Frankreich, 1765: Eine Serie brutaler Morde versetzt die Bevölkerung einer abgelegenen Ortschaft in den Pyrenäen in Angst und Schrecken. Der junge André wird vom Bischof beauftragt, dem Aberglauben, der Teufel selbst sei zugange, ein Ende zu bereiten. Doch welches Geschöpf ist wirklich verantwortlich für die entstellten Leichen? André setzt sich auf die Spur der Bestie und gerät immer tiefer in einen nicht enden wollenden Albtraum.
Lynn Raven lebte in Neuengland, USA, ehe es sie für einige Jahre nach Deutschland verschlug. Zurzeit wechselt sie zwischen beiden Ländern hin und her. Als Autorin ist sie in der Urban und High Fantasy gleichermaßen zu Hause und ebenfalls unter dem Namen Alex Morrin erfolgreich. Besonders bekannt sind aber ihre sowohl bei Jugendlichen wie Erwachsenen beliebten All-Age-Romane "Der Kuss des Dämons", "Das Herz des Dämons" und "Das Blut des Dämons".
der schreibstil ist nicht so meins, es war sehr vorhersehbar aber dafür ein cooles setting🤩 als 12/13jährige fand ich das buch super geil (im peak meiner werwolfsphase), jetzt ist es eher mid gewesen. aber hauptsache werwölfe😍😍😍😍😍
War recht langweilig und zwischendurch ziemlich wirr. Außerdem konnte ich keine Beziehung zu den Figuren aufbauen und das offene Ende hat mich richtig genervt...
Der junge André wird vom Bischof in die Nähe der Pyrenäen gesendet. Dort passiert jede Nacht ein Mord. Die Bevölkerung nennt diese Kreatur den Teufel. André soll als begnadeter Fährtenleser und Jäger dabei helfen, diese Morde aufzuklären und das vermutete Tier zur Strecke zu bringen. Ihm wird Pierre an die Seite gestellt. Er kennt die Gegend in und auswendig. Zwischen den beiden entsteht ein tiefes Vertauen. Doch als sie die Bestie sehen und nur knapp dem Tod entkommen, haben beiden plötzlich andere Ziele. Pierre merkt, dass André sich während der weiteren Suche immer weiter zurückzieht und entfernt, doch was ist mit ihm?
Das Buch hat eine interessante Ausgangssituation. Doch die Umsetzung gefällt mir nicht so gut. Gegen Ende blieben mir zu viele Fragen ungelöst und offen. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aus der von Pierre, André und der Bestie. Besonders gestört hat mich hierbei, dass man teilweise nicht wusste, in welcher Perspektive man sich befand. Hier wäre schon allein ein Name über dem Absatz hilfreich gewesen.
Eine Geschichte aus dem 18. jahrhundert, die sehr stark an den Film "Pakt der Wölfe" angelehnt ist bzw. sich auf die historisch belegten Ereignisse von Gévaudan in Südfrankreich bezieht.
Zum Teil gibt es einige spannende und auch überraschende Momente, aber trotzdem bin ich weder mit der Geschichte noch mit André wirklich warm geworden und, ohne etwas verraten zu wollen, das Ende hat mich auch nicht von Hocker gerissen.
Fazit: Ein Buch, das ich sehr enttäuscht wieder beiseite gelegt habe, nachdem ich mich durchgekämpft habe. Da finde ich das Werwolf-Thema bei Tanja Heitmanns "Wintermond" sehr viel spannender. Sorry, Lynn!
Das Cover ist in einem dunklem Blau gehalten und zeigt einen Wolf. Es ist relativ schön.
André ist einer der Protagonisten. Er arbeitet und lebt bei dem Bischof. Er ist Jäger und wird damit beauftragt die Spur der Morde zu verfolgen und sie genauer zu untersuchen. Er gibt selten klein bei und steht zu seiner Meinung. Er ist liebt Abenteuer, ekelt sich nicht und bleibt meistens sehr sachlich wenn es um etwas dienstliches geht. Pierre ist ebenfalls Jäger und soll André bei seiner "Jagd" unterstutzen. Doch er passt sich ungern wem anders an und hört erst recht nicht auf jemanden der von Außerhalb kommt. Er ist ein Dickkopf der immer Recht haben will.
Der Haupt-Nebencharakter ist Martine. Sie ist ein Mündel und lebt auf dem Anwesen auf das André geschickt wurde. Sie ist sehr keck und offen, zeigt was sie denkt und sagt dies auch, auch wenn es sich nicht immer so ziemt. Sie ist sehr clever und will am liebsten das machen was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Auch die Herren auf dem Anwesen spielen eine kleine Nebenrolle. Sie sind meistens sehr wortkarg und zurückhaltend. Sie fühlen sich als etwas besseres und lassen dies auch die anderen spüren.
Lynn Ravens Schreibstil war okay. Er war nicht 100% überzeugend aber es geht schlimmer. Mir hätte es besser gefallen wenn sie das Buch aus einer anderen Erzählperspektive geschrieben hätte. Auch hier und da hätten ein paar mehr Ausschmückungen gut getan
Die Story konnte mich auch nicht ganz überzeugen. Das Buch an sich ist relativ kurz mit nur 248 Seiten. Ich finde es eigentlich sehr spannend in die Vergangenheit zurück versetzt zu werden, doch die Autorin hat es in diesem Roman leider nicht geschafft mich zu überzeugen. Es wirkte etwas abgehackt an manchen Stellen. Schon zu Beginn fand ich den Text eher zähflüssig und konnte mich nicht so richtig hinein versetzen. Ganz von den Socken gehauen hat es mich, als die Spannung schon relativ früh "ruiniert" wurde. Man ahnt worauf es hinaus läuft und die Lust am lesen vergeht. Auch die Charaktere konnten mich nicht so wirklich fesseln. Ich konnte keine "Beziehung" zu ihnen aufbauen und somit nichts nachfühlen oder nachvollziehen was ihnen passierte. Schade an sich, denn eigentlich hatte ich von Lynn Raven immer nur gutes gehört. Natürlich ist nicht alles am Buch schlecht. Auch ein wenig Witz ist vorhanden, so dass ich hier und da auch einmal schmunzeln musste.
"Ah, bah ... Einladung. Was reden Sie für einen Unsinn, André. [...]" Zitat S. 83
Auch die Beziehungen die sich anbahnen lassen sich relativ vorahnen, dabei finde ich eine spannende Entwicklung doch so toll.
Das Ende ist ein wenig chaotisch. Es endet zwar in sich abgeschlossen aber bis dahin geschieht noch eine Menge.
Fazit:
Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Weder Charaktere, noch Story oder Schreibstil konnten mich wirklich fesseln.
Frankreich im Jahr 1765: André Darnaux wird vom Bischof zu einen einsam gelegenen Jagdschloss in den Pyrenäen geschickt. Hier in Saint-Mézan soll er für dem Comte d’Abrâigne Jagd auf das mordende Wesen zu machen, welches von der Landbevölkerung nur der “Teufel” genannt wird. Zusammen mit seinem Führer Pierre Chastel begibt er sich auf die Suche um das Untier aufspüren. Schnell ist klar, dass kein normaler Wolf für die brutal zugerichteten Leichen verantwortlich ist und es werden Parallelen zur Bestie vom Gévaudan sichtbar. Doch nicht nur die Jagd macht André zu schaffen…
Beim Lesen dieses Buches werden rasch Erinnerungen an “Pakt der Wölfe” wach, was nicht verwunderlich ist, behandelt dieser Film doch ebenso die Ereignisse um die Bestie vom Gévaudan. André und Pierre suchen nach dem außergewöhnlichen Wolf, welchen sie immer näher kommen – und dabei mehr als einmal in Lebensgefahr geraten. Doch nicht nur der “Teufel” ist merkwürdig, auch der Comte und seine Gäste benehmen sich seltsam.
Der größte Fehler des Buches ist der Titel. Während in der Handlung selber ein großes Geheimnis um die Werwolf-Thematik gemacht wird, weiß der Leser dank den Titel schon ziemlich sicher, was es mit dem “Teufel” auf sich hat. Ebenso verhält es sich mit fast allen anderen Handlungsfäden, deren Auflösung dermaßen offensichtlich ist, dass ich grad im Mittelteil mehr als einmal rufen wollte: “Bist du völlig blind?”. Insgesamt wirkt “Werwolf” wie eine entschärfte Version von “Pakt der Wölfe” und hat wenig Neues zu bieten. Das Geschehen ist ordentlich erzählt, jedoch ist die Sprache eindeutig eher für Kinder, der Inhalt stellenweise aber eher für Erwachsene. Das führte dann wohl auch zur Verlagseinstufung als Jugendbuch, womit es eigentlich niemanden gerecht wird. Da das Buch auf den Ereignissen in Gévaudan basiert, sind die Namen alle französisch, dennoch entsteht nicht wirklich französischer Flair. Dass das Buch im 18. Jahrhundert spielt, wird in der Geschichte eben so wenig transportiert – wer das Buch unter History einordnet, verwechselt da eindeutig etwas, denn die Zeit dient nur als Kulisse für eine Fantasy-Geschichte. Auch mit den Charakteren ist es schwer warm zu werden, einzig Pierre weckt Sympathien. Das Ende selbst lässt das Buch unvollendet erscheinen, auch wenn ich im Gegensatz zu anderen Kritikern nicht glaube, dass eine Fortsetzung geplant ist oder war. Von Lynn Ravens Begabung auf dem Gebiet der Fantasy ist bei diesen einfallslosen Werk jedenfalls herzlich wenig zu spüren. Das ergibt für mich grad noch ein ausreichend, denn obwohl jeder Glanz fehlt, ist die Geschichte sauber erzählt und es gibt einen halbwegs spannenden und überraschen Showdown. Das Highlight an diesem Buch ist unangefochten das Cover.
Lynn's zweiter Roman, Werwolf, ist genauso packend wie ihr erster Roman, "Der Kuss des Dämons". Es enthält viele Überraschung, mit denen der Leser vielleicht nicht immer gerade rechnet. Obwohl sich dieses Buch rund um von ihrem Vampirroman unterscheidet, bleibt ihr Schreibstil wie immer, einfach atemberaubend. Das Buch spielt im 18Jhd. und Lynn schafft einen perfekten Zusammenklang zwischen der Zeit und dem Schreibstil. Die Wortwahl ist angemessen. Ein weiterer fesselnder Dark Fantasy Roman, dessen Ende einen ein wenig überrascht. Einige behaupten, es sei ein wenig wie "Pakt der Wölfe", doch da ich diesen Film nicht kenne, kann ich dazu auch kein Statement abgeben. Für mich ein rund um gelungener Werwolfroman, der sich auch für Leser, die Werwölfe nicht unbedingt mögen, zu lesen lohnt. Meine Altersempfehlung währe ab 14.