geboren am 23. Dezember 1953 in Berlin wohnhaft in Berlin und Brandenburg Studium der Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin, Diplombiologe, Forschungstätigkeit, Arbeit als ökologischer Gutachter und Lehrbeauftragter
1986-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biologie der TU Berlin, Arbeitsschwerpunkte Zoologie (Insekten, Käfer) und Ökologie, Lehrtätigkeit
1991 Promotion zum Dr. rer. nat. mit einer agrarökologischen Arbeit über Nebenwirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Bodentiere, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen
1992-1995 Koordinator und Bearbeiter einer zoologischen Bestandsaufnahme („Monitoring“) aller Naturschutzgebiete von (West-)Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz Seit Mitte der Siebziger Jahre Gitarrist in diversen Berliner Jazzbands, u.a. Riff, Acoustic Guitar Orchestra Berlin, Elefanten, UTE KA Band, Animato, Sitarstudium bei Ustad Imrath Khan, produzierte 5 LPs/CDs 1993 erschien als erste Buchveröffentlichung der Roman Wenzels Pilz, danach weitere Romane und Sachbücher, mehrere Preise, seit 1996 freier Autor und Wissenschaftspublizist
Die Story insgesamt etwas unerwartet, nach etwa 200p fragt man sich wie es denn nun weitergeht in den nächsten, aber dann hält einen "Der Rote" fest und lässt einen nicht mehr los ;)
Das ist doch mal ein Blick auf Neuseeland wie man ihn selten hat - am Strand von Kaikoura tummeln sich nicht Touristen sondern Kalmare. Und der Biologe Hermann Pauli wird in seinem Urlaub mit einer verrückt spielenden Natur konfrontiert. Bei Schätzing wird das bis zum Ende durchgespielt Der Schwarm, hier gibt es einen spannenden Thriller und viel Wissenschaft.
1. Satz - Wieder war er schweißgebadet aufgewacht. letzter - "Ich nehme die Einladung an."
Ich bin von der Tiefseewelt fasziniert und freute mich sehr auf diesen "Ozeanologie-Krimi". Leider fand ich die Figuren und deren Dialogue hölzern und langatmig, die Entwicklung schleppend. Ich wünschte der "Krimi" wäre spritziger erzählt worden ohne dabei die Ausführungen und Einblicke in die (mir) unbekannte Welt der Cephalopoden zu verlieren.
Wenn es etwas gibt, vor dem ich tatsächlich übersteigerten Respekt habe, dann ist es wohl das Meer. Seine unergründlichen Tiefen, die Kreaturen, die darin hausen, und seine Unberechenbarkeit treffen nicht erst seit dem "weißen Hai" immer wieder einen Nerv im menschlichen Nervenkostüm - so auch bei mir, während ich "Der Rote" las.
Denn wenn plötzlich sämtliche Pottwale aus ihrem angestammten Areal verschwinden und Erdrutsche unter Wasser ganze Küstenstreifen in ein riesiges Katastrophengebiet verwandeln, dann ist es Zeit sich darüber Gedanken zu machen, ob wir wirklich soviel über das salzige Wasser und seine Bewohner wissen. Schuld an der Flucht der Meeresgiganten ist nämlich nicht etwa der Mensch selbst - es ist ihr Hauptnahrungsmittel: Ein Kalmar!
Doch "Der Rote", wie die neuseeländisch- / deutschen Wissenschafter das Ungeheuer bald nennen, ist nicht unbedingt fritierfähig: Ein Tier solcher Größe war der Wissenschaft bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt.
Obwohl das Buch streckenweise ein wenig langatmig ist, kann es seinen Leser wirklich fassen. Ich bin froh darüber, dass die Zeit-Redaktion es als "Ozeanologie-Krimi" ausgewählt hat (obwohl das Genre "Krimi" hierzu etwas ... frei ... interpretiert werden musste).
Nachdem ich in einem Anflug von Ratlosigkeit, was ich mit mir, meinem Leben und meinem zukunfstlosen Biostudium anfangen sollte die grandiose Idee hatte, ich könne doch in die Meeresbiologie gehen, stach mir dieses Buch in die Augen. Da Frank Schätzings Bestseller "Der Schwarm" einen Ehrenplatz in meinem Regal hat, habe ich hohe Erwartungen an dieses Buch gehabt, die sich leider nicht erfüllt haben.
Ich muss zugeben, dass ich mich aktuell auch nur schwer konzentrieren kann und der Inhalt ein wenig an mir vorbeigehuscht ist. Das einzige, das bei mir im Kopf verweilt ist der Fakt, dass es bei Schneckentieren Sexualparasitimus-bedingt zu Gigantismus kommt. Das hat mein Biolgenherz sehr erfreut. Weniger erfreut war ich von dem Fakt, dass ein Tag auf einem Forschungsschiff um die 50.000€ kostet und die Aussichten auf eine Erfolgreiche Karriere in der Meeresbiologie wohl kleiner sind, als die Chance eine Weinbergschnecke zu finden, die bis zu 500 mal größer ist, als ihre Artgenossen.
Hölzern, mit "Forschern" die ihren Mitmenschen aus ihrem Forschungsgebiet erzählen als würden sie aus einem schlechten Sachbuch für Jugendliche vorlesen. Ich habe nach Seite 140 aufgegeben.
° eine Art wissenschaftliches Manifest gegen die Zerstörung der Meere und des Klimas ° interessant, informativ aber viel zu lang mit einer völlig deplatzierten Liebesgeschichte
musste dieses buch abbrechen weil junge es war leider so endlos langweilig. das war jetzt meine 2. chance für dieses buch aber ich schaff es einf wirklich nicht oh man- mega schade eigentlich, weil ich das thema echt richtig interessant fand und mehr sowas wie Der Schwarm erwartet hatte- aber naja!
Una novela que comienza como la típica historia de animal gigantesco a la caza del hombre que pronto pierde fuelle por una sobredosis de documentación y acaba convirtiéndose en un alegato ecologista.
Lo venden como thriller y de emoción no tiene ni una página. Estuve esperando hasta el final que pasara algo interesante, más allá de lo que esperas desde la primera página y nada.
Ein Seebeben, ein riesiger Kopffüßer taucht auf, ein deutscher Kopffüßerforscher ist zufälllig zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Klingt erstmal stabil. Der Roman zieht sich dann aber leider stärker als "Der Schwarm", mit dem es öfters verglichen wird. Also es ist schon ein bisschen ein Öko-Wissenschaftskrimi, nur mit weniger Krimi und nach heutigem Maßstab nicht mehr wirklich modern geschrieben; trotzdem streckenweise spannend! Und Kopffüßer sind wirklich super interessant - und nicht zu verwechseln mit Kopffüßlern! Wer sich für Cephalopoden begeistert, ist hier bestimmt richtig. 🐙 🦑 🌊 (Würde overall so 3,5/5 geben)
### Update vom 17.04. ### Oh mein Gott, das ist so cool!!! Ich habe eben diese Meldung gelesen und fühle mich, als würde ich zu einem ganz kleinen Zirkel von Menschen gehören, die diese Nachricht zu schätzen wissen 😃 https://www.tagesspiegel.de/wissen/na... Danke Bernhard Kegel!! 😃 (Jetzt bekommt das Buch auf jeden Fall seine 4/5)
Mein erster Schmöker seit langem. Super interessant, was alles über Meeresbewohner so nebenbei informiert wird. Für mich noch spannender, wäre englisch gesprochenes auf englisch wiedergegeben worden, so war das etwas verwirrend manchmal. mein fehlendes fachwissen wirbelte sepien, kalmare, tintenfische und kraken durcheinander, aber ansonsten war das buch der hammer. Packend, spannend, berührend, die figuren zum teil etwas dürftig. wies sich für einen schmöker gehört.
Ich fand das Buch sehr gut, auch wenn es natürlich kein Krimi im eigentlichen Sinne ist. Die Gefahr geht viel mehr vom Menschen aus und das betrifft ja leider große Teile unserer Natur.