensation for perceived inferiority results neurotic behavior and psychological illness base an Adlerian psychological school.

People recognize emphasis of this medical doctor, psychotherapist, and founder of individual on the importance of the complex as isolating an element, which plays a key role in development.

This Viennese of the best-known in the western world held a chair in the United States of America. His special merit made clear the interaction between external influences and internal dispositions. He therefore pioneered a holistic approach.

https://en.wikipedia.org/wiki/Alfred_...

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July 7, 2026
7/10
Griffiger als "Menschenkenntnis".
Interessante Anregungen zu verwöhnten Kindern und dem Sinn des Lebens:
Ziel des Lebens und der Evolutionb ist die vollkommene Anpassung an die kosmischen Forderungen. (Vollkommenheit)
Das richtige Verhalten (das (an-)passende Verhalten) zum Wohl der Gemeinschaft und in den Lebensaufgaben (Arbeit, Freundschaft, Liebe) führt einen näher zur Vollkommenheit





Besonders Merkenswert:

-Seit jeher habe ich daran festgehalten, alle Lebensfragen den drei großen Problemen unterzuordnen:
Dem Problem des Gemeinschaftslebens, der Arbeit und der Liebe.

-Da sie untereinander eng verbunden sind, und zwar dadurch, daß alle drei Probleme zu ihrer richtigen Lösung ein gehöriges Maß von Gemeinschaftsgefühl verlangen, ist es begreiflich, daß sich der Lebensstil jedes Menschen mehr oder weniger deutlich in der Stellung zu allen drei Fragen spiegelt.

-Wenn sie vorspielen sollte, litt sie an starkem Lampenfieber. Die von mir als bedeutsam empfohlene Frage, was sie tun würde, wenn sie gesund wäre eine Frage, deren Beantwortung deutlich zeigt, wovor die Patienten zurückschrecken , beantwortet die Patientin ausweichend mit dem Hinweis auf die dauernden Kopfschmerzen.
(Eine Frage für Leute die Ausflüchte vorschieben, um etwas nicht zum zu müssen)

-Je mehr das Kind den Eindruck gewinnt von der Verläßlichkeit und Mitarbeit der anderen, um so eher wird es zum Mitleben und zum selbständigen Mitarbeiten geneigt sein. Es wird alles, was es besitzt, in den Dienst der Kooperation stellen.

-Wo aber die Mutter allzudeutlich von übertriebener Zärtlichkeit überfließt und dem Kind die Mitarbeit in seinem Verhalten, Denken und Handeln, wohl auch im Sprechen, überflüssig macht, wird das Kind eher geneigt sein, sich parasitär (ausbeutend) zu entwickeln und alles von den anderen zu erwarten. Es wird sich immer in den Mittelpunkt drängen und bestrebt sein, alle anderen in seinen Dienst zu stellen.

-Das seelisch gesunde Kind entwickelt Mut, allgemeingültige Vernunft und aktive Anpassungsfähigkeit. Das verwöhnte Kind hat nichts oder wenig von all diesem, dafür Feigheit und Tricks.

-Alle Fehler der Kindheit und im Leben der Erwachsenen, alle schlechten Charakterzüge, in der Familie, in der Schule, im Leben, in der Beziehung zu anderen, im Beruf und in der Liebe erweisen ihre Herkunft aus dem Mangel an Gemeinschaftsgefühl, sind vorübergehend oder dauernd, beides in tausend Varianten.








Merkenswert:

-Als Kind war er, wie alle verwöhnten Kinder, ängstlich und zog sich vor fremden Leuten zurück. Später von Kameraden und Kameradinnen. Ebenso vor seinem Beruf, was in wenig gemildertem Grade bis jetzt andauert.

-Er wollte immer der erste sein und zog sich immer zurück, wenn er am Erfolge zweifelte. Seine Meinung vom Leben läßt sich (wie wir erraten können, was ihm aber verborgen war) in die Formel fassen: »Da die Welt mir meinen Triumph vorenthält, ziehe ich mich zurück.«

-Ein Kind, das frühzeitig als gleichberechtigt zur Mitarbeit im weitesten Ausmaße, entsprechend seiner Leistungsfähigkeit, erzogen wurde, wird stets, soweit nicht übermenschliche Forderungen herantreten, alle Lebensfragen im Sinne seiner Meinung vom richtigen Gemeinschaftsleben zu lösen trachten.

-als »Minderwertigkeitskomplex« bezeichnet. Das nie ruhende Streben nach Überlegenheit trachtet diesen Komplex durch einen Überlegenheitskomplex zu verdecken, der immer außerhalb des Gemeinschaftsgefühls auf den Schein einer persönlichen Überlegenheit hinzielt.

-Wenn die Mutter das Kind von jeder Mithilfe und jeder Mitarbeit entbindet, es mit Liebkosungen und Zärtlichkeiten überhäuft, für das Kind ständig handelt, denkt und spricht, ihm jede Entwicklungsmöglichkeit unterbindet und es an eine imaginäre Welt gewöhnt, die nicht die unsere ist, in der alles von anderen für das verwöhnte Kind getan wird. Eine verhältnismäßig kurze Zeitstrecke genügt, um das Kind zu verleiten, sich immer im Mittelpunkt des Geschehens zu sehen und alle anderen Situationen und Menschen als feindlich zu empfinden.

-Da stoßen wir in erster Linie auf die Stellung des Kindes zum Vater. Die Norm wäre ein nahezu gleiches Interesse für Mutter und Vater.

-Das strengere Eingreifen des Vaters, wenn er die Folgen der Verzärtelung durch die Mutter verhindern will, vergrößert nur diese Distanz.

-Überwiegt die Verwöhnung durch den Vater, so wendet sich das Kind ihm zu und von der Mutter weg.

-Frühzeitig erwachter und nahezu unbezähmbarer Sexualtrieb spricht in erster Linie für ein egozentrisches Kind, meist für ein verwöhntes, das sich keinen Wunsch versagen kann.

-Gesellschaft, Arbeit und Liebe. Sie alle verlangen zu ihrer Lösung ein entwickeltes Interesse am anderen.

-Der für die Gemeinschaft Erzogene wird leicht Freunde gewinnen. Er wird auch Interesse haben an allen Fragen der Menschheit und seine Auffassung und sein Gehaben zu ihrem Nutzen einrichten.

-So gelangt er zum Gefühl seines Wertes für die Allgemeinheit, der einzigen Möglichkeit, das allgemeine menschliche Minderwertigkeitsgefühl zu mildern. Wer nützliche Arbeit leistet, lebt in der sich entwickelnden Gemeinschaft und fördert sie.

-Wie in der Freundschaft, in der Geschwister- oder in der Elternbeziehung handelt es sich in der Liebe um eine Aufgabe für zwei Personen,

-Es ist, als ob jede dieser Personen sich ganz vergessen und ganz der anderen Person hingegeben sein müßte, um dem Problem der Liebe zu genügen, als ob aus zwei Menschen ein Wesen gebildet werden müßte. Die gleiche Notwendigkeit trifft auch bis zu einem gewissen Grade für die Freundschaft zu

-Eine Bagatellisierung der Liebe, wie sie sich in der Promiskuität zeigt, in der Prostitution, in den Perversionen und im heimlichen Versteck der Nacktkultur, würde der Liebe alle Größe, allen Glanz und allen ästhetischen Zauber nehmen.

-Für die richtige Wahl des Partners aber kommen neben der körperlichen Eignung und Anziehung hauptsächlich folgende Punkte in Betracht, die den zureichenden Grad seines Gemeinschaftsgefühls erweisen sollen: Der Partner muß bewiesen haben, daß er Freundschaft halten kann; er muß Interesse für seine Arbeit besitzen; er muß mehr Interesse für seinen Partner an den Tag legen als für sich.

-Der »männliche Protest« in seinen vielfachen Protestformen, unter denen eine als Sucht, einen Mann zu spielen, auftritt und zu lesbischer Liebe führen kann, ist demnach als Überlegenheitskomplex aufzufassen, der sich über einem Minderwertigkeitskomplex aufbaut:

-Das Minderwertigkeitsgefühl beherrscht das Seelenleben und läßt sich leicht aus dem Gefühl der Unvollkommenheit, der Unvollendung und aus dem ununterbrochenen Streben der Menschen und der Menschheit verstehen.

-Der Mangel des Gemeinschaftsgefühls und das verstärkte Minderwertigkeitsgefühl, beide innig verknüpft, zeigt sich schon in dieser Phase des kindlichen Lebens deutlich, zumeist mit allen Charakterzügen als Ausdrucksformen eines Lebens in vermeintlich feindlicher Umgebung; Überempfindlichkeit, Ungeduld, Affektverstärkung, Lebensfeigheit, Vorsicht und Gier,

-Der Minderwertigkeitskomplex, das heißt, die dauernde Erscheinung der Folgen des Minderwertigkeitsgefühls, das Festhalten an demselben, erklärt sich aus dem größeren Mangel des Gemeinschaftsgefühls.

-Immer aber ist die persönliche Überlegenheit in Gegensatz zur Mitarbeit gesetzt.

-Einer Niederlage auf dem Boden der Gemeinschaft entronnen zu sein, ist für die meisten dieser Menschen mit einem Gefühl der Überlegenheit verknüpft. Und wo die Furcht vor einer Niederlage sie dem Kreis der Mitarbeiter ständig ferne zu halten trachtet, erleben oder genießen sie ihr Fernbleiben von den Aufgaben des Lebens als eine Erleichterung und als ein Privilegium,

-daß selbst Unterwürfigkeit, Knechtseligkeit, Unselbständigkeit, Faulheit und masochistische Züge, deutliche Zeichen eines Minderwertigkeitsgefühls, das Gefühl einer Erleichterung oder gar eines Privilegiums aufkommen lassen. Daß sie Proteste sind gegen eine aktive Lösung der Lebensfragen im Sinne der Gemeinschaft, ist leicht zu verstehen.

-Ebenso Affektsteigerungen, wie Zorn, Rachsucht, Trauer, Enthusiasmus, habituell schallendes Lachen, Weghören und Wegblicken beim Zusammentreffen mit anderen, das Lenken des Gesprächs auf die eigene Person, habitueller Enthusiasmus bei oft nichtigen Angelegenheiten zeigen Minderwertigkeitsgefühl recht häufig, auslaufend in einen Überlegenheitskomplex.

-Kinderfehler, die in den Bereich der medizinischen Psychologie gehören, finden sich, abgesehen von Fällen brutaler Behandlung, fast ausschließlich bei verwöhnten, abhängigen Kindern und können mit größerer oder geringerer Aktivität verbunden sein. So Bettnässen, Eßschwierigkeiten, nächtliches Aufschreien, Verkeuchen, Stuhlverhaltung, Stottern usw. Sie äußern sich wie ein Protest gegen das Erwachen zur Selbständigkeit und zur Mitarbeit und erzwingen die Unterstützung durch andere.

-Der sichere Erfolg kann nur von einer Hebung des Gemeinschaftsgefühls erwartet werden.

-Mangelhaften Entwicklung des Mutes:
Wenn einer zum Beispiel im Beruf Geld verliert und erschüttert ist, so ist das noch keine Nervosität. Eine nervöse Erscheinung wird es erst, wenn er dabei stehenbleibt und nur erschüttert ist und sonst gar nichts. Das läßt sich nur erklären, wenn man versteht, daß dieser Mensch keinen genügenden Grad von Mitarbeit erworben hat, daß er nur bedingungsweise vorwärtsgeht, wenn ihm alles gelingt.

-Aber nicht auf solche Wünsche kommt es dem Neurotiker an, sondern auf seinen Rückzug, den er gerne mit Opfern aller Art bezahlt. Auch hier liegt eine trügerische Verwechslung mit »Formen der Selbstbestrafung« nahe. Aber: nicht auf die Selbstbestrafung kommt es ihm an, sondern auf das Gefühl der Erleichterung durch den Rückzug, der ihn vor einem Zusammenbruch seiner Eitelkeit, seines Hochmutes bewahrt.

-Kurz gesagt: die Ausnützung der Schockerlebnisse zum Schütze des bedrohten Nimbus das ist die Neurose. Oder noch kürzer: die Stimmungslage des Neurotikers gestaltet sich zu einem »Ja, aber«. Im »Ja« steckt die Anerkennung des Gemeinschaftsgefühls, im »Aber« der Rückzug und seine Sicherungen.

-Wie einer zur Frage der Freundschaft steht, charakterisiert sehr gut seine Fähigkeit zum Gemeinschaftsmenschen. Unser Patient gibt an, daß er immer nur kurze Zeit Freunde besessen habe und daß er sie immer beherrschen wollte.

-Diejenige Erscheinung im gesellschaftlichen Leben, die den stärksten Anlaß zur mangelhaften Kontaktfähigkeit gibt, ist die Verwöhnung. Verwöhnte Kinder haben nur mit der verwöhnenden Person Kontakt und sind infolgedessen genötigt, alle anderen Personen auszuschalten.

-Kinder, die viel weinen, sind verzärtelte Kinder.

-Wahrscheinlich verdanken wir dem mütterlichen Kontaktgefühl den größten Teil des menschlichen Gemeinschaftsgefühls, und damit auch den wesentlichen Bestand der menschlichen Kultur.

-Wie ich oft genug gesehen habe, genügt da auch der bessere Kontakt mit dem Vater, mit den Großeltern nicht, diesen Mangel auszugleichen. Man kann im allgemeinen feststellen, daß der bessere Kontakt eines Kindes mit dem Vater den Fehlschlag der Mutter erweist, nahezu immer eine zweite Phase im Leben eines Kindes bedeutet, das an der Mutter mit Recht oder Unrecht eine Enttäuschung erlebt hat.

-Was der Mutter entwicklungsgeschichtlich und sozial als Aufgabe obliegt, ist, das Kind so früh als möglich zum Mitarbeiter, zum Mitmenschen zu machen, der gerne hilft und sich gerne, soweit seine Kräfte nicht ausreichen, helfen läßt.

-So wird es frühzeitig nicht mehr eine Last, sondern ein Mitspieler sein.

-Insbesondere ist es die Gelegenheit der Mahlzeiten, die in unserer hastenden Zeit von großer Bedeutung für die Erziehung zum Mitleben sind. Eine fröhliche Stimmung dabei ist unerläßlich. Belehrungen über Eßmanieren sollen so spärlich als möglich sein.

-Lob und Tadel muß nur dem gelungenen oder mißlungenen Training gelten, nicht der Persönlichkeit des Kindes.

-Wieder sind es unter letzteren die verwöhnten Kinder, die den Verlockungen des »Lustprinzips« nicht widerstehen können, deren Phantasie und später deren Praxis furchterweckende Situationen schafft, um daran Sexualerregungen zu produzieren. Ich habe bei meinen Untersuchungen sexueller Sadisten und Masochisten immer neben einem Mangel an Gemeinschaftsgefühl eine solche verhängnisvolle Verkettung dieser Umstände gefunden.

-Die körperliche Haltung im Schlafe gibt oft, wie ich gezeigt habe, ein gutes Bild der seelischen Stellungnahme, ebenso wie im Wachen.

-Bagatellisierung des Lebens, der Kameradschaft und der Liebesbeziehungen, eine Tatsache, an der man deutlich das Sinken des Gemeinschaftsgefühls wahrnehmen kann.

-Vielleicht wird manchen die einfache Tatsache am stärksten überzeugen, daß alles, was wir als Fehlschlag bezeichnen, den Mangel an Gemeinschaftsgefühl aufweist.

-Es besteht die berechtigte Erwartung, daß in viel späterer Zeit, wenn der Menschheit genug Zeit gelassen wird, die Kraft des Gemeinschaftsgefühls über alle äußeren Widerstände siegen wird. Dann wird der Mensch Gemeinschaftsgefühl äußern wie Atmen.
Profile Image for Bezaubernd.
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May 7, 2017
Die Tatsache der Organminderwertigkeiten zeigt sich oft auffallend in der gelegentlichen Häßlichkeit von Verbrechern. Der stets zu erhärtende Verdacht auf Verwöhnung wird wach angesichts der vielen hübschen Menschen, die man unter ihnen findet. Auch übermäßiges Rauchen und Sucht nach starkem schwarzen Kaffee kennzeichnen oft die Stimmungslage einer mutlosen Entschlußlosigkeit. Diese Menschen haben ein Ziel vor Augen, bei dessen Verfolgung sie in Widerspruch mit der Vernunft geraten. Ich stand nicht an, der Patientin zu erklären, daß ich den Eindruck habe, daß sie im Recht sei. Sie war begeistert. Es gibt keine sexuelle Perversion ohne Training. Man wird bei einem gewissen Typus von verwöhnten Kindern die Neigung für Zauberkunststücke finden; das Zaubern erscheint ihnen das Wichtigste. Daß verwöhnte Menschen sich gerne irgendwo anlehnen, ist oft zu sehen. Ich wollte Tanzlokale besuchen, um Bekanntschaften zu machen, hatte aber kein Geld.

1.) Es gibt drei Lebensaufgaben: Liebe, Arbeit und Gemeinschaft. Als verwöhntes Kind kann man es sich abschminken, auch nur eine davon zu erfüllen. Manche warten immer darauf, dass ihnen etwas Schönes zustößt, nie wollen sie sich etwas verdienen – im Gegenteil wird das Schöne, das man sich verdient, weniger wert, weil es einem nicht "von selbst" passiert ist. Früher dachte ich, das wäre so, weil ich zu viele Geschichten gelesen habe und deswegen glubte, im Leben ist das auch so, dass schöne Sachen einfach so passieren. Jetzt weiß ich, dass ich ein verwöhntes Kind war. Danke, Herr Doktor Adler!

2.) Ein gutes Leben bedeutet, dass man sich in die Gesellschaft einfügt. Ein guter Mensch sein bedeutet: Zuerst an die Gesellschaft denken und dann erst an den eigenen Vorteil. Herr Doktor Adler meint, wenn nur mehr Leute das erkennen, dann wird schon alles in Ordnung kommen und das mit den Nationen und Kriegen und all das wird aufhören. Dass auch schlechte Menschen erfolgreich sein können, daran denkt er gar nicht oder er mag nicht daran denken. Schlechte Menschen sind bei ihm nur Perverse und Verbrecher.

3.) ???

4.) "Mit übergroßer Schwere lastet das ungelöste ökonomische Problem auf dem sich entwickelnden Gemeinschaftsgefühl." Guter Satz, oder?
Profile Image for Hltsevim.
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June 16, 2018
Buchrezension


“Der Sinn des Lebens” ist ein Buch von Alfred ADLER (1870-1937), der österreichischer Arzt, Psychotherapeut und Begründer der Individualpsychologieschule, über die Bedeutung des Lebens.

Das Buch berührt nicht die Richtung der Lebensphilosophie, sondern beschäftigt sich mit konkreten Tatsachen, die naturwissenschaftlich sind, obwohl es keine Fachbegriffe enthält.

Also das Buch ist lehrreich und überzeugend.

Eine Zusammenfassung des Buches in drei Worten ist, “Zusammenarbeit, Psychologie, Kindheit” und Interpretation des Buches mit drei Wörtern ist; “Eltern, verstanden, wertvoll."

In dem Buch, das sich mit wichtigen Themen befasst, werden die folgenden Punkten untersucht:

- Das Hauptthema des Buches ist die Bedeutung der sozialen Zusammenarbeit.

- Alle psychologischen Probleme, klein oder groß, entstehen ausschließlich aus Kindheitserfahrungen, nicht aus vererbten Eigenschaften.

- Es gibt drei Verantwortlichkeiten einer Person im Leben. Und zwar: erstes; "Notwendigkeit der Sozialisierung", Zweitens; "Einen Beruf haben" und drittens "Ehe und Familienverantwortung."


Die Sprache des Buches ist einfach und leicht zu verstehen.


Daher ist Alfred ADLER’s Buch “Der Sinn des Lebens” eine nützliche Arbeit für die Verantwortlichen für die Erziehung von Kindern (besonders für Eltern).

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