»Lach dir bloß kein Arschloch an!« Vor keinem Menschenschlag wird so vehement gewarnt wie vor Narzisst*innen: Sie lieben nur sich selbst und sind blind für die eigenen Fehler. Sie werten sich selbst auf und andere Menschen ab. Sie manipulieren Leute. Durch ihre übertriebene Selbstbezogenheit können sie das Glück und Leben ihrer Mitmenschen zerstören. Doch auch sie sind nur Menschen – Menschen, die aus Angst vor der eigenen Unwichtigkeit so geworden sind. Dr. med. Pablo Hagemeyer weiß als erfahrener Psychiater und Psychotherapeut, wie Narzisst*innen ticken – und auch er selbst ist von der Persönlichkeitsstörung betroffen. Um seine Ehe zu retten, hat er sich seinem eigenen Ego gestellt. Sein Buch ist eine fachlich fundierte und humorvolle Heldenreise voller Selbstironie. Für Pablo Hagemeyer ist klar: Es steckt viel mehr Narzissmus in uns allen, als wir glauben. Und es ist Zeit, sich dem Thema auf menschliche Weise zu nähern.
Bei diesem Buch bin ich mir echt unschlüssig. Einerseits habe ich nun ein besseres Verständnis davon, was Narzissmus bedeutet, andererseits war es zwischendurch echt ziemlich nichtssagend. Ich könnte nicht drei Punkte nennen, die mich wirklich an diesem Ratgeber überrascht haben. Dafür fehlt einfach die Tiefe.
Und ich bin auch wirklich kein Fan davon, wenn Autoren mit persönlichen Anekdoten versuchen ein trockenes Thema aufzulockern. Diese Dialoge mit seiner Frau Carola wirken einfach nur aufgesetzt und erfunden. Also: Guter Einstieg ins Thema, aber mehr Fakten und weniger alberne Witze hätten mir besser gefallen. Aber dann wäre es wahrscheinlich kein Spiegel Bestseller geworden...
Dieses Buch hat mich nach dem Lesen sehr unschlüssig zurück gelassen. Habe ich nun einen Ratgeber gelesen zum Thema Narzissmus? Könnte gut sein, denn ich habe einige Infos über Narzissen bekommen. Und einige Tipps, wie man einem solchen Menschen entgegentreten kann und sollte. Aber sind die wirklich ernst gemeint? Sie klingen eher ein bißchen wie in der Hundeschule...
Oder ist es kein Ratgeber, sondern einfach ein Buch aus dem Genre "Humor"? Davon findet sich hier ganz viel...
Also... Mein Fazit ist: Für mich war dieses Buch nichts. Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Will es mich lehren oder unterhalten? Ist es das Lehren, passt der Humor in dieser Form gar nicht für mich. Will es mich unterhalten, sind es mir zu viele Infos.
Ich habe selten ein Buch gelesen, das so unangenehm, uninformiert und schlichtweg nutzlos ist. Es gibt vielleicht 3 einigermaßen nützliche Tipps. Im Buch wird nicht erwähnt, dass man den Kontakt verringern oder im besten Fall abbrechen sowie die Beziehung beenden sollte.
Dieser „nette“ Narzisst und scheint lediglich auf der Suche nach Selbstverherrlichung und Aufmerksamkeit zu sein, und das auf Kosten der Leserschaft.
Das Buch verspricht, Narzissten zu entlarven und Wege aufzuzeigen, wie man ihnen Paroli bieten kann. Leider ist der Inhalt jedoch nur oberflächlich. Der Autor präsentiert sogenannte „Erkenntnisse“ ohne wissenschaftliche Grundlage, Belege oder Quellenangaben. Die gesamte Struktur des Buches ist chaotisch.
Der Schreibstil ist ebenso fragwürdig wie der Inhalt. Die Wortwahl ist provokant und oft herablassend, und der Humor grenzt an Geschmacklosigkeit. Anstatt die Leser zu informieren und zu unterstützen, führt das Buch zu einer Atmosphäre von Spott und Zynismus, die dem Thema in keiner Weise gerecht wird.
Das Buch ist eine Verschwendung von Zeit, Geld und Papier. Ich kann es niemandem empfehlen, der ernsthaft daran interessiert ist, Narzissmus zu verstehen oder wirkungsvolle Strategien im Umgang mit narzisstischen Persönlichkeiten zu entwickeln.
„Gestatten, ich bin ein Arschloch“ und ja das ist er, ist ein, unerträgliches Buch, das weder informativ noch hilfreich ist. Es scheint, als hätte der Autor nur seinen eigenen Narzissmus in Buchform verewigt, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Leser.
Biografien und Ratgeber sind nicht mein bevorzugtes Beuteschema, oft finde ich sie schlichtweg zu trocken. Und doch hat mich dieses Buch gleich angesprochen und mein Interesse war geweckt.
Dr. med. Pablo Hagemeyer, ein erfahrener Psychiater und Psychotherapeut gibt hier Ratschläge, wie man mit Narzissten umgehen sollte. Aber zunächst hilft er dem Leser erstmal diese auch zu erkennen und richtig zu etikettiere. Denn es gibt durchaus Unterschiede, so bezeichnet sich der Autor selbst als „guten Narzissten“. Ich fand es besonders interessant, dass das Buch von einem Fachmann geschrieben wurde, der beide Seiten kennt. Er hat Jahrelang mit Narzissen zusammen gearbeitet und so einiges gelernt, aber auch im Umgang mit sich selbst. Und beides fließt in dieses Buch mit ein.
Ich muss gestehen, ich war überrascht wie gut sich dieses Buch lesen ließ. Es ist sehr flüssig geschrieben, nicht mit Fachausdrücken vollgestopft, sondern gut verständlich. Und es werden dem Leser auch immer wieder interessante Dinge erklärt, die nicht primär etwas mit Narzissmus zu tun haben. Die grafische Darstellung, so wird Fachwissen in Kästchen festgehalten, erleichtern einem das Lesen zusätzlich. Und es gibt auch das eine oder andere Schaubild.
Der Autor berichtet also von sich selbst, aber auch von einem fiktiven Paar, welches für alle Narzissten steht, mit denen er konfrontiert war. Tom und Tina, besonders diese Abschnitte habe ich sehr gerne gelesen. Überspitz wird die Beziehung der beiden vom Anfang bis zum Ende beschrieben. Dies hatte einen gewissen Unterhaltungswert und war auch aufschlussreich. Da man so besser verstehen konnte, wie Frau oder Mann überhaupt in so einer toxischen Beziehung landen kann.
Und natürlich zeigt der Autor auch auf, welche Auswege es gibt. Gibt praktische Ratschläge und schafft überhaupt erst ein Bewusstsein für Narzissten bzw. für diese Persönlichkeitsstörung. Gerade durch die Ratschläge finde ich das Buch auch gut als Nachschlagewerk geeignet.
Da ich mich vorher noch überhaupt nicht mit Narzissten beschäftigt habe, war vieles für mich neu und somit auch sehr interessant. So habe ich mich auch sehr gefreut, wie gut verständlich das Buch geschrieben war. Also falls jemand vor dem Buch zurückschreckt, weil er befürchtet es könnte trocken sein, keine Angst.
Fazit: Unterhaltsam schafft Dr. med. Pablo Hagemeyer hier ein Bewusstsein für Narzissten. Er klärt auf und gibt Ratschläge und das ganze auf eine gut verständliche und humorvolle Art. Ich fand das Thema Narzissmus, besonders da es für mich neu war, sehr interessant.
[4,5/5] Das Cover gefällt mir sehr, denn es ist zum Teil etwas schlicht und man sieht direkt den Autor. Normalerweise mag ich allgemein keine Menschen auf Covern, doch hier wie allgemein bei Ratgebern passt es einfach und es sehr das gefällt mir. Ganz gespannt auf dieses Thema begann ich diesen Ratgeber und war auch direkt drin. Was mir mit direkt aufgefallen war ist, dass der Autor sich hier selbst immer mal wieder selbst einbezieht und von sich wie seiner Arbeit erzählt. Wie ich finde auch an passenden Stellen. Mir hat es sehr gut gefallen, denn zum einen lernt man ihn so etwas kennen und eben auch über seine Arbeit. Ich fand das sehr interessant und gab dem ganzen irgendwie etwas persönliches. Ebenso wie er seine Frau bzw. ihre kleinen Gespräche mit hier einbezogen hat. Man wird hier nicht in das Thema geworfen, sondern immer wieder etwas mehr rein geführt. Was Nazismus genau bedeutet und wie das aussieht nicht. Nicht nur was man tun kann. Es wird auch erklärt woran es liegen kann, wie sich ein Narzisst fühlt und all das fand ich toll. Dazu hat man auch ein Beispiel, dass über das ganze Buch immer wieder an passenden Stellen fortgesetzt wird. Ich hatte hier durch und durch das Gefühl immer mehr zu lernen und so war es auch. Es gab hier so viel, was ich so nie gewusst hatte. Es ist ein so wichtiges Thema und wurde hier so gut erklärt. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er hat irgendwie etwas lockeres und ich habe alles verstanden. Wirklich angenehm. Eine klare Empfehlung von mir!
sehr gut, praxisnahe und amüsant geschrieben. Es zeigt auch die Eigenschaften und Problematiken der Gesellschaft auf, die es überhaupt erst zulassen, dass Narzissten mit ihrem verhalten durchkommen und sogar zumeist einen großen Vorteil in der Gesellschaft haben und teilweise verherrlicht werden.
Konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe das Buch für die Uni gelesen auf Empfehlung meines Dozenten. Das Thema an sich ist interessant und es wurden auch einige Modelle und Tipps gegeben. Jedoch hätte man das auf ein paar Seiten zusammenfassen können. Ich fand das Beispiel des Ehepaares gut, an dem er immer wieder Aspekte des Narzissmus aufgezeigt und verdeutlich hat. Jedoch hat sich das Buch sehr gezogen, sodass ich am Ende nur drübergeflogen bin, ansonsten hätte ich das Buch abgebrochen. Auch die Einschübe von den Gesprächen mit seiner Frau über das Skript waren für mich unnötig und haben am Ende eher gestört.
Ein gutgeschriebenes und humorvoll untermaltes Buch - es lässt sich leicht lesen und man kann als Leser auch den Gedankengängen sehr gut folgen. Allerdings fehlt mir eine gewisse Logik im Aufbau, etwas Übersicht und Struktur. Ich hatte über das gesamte Buch hinweg immer wieder das Gefühl, als wäre all das (gute!) Wissen zum Thema Narzissmus spontan runtergeschrieben worden. So fällt es als Laie natürlich schwer, den Stoff einfach zu greifen und für sich einzuordnen.
HAGEMEYER erklärt das Phänomen des Narzissmus als eine im DSM-5 anerkannte psychische Bewertungsstörung, die i. d. R. durch (früh)kindliche Selbstwertverletzungen oder -prägungen ausgelöst wird – oft durch eine starke Vernachlässigung, durch eine an Bedingungen geknüpfte Liebe und Anerkennung teilweise auch weitergegeben durch narzisstische Eltern. Dieses Defizit führt dazu, dass betroffene Menschen unbewusst eine tiefe Trauer in sich tragen und u. U. ein Leben lang auf der Suche nach der verwehrten bedingungslosen Liebe sind. Da dieses Gefühl jedoch nicht richtig verstanden wurde, äußert sich das meist in einer Anerkennungs- und Aufmerksamkeitssucht. Diesem Bedürfnis wird nicht nur im zwischenmenschlichen Leben oft unkontrolliert nachgegangen, sondern unter anderem auch dadurch, dass man sich selbst stark überhöht, andere ggf. abwertet und sich so selbst (durch falsche Bewertung) das Gefühl gibt, besonders bzw. liebenswert/genug zu sein. Weiter wird das verhalten oftmals gekennzeichnet durch ein hohes Geltungsbedürfnis und Angst vor Zurückweisung und Ablehnung. Einem Narzissten können viele Wege recht sein auf der Suche nach der Annahme von anderen, u. a. starke Selbstinszenierung, Empathiemangel, Manipulation, Lügen, Umdeuten der eigenen oder fremden Realität (Gaslighting) und Idealisierung des eigenen Lebens(umfelds).
Zu beachten ist, dass Narzissmus in jedem Menschen natürlich verankert ist und besonders in der Jugend stärker zum Vorschein kommt – entscheidend für die Diagnose ist jedoch der hohe Ausprägungsgrad (wie stark werden narzisstische Verhaltensmuster an den Tag gelegt UND wie häufig werden diese wiederholt).
Eine Chance zur Heilung gibt es nach Hagemeyer, wenn das innere „Narzissmus-Monster“ gebändigt und verbannt wird. Ein Narzisst hat ein gespaltenes Selbst – ein aufgesetztes, sichtbares, anerkennungsbedürftiges Selbst (= Monster) und ein authentisches, unterdrücktes Selbst. Das Monster mit unstillbarem Hunger kontrolliert den Menschen/Narzissten und gibt ihm meist keine Fläche, um das authentische Selbst zu leben. Alles worum es sich im Leben nun dreht ist die Anerkennungsgier und das Bedürfnis nach Annahme. Da das narzisstische Monster jedoch fälschlicherweise glaubt, das die Befriedigung durch Leistung und Wichtigkeit erreicht werden kann (was dem authentischen Selbst aber nichts bringt), ist die Suche nach einem erfüllten Leben scheinbar endlos.
Erwähnenswert ist die Haltung von Hagemeyer zum Umgang mit Narzissten. Sie stellt beinahe eine Gegenposition zum aktuell stark pulsierenden Narzissmus-Bashing dar: Die Persönlichkeit mit Narzissmus lässt sich verstehen. Narzissten sind (wie alle Menschen) im Grunde gut, werden aber durch ein enormes psychisches Trauma (Monster) innerlich gejagt und unkontrollierbar in eine falsche Realität gesetzt. Man sollte nicht vergessen, dass ein Narzisst ein im Selbstwert stark verletzter Mensch ist. Narzissten sollten wie alle anderen Menschen auch mit Würde behandelt werden (selbstverständlich bei gleichzeitiger Vermeidung sämtlicher Schäden, die durch narzisstisches Verhalten ausgelöst werden können) – ein wohlwollender Dialog, ein anerkennender Blick und ein verständnisvoller Umgang können das narzisstische Monster besänftigen und so dem authentischem Selbst/Menschen einen Platz im Leben geben.
Es wurde immer mal wieder ein Stereotyp narzisstischer Menschen dargestellt, der den ganzen Nuancen die es auf diesem Spektrum gibt nicht gerecht wird. Dies finde ich problematisch, da genau diese Nuancen das sind, was allen Menschen im Alltag begegnet. Der bösartige super Narzisst ist vielleicht ein spannendes Phänomen, aber er spiegelt eben nicht das breite Spektrum und somit auch nicht unbedingt die "Alltagsnarzissten" wieder. Dementsprechend ist es mMn nicht optimal den Fokus so auf diese Art von Narzissten zu richten, wenn es allgemein um Narzissmus gehen soll.
Zudem wurde über narzisstische Menschen oft in einer meiner Meinung nach schwierigen Art und Weise gesprochen, was vielleicht auch mit dem oben beschriebenen Fokus auf den eher durch und durch manipulativen und andere böswillig in Kauf nehmend schädigenden Narzissten zusammen hängt. Beispiele dafür waren Aussagen die in eine Richtung gingen wie "so frisst ihnen der Narzisst aus der Hand". Zudem wurden Tips gegeben wie immer nur "ach was" zu antworten, damit sich der Narzisst lächerlich fühlt. Vermutlich würde dies eher zu einer weiteren Kränkung des Narzissten führen (der ja sowieso schon leicht kränkbar ist), was viel Eskalationspotenzial in sich birgen würde. Und hier auch die Frage ob das die Art ist wie wir unsere Probleme mit (narzisstischen) Menschen regeln wollen.
Des weiteren hat mir bis zu der Stelle zu der ich gelesen habe die Einordnung gefehlt, dass Narzissmus in der Regel durch Erfahrungen in der Kindheit und Jugend entsteht und in diesem Kontext oft mit einem starken Mangel der Erfüllung der Grundbedürfnisse dieser Kinder verbunden war. Wenn man wirklich mit narzisstischen Menschen klarkommen möchte ist eine Sensibilität für dieses Thema und diese Prägungen einfach so gut wie unabdingbar. Mit Sprüchen wie den oben genannten drückt man im Zweifel genau wieder in die alten Wunden und triggert alte Verhaltensweisen und problematische Schutzmechanismen vielleicht sogar nochmal mehr.
Auch Experimente wie das stanford prison Experiment wurden angeführt. Dieses Experiment wurde in der Vergangenheit oft benutzt, um aufzuzeigen, zu was Menschen im Zweifelsfall im negativen Sinne fähig sind. Jedoch gibt es auch viel Kritik an der Durchführung des Experiments und dementsprechend auch daran, auf welche Art und Weise diese Ergebnisse zustande gekommen sind. Auch diese Kritikpunkte wurden hier nicht erwähnt.
„Gestatten, ich bin ein Arschloch“ von Dr. Pablo Hagemeyer, handelt von einem netten Narzissten und Psychiater (dem Autor), der anhand seiner eigenen Person und seiner Patienten, anderen erklärt, wie man Narzissten entlarvt und wie man mit ihnen umgehen sollte.
Ich muss sagen, dass das Buch für einen „Ratgeber“ sehr locker und spritzig geschrieben ist. Der Autor unterbricht die ausführlichen Beschreibungen zu Narzissten häufig durch lustige oder impulsgebende Gespräche von ihm und seiner Frau Carlota. Anfangs haben sie mich etwas aus dem Lesefluss gebracht, weil ich so eine Unterbrechung nicht erwartet habe, später fand ich sie sehr bereichernd. Neben Auszügen aus seinem eigenen Leben, erzählt der Autor häufig von Chaos-Narzissten-Paar Tom und Tina. Alle Beispiele rund um die Beiden waren besonders spannend, wie auch schockierend. Manchmal glaubt man einfach nicht, dass so etwas wirklich passiert ist. Falls einem die umfassenden Beschreibungen zu verschiedenen Narzissmus Typen und Schemata, die Narzissten bei ihren „Opfern“ drücken nicht reichen sollten, liefert er im letzten Drittel des Buches gleich noch einen kleinen Selbsttest mit (Zum Glück ist mein Narzissmusanteil recht gering).
Alles in alles finde ich das Buch gelungen. Man findet alles was man an Grundinfos zu dem Thema braucht - egal ob man selber möglicherweise Narzisst ist, oder Opfer. Abgerundet wird das ganze durch persönliche Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis. Daumen hoch von mir
Psychologischen Büchern gegenüber empfinde ich immer einen gewissen Respekt. Nun ja, entweder sie sind verständlich und emphatisch geschrieben oder sehr fachlich und für Laien uninteressant. Auf dieses Buch von Dr. med. Pablo Hagemeyer trifft ersteres zu. Meine Erwartungen waren tatsächlich recht gering und eigentlich wollte ich mich "nur ein wenig" belesen. Ich mochte das Buch aber wirklich gerne und bin sehr flüssig durchgekommen. Dabei die Erkenntnis: Nicht jedes Arschloch ist automatisch ein Narzisst und nicht jeder Narzisst ist automatisch ein Arschloch. Dr. med. Pablo Hagemeyer bietet eine umfassende Sicht auf die Thematik. Auch anhand des fiktiven Paares Tina und Tom. Ich habe selten ein Buch gelesen, das so toll, umfassend und ausführlich erklärt ist. Manchmal hat mir die Struktur im Buch gefehlt, letztendlich wäre das Buch dadurch vielleicht aber sehr steif geworden.
Nichtsdestotrotz muss ich mich dem Großteil meiner VorrednerInnen anschließen: die Kommentare von seiner Frau Carlota habe ich irgendwann nur noch als störend und nervig empfunden. Vielleicht hätte man ihr besser ein eigenes Kapitel geben sollen; ein Kapitel aus der Sicht einer betroffenen Person/eines Opfers. dann hätten ihre Worte auch die notwendige Wichtigkeit bekommen. Alles in Einem aber ein tolles Buch, das trotz der schwierigen Thematik echt gut geschrieben ist.
Als Einstieg in die Thematik "Narzissmus" hat mir dieses Buch ganz gut gefallen, allerdings basiert es stark auf Anekdoten und eigenen Erfahrungen. Inwieweit die "Dialoge" mit der eigenen Frau das Thema wirklich positiv befördert habe, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall gab es verschiedene Einblicke in sas Thema, die im Plauderton daherkommen. Als "Ratgeber" würde ich das Buch eher nicht bezeichnen wollen. Aber wenn man sich mal (nicht zu wissenschaftlich) mit dem Thema Narzissmus auseinander setzen möchte, ist dieses Buch ein guter erster Einblick.
Der Autor beschreibt sich immer wieder als netten Nazzisten der in Therapiestunden alle Narzissen perfekt unter Kontrolle hat . Außerdem schreibt er , dass EhepartnerInnen die sagen sie wollen kein Sex manipulativ sind und Magersucht ist Ausdruck von weiblichen Nazissmuss sei.. Leider war das Buch länger als ich die Worte von Dr. Hagemeyer ertragen konnte. Hat mich nicht mit mehr Wissen dafür sehr genervt zurückgelassen
3.5 Für den Einstieg ein gelungenes Buch, aber mir fehlte es an einigen Stellen an Tiefe. Der Inhalt wird immer wieder unterbrochen durch Gespräche, die der Autor mit seiner Frau führt und die eigentlich nichts Sinnvolles beitragen. Die Muster und Verhaltensweisen mit dem Narzissten Paar Tom und Tina zu erzählen, ist gut gelungen.
Eine perfekte Mischung aus Humor, Selbstironie, Professionalität und Ernsthaftigkeit.
Die Mischung zwischen Selbstratgeber, Autobiographie und Fiktion ist so unterhaltsam, dass ich mich richtig unterhalten gefühlt und dennoch viel gelernt habe.
Leider zieht sich das Buch sehr in die Länge, sodass ich teilweise nicht die nötige Aufmerksamkeit aufbringen konnte. Das ist womöglich auch dem inhaltlichen Aufbau des Buches zu verschulden, der (meiner Meinung nach) hätte besser sein können.
Hab das Buch abgebrochen weil es mich Null angesprochen hat. Die persönlichen Geschichten des Autors fand ich irgendwie nervig und es war deshalb sehr mühsam zu lesen. Hab mir da leider mehr erwartet.
Dieses Buch ist großartig! Die dramatische Steigung um Tina und Tom. Genial! Die Erklärungen des Narzissmus haben mir sehr geholfen und sind außerordentlich verständlich. Sehr zu empfehlen. Und ganz herzlichen Dank an den Autoren!
Viele interessante Aspekte. allerdings hätte ich mir mehr Beispiele aus dem täglichen Leben gewünscht. Wenn jemand Narzissten in seinem unmittelbaren Umfeld hat, wird dieses Buch nicht wirklich weiterhelfen, sich zu befreien.
Tolles Buch über Narzissmus. Gut und verständlich erklärt mit den Lebenssituationen von Tom und Tina. Am besten haben mir die Kommentare und Fragen von seiner Frau Carlotta gefallen♥️
Irgendwie fehlt mir bei diesem Buch der rote Faden. Inhaltlich gut, aber nicht unbedingt etwas für Menschen, die sich mit der Thematik schon etwas mehr befasst haben. Ansonsten aber ein lesenswertes Sachbuch, das sich gut und verständlich lesen lässt.
„Indem wir von Narzissten lernen, lernen wir, uns selbst besser zu verstehen, denn es steckt in vielen Menschen ein mehr oder weniger großer Narzisst.“
Die Art des „netten Narzissten“ war mir keineswegs sympathisch, und auch den eingeschobenen Dialogen mit seiner Frau konnte ich wenig abgewinnen. Zum Thema habe ich dennoch einige interessante Aspekte aufgenommen.
Das Buch ist interessant und erlaubt einen Einblick in die Psyche von Narzissten. Ein paar interessante Referenzen aus der Literatur werden auch erwähnt. Allerdings ist das Buch schlecht strukturiert, besonders zu Beginn, und damit verwirrend und weitgehend zu einfach gehalten.
Malkins Spektrum des Narzissmus scheint zwar durchaus sinnvoll zu sein, aber da Narzissmus viele Dimensionen beinhaltet, ist die Zusammenfassung (oder Projektion) auf einer Linie (d.h. im 1-Dimensionalen) zu einfach. Gemäß der maladaptiven Schemata, die Hagemeyer erwähnt, bin ich weder Narzisst noch co-abhängiger Narzisst. Für mich ist nicht jeder, der Erfolg haben will, gut sein will in seinem Fach und respektiert und wertgeschätzt werden möchte und sich für sich selbst einsetzen kann, narzisstisch. Meiner Erfahrung nach geht das auch in psychisch gesund und mit sich im Reinen und ohne ein (manipulatives) Arschloch zu sein!
3 Sterne, weil es sich leicht und flüssig liest und schnell durchgelesen ist. Dafür hat es aber auch wenig Tiefgang, besonders am Anfang, bzw. gehen die Perlen, die sich zunehmend gegen Ende des Buches befinden, in einer Menge Geschwafel besonders am Anfang des Buches unter. Der Narzissmus wird verherrlicht und bagatellisiert, was ich gerade für Laien, die hier offensichtlich angesprochen werden und die mit manipulativen und evtl. sogar gefährlichen Narzissten zu tun haben, nicht geeignet finde.
Mit diesem Herrn würde ich mich ja gerne mal kurz auf der Couch räkeln. Keine Sorge Carlota, er gehört ganz Ihnen, aber der Mann ist wirklich Sex am Stiel. (Räusper.) Jetzt aber mal wieder etwas mehr Ernsthaftigkeit. (Nur noch mal kurz abschweifen. Dieser Blick! Hach!) Dieses großartige Buch wurde mir als kostenloses Leseexemplar von @eden.books zur Verfügung gestellt. Ich habe 14 Jahre für einen psychopatischen Narzissten gearbeitet, meine Mutter ist eine Narzisstin und ich bin mit einem Narzissten verheiratet. Das Buch hat mir einfach unfassbar viele AHA-Momente geliefert für die ich sehr dankbar bin. Jeder, der sich mit dem Thema befasst sollte sich das Buch kaufen. Und ich würde gerne noch mehr von dem Autoren lesen. Bitte @pablo_hagemeyer schreiben Sie weiter und beglücken mich. ;-) (Nein ich finde das Buch nicht nur herausragend weil der Autor atemberaubend ist, sondern weil es einfach super geschrieben ist!) #bookstagram #currentlyreading #docpablohagemeyer #pablohagemeyer #narzissmus #narzissten #gestattenichbineinarschloch #narzisstenentlarven