Band 2 : Endlich der Folgeband des SPIEGEL-Bestsellers »Schattenthron 1: Erbin der Dunkelheit«! **Bewahre dein Herz vor der Dunkelheit des Kronprinzen …** Ins Reich der Schatten zu gelangen und dessen Kronprinz Ilias aufzusuchen, hat Kaaya mehrmals an ihre Grenzen gebracht und wäre ohne ihre Freunde undenkbar gewesen. Doch sie haben es geschafft: Arian wurde gerettet. Nun gibt es größere Sorgen, denn der unvermeidbare Krieg rückt immer näher und Kaaya spielt eine gewichtige Rolle darin. Schon bald steht sie zwischen den Fronten und muss sich nicht nur zwischen Licht und Schatten entscheiden, sondern auch, ob sie bei Arian bleibt, oder dem Prinzen hinterherreist, an den sie ihr Herz zu verlieren droht …
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Persönliche Leseempfehlung von Mallak, der bekannten Bloggerin von @endlessbookworld: »Episch, fesselnd, herzzerreißend: ›Schattenthron‹ hat mir wieder gezeigt, weshalb ich Fantasy so liebe – es ist DIE Neuerscheinung des Jahres 2022!«
//Dies ist der zweite Band der magischen Dilogie »Schattenthron« von Beril Kehribar. Alle Bände der Fantasy-Liebesgeschichte: -- Schattenthron 1: Erbin der Dunkelheit -- Schattenthron 2: Bringerin des Lichts// Diese Reihe ist abgeschlossen.
Die gebürtige Berlinerin Beril Kehribar ist eine der bekanntesten Buchbloggerinnen Deutschlands. Auf ihrem Instagram-Account @berilria.books schreibt sie über besondere Geschichten, wunderschöne Schmuckausgaben und alles, was sie in der Welt der Fantasy und Romance inspiriert und fasziniert. »Schattenthron. Erbin der Dunkelheit« ist ihr mit Spannung erwarteter Debütroman.
Das schlechteste Buch das ich dieses Jahr gelesen habe….
Erstmal zum Schreibstiel - Ich weiß gar nicht ob ich irgendwas positives dazu sagen kann, die Dialoge sind so flach und teilweise unnötige Wiederholungen. Allgemein gibt es oft Wiederholungen alleine im erste Kapitel aus Kaayas Sicht ist innerhalb von zwei Seiten eine Wiederholung ‚Erdmagie ist eben keine Blutmagie‘.
Der Plot an sich hat auch nicht wirklich tiefe, alles wird nur sehr oberflächlich Angeschnitten, grade passiert was und schon haben wir ne Lösung, als kann das nächste passieren - Lösung.
Dann zu den Charakteren Kaaya ist unfassbar nervig kaum 5 Seiten vergehen in denen sie nicht weint, außerdem sind alle schuld nur sie nicht… sie wird intim mit Arian und sagt dabei Ilias Namen aber er darf nicht sauer werden dann ist sie sofort verletzt und weint, er entschuldigt sich dann auch noch dafür…. Dann nachdem sie wieder in Neahs Körper geschlüpft ist war Kaaya komplett vergessen, es gab auch nie ein Gespräch ob sie Neah oder Kaaya genannt werden möchte alle haben Kaaya hinter sich gelassen und sie sofort Neah genannt.
Ilias ich weiß nicht ob man viel zu ihm sagen kann er ist ein unwahrscheinlich langweiliger Charakter. Aber alle Sympathie hat er verloren nachdem Kaaya meinte sie muss sich noch an ihren Körper gewöhnen, erdaraufhin antwortete ˋich liebe deinen Körper´ nein du sollst nicht ihren ˋalten/neueń Körper lieben sondern ihren Charakter
Aron und Luana fand ich am besten auch wenn Luana am Anfang noch ein bisschen nervig war aber nachdem Kaaya endlich weg war waren die beiden super.. Kaylin war auch super fand ich fast noch besser
Kian war im erste Buch mein Favorit aber erstmal wie geht er bitte mit Pyria um? Wenn er nicht mit ihr zusammen sein will soll er sich verlassen aber nicht so ein wiederlieben Spiel mit ihr spielen. Und dann als er Luana im Wald bedrängt hat da hab ich echt überlegen müssen ob ich jetzt nicht doch abbreche, selten sowas wiederliches gelesen wie das was aus Kians Mund kam da frag ich mich dann schon echt wer das durchgesunkene hat und sich dachte ja das ist gut bzw. in Ordnung
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Es tut mir im Herzen weh, dass ich dieses Buch so bewerten muss, weil ich mir vorstellen kann, was für ein Herzensprojekt das für die Autorin war.
Aber mich hat so extrem vieles an dem Buch gestört: Allen voran die Protagonistin. Ich habe selten so ein weinerliches Geschöpf erlebt. Es ist oft so, dass die Mädels schwach und ängstlich dargestellt werden und sich mit dem Lauf der Geschichte entwickeln, aber das habe ich hier nicht gesehen. Sie konnte zu Beginn kämpfen und kann es auch am Ende. Sie fängt bei jeder 5. Seite an zu weinen, wegen irgendwelcher banalen Dinge. Es hat mich irgendwann nur noch genervt!
Dann Kian: Zu Beginn einer meiner Lieblinge, aber sein ganzer Charakter hat eine Wendung an den Tag gelegt, die mich einfach nur geekelt hat. Wie er mit gewissen Personen gesprochen hat, nur weil sie ihm nicht das geben konnten, was er wollte. Schrecklich
Mit dem Schreibstil im Ganzen kam ich auch nur schlecht klar, es gab auf ungefähr jeder 3. Seite Wortwiederholungen die den Lesefluss extrem gestört haben.
Dieses Buch - und auch das Warten darauf - war eine absolute Achterbahn der Gefühle! Wow! Beril hat mir in so vielen Szenen dieser Geschichte das Herz gebrochen, nur um es dann wieder zusammenzusetzen mit einer Situation, die unerwartet kam. Wow wow wow. Ich hab wirklich kaum Worte dafür was für eine Welt hier erschaffen wurde und wie sehr ich die Charaktere und die Vielfalt dieser liebe. Ich kann diese Fantasy Dilogie wirklich nur empfehlen, wenn ihr euch in eine Geschichte träumen und für ein paar Stunden alles um euch herum vergessen wollt!
Nachdem mich der erste Teil enttäuscht hatte, bin ich mit geringen Erwartungen an die Fortsetzung herangegangen. Die Wendung am Ende von Band 1 hatte mich jedoch ausreichend neugierig gemacht, dem zweiten Band eine Chance zu geben. Vorweg: Band 2 konnte das Ruder für mich nicht wirklich rumreißen, das Ende war sehr unbefriedigend, aber erst einmal zu den positiven Sachen.
Man merkt, dass die Autorin in Band 2 zumindest versucht hat, an einigen häufigen Kritikpunkten aus Band 1 zu arbeiten. Wenngleich es der Geschichte noch immer an Tiefe mangelt, konnte ich feststellen, dass Beschreibungen (der Umgebung) nun zumindest ein wenig vorhanden waren. Nicht ausreichend für meinen Geschmack, um die Welt greifbar zu machen, aber der Wille war zu erkennen. Auch gab es nicht mehr so ein wilden Wechsel der Perspektiven, stattdessen haben wir oft mehr als zehn Seiten lang aus der Sicht einer Figur gelesen, bevor gewechselt wurde. Dadurch wurde ich weniger oft aus dem Charakter herausgerissen, was ich positiv bewerte. Auch war Band 2 deutlich spannender, denn wo Band 1 über die Hälfte des Buches gebraucht hat, um in Fahrt zu kommen, fing dieser Teil deutlich ereignisreicher an. Womit ich auch schon zum ersten Kritikpunkt komme.
Ja, die Geschichte lässt sich superschnell lesen und langweilig wird es nicht, allerdings hüpft die Geschichte auch von einem Ereignis zum nächsten mit nur sehr wenig Zwischenzeit. Reisezeit wird noch immer in eins, zwei Sätzen abgehandelt, was die Welt sehr leer wirken lässt. Ob wir uns in Eseria oder im Nebulum befinden, ist dabei unerheblich – wie auch in Band 1 habe ich das Gefühl, dass die geschaffene Welt größtenteils sehr austauschbar ist. Das soll nicht gemein klingen, aber ich habe einfach zu wenig erfahren, als dass ich hinterher noch sagen könnte, was die Welt(en) für mich besonders macht. Die Charaktere treiben oft nur auf der Welle der Ereignisse, springen von A nach B und die Probleme, denen sie begegnen, lassen sich in 9 von 10 Fällen unrealistisch einfach lösen. Das mag für Fantasy-Anfänger gut sein, für anspruchsvollere Leser ist es viel eher langweilig. Am Ende des Buches kam es mir nicht so vor, als seien Wochen vergangen, da die Zeit eben nicht beschrieben wurde. Auch gab es immer wieder Stellen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob eine Sache offensichtlich unlogisch war oder ob einfach eine Erklärung fehlte. Jemand, der seit Jahren(!) in einem Kerker saß, dort regelmäßig gefoltert wurde – zuletzt erst vor wenigen Stunden –, kann dann plötzlich aus besagtem Kerker entkommen, ohne noch nennenswerte Verletzungen oder Beeinträchtigungen zu haben. Den seelischen Aspekt mal ganz außenvorgelassen, denn auf den wurde im Buch auch nicht wirklich eingegangen. Oder eine Person, die zuvor für längere Zeit bewusstlos war, weiß, nachdem sie erwacht ist, direkt, wo eine andere Person gerade ist, um einen Boten loszuschicken, der dann besagte andere Person auch genau am richtigen Zeitpunkt am rechten Ort trifft. Solche Ereignisse erwecken in mir den Eindruck, dass die Welt sich nur um die Figuren dreht, damit der Plot auf die gewünschte Art ablaufen kann. Das lässt das Ganze aber sehr undynamisch und erzwungen wirken. Selbiges hatten wir auch, Das ist, als hätte man Ausgangssituation „A“ und will zum Ziel „Z“ kommen, aber weil man nicht weiß, wie man dort am besten hinkommt und vermutlich auch einfach nicht mehr genug Seitenzahlen übrig sind, überspringt man das Dazwischen und biegt sich ein Ereignis oder hier einen Charakter auf die gewünschte Art zurecht, auch wenn es inkonsequent und „out of character“ ist, wie man so schön sagt. Das waren nicht die einzigen derartigen Stellen, aber die sind mir am meisten in Erinnerung geblieben.
Auch die Figuren und die Liebesgeschichten haben es mir schwer gemacht. Bereits in Band 1 hatte ich das Problem, dass ich an Kaaya keine wirklichen Schwächen gesehen habe. Und auch wenn sie in diesem Band unweigerlich eine kleine Entwicklung durchmacht, so kann ich meine Meinung von ihr nicht ändern. Sie wirkte, als sollte sie die typische mutige, starke und entschlossene Protagonistin eines YA Fantasy-Romans sein, ohne wirklich viel Backstory oder Charaktertiefe. Auch später hat sie sich perfekt in ihre Rolle als mächtige Thronerbin eingefügt, die die ganze Welt retten muss und dies tun wird(!), koste es, was es wolle. Für meinen Geschmack wären ein paar mehr Rückschläge und Hindernisse gut gewesen.
Ab hier großer SPOILER für den Rest des Buches!
Noch kurz etwas zum Schreibstil: Für mich noch immer zu knapp und schlicht, das ist jedoch Geschmackssache. Was keine ist: die fielen Dopplungen. Ich hatte das Problem bereits in Band 1. Ich verstehe ehrlich nicht, wie es sein kann, dass mir beim ersten lockeren Lesen sofort auffällt, wenn in einem Satz oder in zwei Sätzen Wörter oder Ausdrücke doppelt verwendet wurden, dies jedoch dem Lektorat anscheinend entgangen ist. Und solche Fälle gab es leider öfter, weshalb ich mich frage, wie gründlich lektoriert worden ist.
Trotz der vielen Kritikpunkte habe ich das Buch in wenigen Tagen durchgehabt, denn spannend war es wie gesagt trotzdem. Und zumindest Arians Ende hat mir letztlich ein wenig Tränen in die Augen gezaubert (mehr aber auch nicht leider). Ich bin mir immer noch sicher, dass mir die Reihe besser gefallen hätte, wären die Bücher etwas dicker und wäre mehr Wert auf das World Building, die Tiefe der Handlung und die Charaktere gelegt worden. Alles in allem war mir vieles zu oberflächlich. Auch der Antagonist wird in Band 2 90 % über nur erwähnt und er sollte wohl furchteinflößend sein, aber als er am Ende endlich vorkam … na ja. Und am richtigen Ende bleiben dann auch sehr viele Fragen offen, deren Beantwortung eigentlich notwendig gewesen wäre. Fragen über Fragen, die offen bleiben – leider!
Man darf natürlich nicht vergessen, dass die Reihe ein Debüt war und ich bin mir sicher, dass es fortan nur bergauf gehen wird bei zukünftigen Büchern der Autorin! Nichtsdestotrotz müssen die Kritikpunkte aber auch genannt werden, da die Reihe von Carlsen extrem stark beworben und als absolutes Highlight gepriesen wurde. Für mich konnte dies leider nicht erfüllt werden.
Fazit: Spannender als der Vorgänger – man merkt, dass an dessen Kritikpunkten gearbeitet wurde. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte für mich immer noch zu oberflächlich, zu gehetzt und an vielen Stellen auch inkonsequent und unlogisch. Ich hätte mir auch hier von allem etwas mehr gewünscht. Da die Reihe das Debüt der Autorin war, kriegt dieser Teil von mir wohlwollende 2,5/5 Sterne.
Ich weiß nicht so richtig wie ich überhaupt bei dem Buch anfangen soll. Meine Erwartungen an das Buch waren nicht gerade hoch, aber irgendwie bin ich doch etwas enttäuscht. Insgesamt fand ich es ein bisschen schlechter als das vorherige Band. Mir fiel es auch anfangs teilweise schwer wieder in die Geschichte reinzukommen, da es gleich zum ersten Teil ansetzt und das schon länger her ist als ich den gelesen hab. Manchmal musste ich mich wirklich aufraffen weiterzulesen, da mir einfach die Spannung gefehlt hat und ich nicht so Lust hatte noch ein Kapitel zu lesen. Es ist irgendwie nichts richtiges passiert, erst die letzten 40 Seiten waren teilweise spannend, aber das wurde eindeutig viel zu schnell behandelt. Zum Teil war ich auch toll verwirrt vorallem bei der Kaaya Neah Sache🍂 Ich hab nichts mehr gecheckt und hab nur noch Fragezeichen gesehen. Auch das zwischen Luana und Kian Huch ?¿ Das hätte man meiner Meinung nicht gebraucht und es hat auch irgendwie nicht reingepasst. Nur unnötig. Und was aus Arian geworden ist … traurig. Man hat ihn nicht wiedererkannt. Der Epilog konnte mich auch nicht überzeugen und am Ende stehen noch so viele Fragen offen. Was wurde aus dem Nebulum? Gab es eine richtige Wiedervereinigung? Wie sieht alles jetzt aus? Es waren einfach so viele unnötige Sachen in dem Buch dabei und das hat das Buch langweilig wirken lassen und sich in die Länge gezogen. Ich bin froh die Duologie jetzt beendet zu haben, aber es war interessant 🍂
Auf Band 2 der Dilogie hatte ich mich sehr gefreut, auch wenn ich bei Band 1 ein paar Kritikpunkte hatte. Und wie auch eigentlich Band 1 war die Handlung hier durchaus spannend, vielleicht sogar einen Tick mehr in diesem Band. Das lag wohl aber vor allem daran, dass ich das Tempo hier ein wenig angenehmer fand. Es war mir zwar durchaus zu schnell und ich hätte mir gewünscht, dass sich alles ein wenig mehr streckt, damit man besser in die Geschichte eintauchen kann, jedoch empfand ich das schnelle Tempo hier als wesentlich passender als in Band 1. All die Entwicklungen rund um die Figuren haben mich zugegebenermaßen schon ein wenig irritiert, vor allem Richtung Ende. Einerseits hatte ich damit irgendwie gerechnet und die Lösung war sicher sehr originell, jedoch hatte ich da auch ein wenig meine Schwierigkeiten mit, weil ich Kaaya und Ilias als "Pärchen" irgendwie seltsam fand. Und ich gebe zu, ich bin eher Team Arian und hätte mir für ihn natürlich nur das Beste gewünscht. Im Gesamten mochte ich die Handlung aber eigentlich, weil sich auch für Arians Bruder noch ein wenig was ergibt und wir ein paar lose Fäden noch zusammenführen können. Das gefiel mir sehr, dort konnte man noch ein wenig entdecken, von dem man bisher nichts wusste. Insgesamt, finde ich, hat Beril Kehribar eine durchaus schöne und interessante Welt geschaffen mit tollen Figuren, wobei ich jedoch einfach sagen muss, dass ich mich mit dem Tempo, in dem die Handlung voranschritt, schwer tat.
Es ist mir vollkommen Schleierhaft wie es möglich ist, Charaktere die man im ersten Teil so geliebt hat im zweiten Teil so schrecklich zu ruinieren das man einfach vergessen möchte dieses Buch je gelesen zu haben?
Erstmal Kian. Kian und Pyria, muss ich noch mehr sagen? Wie er diese arme Frau, die wirklich nur versucht alles richtig zu machen, behandelt ist einfach abartig und zeigt ganz sicher nicht die Charaktereigenschaften die ich ihm nach dem ersten Teil zugesprochen hätte. Nichtmal genug Mut im Körper um ehrlich ihr gegenüber zu sein und sie zu "verlassen". Traurig.
Doch viel wichtiger zweitens. Kaaya. Oder Neah? Wie kann man 2 Charaktere die angebliche dieselbe Person sein sollen so unterschiedlich schreiben? Kaaya aus dem ersten Teil war mutig, eine richtige Kämpferin die nie aufgegeben hat. Die Kaaya aus dem 2. Teil war davon nurnoch ein Schatten, mehr am weinen als alles andere. Aber Neah? Was soll das bitte für eine Protagonistin sein? Kaaya gibt's auf einmal nicht mehr stattdessen müssen sich jetzt alle freuen das Neah wieder lebt. Aha. Wirklich übel fand ichs dann allerdings als Neah einfach beschließt das das einzige was sie interessiert ihr Seelenbund da ist. Land im Krieg und Arian immer noch in Gefahr? Egal, erstmal Seelenbund schließen hat immerhin Vorrang. Kaaya beerdigen oder zumindestens irgendwie anerkennen das sie sich geopfert hat (ja ich kanns auch nicht glauben das so ein wertvoller Charakter für diesen pseudo Abklatsch gegangen ist)? Nein auch das wird völlig überbewertet.
Storytechnisch war das Buch in Ordnung der Schreibstil war naja okay I guess aber die Charaktere? Absolute Hölle. Ich würde jedem der den ersten Teil mochte, gerade der Protagonistin wegen, dringend raten die Finger vom 2. Teil zu lassen. Bewahrt euch der Illusion das Kaaya noch lebt und Neah in irgendeiner Gruft versauert, ich wünschte ich könnte es.
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2,5 / 5 🌟🌟 Das war leider nichts... Ich hätte es so gerne gemocht, weil ich den ersten Band echt nicht schlecht fand, aber es gab in diesem Buch einiges, was mir gegen den Strich ging und mich genervt hat. Davon, dass die ersten 100 Seiten des Buches einfach mal gar nichts passiert ist und die Protagonistin nur am rumheulen war, will ich gar nicht erst anfangen. Am Schlimmsten fand ich, wie mit Arian umgegangen wurde. Sie haben ihn behandelt, als hätte er sich selbst ausgesucht, was mit ihm im ersten Band passiert ist. Sie haben ihn mit seinem Schicksal alleine gelassen und ihn wie den schlimmsten Verbrecher im ein mordriges Verließ gesperrt, anstatt ihm zu helfen. Das Mädchen, von dem er dachte, es würde ihn lieben, hat ihn wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen. Dazu kamen Morddrohungen seiner "Freunde". Luana z.B. hat einige Male gedroht ihn umzubringen und von der Gefährtin seines Bruders hätte ich echt mehr Unterstützung erwartet. Nun, am Ende dieses Buches ist er tot. Herzlichen Glückwunsch, habt ihr alle toll hinbekommen. Insgesamt was dieser zweite Band leider eine Enttäuschung.
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Auf diesen zweiten Teil habe ich mich nach dem Ende von Band 1 schon gefreut und obwohl ich das erste Buch gerne gelesen habe, wusste ich nicht mehr so viel davon und so musste das Hörbuch herhalten. Die ersten 200 Seiten habe ich förmlich inhaliert, da ich schon ab der ersten Seite komplett gefesselt war. Beide Teile waren gleich gut, die Autorin konnte gut mit dem Niveau vom ersten Teil mithalten. Doch die ganze Zeit habe ich mich gefragt wie sich Kaaya entscheiden wird bzw wem ihr Herz wählen wird. Während dem Lesen hat sich dann jedoch nur eine Möglichkeit herauskristallisiert und genau so ist es gekommen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht und ich habe diese Serie gerne gelesen. Außerdem liebe ich diese Cover und diesen wunderschönen Buchschnitt. 4,5 Sterne
Boa war das ein Krampf. Die Autorin hat leider aus der Kritik zum ersten Buch nichts gelernt. Nein, sie hat es leider noch schlimmer gemacht. Bin froh, dass ich das Buch endlich durch habe. Wie auch beim ersten Teil: die Story wäre auf Wattpad besser aufgehoben gewesen.
3⭐️ Band 2 hat mir ein wenig besser gefallen als der erste . Aber im allgemeinen fiel es mir am Anfang sehr schwer wieder in die Geschichte hinein zu kommen. Viele Dinge waren gerade zum Ende hin für mich sehr unklar und ich hatte noch viele ungeklärte Fragen. Auch finde ich persönlich haben sich einige Charaktere sehr stark verändert und wurden etwas unsympathisch. Am Anfang noch kämpferisch und stark und dann im zweiten Band sehr „weinerlich“ und „schwach“. Auch hätten von meiner Seite einige Dialoge weg bleiben können, da sie einfach nicht zur Geschichten passten und dafür wichtigere bereits angesprochene Themen ausführlicher beschreiben können.
Einmal abgebrochen zu lesen weil die Hauptcharakterin aller zwei Seiten angefangen hat zu heulen, was dann einfach nur nervig war. Die Charaktere an sich hätten tiefgründiger sein können. Der Plot ging so schnell und dadurch fehlte die Tiefe und auch Spannung. Die Grundidee des Plots an sich ist gut. Man hätte sich nur mehr Zeit lassen müssen und detaillierter erzählen müssen dann hätte das eine gute Reihe werden können. Zum Ende war dann ein bisschen Spannung da, wodurch ich mit dem Buch ein wenig versöhnlicher abschließen kann.
Ich fand Band 1 schon nicht so prickelnd, war aber komplett angefixt vom Cliffhanger am Ende und wollte deshalb trotzdem nochmal weiterlesen und Teil 2 eine Chance geben. Leider ist auch dieser Teil wieder nicht so meins gewesen. Die Grundstory und die gesamte Geschichte sind eigentlich vollkommen gut und könnte auch total spannend sein. Leider hat mich der Schreibstil jedoch wieder und wieder aus der Story gerissen. Alles wirkt irgendwie so einfach, als würde man eine Fanfiction lesen. Er sagte, sie machte, da ginge sie dahin…. Die Sprache ist recht einfach gehalten und der ganze Satzbau wirkt teilweise kurz und abgehackt. Was mich auch wieder sehr gestört hat, waren die vielen Sprünge in der Handlung. Reisen werden wieder innerhalb weniger Sätze abgehandelt und Entfernungen scheinen keine Rolle zu spielen. Dann war es am Anfang des Satzes noch Tag und am anderen Ende des Satzes auf einmal einen Tag später Abends. Das ist jetzt übertrieben dargestellt, hat mich aber immer wieder beim Lesen innehalten lassen, um nochmal nachzulesen, wo wir jetzt sind, wann wir sind und vor allem wer eigentlich spricht. Weil auch das wurde in der Masse der Figuren, die sich auf einem Ort tummelten, immer mal wieder unklar. Ich verstehe, dass man seinen Figuren die nötige Aufmerksamkeit geben möchte, aber ich muss nicht ständig wissen, wo sich in einer Szene jede noch so kleine Randfigur gerade aufhält.
Die Charakterentwicklung der Figuren fand ich leider auch nicht gerade positiv. Kaaya hatte etwas mehr Screentime, war aber sehr weinerlich und hat sich meiner Meinung nach etwas sehr schnell dafür entschieden, dass sie jetzt doch Neah sein will. Immerhin liegt zwischen den zwei Büchern zeitlich kein Abstand. Ich habe mich auch schwer getan zwischen Kaaya und Ilias. Man wurde irgendwie das ganze erste Buch so darauf getriggert, dass Kaaya und Arian zusammengehören. Da wirkte es für mich etwas konstruiert, dass Arian Praktischerweise dann auf einmal zu einer Figur wurde, die dem Tode geweiht war und das gleich auf mehreren Ebenen. Er tat mir wirklich leid, weil eine Chance hatte er nicht und kaum ist er kein Mensch mehr, wird er von allen sofort fallen gelassen und aufgegeben. Alles in Allem könnte die Story um Neahs Seele, dem hin und her zwischen den zwei Männern und ihrer Entscheidung Kaaya hinter sich zu lassen so gut sein. Man konnte aber irgendwie gar keine wirkliche Verbindung zu den Figuren aufbauen, da so viel Handlung einfach auf so wenig Platz gedrückt wurde. Dazu der fehlende gute Sprache, die die Geschichte perfekt hätte machen können. Luana und Aron waren auch hier wieder die einzigen, mit denen ich wirklich mitgefühlt habe, was aber auch daran liegt, dass sie in Teil eins sehr viele Kapitel hatte und man ihr Innerstes besser kennengelernt hatte. Die Problemlösungen waren auch erneut wieder sehr konstruiert. Alles war gerade so, wie man es gerade brauchte. Luanas Großmutter ist komplett gegen Aron, hat ihn praktisch schon getötet. Nur ein Einwand von Luana und sie hört nicht nur damit auf, sondern ist auf einmal komplett einverstanden mit der Verbindung und lässt es dann auch so stehen. In einem Moment hat jemand seine Magie komplett verbraucht, im nächsten erschafft er einen mächtigen Schutzschild…. solche Szenen gab es leider öfter und das hat die Welt leider etwas unglaubwürdig für mich gemacht. Kians Charakter hat sich auch eher ungünstig entwickelt, aber er hat hier sowieso nur noch eine kleinere Rolle gespielt. Was mich aber gestört hat, war diese „Vampire Diaries Aussage“ a la Klaus von wegen „ich warte auf dich, leb du erstmal dein Leben mit dem da und wenn er stirbt bin ich da.“ Das passte so gar nicht rein, kam irgendwie aus dem Nichts, machte ihn mir total unsympathisch, spielte Luanas Seelenverbindung als total unwichtig runter und implizierte irgendwie, dass Aron gar nicht der eigentliche Loveinterest für sie war. Das Ende war dann auch etwas unbedrohlich dafür, dass der König als so als böser Schatten über allem hing. Neah hat irgendwie dann auch jede Moral verloren und war für mich am Ende auch nicht besser, als der König. Genauso Luana, die ja auch einfach nur noch jeden niedergemetzelt hat ohne zu hinterfragen….
Leider habe ich mich ab etwa der Hälfte nur noch durch das Buch durchgequält und musste auch mehrmals pausieren. Drei Sterne gibt es trotzdem, weil es durchaus auch seine guten Momente hatte, der Witz teilweise passte und die Figuren und die Story an sich wirklich gut ausgedacht sind, auch wenn es an der Umsetzung hapert.
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Besonders gefallen hat mir die fesselnde Idee, die hinter dieser Buchreihe steckt. Ich finde die Welt wirklich toll und ebenfalls, was hier eingebaut und möglich gemacht wurde empfand ich als sehr gut. An Spannung fehlt es hier auf jeden Fall nicht. Ich muss allerdings sagen, dass mir der erste Teil wirklich besser gefallen hat - oder mich diesmal vielmehr Stellen gestört haben. Die Handlung war irgendwie verworren, die Verbindungen/Seelenverbindungen einiger Figuren sehr verwirrend und in diesem Zusammenhang waren die Gefühle sowie Reaktionen eben jener manchmal nicht wirklich nachvollziehbar für mich. Dadurch wirkten die einzelnen Charaktere total fern und nicht ganz ausgereift in ihrer Weiterentwicklung. Es ist ein Zwiespalt, den ich bei dieser Reihe fühle - denn so schön ich die Welt und die Idee dahinter auch finde, so hat auch das Ende nicht wirklich Sinn ergeben, einige Figuren machten einen derart unlogischen Wandel von einer Seite auf die andere durch und auch der letzte Kampf .. es wurde einfach zu viel hier rein gebracht und nicht zur Genüge und bis zum Schluss zu Ende gedacht oder entwickelt.
1,5 ⭐️ Wo soll ich nur anfangen? Die ersten 150 Seiten ist so gut wie nichts passiert und als es dann mal schließlich mit der Handlung losging, wurde diese nur durch dumme/undurchdachte Entscheidungen der Charaktere vorangebracht. Was mich auch gestört hat, ist dass eine wirklich interessante Fantasiewelt gar nicht mehr im Vordergrund stand, sondern nur noch die Charaktere und deren Liebesleben... (Den Kian - Luana - Konflikt fand ich auch ziemlich deplatziert). Das Ende gibt auch keinen genauen Aufschluss was mit der Welt und ihren Bewohnern passiert ist, sondern behandelt natürlich nur die Gefühlslage der Protagonistin.
Fazit: Der 2. Teil konnte mich vorne und hinten nicht überzeugen, auch wenn ich die Welt und deren Magiesystem ziemlich interessant fand
2.5/5 Sterne. Zwar hatte ich Spaß daran Band 2 zu lesen, jedoch muss ich einige Punkte abziehen. Der Schreibstil war sehr einfach und flüssig, der Perspektivenwechsel ist (verglichen zum ersten Buch) in diesem Band definitiv besser gelungen! Der Plot war ja ganz spannend, nur mangelte es meiner Meinung nach dann doch an Tiefe und Komplexität. Viele Handlungsstränge und Problemstellungen wurden sehr einfach abgefrühstückt. Zu den Charakteren hat mir in diesem Band irgendwie der Bezug gefehlt und ihre Dynamiken und Beziehungen wurden nicht wirklich ausgebaut . Was mich auch gestört hat, ist dass es den Charakteren irgendwie an Tatendrang gefehlt hat. Sie wurden von dem „Plot Train“ getroffen und haben sich einfach so mitreißen lassen ohne wirklich zu reflektieren oder über ihre nächste Handlung/Vorgehensweise nachzudenken. Das Ende lässt meiner Meinung nach zu viele Fragen offen. Band 2 hat mir dennoch gut gefallen und das Potential ist definitiv da! Bin gespannt wie sich der Schreibstil der Autorin weiterentwickelt und was sie noch so schreiben wird.
Schreibstil war wieder sehr locker und leicht zu lesen , aber leider gab es sehr viele Wiederholungen, die mega genervt haben. Dann die Charaktere, kaaya war im 2 Teil so unsicher und nur am weinen ? Warum,? Bei Band 1 nicht, warum jetzt so krass? Und iIlias mein Liebling aus Band 1 , der war nur noch schnulzig und nervig. Es tut mir voll leid das zu schreiben, da ich mich so sehr auf das Buch gefreut hatte aber ich war ehrlich gesagt enttäuscht.
Nachdem ich am Ende von Band 1 mit vielen Fragezeichen im Kopf und verwirrten Gefühlen im Herzen dastand, musste ich einfach wissen, wie es mit Kaaya und ihrer Clique weitergeht! Und die Autorin hat mich nicht enttäuscht, es ging genauso spannend weiter wie es aufgehört hat und ich konnte das Buch diesmal kaum aus der Hand legen. Tatsächlich muss ich auch sagen, dass ich Band 2 einen klitzekleinen Ticken besser fand, als Band 1, weil die Handlung irgendwie in sich geschlossener wirkte und ich mich auch schon an den Schreibstil der Autorin gewöhnen konnte.
Denn Beril Kehribar schreibt aus der Er/Sie-Perspektive und das ist für mich immer ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Diesmal fand ich aber gleich gut in die Geschichte rein und hatte keine Startschwierigkeiten. Gleichzeitig beleuchtet sie ganz verschiedene Sichtweisen, ich denke diesmal müssten es wieder so 5 bis 6 verschiedene Personen gewesen sein, dessen Gedanken mit uns als Leser geteilt werden. Dadurch wechselt die Sicht auch mal innerhalb eines Kapitels, manchmal auch mehrmals, womit man sich anfangs erstmal vertraut machen muss. Der Schreibstil der Autorin war diesmal auch noch etwas flüssiger, weswegen ich das Buch in nur 2 Tagen durchgelesen hatte. Die Handlung war wieder wahnsinnig spannend und voller unerwarteter Wendungen, die einen hab ich geliebt und die anderen quasi gehasst. Es war ein Wechselbad der Gefühle, gepaart mit Angst, Leidenschaft und Nervenkitzel. Die Autorin hat es auch beinahe perfektioniert, kleinere Cliffhanger innerhalb der Geschichte einzubauen und dann eine andere Perspektive länger zu beleuchten und das hat mich positiv gesehen wahnsinnig gemacht und meinen Lesefluss nur so befeuert. Mit 345 Seiten hatte die Geschichte auch die ideale Länge, um alle Fragen zu klären und mein Herz zu zerstören… und anschließend wieder zusammen zu setzen.
Das Cover gefällt mir hier tatsächlich auch noch ein bisschen besser als beim ersten Band, es passt einfach zur Handlung und zum Genre und natürlich auch zu seinem Vorgänger. Das Besondere ist auch noch der Buchschnitt, der alle Bücher in der ersten Auflage schmückt und der ist diesmal wieder richtig toll geworden und ergibt mit dem anderen ein tolles Gesamtbild! Auch innen finden sich viele schöne Details, wie eine Karte zur besseren Vorstellung, besondere Kapitelüberschriften und schwarze Schmuckseiten, die das Design nochmal perfektionieren.
Widmen wir uns aber noch der Protagonistin Kaaya, die es dieses mal wieder alles andere als leicht hatte. Kaaya ist eine unglaublich starke Protagonistin, die das Herz am richtigen Fleck hat. Sie ist mutig, klug und hat eine Kämpfernatur, die sich nach und nach immer mehr kristallisiert. Im ersten Band hat sich ein Geheimnis um sie gelüftet, welches jetzt immer mehr Raum einnimmt und sie vor eine ziemlich wichtige Entscheidung gestellt hat. Gleichzeitig muss sie sich aber noch um so viele andere Dinge Gedanken machen, dass ich persönlich schon explodiert wäre. Aber Kaaya ist unerschütterlich und kämpft immer weiter und weiter, was ich persönlich sehr an ihr bewundere. Sie wächst im zweiten Band der Dilogie immer weiter über sich hinaus und wird zu der starken Persönlichkeit, die sie von Anfang hätte sein müssen. Aber was wäre sie ohne ihre Freunde? Natürlich treffen wir auch Arian, Luana und Aron, Ilias und Kian wieder, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Wir treffen alte und auch neue Freunde, bekämpfen Umbren und erleben viele neue Abendteuer. Ich glaube mit dieser Clique wird es so schnell nicht langweilig.
Und es wird natürlich auch romantisch, aber für welchen Mann sich Kaayas Herz entscheiden wird, das musst du „leider“ selbst nachlesen..
Bildgewaltig, spannend, emotional - so würde ich „Schattenthron - Bringerin des Lichts“ in drei Worten beschreiben. Die Geschichte hat mich eingenommen und in seinen Bann gezogen und auch wenn mein weiches Herz nicht mit jeder Wendung einverstanden war, konnte ich diese Reihe doch mit einem guten Gewissen abschließen. Da die Bücher nicht unabhängig voneinander lesbar sind, würde ich dir empfehlen, erst mit dem ersten Band zu starten, aber ich kann die dir Bücher rund um Kaaya und den Schattenthron wirklich empfehlen.
Ich danke dem Carlsen Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.
Schattenthron - Bringerin des Lichts von Beril Kehribar Band zwei knüpft direkt an Band eins an, was natürlich jede Menge Spannung erzeugt, die sich so schnell auch nicht wieder legt. Es ging rasant weiter und jedes einzelne Mal, wenn ich das Buch weglegen musste, tat mein Herz weh. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Folgeband viel spannungsgeladener als der Vorgänger war, da es hier keine Vorgeschichte mehr gab, in die man erst eintauchen muss. Und ich hatte auch keinerlei Schwierigkeiten wieder hier hineinzukommen, obwohl es nun schon so viele Monate her ist, dass ich Band eins gelesen habe. Auch auf die romantischen Aspekte zwischen den Charakteren wurde nun zunehmend eingegangen. Man hat gespürt, wie sehr die Figuren einander lieben und auch das Liebesdreieck zwischen Kaaya, Arian und Ilias wurde aufgelöst (Wie genau, verrate ich aber nicht).
„Manchmal war ein Zuhause mehr als nur vier Wände. Manchmal war ein Zuhause ein Paar Augen. Eine Stimme. Ein Lächeln. Ein Herzschlag.“ (Beril Kehribar, Schattenthron – Bringerin des Lichts, Seite 324)
Besonders Kaayas Charakterentwicklung möchte ich hier noch einmal ansprechen. Früher war sie stur, hat auf ihre Meinung beharrt und ist nicht eingeknickt (was natürlich nicht immer schlecht ist!). Nun hat sie aber auch mal nachgegeben und überlegt, was ist nicht nur das Richtige für mich selbst, sondern für die gesamte Menschheit. Das hat mir unglaublich gut gefallen, was mir Kaaya sehr viel sympathischer machte. Auch meine Gefühle für das Buch wurden stärker. Ich habe die Charaktere alle in mein Herz geschlossen, mit ihnen gelacht und geweint. Daran merkt man, dass sich auch Berils Schreibstil verfeinert hat. Solche Gefühle kommen bei mir nicht immer zum Ausbruch. Und ganz besonders das Ende hat mich einfach nur zerschmettert. Leute, dieser Showdown! Ich kann das gar nicht in Worte fassen! Beril hat mein Herz mit diesem Buch in tausend Stücke gerissen, es dann langsam wieder zusammengesetzt, nur um es anschließend wieder zu zerreißen.
„Das Leben mag enden, aber die Liebe nicht.“ (Beril Kehribar, Schattenthron – Bringerin des Lichts, Seite 336)
Und kennt ihr das Gefühl, wenn ihr auf der letzten Seite eines Buches angekommen seid, das Wort ‚Ende’ dort stehen seht, ihr aber noch nicht bereit seid, die Geschichte loszulassen? So erging es mir mit diesem Buch. Ich habe es mit Tränen in den Augen und einem breiten Grinsen im Gesicht zugeschlagen und werde die ganze Bande unglaublich vermissen. Fazit: Schattenthron – Bringerin des Lichts war ein grandioser Abschluss der Dilogie. Mir hat er bedeutend besser gefallen als Band 1 und es tut weh, nun Abschied nehmen zu müssen. Ein absolutes Highlight! 5 von 5 Sterne! ⭐⭐⭐⭐⭐
PS: Seid ihr eigentlich auch so ein riesiger Kian-Fan wie ich? Schon in Band eins habe ich immer gehofft, dass er und Luana zusammenkommen. (Nichts gegen Aron, aber Kian finde ich einfach viel viel besser!)
Und damit ist sie abgeschlossen, die erste Dilogie von Beril Kehribar. Ein Debüt, auf das sie stolz sein kann, denn es fesselt, zieht in seinen Bann, ist leidenschaftlich, humorvoll, magisch und absolut eindrucksvoll geschrieben und erdacht. Zwar fiel mir der Einstieg in den zweiten Band nicht ganz so leicht und doch war ich nach kurzer Zeit, auch durch die kleinen Rückblicke und erklärenden Passagen, wieder vollkommen in die Geschichte eingetaucht, denn sie startet genau dort, wo Band 1 einst geendet hat.
Das Gefühlschaos, in das Kaaya notgedrungen gestürzt ist, habe ich beim Lesen vollkommen übernommen. Zwei Männer, die alle beide eigentlich fest zu ihr gehören, die ihr Herz höher schlagen lassen und zwischen denen sie sich doch nicht entscheiden kann. Warum? Tja… das kann ich euch nicht verraten, wie leider so vieles, da es sich ja um Band 2 handelt und ich niemanden den Lesespaß nehmen möchte, den ich selbst hatte.
Ich habe es auf jeden Fall geliebt gemeinsam mit Kaaya den Weg zu gehen, der ihr vorbestimmt war, ihre Erfahrungen zu machen, ihre Gefühle zu teilen und obwohl ich dachte, ich kenne den Verlauf der Geschichte, kenne das Ende, wurde ich von der Autorin sehr oft überrascht. Und das macht sie gern, überraschen, den Leser in Sicherheit wiegen, ihn schnurgerade auf ein vermeintliches Ziel zugehen lassen, nur um dann breit grinsend in eine komplett andere Richtung zu weisen. Ich fand es großartig und freue mich schon jetzt auf Lesenachschub.
Die Gestaltung des Buches ist wie schon bei Band 1 meiner Meinung nach absolut gelungen. Samtig weich in der Haptik verleihen Krone, Schwert und Nebelschwaden dem Buch zudem einen wundervoll düster-magischen Charme, der mit lauter kleinen Goldsprenkeln noch mehr in Szene gesetzt wurde. Ein richtiger Eyecatcher, an dem es kein Vorbeikommen gibt.
Alles in allem hat mir die Dilogie richtig gut gefallen, der Einstieg war richtig stark, der zweite Band zunächst etwas schwächer und doch hat er zum Ende hin wieder sein volles Potenzial gezeigt.
Die Bewertung fällt mir absolut nicht leicht, denn ich würde gern aus genannten Gründen 4,5⭐ geben, aber bei Komma 5 rundet man ja auf, stimmt’s? Also:
5⭐
… und dazu noch eine Leseempfehlung von Herzen von mir für euch 🫶.