Ich bin allgemein der Meinung, wenn man eine Kurzgeschichte schreibt, für einen Sammelband, sollte man auch ein paar Hintergründe (sofern diese wichtig sind) erklären, da es sicher Leser gibt die nicht wegen einem selbst diesen Band kaufen aber trotzdem die eigene Geschichte lesen…
-Schneefall v. Simon Beckett (10Seiten)
erschien mir persönlich erst mal zu kurz. Die Geschichte selbst war spannend, eigentlich kein Krimi, aber durchaus gut lesbar. Ich muss allerdings sagen, dass ich dieses gewisse Etwas vermisst habe, das mich sonst in seine Bücher zieht…
4/5
-Die Rückkehr des Mörders v. Oliver Bottini ( 24Seiten)
Bei dieser Geschichte hatte ich das Gefühl es wurde zu wenig Info gegeben über die Personen. Gibt es eine Serie mit dem Hauptcharakter? Es wurde nicht/kaum erklärt wer der Verdächtige ist und was er getan hat. Irgendwann tauchte er einfach auf… Gefallen hat mir hingegen das Ende, welches recht offen gestaltet ist.
3/5
-Verfluchte Liebe v. Chris Mooney (22Seiten)
Ich muss zugeben das hat mich überrascht. Ich mag eigentlich keine weiblichen Detectives. Aber ich habe ihre Selbstgespräche geliebt, das Ende war der Hammer, es war spannend und es war einfach sehr unterhaltsam zu lesen. Ich werde mir auf jeden Fall eines von Mooneys Werken besorgen.
5/5
-Wo es dem Verbrecher schmeckt v. Friedrich Ani (20Seiten)
zuerst war ich leicht verwirrt, aber ich muss zugeben es ist ganz gut gemacht. Ich mag es wenn Leute bekommen was sie verdienen, und das Ende war sowohl offen als auch nicht, was dem Ganzen einen zusätzlichen Charme verleiht. Man konnte auch gut mitfiebern, da es sich bei den Charakteren um ganz normale Privatpersonen handelt in die man sich gut hineinversetzen kann.
4/5
-Wichteltod v. Linwood Barclay (20Seiten)
OMG! Ich liebe es. Spannend, witzig, sympathischer Hauptcharakter. Und was ich besonders mochte, war dass als einzige Geschichte von vornherein klar war, dass hier ein Charakter aus einer Serie vorkommt, und trotzdem genug erklärt wurde, dass ich mich super ausgekannt hab. Und noch ein Autor für unter dem Weihnachtsbaum.
5/5
-Die Weihnachtssterne v. Leena Lehtolainen (22Seiten)
zuerst mal bin ich nicht sicher ob ich verstehe warum die Geschichte so heißt, Sterne kommen so viel jetzt auch nicht vor. Zudem fand ich sowohl Namen als auch Erzählstil sehr verwirrend. Vieles wird zu spät erklärt (zB wer wer ist nach einem Gespräch) und das Ende war auch vorhersehbar…
2/5
-Euer Wille Geschehe v. Felicitas Mayall (14Seiten)
Als nicht religiöser Mensch bin ich Geschichten mit Mönchen als Hauptpersonen gegenüber immer skeptisch eingestellt. ABER er hat mich überrascht und nicht schlecht unterhalten. Es war jetzt keine ultra-überragende Leseerfahrung, aber die Geschichte hat schon was und ist für das was man erwartet..recht untypisch im positiven Sinne
4/5
-Der wahre Grund der Great Depression v. Jay Bonansinga (40Seiten)
Während mir einige Geschichten in diesem Sammelband zu kurz waren, muss ich ehrlich zugeben dass diese zu lange war. Auch passt sie nicht ganz zu den anderen, da sie als einzige Fabelwesen beinhaltete. Auch wenn diese recht interessant gestaltet waren, und vieles humorvoll erklärt wurde, konnte ich mit der Story selbst nicht ganz warm werden. Das Ende ist von Anfang an vorhersehbar.
2,5/5
-Der Baum v. Veit Heinichen (8Seiten)
Die Geschichte war Anfangs recht vielversprechend, aber leider wurde daraus nicht wirklich was. Zum einen war der Sprung zu abrupt (die Geschichte is in zwei Teile gegliedert) zum anderen fand ich die Motive und das Geschehen am Ende nicht überzeugend.
2/5
-Mit einem Schlag v. Kate Pepper (14Seiten)
Ich weiß noch immer nicht was ich von dieser Geschichte halten soll… einerseits mochte ich sie ganz gern, sie war recht spannend und etwas anders, da das Verbrechen erst am Ende stattfindet, andererseits aber war sie eigentlich nicht mein Fall, und das Ende war für mich sehr vorhersehbar.
3,5/5
-Allein v. Sebastian Fitzek (16Seiten)
Zuerst mochte ich die Geschichte gar nicht. Wo war das Verbrechen? Wer war dieser mysteriöse reimende Fremde (der ziemlich nervt), und dann BÄM alles ergibt Sinn und ist unglaublich passend und spannend. So erzählt man Kurzgeschichten
5/5
Alles in allem muss ich sagen war ich, als Mensch mit vielen Vorurteilen gegenüber Kurzgeschichtensammelbänden positiv überrascht. Ich denken nun dass so ein Buch mit verschiedenen Autoren eine gute Möglichkeit ist um neue Autoren zu finden die man vielleicht mal lesen möchte, daher eine absolute Kaufempfehlung von mir.
Als Bettlektüre im Advent, so jeden Tag eine vor dem Schlafengehen, eignet es sich sicher auch x3