Mara ist als eine der letzten Seherinnen dazu auserwählt, das Ende der Welt zu verhindern. Nun erfährt sie, dass der Feuerbringer doch noch nicht besiegt ist und seine Kraft täglich wächst. Zusammen mit Professor Weissinger versucht Mara, das Geheimnis um die Macht des Feuerbringers zu lüften. Dabei gerät sie in die Fänge der Todesgöttin Hel, die sie nur wieder gehen lässt, wenn Mara einen Auftrag für sie ausführt. Doch dafür muss sich Mara erneut in die Nähe des Halbgottes und Dämons Loki wagen...
Auch das zweite Buch von 'Mara und der Feuerbringer' war wieder absolute Spitze. Wieder mit viel Humor und Wissenswertem über die Germanische Mythologie geschrieben, ist dieses Buch sogar noch ein wenig spannender als das Erste. Es wird noch eindringlicher Beschrieben wie wichtig Maras Mission ist und wie gefährlich. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, aber es werden auch jede Menge neue Leute eingeführt. Hier beweist Tommy Krappweis wieder ein echtes Gespür für die Charaktere, denn jeder Charakter wirkt 'echt' und ist auf die eine oder andere Art liebenswert. Sogar die 'Bösen'. Wiedermal ein Buch mit Suchtpotential und Fantasy auf höchstem Niveau. Wer Fantasy mag sollte dieses Buch also auf keinen Fall im Regal stehen lassen.
Besser als Teil 1, es wirkt nicht mehr so, als hätten alle Figuren Plotarmour und gerade durch die letzten Szenen, in denen Mara und der Professor durch die Legion verfolgt werden und sich in der Hohlstatue verschanzen wirkt das alles sehr viel spannender, weil beklemmender. Und der letzte Satz des Buches ist echt süß.
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Teil 2 der Reihe zeigt wie gut ein All-Age Buch sein kann, wenn es nicht so tut als seien 19 Jahrhundert Erfindungen Mythologie gewesen ;) (thx Rudolf Simek) ansonsten, es ein Krappweis , der kann halt gut schreiben
Ich fand diesen Teil sogar besser als den letzten. Aber nicht so "WOW!" dass ich ihm jetzt 5 Sterne geben würde. Die Geschichte war spannend wie immer. Die ganzen Meta-Referenzen finde ich (noch!) lustig und interessant, kann aber sicher auch noch ins Gegenteil umschlagen, wenn das im dritten Band noch mehr wird. Genauso hat mich das selbstreferenzielle irgendwie gestört, weil es auf einmal auftauchte. Plötzlich denkt Mara darüber nach, wie anstregend es ist, Buchstaben in kursiv zu stellen? Huh, wo kam das denn her? Aber dafür ist die Geschichte köstlich, spannend und informativ. Auf jedenfall sehr kurzweilig zu lesen und solche Bücher braucht es gerade :D Da kann man sich mal schön einen Sonntag Abend von Sofa zu Bett lümmeln und hat dabei bessere Unterhaltung als das typische Fernsehprogram.
Wie im ersten Band wurden die Charaktere liebevoll beschrieben und wachsen beim Lesen weiter ans Herz. Durch das Auftreten des Herrn Thurisaz, Ratatösk und Hugin und Munin kam wieder mehr Bewegung in die Geschichte und brachte auch die Lust nach dem dritten band mit sich. Interssant war auch, dass Mara wieder mehr in Kontakt mit Göttern kommt- und endlich weiß, wer genau ihr Auftraggeber ist. Ich selbst bin auf jeden Fall sehr gespannt auf Band 3, und frage mich, ob es nicht sogar einen vierten Band geben wird, da so viele Geheimnisse noch zu lösen sind.
Rezension zum zweiten Teil der „Mara und der Feuerbringer“- Trilogie. Spoilergefahr für den ersten Teil.
Die vierzehnjährige Mara Lorbeer ist eine der letzten Seherinnen und dazu bestimmt die Götterdämmerungen, das Ende der Welt, zu verhindern. So erfährt sie, dass der Feuerbringer noch nicht endgültig besiegt ist und im Verborgen neue Kraft schöpft. Doch bevor sie mit Hilfe des Professor Weissinger dem Geheimnis des Feuerbringer auf dem Grund gehen kann, gerät Mara in die Fänge der Todesgöttin Hel, die sie nur freilässt, wenn Mara für sie einen Auftrag erfüllt. Dafür muss die junge Seherin wieder in die Nähe des Halbgotts Loki. Tommy Krappweis schafft es auf sehr authentischer und überzeugender Art die Psyche einer Vierzehnjährigen wieder zu geben. Gerade Maras Zerrissenheit, aufgrund der aufkeimender Romanze zwischen dem Professor und ihrer Mutter ist sehr gut dargestellt, denn einerseits stört sie der Gedanke eines neuem Mannes an der Seite ihrerMutter, der sie verletzten könnte, anderseits möchte sie auch das beste für ihre Mutter. Ebenso finde ich Maras jugendliche Sprachweise ziemlich gut getroffen. Am witzigsten ist es, wenn sie manche Götternamen partout nicht aussprechen kann und sie zu umschiffen versucht. Eins der großen Highlights im Buch ist der Professor mit seiner außergewöhnlichen Art. Obwohl er ein Mann der Wissenschaft ist, stürzt er sich bedingungslos mit Mara in jedes mythisches Abenteuer. Zwar gibt es Momente wo die Wissenschaft und Mythologie sich in im streiten, doch letztendlich ist er offen dafür!dass all diese Legend wirklich mal geschehen sind, auch wenn sie sich nicht unbedingt mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen vertragen. Dazu kommt die schon kindliche Freude des Professor, wenn sich manche Legendengestalten zeigen oder bestimmte Zaubermethoden als machtbar erweisen.So benimmt er sich manchmal schon, wie ein richtiger Fanboy. Hinzukommt seine berauschende Art die alten Geschichte zu erzählen um seine flotten Sprüche, die ihm mir mehr als sympathisch und in mir den Wunsch erweckt ihn als Lehrer an meiner Schule zu haben, auch wenn man bei ihm lange auf die Rückgabe der Klausuren warten kann. Die Beziehung zwischen Mara und dem Professor vertieft sich in diesem Teil und ist weiterhin schön und amüsierend zu verfolgen. Der Professor bietet für Mara den wahren Freund, den sie lange Zeit nicht gehabt hatte sowie eine Vaterfigur und Mara ist für ihn die Tochter, die er nie hatte. Zusammen bilden sie ein super Team, das sich den nordischen Gefahren stellt. Wieder als würden die nordisch-germanischen Mythen harmonisch in die Geschichte eingeflochten und so verständlich, dass kein Hintergrundwissen von Nöten wäre. Das Einzige, was mich gestört hat, ist, dass aus dem Klappentext hervor geht, dass Loki in diesem Buch eine besondere Rolle spielen würde, jedoch kam er nur in einer Szene wirklich vor und ist für die restliche Handlung als Charakter kaum von Bedeutung. Dennoch ist seine Szene mehr als unterhaltsam. Alles im allem hält der zweite Teil der Trilogie sehr gut die Spannung, vertieft das Verständnis für die Figuren und hält noch einige Überraschungen für das Finale offen.
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"Mara und der Feuerbringer: Das Todesmal", geschrieben von Tommy Krappweis, ist der zweite Teil der Mara-Trilogie und spielt ungefähr eine Woche nach den Ereignissen von "Mara und der Feuerbringer".
Ragnarök droht nach wie vor am Horizont und die Lage spitzt sich zu. In diesem Band merkt man sofort, dass die Struktur besser ist. Während Teil 1 keinen wirklichen Spannungsbogen mit Höhepunkt aufweisen konnte, ist Teil 2 weitaus besser vertreten und zwar in Form des Titelgebenden Todesmales. Wie auf der Rückseite schon angekündigt, bekommt Mara dieses von der nordischen Göttin Hel, die Herrin der Toten. Was ich vorneherein schon sagen möchte: schlagt dieses Buch nicht auf, wenn ihr wegen der Götter gekommen seid, denn sie kommen dieses Mal wirklich nur am Rande vor, ungefähr so wie Darth Vader in "Rogue One", aber dafür sind die Szenen mit ihnen sehr gut gemacht und man fühlt auch hier das Göttliche an den Wesen.
Mir gefallen auch die Schauplätze, die dieses Mal besucht wurden, vor allem der Abschnitt ganz am Anfang. Aber hier kommt auch schon ein kleiner Kritikpunkt: die Handlung ist in der Mitte so dermaßen langgezogen, dass ich für eine Weile wirklich keine Lust hatte, weiterzulesen. Für die Mitte gibt es einen Stern Abzug, ebenfalls für die letzten fünf Seiten. Dieses Mal gibt es ein Ende und einen Höhepunkt, doch ist der Konflikt meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell gelöst. Für diese zwei Dinge gibt es den Stern weniger.
Die Charaktere waren wiedermal sehr gut ausgearbeitet, allen voran Mara und der Professor, was auch wichtig ist, da sie die Protagonisten sind. Dieses Gespann funktioniert wirklich gut! Der Spannungsbogen ist wie gesagt ebenfalls viel besser dieses Mal. Schauplätze und Atmosphäre waren durchgehend sehr malerisch und visuell, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Alles in allem ist es ein deutlicher Schritt nach vorne seit dem ersten Teil. Der dritte Teil liegt schon bei mir bereit und wird gleich unter die Lupe genommen. Ich bin sehr gespannt, wie das Ganze enden wird!
Mehr Magie, mehr Götter, mehr Action. Inhaltlich geht Teil zwei nahtlos dort weiter, wo Teil eins endete. Ein paar offene Fragen wurden geklärt, aber natürlich nicht alle und ein paar neue kamen hinzu. So wünsche ich mir das. Das Gute nehmen und weiter tragen und sinnvoll ergänzen. Sprecherleistung erneut hervorragend. Ab und zu hatte ich das Gefühl, das es etwas zu gehetzt daher geht, aber egal, ich werde mit Freude den dritten Teil hören.
Die Darstellung der Götter ging mir bei diesem Band deutlich mehr gegen den Strich als beim Ersten - besonders bei der Hel bin ich total verwirrt, warum Tommy Krappweis anscheinend ein Aussehen für sie frei erfunden hat, obwohl es ein vorhandenes Aussehen aus den Überlieferungen gibt. Trotzdem gut, spannend und sehr amusant geschrieben.
Langatmig. Sehr langatmig. Es gab einige gute Stellen, aber das dazwischen...man merkt, dass es der schleppende Mittelteil einer Trilogie ist. ich vermute, dass jüngere Jugendliche das Buch wesentlich besser finden, als ich es tue.
Mara hat es noch nicht geschafft, die Welt vor der Götterdämmerung zu retten. Also versucht sie weiter mit Hilfe von Professor Weissinger herauszufinden, wie sie diese aufhalten kann. Dabei stößt sie auf rätselhafte Verse und Vorhersehungen. Loge, der Feuerbringer, scheint an Kraft zu gewinnen und es kann ihr anscheinend nur einer helfen. Der Gott des Meeres Njördr. Also sucht Mara diesen auf, merkt aber, dass ihr einfach zu viele Steine in den Weg gelegt werden. Doch Mara wäre nicht Mara, wenn sie die Steine nicht dazu nutzen würde, um sich Brücken zu bauen.
Auch der zweite Teil um Mara und ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten hat mich sofort in den Bann ziehen können. Dies liegt unter anderem an der spannenden Geschichte, aber auch an der so lebhaften Art, die der Autor dazu nutzt, um die Geschichte zu erzählen. So hatte ich wirklich teilweise das Gefühl, mittendrin zu sein und zusammen mit Mara die Abenteuer zu bestehen.
Mara hat sich in kurzer Zeit sehr weiterentwickelt. Ihr pubertäres Verhalten ist zwar noch geblieben, doch zeigt sie großes Interesse daran, nun nicht mehr nur für sich alleine zu kämpfen, sondern Hilfe anzunehmen. Diese Hilfe gibt es in Form des Professors Weissinger, aber auch durch andere Gestalten, die der nordischen Göttersage entsprungen sind.
Die Mischung aus "modern vs. Altertum" ist faszinierend und lässt eben auch eine Menge Spielraum. Der Autor bedient sich hierbei vieler Dinge und weiß diese geschickt miteinander zu verbinden. So wird aus verschiedenen Orten, Personen und Mythen eine perfekte Story, um einen für Stunden gut zu unterhalten.
Besonders gut gefallen hat mir in diesem Teil der Professor, der durch Mara wieder etwas jünger zu werden scheint. Er scheut keine Risiken, steht mit gutem Rat zur Seite und überrascht mit Dingen, die man ihm gar nicht zugetraut hat. Ich denke, dass er im letzten Teil bestimmt nochmals eine wichtige Rolle spielen wird.
Ebenso Mara. Sie hat einen großen Sprung gemacht, sich mit dem abgefunden, was sie ist. Ihre Aufgabe nimmt sie sehr ernst und ist auch bereit, notfalls mit ihrem Leben dafür zu bezahlen. Sehr mutig für eine 14jährige, die eigentlich immer nur eins wollte: nicht auffallen.
Es gab allerdings ein, zwei Szenen, da hätte ich mir gewünscht, dass Mara und der Professor nicht ganz so leicht davonkommen. Doch hat der Autor dies mit anderen Szenen wieder wett machen können. So gibt er Situationen vor, die ich als ausweglos darstellen würde, aber mit einer geschickten Wendung der Seiten stehen plötzlich Mara und der Professor als Gewinner da. Ob dies allerdings immer so bleiben wird, kann ich natürlich nicht verraten. Nur eins: gerade am Ende wird es für Mara sehr hart und dies führt dazu, dass sich ein toller Cliffhanger ergibt, der es mir nun unmöglich macht, nicht zum dritten Band zu greifen.
Auch ist der Wunsch, mir den Film zum ersten Teil anzusehen, nochmals gestiegen und ich werde dies schnellstmöglich nachholen.
Die Geschichte an sich ist wieder sehr spannend. Das Einbringen verschiedener nordischer Götter bringt eine anständige Portion Mythik mit hinein und so fragt man sich, ob sich die Menschen zur damaligen Zeit wirklich ihre Götter so vorgestellt haben. Aber irgendwie passt es. Das Hochmütige zu Njördr, die Eitelkeit zu Loki, die Fürsorge zu Sigyn. Besonders gut hat mir Hel gefallen, die als Wächterin der Unterwelt eine große Rolle spielt.
Ich mag einfach die Art des Autors, einem die Geschichte etwas näher zu bringen. Nicht nur die nordische Mythologie, auch die römische und germanische Geschichte wird abgehandelt. Und so möchte ich mir auch gerne mal die Orte ansehen, die im Buch erwähnt werden. Wenn es mich in die Richtung verschlägt, werde ich auf alle Fälle eine Besichtigungstour machen.
Fazit: Spannung pur, die richtige Mischung der Charaktere und viel Informationen.
Die Charaktere und auch der Schreibstil triefen nur so vor Humor, was mir wirklich gut gefällt, und auch der Grund ist, warum ich mein fünf Sterne Rating beibehalten habe. Allerdings hat sich die Handlung in eine Richtung bewegt, die mich getroffen hat, wie ein Schlag ins Gesicht, und dass, obwohl eine Freundin mir erzählt hat, dass Dr. Thurisaz und Loge in Verbindung miteinander stehen (Ja, ich wurde gespoilert. So ist das eben). Ich hätte, ehrlich gesagt, eher erwartet, dass der Fokus auf Loki bleibt, da er ja, laut der Völuspá, einer der Verursacher der Ragnarök ist. Stattdessen bleibt uns Loge, der Feuerbringer, als Antagonist, was im Nachhinein eher wenig Sinn ergibt, da er, abgesehen von der Herrschafft als einziger Gott auf Erden kein wirkliches Motiv zu haben scheint. Loki hingegen, hätte da einige gehabt. Allgemein ist die Handlung rasant und fokussiert eher den Aspekt, das Ganze interessant zu gestalten, anstatt an der Völuspá als Vorlage festzuhalten, was sehr schade ist. Persönlich war ich auch kein großer Fan der untoten Legionen, obwohl es mich Stolz gemacht hat, dass das Buch innerhalb der Handlung bis nach Kalkriese in Niedersachsen gezogen ist. Die Schlacht am Hermannsdenkmal war für mich auch nur aus demselben Grund interessant. Den zweiten Handlungsstrang mit dem Todesmal hätte ich persöhnlich dem Feuerbringer vorgezogen. In der Fortsetzung haben mich die Charaktere also eher überzeugt, als die Handlung. Leider ist der lehrreiche Aspekt in diesem Buch für meinen Geschmack auch etwas zu kurz gekommen. Alles in allem war das Buch aber trotzdem ein mitreißendes Abenteuer.
Eine schöne Fortsetzung von Buch 1, die mir gut gefallen hat. Humor war wieder reichlich vorhanden, wenngleich mir auch der Siggi gefehlt hat. ;)
Unnötig fand ich diesen Hauch von eingestreuter ... öh, nein, Liebesgeschichte war es nicht. Es gab einen Kuss und zwar total zusammenhangslos, als müsste da mal ein Kuss rein, weil ein Mädchen die Hauptrolle spielt und Mädchen Küsse mögen. Kann sein, dass sich mir da der tiefere Sinn dieser Szene da nicht erschließt, aber von meiner Warte aus war die Szene nicht nur unnötig wie ein Kropf, sondern auch störend. (Man merkt, wie störend, da ich einen ganzen Absatz darauf verwende.)
Professor Weissinger wie gewohnt trocken, ich mag den Mann einfach total gerne. Mara kämpft sich anständig durch alle Hindernisse und bleibt weiterhin eine sehr sympathische Heldin.
Auch die Fortsetzung gefällt mir sehr gut, und ich werde das 3. Buch sofort hinterher lesen, denn es geht wie bei einer Serie dort weiter, wo der vorherige Roman geendet hat (Nach dem ersten Teil von Mara habe ich einen anderen Roman gelesen, weil mir die Fortetzungen noch fehlten) An diesem Buch habe ich vor allem an der puscheligen Ausgeburt der Hölle Gefallen gefunden, am Eichhörnchen Ratatösk - auch wenn es nach Maras Aussagen ein Mistvieh ist, irgendwie ist es schon unterhaltsam sich vorzustellen, wie das Eichhörnchen sich an dem großen Stab zu schaffen macht ....:D Bin jedenfalls schon gespannt auf die Götterdämmerung im 3. Teil
Das Buch setzt ein, wo das erste aufgehört hat...es bleibt weiter spannend und man kann kaum aufhören zu lesen, da man unbedingt wissen möchte wie es mit Maras Abenteuern weiter geht.
Es bleibt auf jeden Fall spannend und man hat mehr und mehr das Bedürfnis sich mehr mit den germanischen Sagen und Geschichten zu beschäftigen...auf jeden Fall werde ich den Teutoburger Wald nicht mehr besuchen können, ohne mich nach abgestürzten Autos, toten Römern oder geplatzten Wasserrohren umzuschauen...vielen Dank dafür. ;D
Zu schade, dass ich das Buch nicht im Teeniealter lesen konnte, ich hätte mich seeehr mit Mara identifiziert. ;)
Sehr nettes und charmantes Jugend-Fantasy-Buch. Der Hintergrund der germanischen Sagen ist fantastisch recherchiert und nicht verfälscht. Man lernt also ganz nebenbei einiges über die germanische Sagenwelt um Loki, Odin und Hel (und kann sich drauf verlassen, dass dies nicht aufgrund künstlerischer Freiheit verfälscht wurde). Der Schreibstil holpert ein bisschen. Allerdings nicht so viel, dass es wirklich stört. Mich erinnert er an die frühe JK Rowling. Sprich: Es wird von Buch zu Buch besser und verspricht großartig zu werden.
Viereinhalb Sterne eigentlich, da die Geschichte genau so lustig, interessant und nebenher lehrreich ist wie im ersten Band, mir die Charaktere aber noch ein bisschen mehr ans Herz gewachsen sind. Und auch der leicht holperige Schreibstil holpert hier schon ein ein bisschen weniger. Ganz kurz vor fünf Sternen würde ich sagen. Mal schauen was das dritte Buch so bringt. :)