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Devourer

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A crystalline structure floating through the depths of space bears tidings of destruction: “The Devourer approaches!”

Countless cables, thousands of miles long, are lowered from the Devourer's inside wall to the Planet's surface below. An entire world is trapped, like a fly in the web of a cosmic spider. Giant transport modules are then sent back and forth between earth and Devourer, taking with them the planet's oceans and atmosphere.

46 pages, Kindle Edition

First published March 11, 2002

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About the author

Liu Cixin

330 books17k followers
Science Fiction fan and writer.

Author also writes under Cixin Liu

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Community Reviews

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496 (41%)
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58 (4%)
1 star
21 (1%)
Displaying 1 - 28 of 28 reviews
Profile Image for reherrma.
2,265 reviews38 followers
August 31, 2018
Mit "Weltenzerstörer" erscheint nach "Der Spiegel" zum 2. Mal eine Novelle im Heyne Verlag, offenbar auch um die enorme Popularität von Cixin Liu zu nutzen und um das Warten auf den 3. Teil seiner Trisolaris-Trilogie zu verkürzen. In dieser Novelle wird auf 71 Seiten, kurz und schnörkellos die Geschichte des Erstkontakts mit zwei verschiedenen Spezies und deren Folgen erzählt. Alles in allem ähnelt die Geschichte der seiner Trisolaris-Trilogie in einem Schnelldurchlauf, auch hier wird die Ankunft einer Spezies aus dem tiefen Weltraum angekündigt mit einer langen Wartezeit (hier sind es allerdings nur 100 Jahre) um eine Verteidigung gegen einen technologisch hoch entwickelten Gegner zu organisieren. Hier handelt es sich alledings um eine Spezies, die mit einem gigantischen Habitatring (Innendurchmesser ca. 30.000 km) ganze Welten umschlingen kann und sie danach aller Resourcen beraubt, insbesondere das Wasser und die Luft, dadurch ist ein Leben unmöglich geworden. Beim Erstkontakt erzählt ein holographisches Mädchen von Epsilon Eridiani, dass deren Heimatplanet dies kürzlich passiert ist und teilt der Menschheit mit, dass der Ring hierher unterwegs ist. ( „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“ ) Gleichzeitig taucht ein weiteres Raumschiff auf, dessen Pilot von dem Weltenzerstörer stammt, der die ganze Geschichte bestätigt. Man nennt ihn Beißer, weil er einen Menschen auffrißt und betont, dass Menschen sehr schmackhaft sind !!!. In einer Diskussion, bei der es um Moral geht, zeigt er sehr eindrücklich, dass die Menschen genau so handeln würden, wie die Zerstörer-Spezies, er erzählt z.B. die Geschichte einer hochentwickelten Zivilisation von Ameisen, die von Menschen mutwillig vernichtet wurde.
Nach 100 Jahren kommt der Weltenzerstörer, die Menschen haben sich entschlossen zu kämpfen, das Ende jedoch ist überraschend...
Wie in der Trisolaris-Trilogie sind die Gegenmaßnahmen der Menschen (hier wird nie ein Name genannt, sondern nur die Funktion) grotesk fatalistisch, ist das ein Aspekt aus Cixin Lius Werk oder der chinesischen SF ? Wäre mal interessant, einen anderen chinesischen SF-Autor zu lesen. Wie gesagt, ist diese Geschichte, trotz der nur 71 Seiten, spannend, exotisch und nachdenkenswert, für mich ist es einfach schön, die Geschichte in einem Rutsch ohne Unterbrechung, quasi in einer Toiletten-Sitzung zu lesen, dadurch scheint sie viel lebendiger zu wirken als längere Romane.
Irgendwie erscheinen mir die, bisher erschienen, Werke von Cixin Liu in seiner Form wie Space Operas aus der Goldenen Zeit der SF, aber mit einem modernen Hard-Science Content mit einem Sense of Wonder und einem fremden Ton, der sich von anglo-amerikanischen SF unterscheidet; eine sehr interessante Mischung...
Abgerundet wird das Buch mit einem Nachwort der chinesischen Physikerin, Autorin und Literaturwissenschaftlerin Xia Jia (Das ist das Pseudonym der 1984 geborenen Wang Yao) mit dem Thema: Was macht chinesische Science-Fiction chinesisch? Hier wird einem die chinesische SF nähergebracht, auf einige Autoren eingegangen und auch die Unterschiede zur anglo-amerikanischen SF erklärt. Sehr interessant und aufschlußreich. Zum Ende wird noch eine Leseprobe aus Jenseits der Zeit , dem 3. Teil der Trisolaris-Trilogie präsentiert...
Profile Image for Powerschnute.
253 reviews24 followers
August 18, 2018
ScienceFiction aus China. Davon brauchen wir hier in der ‚westlichen‘ Welt definitiv mehr. Warum? Weil es einfach wahnsinnig interessant ist, die Zukunft aus der Perspektive von Menschen zu beleuchten, die einen ganz anderen kulturellen Hintergrund haben, als wir ‚westliche‘ Leser.

Während jeder Autor geprägt ist von der Literatur, die für ihn verfügbar war, ist es einfach unumgänglich, dass diese Prägung in alle Richtungen funktioniert. Dass westliche Autoren hier die chinesischen beeinflusst haben, steht sicherlich außer Frage, aber ich freue mich darauf, dass es irgendwann auch die chinesischen Autoren sind, die die westlichen Autoren beeinflussen. Ich freue mich sehr darüber, dass besonders Scifi-Romane aus China endlich übersetzt und damit auch den Lesern zugänglich gemacht werden, die kein chinesisch sprechen.

Nachdem mir Spiegel von Cixin Liu sehr gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf seine Novelle Weltenzerstörer gefreut. Während die Trisolaris-Trilogie noch in meinem Regal schlummert, darauf wartend, von mir endlich gelesen zu werden, konnte mir Weltenzerstörer aufgrund seiner Kürze einen Samstagmorgen versüßen, bevor 60km auf dem Fahrrad riefen.

Kurz und knackig ohne jegliche Schnörkel erzählt Liu die Geschichte der Konfrontation zwischen der Menschheit und einer außerirdischen Spezies, die sich ganze Welten einverleibt. Während die Figuren alle namenlos bleiben und lediglich durch ihren Rang oder ihre Funktion benannt werden, verdeutlicht Liu dem Leser schonungslos, mit welcher Arroganz die Menschheit auf ihre Geschichte und auf ihre Umwelt blickt. Schön verdeutlicht in einer Szene, als Beißer an einer Ausgabungsstätte Ameisen ausbuddelt und dann darüber berichtet, dass er mit seiner Graberei ein ganzes Volk zerstört habe. Etwas, das die Menschheit schon immer getan hat ohne viel darüber nachzudenken.

Durch die Ankunft des Weltenzerstörers wird der Menschheit der Platz an der Spitze der Nahrungskette zum ersten Mal tatsächlich streitig gemacht und wie immer ist für die Menschheit aufgeben keine Option. Man bereitet sich darauf vor, erbittert zu kämpfen. Mit List und Tücke versucht man, das unausweichliche abzuwenden. Das Ergebnis überrascht dann aber wohl nicht nur den Leser.

Fazit
Für mich ist auch diese Novelle mal etwas neues, egal wie sehr sie an alte Scifi-Klassiker erinnern mag. Aktuell ist sie auf dem Markt der Wind, den das Genre braucht. Andere Perspektiven, andere Herangehensweisen an die Zukunftsvisionen und Ideen. Andere Wurzeln und Einflüsse, die die Bücher prägen und dem westlichen Leser die eigene kleine Blase, in der man liest, etwas erweitert. Definitiv lesenswert.
Profile Image for Elisabeth.
235 reviews229 followers
August 25, 2018
Wieder eine tolle SciFi-Novelle mit tollen, überraschenden Twists und Ideen!
Profile Image for Alles Allerlei.
190 reviews100 followers
October 17, 2018
Ich muss gestehen das ich von der Erzählart in dieser Geschichte ein wenig überrascht war, da sie sich anders las als die Vorgänger Novelle "Spiegel" und seine Reihe "Trisolaris Trilogie".
Zunächst dachte ich, dass es daran liegen könnte, das sich hier eventuell ein anderer Übersetzter zu schaffen gemacht hatte, aber Marc Hermann übersetzte auch schon "Spiegel".
Nichtsdestotrotz, gewöhnte ich mich schnell an diese neue Erzählart von Cixin und fand die Gesichte durchaus unterhaltsam.
Ich muss jedoch auch sagen, das die ganzen Plottwist von denen ich im Vorfeld in anderen Rezensionen las (besonders der eine große der einen Wow Effekt auslösen soll) waren für ich leider nicht wirkliche Plottwist, da ich sie schon recht früh voraussah.

Somit ist für mich Weltenzerstörer, trotz seine unglaublichen Ideenfülle und Innovation leider bisher das schwächste von den Werken Cixin's die im Deutschen publiziert wurden.
Aber immerhin bekommt dieses schwache Werk immer noch 4 vn 5 Sternen.
Profile Image for micha.
249 reviews20 followers
January 10, 2019
Hervorragende Science-Fiction-Novelle des mittlerweile enorm bekannten Autors aus China. Weltenzerstörer ist thematisch ähnlich gelagert wie die Trisolaris-Trilogie, allerdings extrem kompakt und kann mit mehreren überraschenden Wendungen auftrumpfen.

Ein tolles Buch, wenn auch sehr knapp - was als Audiobook wenig stört. Als Käufer des dünnen Bändchens ärgert man sich eventuell, wenn ein guter Teil des Buches aus Vorschau und Glossar besteht. Der Sprecher des Audiobooks (namens Mark Bremer) ist übrigens ausgezeichnet.
Profile Image for Sacha.
389 reviews110 followers
April 4, 2022
Weltenzerstörer von Liu Cixin

⭐️ (1*)

Oh mein Gott… was habe ich da gerade für einen Sch… gelesen!? 😳

Das war mit Abstand das schlechteste Buch, das ich bisher gelesen habe. Ich weiss, dass SciFi ja nicht immer allen Naturgesetzen folgen muss, aber das ist unter allem, was ich mir vorstellen konnte! 🚫

So viele Löcher in der Geschichte, so viele Absurditäten, ein ewiges Hin- und Her… Ganz ehrlich, lasst die Finger von diesem Ding… 🫣

1⭐️ ist noch zu viel für diese Zeitverschwendung.
Profile Image for Callibso.
1,050 reviews20 followers
September 19, 2018
Zuerst einige Bemerkungen zur Aufmachung des Buches: die eigentliche Novelle umfasst etwas mehr als 60 Textseiten und wird um allerlei Zubehör ergänzt, damit überhaupt ein Büchlein herauskommt. Da gibt es ein Glossar, das mir tatsächlich die »astronomische Einheit« erklärt, und es gibt Bemerkungen zur chinesischen Aussprache und Schreibweise, die so ähnlich in der ebenfalls aufgeblähten Buchausgabe der Novelle »Spiegel« auch schon enthalten waren. Die Leseprobe zum dritten Teil der Trisolaris Trilogie habe ich nicht gelesen, weil ich erst den zweiten Teil lesen möchte. Interessant fand ich den Essay von Xia Jia zur chinesischen Science-Fiction und ich hoffe, dass die SF in China nicht nur zur Fortschritts- und Technikpropaganda benutzt wird, sondern z.B. auch dafür, gesellschaftliche Alternativen zu durchdenken.

Heyne nutzt den Hype um die chinesische Science-Fiction ziemlich stark aus, aber vielleicht gewinnen sie ja auf diesem Wege viele Neuleser, die sich auch über das Glossar freuen. Ob ich mir noch einmal ein so aufgeblasenes Buch kaufen werde, weiß ich nicht. Allerdings erscheint demnächst mit »Die Wandernde Erde« bei Heyne eine Sammlung von Erzählungen Cixin Lius, wir müssen uns also doch nicht jede Erzählung einzeln kaufen.

Die Geschichte selbst geht schnell voran: Die Menschheit wird auf dramatische Weise vor dem »Weltenzerstörer«gewarnt, dann tritt eine Echse auf. Sie ist ein Vertreter des Weltenzerstörerimperiums und zeigt drastisch, was dieses Imperium will: zerstören und versklaven. Die Menschheit versucht Widerstand zu leisten und hier ist Cixin Liu wieder ein origineller Hard-Science-Fiction-Autor.

In der Novelle gibt es keine echten Charaktere, keine Figur hat einen Namen, nur eine Funktion (»der Kommandant«). Die tiefe Verzweiflung, die die Menschheit erfasst haben muss, wird kaum erläutert und nicht greifbar für mich. Alles ist distanziert erzählt, das methodische Handeln der Echsen ist abschreckend, die Philosophie brutal: »Zivilisation bedeutet Verschlingen, ein unaufhörliches Fressen und Expandieren« oder: »Das Gerede von der Moral lassen wir dabei besser bleiben. Im Universum ist dergleichen ohne Bedeutung.«

Die besten Szenen waren für mich eine der Beginn, als der Abgesandte der Eroberer sich über unseren Anthropozentrismus (wird im Glossar erläutert) lustig macht und natürlich das Ende, das überrascht und einen großen Bogen durch die Erdgeschichte zeichnet.

Mir hat die Geschichte gefallen, auch wenn das gezeichnete Bild des Universums eher deprimierend ist.
Profile Image for Ivo.
235 reviews19 followers
May 16, 2020
„Als [das Raumschiff des Außerirdischen] vor dem Hauptsitz der Vereinten Nationen landete, riss sein Triebwerk einen tiefen Krater in den Boden, und die umherwirbelnden Gesteinssplitter schlugen unzählige Löcher in die Gebäudefront. Weil der außerirdische Botschafter zu groß war, um die Versammlungshalle zu betreten, trafen sich die Staatsoberhäupter mit ihm auf dem Platz vor dem Gebäude. Verletzt von dem splitternden Glas und Beton, hielten sich manche von ihnen Taschentücher an die Köpfe.“

Diese Kurzgeschichte ist so unglaublich 50er/60er-Retro dass ich es am liebsten knuddeln möchte. Zum vollumfänglichen Retro-Charme gehört aber leider auch Militärpathos und naives Moralgeschwurbel.

Und vielleicht sollte man doch lieber zu einem der vielen genialen Original-Werke greifen und z.B. eine Geschichte von Arthur C. Clarke genießen.

Anmerkung: Dies ist tatsächlich nur eine Kurzgeschichte, die in diesem Buch veröffentlicht wird. Aufgepimpt wird das Buch durch Nachwort, Glossar und eine ewig lange Leseprobe, so dass doch noch ein Buchrücken von halbwegs akzeptabler Breite herauskommt. Wesentlich sinnvoller wäre der Kauf der Storysammlung Die wandernde Erde: Erzählungen, in der diese Geschichte auch enthalten ist.
Profile Image for psCrix.
17 reviews
October 13, 2026
Leider war die gesamte Story nicht meins. Ich fand das ganze Setting und Plottwists sehr uninteressant / vorhersehbar. Erst der Epilog hat dem Buch das gewisse etwas gegeben und war wieder deutlich mehr an dem dran, was ich durch die Trisolaris Trilogy gewohnt war

Dadurch (was aber auch erst am Ende mir klar wurde als es dann im Buch stand), dass das Buch viele viele Jahr vor Trisolaris geschrieben wurde, ist das aber auch alles verständlich
2 reviews
September 13, 2021
Nette, kurze Geschichte für zwischendurch. Besser gebraucht kaufen, das dünne Buch ist mit 9€ deutlich zu teuer.
63 reviews
May 18, 2023
Lektüre für einen Nachmittag. Mutmaßlich auch in etwa diesem Zeitrahmen entstanden. Nicht bahnbrechend, aber nett.
Profile Image for DrWarthrop.
240 reviews154 followers
December 27, 2018
Cixin Liu ist ein Meister moderner Science-Fiction, der vor allem durch seine detaillierte Erzählkunst und eindringlichen Storys brilliert.
Auch in diesem Buch entwirft Liu eine faszinierende und zugleich erschreckende Geschichte über die mögliche Zukunft unserer Menschheit. Gepaart mit dem verblüffenden Ende handelt es sich auch hier um eine grandiose Erzählung. Leider ist diese jedoch keine 70 Seiten lang und rechtfertigt den Preis des Buches kaum. Wie auch schon bei „Spiegel“ besteht die Hälfte aus Leseproben und nicht relevanten Infos rund um Science Fiction, die lediglich das Buch optisch füllen.
Profile Image for Jodi.
2,433 reviews43 followers
June 2, 2019
Als ich mit diesem Buch anfing, dachte ich erst: "Echt jetzt?!". Irgendwie kam mir das Ganze zu plump daher und zu "Godzilla"-mässig.

Aber man sollte Liu nicht zu schnell unterschätzen. Denn diese Novelle ist ausserordentlich gut konstruiert. Sie hat alles, was es braucht. Der Autor hat ein gutes Auge für die menschliche Gesellschaft und zeigt uns gnadenlos, wer wir sind.

Das Ende lässt jedoch noch eine Hoffnung aufblühen und zumindest mich sehr berührt. Mit dem Twist hätte ich übrigens auch nicht gerechnet.
Profile Image for Janine.
469 reviews1 follower
April 28, 2025
„Zivilisation bedeutet Verschlingen.“

Ich habe endlich wieder ein Hörbuch beendet. Mit knapp zwei Stunden hatte diese Kurzgeschichte von Cixin Liu für mich die perfekte Länge, wenn ich auch wieder knapp eine Woche für den Science Fiction Roman benötigte.

Vielleicht kennt ihr Cixin Liu, er hat die Tri Solaris Trilogie geschrieben (dort fehlen mir noch zwei Bände). Ich fand den ersten Teil der Triologie spannend, einfach anders und war daher sehr neugierig auf dieses Hörbuch.

Worum geht es? Ein Mädchen, eingeschlossen in einem Kristall, wird vom Militär im All abgefangen und überbringt eine schlimme Warnung: Ein Weltenzerstörer ist auf dem Weg zur Erde, will deren Ressourcen in einem Jahrhundert plündern und wird am Ende die Erde auf diese Weise zerstören. Die Erde bereitet sich nun vor und trifft zwischenzeitlich auf Gesandten des Weltenzerstörers.

Und genau hier wird es interessant. Die Vertreter der Erde versuchen den Gesandten des Weltenzerstörers zu überzeugen, ihre Welt zu verschonen. Doch was passiert, wenn die Menschheit nicht als die Krone der Schöpfung angesehen wird, sondern nur als eine Gruppe Lebewesen, genauso viel wert wie eine Ameisenkolonie?

In der Kurzgeschichte geht es um Ressourcenverschwendung, Ausbeutung und moralische sowie militärische Überlegenheit. Dies geschieht jedoch auf nicht oberlehrerhafte Weise, sondern in Form einer kurzweiligen Science Fiction Geschichte.

Ich konnte es selbst nicht glaube, doch ich empfand fast eine Art Trauer bei der Vorstellung, dass unsere Erde „einfach so“ geschluckt werden sollte. Und das Schlimme ist: Genau dies passiert täglich, im Großen und im Kleinen.

Ich kann das Hörbuch sehr empfehlen und werde einmal nach einer weiteren Kurzgeschichte schauen.
Profile Image for Rosecarie.
427 reviews1 follower
September 3, 2020
Die Menschen werden von einem mysteriösen Kristall von einem fremden Planeten gewarnt, dass der Weltenzerstörer auf dem Weg zur Erde ist. Ein Vorbote des Zerstörers kommt schon früher auf die Erde, um die Lage auf der Erde abzuchecken und mal zu probieren, wie die Menschen so schmecken. Trotz des unausweichlichen Untergangs der Menschheit, beschließen die Menschen sich gegen den Weltenzerstörer zu wehren...

Ich weiß echt nicht, was ich sagen soll. Ich bin richtig enttäuscht von beinah jedem Aspekt dieses Buches. Nur der Epilog und die Moral der Geschichte konnten mich etwas milde stimmen

Der Schreibstil ist richtig schlimm. Die Dialoge wirken als hätten ein paar Kinder sich kurz zusammengesetzt und schnell ein Theaterstück für ihre Eltern gebastelt. Total unauthentisch.

Die Handlungen der Charaktere sind überhaupt nicht nachvollziehbar. Warum verhandeln die Menschen mit den Aliens und warum verhandelt das Alien überhaupt mit den Menschen? Warum begeben die Menschen sich in den Tiefschlaf wo die Erde doch zerstört wurde. Warum kommt das Alien nochmal allein zurück auf die Erde? Nur um den Menschen nochmal zu erklären, was da grade passiert ist? Was kümmerts ihn?

Es bleibt richtig viel einfach ungeklärt. Mag an der Kürze des Buches liegen...

Ich würde sagen, das Buch fällt in die Kategorie "gut gemeint", denn die Aussage der Geschichte ist sehr gut und wichtig, aber die Verpackung finde ich einfach nicht lesenswert.
78 reviews
Want to Read
July 9, 2026
Eines Tages erscheint auf der Erde ein seltsames Kristall. Das Objekt stammt aus den Tiefen des Weltalls, und es enthält nur eine einzige Botschaft: „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“ Forscher und Militärs weltweit rätseln noch über den Sinn dieser Nachricht, als sich ein gewaltiges Raumschiff wie ein Ring um den gesamten Planeten legt, um die Ressourcen der Erde in kürzester Zeit aufzusaugen. Die Menschheit steht vor der größten Aufgabe seit dem Beginn ihrer Geschichte: Wie wehrt man sich gegen ein kosmisches Ereignis, das den ganzen Planeten für immer vernichten kann? Mit der Novelle „Weltenzerstörer“ gelingt es dem internationalen Bestsellerautor Cixin Liu, klassische Science-Fiction-Motive mit aktuellen Herausforderungen wie Klimakatastrophe und Globalisierung zu verknüpfen.
66 reviews
August 25, 2022
In der Novelle behandelt Cixin Liu die Frage, ob eine Lebensform das Recht hat, ihr eigenes Überleben auf Kosten anderer Lebensformen zu sichern.

Der Autor gibt darauf keine explizite Antwort, aber seine Erzählung in Form einer Parabel gibt einige Denkanstöße für unseren Umgang mit anderen Lebewesen.
Profile Image for Debbie.
108 reviews8 followers
February 4, 2021
Interessante Geschichte mit einer interessanten Moral, aber zu kurz, um wirklich Spannung oder eine Verbindung zur Story aufbauen zu können.
Profile Image for Jan_Lukas.
8 reviews2 followers
July 11, 2024
Sehr interessante Ideen und Ansätze. Der spannende Teil wird aber zu schnell erzählt. Man kann es aber deswegen auch schnell durchlesen.
11 reviews
August 1, 2024
Kurzgeschichte von Liu Cixin - liest sich sehr schnell und knackig, man hat am Ende ein kleines "ethisches" Dilemma und eine witzige Überraschung.
Profile Image for Lächeln.
57 reviews1 follower
August 24, 2018
Knackige Novelle mit viel Garnitur - Fanedition oder Mogelpackung?

Weltenzerstörer ist die neue Novelle des chinesischen SciFi-Autoren Cixin Liu. Mit „Die Drei Sonnen“, dem ersten Band seiner Trisolaris-Reihe, gelang ihm der internationale Durchbruch. Neben der Fortsetzung der preisgekrönten Reihe erscheinen in diesem Jahr weitere Werke des Autoren: Den Auftakt machte 2017 die Novelle „Spiegel“. Weltenzerstörer ist die zweite Novelle, der im Dezember ein Kurzgeschichten-Sammelband „Die wandernde Erde“ bei Heyne folgt. Wieso diese Infos wichtig sind, erzähl ich euch gleich. Erst zum Inhalt:

„Alarm! … Der Weltenzerstörer kommt!“

Ein durchsichtiger Kristall steuert die Erde an. Was erst wie Gefahr für den Planeten aussieht, entpuppt sich schnell als Botschaft mit noch erschreckenderem Inhalt: „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“, warnt das kleine Raumschiff die Weltraumpatrouille der Menschen. Entsandt wurde sie von einer weit entfernten Galaxie: Die Zivilisation der Epsilon Eridani fielen ihm zuletzt zum Opfer. Denn das gigantische ringförmige Raumschiff vertilgt ganze Planeten, beraubt sie ihrer Ressourcen, bis nichts von ihnen übrig bleibt. Doch die Warnung kommt spät: Der Weltenzerstörer wird bereits in 100 Jahren die Erde erreichen.

Kurz darauf landet ein weiteres Raumschiff auf der Erde: Der Botschafter der Zerstörer nimmt Verhandlungen mit der Menschheit auf. Übermächtig wirkt die große Echse, und zu Zugeständnissen ist sie kaum bereit. Wie soll es der Menschheit gelingen, ihren Planeten und ihr Volk vor der alles zerstörenden Kraft des Weltenzerstörers zu bewahren? Kann die Menschheit dem fast sicheren Untergang ihres Planeten entgehen?

Verhandlungen (fast) auf Augenhöhe

Trotz futuristischem Gewand fühlte sich die Geschichte für mich wie eine Parabel an, ein Gleichnis, mit moralischer Tiefe und existenziellen Fragen. Diesen Eindruck unterstützt, dass der Botschafter der Zerstörer sowie der Verhandlungsführer der Menschheit keine Namen besitzen. Zwar nennt man den Botschafter „Beißer“, aber er stellte sich mit „Weiser“ vor; die Menschheit vertritt der namenlose Kommandant. So überrascht es auch nicht, dass der Abgesandte im Laufe der Story gar menschlich wirkt. Auf Augenhöhe wird hier diskutiert: Was sind die großen Errungenschaften der Menschheit, und welche Opfer hat man dafür in Kauf genommen? Ist die Menschheit es wert, sie vor dem Weltenzerstörer zu schützen? Schließlich muss die Menschheit für sich entscheiden: Auf welche ihrer Stärken wird sie bauen, um ihren Untergang entgegenzuwirken?

Eine Überraschung am Schluss….

Die Novelle umfasst gerade einmal 62 Seiten des mit 128 Seiten angegebenen Buches. Die Story umfasst damit weniger als die Hälfte der beworbenen Seiten! Im Anhang befindet sich zudem: Die gesammelten Anmerkungen zum Inhalt, die man üblicherweise per Fußnote in den Text setzt. Ein Nachwort der chinesischen Literaturwissenschaftlerin Xia Jia, der die Geschichte der Entstehung chinesischer Science Fiction beleuchtet, dabei aber keinen direkten Bezug zur Novelle aufweist. „Erläuterungen zur Aussprache und Schreibweise des Chinesischen“, obwohl in der Novelle selbst keine chinesischen Namen vorkommen; das verwendete Beispiel bezieht sich auf Protagonistin Ye Wenjie aus der Trisolaris-Reihe. Und eine über 20 Seiten lange Leseprobe zum dritten Band der Trisolaris-Reihe.

Außerdem wichtig zu wissen: „Die Novelle „Weltenzerstörer“ (…) ist in dem Sammelband „Die wandernde Erde“ enthalten“, steht vorn im Buch. Bei Heyne wird der Sammelband am 10. Dezember 2018 erscheinen. Was also soll die eigenständige Veröffentlichung der Novelle als eigenständiges Buch kurz vor Erscheinen des Sammelbandes? Und wenn eine mit 128 Seiten angepriesene Novelle nur eine 62-seitige Kurzgeschichte enthält, läuft man dann nicht Gefahr, Leser zu enttäuschen?

Fazit: Die Story gefällt, die Aufmachung und Extras nicht.

Die Kurzgeschichte „Weltenzerstörer“ gefiel mir gut. Obwohl ich bei „Spiegel“ und „Die Drei Sonnen“ einige Seiten zur Eingewöhnung brauchte, zog mich die neue Novelle sofort in ihren Bann. Figuren sowie die Tiefe ihrer Dialoge, auch der gesamte Verlauf der Story konnten mich begeistern. Und trotz abruptem Ende empfand ich die Story als ausreichend lang. An der Geschichte habe ich nichts auszusetzen.

Die Extras am Ende des Buches jedoch waren nicht mein Fall. Für mich hatten sie zu wenig Bezug zur vorherigen Story und interessierten mich wenig. Darum möchte ich euch raten: Werft vor dem Kauf in der örtlichen Buchhandlung einen Blick ins Buch. Es ist ein wirklich schickes Büchlein mit guter Story. Aber schaut, ob euch der Aufbau in Relation zum Preis zusagt. Dann ist auch niemand am Ende enttäuscht.


Vielen Dank an Heyne für dieses Rezi-Exemplar.
[Eine ausführliche Rezi findet ihr auf meinem Blog.]

Profile Image for Achim Barczok.
147 reviews8 followers
August 6, 2023
Überhaupt nicht meins. War mit alles zu drüber und klamaukig.
Profile Image for MeinLesezeichenBlog.
93 reviews5 followers
September 13, 2018
Wie schon bei der Novelle 'Spiegel' gilt auch, oder vielleicht sogar noch mehr: In der Kürze liegt die Würze. Denn auf schlanken 70 Seiten fasst Cixin Liu gekonnt den größten Makel oder Fehler unserer Zivilisation zusammen: unsere (eingebildete) Überlegenheit gegenüber der Natur. Mit seiner philosophischen, moralischen, dystopischen aber pointierten Erzählung hat mich der Autor erneut überrascht.

Die Hauptfiguren sind ein unbekannter Kommandant und eine außerirdische Lebensform, genannt Weiser oder auch Beißer. Obwohl die außerirdische Spezies offensichtlich anders ist, wirkt sie in der Erzählung sehr menschlich. Es scheint als würde der Mensch ein Gespräch mit sich, über sich, gegen sich und für sich selbst führen. Genial! Das Ende war sehr rührend und hat der Menschheit eine zweite Chance gegeben; anders als man es jedoch erwartet.

Enttäuschend fand ich, anders als bei 'Spiegel', den Anhang der Novelle. Diesem fehlte eindeutlig ein klarer Bezug zur Geschichte. Meiner Meinung nach diente der Anhang eher als 'Seitenfüller'. Er hatte zwar sehr wohl einen informativen Wert, doch stand dieser mit der Geschichte in keinem näheren Zusammenhang. Schade. Weiterhin finde ich es etwas seltsam, dass in ein paar Monaten eine Erzählsammlung ('Die wandernde Erde', 12.2018) des Autors erscheint, in der diese Novelle ebenfalls enthalten sein wird. Hätte ich das gewusst, hätte ich noch ein paar Monate mit dem Lesen gewartet.

Mein Fazit
'Weltenzerstörer' ist augenöffnend, kritisch und wieder interstellarisch gut, auch wenn mir 'Spiegel' einen Ticken besser gefallen hat (vom Aufbau und der Handlung her). Nach der Lektüre muss man sich unweigerlich die Frage stellen, wer denn nun der wahre Weltenzerstörer ist. Klare Leseempfehlung.
Profile Image for Sebastian.
770 reviews66 followers
December 10, 2019
Wer bereits die ein oder andere Geschichte von Cixin Liu gelesen hat, dem wird diese Novelle anfangs vielleicht etwas seltsam vorkommen. Mit Zutaten wie einem Zeichentrick-Hologramm im Weltall oder einer riesigen außerirdischen Echse, die sich als Vorbote eines gewaltigen Weltenzerstörers ankündigt, wirkt diese Erzählung anfangs ein wenig plump, zumal der Autor hier ohne große Einleitung direkt zum Punkt kommt und auch im folgenden die Ereignisse von mehreren Jahrzehnten sehr kompakt zusammenfasst.

Diese Schnörkellosigkeit hat aber den Vorteil, dass man schnell in die Geschichte hineinfindet und nach dem etwas gewöhnungsbedürftigen Auftakt liefert Cixin Liu dann auch wieder gute Science Fiction, die einerseits inhaltlich leicht bekömmlich ist, dabei aber dennoch zum Nachdenken anregt und gesellschaftskritisch das eigene Selbstverständnis der Menschheit hinterfragt, indem Liu den menschlichen Figuren immer wieder ihre Rolle in der Geschichte des Universums vor Augen hält - welche gemessen an den Milliarden Jahren Erdgeschichte vergleichsweise winzig ausfällt.

Zum Ende hin gibt es dann noch eine gelungene, wenn auch nicht völlig unvorhersehbare Überraschung, welche diese Novelle gut abrundet. Als Bonusmaterial enthält das eBook zudem noch einen (etwas drögen) Text über die Geschichte der chinesischen Science Fiction, einen kleinen Glossar und einen kurzen Einblick in die Besonderheiten der chinesischen Sprache, welche für das Verständnis der Novelle an sich jedoch nicht benötigt werden.

Insgesamt nicht die beste Geschichte von Cixin Liu, aber dennoch kurzweilige Unterhaltung mit ein wenig Tiefgang.
Profile Image for Larissa.
53 reviews10 followers
October 15, 2018
Eine schöne Parabel über den Egozentrismus der Menschheit und über Demut gegenüber allem Leben auf unserem Planeten. So hält Science Fiction unserer Lebensweise den grausamen Spiegel vor.
Displaying 1 - 28 of 28 reviews