Dass es sie als Praktikantin ausgerechnet in die Redaktion der Budapester Zeitung verschlägt, sieht die 25-jährige Lysann gelassen. Ungarisch kann doch nicht so schwer sein. Ein fataler Irrtum! Doch sie bleibt und lernt: Dass man in Ungarn tatsächlich gerne Gulasch isst, es aber Pörkölt nennt und mit Hahnhoden zubereitet. Dass ein Gläschen Pálinka durchaus der beste Start in den Tag sein kann. Dass Ungarn beim Begleichen der Zeche ebenso eigensinnig sind wie bei der Einordnung historischer Fakten. Aber auch, dass es unmöglich ist, ihrem Charme zu widerstehen …
»›Ich kann auf Ungarisch von eins bis zehn zählen, ich kann guten Tag sagen und weiß, was Prost heißt. Mehr brauch ich ja nun wirklich nicht.‹ Dachte ich. Ich muss verrückt gewesen sein.«
Niveauloses Palaver! Die Autorin hätte besser daran getan, mehr über die ungarische Kultur und Sprache als über sich und ihre sinnfreien gedanklichen Assoziationen zu schreiben. - Mich hat dieses Buch nicht auf Ungarn eingestimmt, sondern maßlos verärgert. Ihre betont coole Erzählweise ist billig und der Informationsgehalt für Ungarn-Interessierte dürftig.
Also diese Lysann ist eigentlich überhaupt nicht mein Fall. Totale Chaotin, säuft und kifft, fährt grundsätzlich schwarz, Ossi-Frau, Atheistin, glaubt aber, dass man eine Sprache wie Ungarisch einfach so nebenbei schnell lernen kann. Ehrlich, geht's noch? Immerhin ist ihre Geschichte ziemlich amüsant und kurzweilig, man nimmt ihr durchaus ab, dass sie in ihrem ungarischen Umfeld ganz beliebt war. In vielen Dingen hat sie die Ungarn auch gut durchschaut und treffend beschrieben, finde ich, und ich kenne Land und Leute schon mein Leben lang (ungarische Mutter). Der Schreibstil ist auch ganz OK, nur das leidige "einmal mehr" (= once more) stach mir immer wieder einmal ins Auge. Na gut, es gibt Schlimmeres. ;)
Ich habe ein anderes Cover. aber sonst passt das schon. Ungarn für Anfänger hat mir gefallen, weil wir tatsächlich Einblicke (meiner Meinung nach) gekriegt haben, die authentisch sind; außerdem gab es immer wieder ungarische Wörter und auch Sprachfallen (Häkeln und Schnarchen :) ), die mir gefallen haben. Mit Lysann konnte ich mich nicht so identifizieren, vielleicht weil ich kein Ossi bin.
As a Hungarian who never lived in Hungary it was a pleasure to read this book. It really shows hungarian mentality as I know it. While reading, I laughed a lot, experienced nostalgia, and visited places in Hungary I’ve never been to. I always wanted to know how others perceive my language and culture and this book is a good example.
A very refreshing book about a German girl, who after a move to Budapest has to come to terms with all the perks of the Hungarian life. Laughed out loud and was quite entertained by this charming book.
Ein sehr unterhaltsames Buch! Hatte viel Spass beim Lesen- die Autorin beschreibt ihre Erlebnisse in Ungarn mit viel Witz und Ironie. Ich habe mich an viele Eigenheiten der Ungarn erinnert gefuehlt, wie z.B. der unaufhatlsame Fluchwortschwall, der einen nur allzu schnell in Ungarn ereilen kann...;).