Sophia liebt Worte. Für Tobias hat sie auch ein paar übrig: fies, hinterhältig, verabscheuenswert … Die Liste geht noch ewig weiter. Doch dann geschieht die Katastrophe: Sie soll mit ihm Tango tanzen! Auf Tuchfühlung mit dem Todfeind – aber ist er das wirklich?
Amelie, 29 Jahre alt, Trash-TV-Liebhaberin, Autorin und Geschichtentaucherin lebt mit ihrem Freund und zwei besonders flauschigen Katern in Duisburg. Sie beendet bald ihre Laufbahn als Langzeit-Lehramts-Studentin, um in die Welt der arbeitenden Bevölkerung aufgenommen zu werden.
Diese Kurzgeschichte ist unheimlich witzig und es geht um eine 'Hass'-Liebe; allein diese zwei Punkte haben sie schon für mich eingenommen. Ich fand den Schreibstil und das Tempo der Handlung einfach super. Einzig eine Szene fand ich etwas unglücklich und ein/zweimal war der Humor ZU sehr gedrückt. Aber insgesamt bin ich begeistert - und überlege schon, ob ich mir nicht das Erstlingswerk von Amelie kaufen soll. ;)
(eshort-liebesgedöns-bewertung ;)) war echt super für zwischendurch, leider gibt es als Schülerin, die zu Fuß in die Schule geht, kaum ein "Zwischendurch" :D war lustig und schlagfertig, kann ich empfehlen.
Beziehungsstatus: Feinde Wir steigen in eine Szene ein, in der Tobias Fischer und Sophia Schulte zusammen Tango tanzen müssen. Und dabei hassen sich die beiden doch. Wegen jeder Kleinigkeit geraten sich die zwei in die Haare und auch im Debattierkurs fahren sie die Krallen aus und bekämpfen sich mit allen Mitteln.
Beziehungsstatus: Partner Doch gemeinsame Feinde lassen die beiden über ihre Schatten springen. Genau bei den beiden kommen äusserst arrogante Austauschschüler unter, richtige Tangoprofis. Und wie Sophia dazu kommt, freiwillig mir ihrem Erzfeind gemeinsame Sache zu machen, um beim Tanzturnier nicht letzte zu werden, kann sie sich selber nicht so ganz erklären.
Erzählt wird die Geschichte aus der ich-Perspektive von Sophia und so bekommen wir gut mit, warum und wie sehr sie Tobias Fischer hasst. Sobald es um ihn geht, brennen bei Sophia alle Sicherungen durch und sie ist nicht mehr zu halten. Tobias sieht zwar gut aus, doch Sophia kann nicht verstehen, was andere Schülerinnen an ihm finden. Sie sieht in ihm nur einen abgeklärten Fiesling, der ihr das Leben zur Hölle machen will. Und ja, er kommt zum Teil auch etwas arrogant und überheblich rüber. Doch könnte der Schein auch trügen?
Was sich liebt das neckt sich .... Amelie Murmann zeigt uns hier eine Liebesgeschichte, wie sie in letzter Zeit öfters vorkommt: Die Protagonisten können sich nicht ausstehen und duellieren sich in heftigen Wortgefechten. Und was sich die beiden so an den Kopf werfen ist wirklich nicht ohne und brachte mich einige Male zu Schmunzeln. So ist "Feinde mit gewissen Vorzügen" sehr unterhaltsam.
Zum Teil wird diese Hass-Situation etwas gar überspitzt dargestellt, so dass ich mich doch das eine oder andere Mal gefragt habe, wie alt die zwei wirklich sind. Wie man von Anfang an ahnt, schlagen diese negativen Gefühle um, doch das ging meiner Meinung nach dann alles etwas gar schnell. Klar ist es eine Kurzgeschichte, doch so eine totale 180-Grad-Wendung finde ich nicht so ganz glaubwürdig.
Der Schreibstil von Amelie Murmann ist locker und flüssig zu lesen. Die Wortduelle zwischen Sophia und Tobias sind giftig und sarkastisch und stellen einen hohen Unterhaltungswert dar. Sehr gut gefallen haben mir auch die Überschriften mit dem Beziehungsstatus.
Fazit: Was sich liebt, das neckt sich .... "Feinde mit gewissen Vorzügen" lebt vor allem durch seine bissigen Wortduelle, doch zum Teil wurden diese so auf die Spitze getrieben, dass ich mich fragen musste, wie alt die Protagonisten wirklich sind. Trotzdem hat mir Amelie Murmanns E-Short Spass gemacht.
bittersweet ist eine Kurzgeschichtenreihe von verschiedenen Autorinnen, die als eBooks erschienen sind und sich in der Bloggerwelt größter Beliebtheit erfreuen. "Feinde mit gewissen Vorzügen" von Amelie Muramann ist meine dritte Geschichte und konnte mich schon mit den Schlagworten Tanzen, Todfeinde und Katastrophe anlocken.
Das schönste an Kurzgeschichten ist, dass sie keine endlos lange Einleitung brauchen und das es auch direkt zur Sache geht. In diesem Sinne heißt es: Fetzen, bis die Worte ausgehen! Doch Sophia ist keine Protagonistin, die auf den Mund gefallen ist und eher ihr die Worte ausgehen, muss wohl schon die Welt untergehen. Oder aber eine andere Katastrophe hereinbrechen, wie z.B. gezwungen sein mit dem Todfeind Tango zu tanzen.
Seit Jahren liefert sie sich mit Tobias Fischer eine Wörterschlacht nach der nächsten. Während es für Sophia eine richtig verbissene Angelegenheit geworden ist - niemand schlägt sie im debatieren! Wie konnte Fischer nur so dreist sein?! - scheint Tobias das ganze viel gelassener anzugehen. Seine Coolness lässt sich für Sophia nur mit Arroganz vergleichen. Sarkastische Kommentare, hin und her geworfene Beleidigungen und Todeswünsche sind mit die Grundbausteine dieser Geschichte und ich habe mich über so manchen Dialog und Gedanken einfach nur kaputt gelacht. Die Geschichte ist aus Sophias Sicht geschrieben und irgendwie mochte ich sie. Ihre Anekdoten waren lustig, aber irgendwie - und das kam dann je länger dieser ich muss ihn hassen-Zustand angehalten hat - wurde es dann doch ein wenig zu langatmig.
Ich mag Geschichten übers tanzen. Ich mag es, wenn sich zwei Menschen einander annähern, die ziemlich viel Zeit darin investieren sich nicht zu mögen. Ich mag es, wenn der Dialog vor Sarkasmus trieft und von bissigen Bemerkungen dominiert wird. Und vorallem mag ich es, wie solche Geschichten ausgehen. Mir kam das Ende dann aber trotzdem ein wenig zu schnell. Oder.. Schnell ist das falsche Wort. Es war zu schnell zu sehr gewollt, vorallem wenn man an den Anfang der Geschichte zurückdenkt. Da fehlte mir irgendwie die natürliche Entwicklung der Charaktere und die Gedanken, die sich langsam dem Ende annähern.
Amelie Murmann schreibt packend und flüssig. Die Aufeinandertreffen von Sophia und Tobias waren nervenaufreibend, lustig und vorallem unterhaltsam.
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Erste Sätze >>Aua! Du sollst mich führen, nicht umrennen, du Idiot!<<
Klappentext Sturmgefühle – Puddingrache – Nahdistanz… Sophia liebt Worte. Für Tobias hat sie auch ein paar übrig: fies, hinterhältig, verabscheuenswert … Die Liste geht noch ewig weiter. Doch dann geschieht die Katastrophe: Sie soll mit ihm Tango tanzen! Auf Tuchfühlung mit dem Todfeind – aber ist er das wirklich?
Meine Meinung Die Kurzgeschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und zwar aus der Sicht von Sophia. Sophia ist jemand, der niemanden so leicht an sich heranlässt und versteckt es unter ihrem Sarkasmus, ihrer Diskussionsfreude und ihrer Ironie. Dass sie in Wahrheit aber sehr verletzlich ist, weiß kaum jemand und das soll auch niemand wissen. Sie ist ein sehr sensibler Mensch, den man im Laufe der Kurzgeschichte besser kennenlernt und der etwas mit der Vergangenheit abschließen kann.
Die Geschichte ist kurz, emotional, amüsant und voller Energie zwischen den beiden Protagonisten. Man spürt die regelrecht die Anziehungskraft zwischen den Beiden. Es gibt weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen, aber sie konnte mich von der ersten Seite fesseln und gut unterhalten.
Bewertung Eine unterhaltsame Kurzgeschichte, die voller Sarkasmus und Humor steckt und mich auf eine kleine Reise geschickt hat. Daher gibt es von mir
Tango ist ein Tanz voller Leidenschaft und ausgerechnet mit ihrem ärgsten Feind, Tobias, soll sie diesen tanzen. Dass sich die beiden nicht die Augen auskratzen ist dabei ein Wunder. Vor allem Sophia kann nicht glauben, dass sie beinahe Freundschaftlich miteinander umgehen.
Beide Charaktere sind alles andere aus auf den Mund gefallen und liefern sich schon seit Jahren arge Wortgefechte und zugegeben, was die beiden sich da manches mal an den Kopf werfen ist wirklich zum schießen. Durch die absolut aufbrausende Art Sophias und Tobias recht arrogant wirkende Gelassenheit schaukelt sich all das immer wieder hoch. Für den Leser ist das recht amüsant, führt in diesem Fall aber auch zu weniger anderen Informationen über beide Protagonisten. Sie feinden sich an und plötzlich schlägt es also um? Okay. Jedoch hatte ich auf den wenigen Seiten ein paar Probleme dem ganzen wirklich glauben zu können und auch Sophia ist nicht gerade der Typ Mensch, den ich gut leiden kann und so fand ich nicht den richtigen Zugang zu ihr.
Dennoch hat mir die Geschichte gefallen. Die Idee mit dem Tango war mal eine andere und die Autorin und Bloggerin, Amelie Murmann, schrieb mit diesem eShort eine unterhaltsame, humorvolle Liebesgeschichte.
Meine Meinung: Feinde mit gewissen Vorzügen ist ein angenehmer kurzweiliger Zeitvertreib. Die Story ist witzig und es gibt verbale Gefechte, die einen zum lachen bringen. Sophia und Tobias können nicht miteinander aber auch nicht ohneeinander und wenn es hart auf hart kommt, dann halten sie zusammen und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die wenigen Seiten vergehen wie im Flug. Von mir aus hätte es noch ein bisschen länger sein können. Die Protagonisten sind gut beschrieben und bringen ihre Gefühle gut zur Geltung. Das Cover gefällt mir ganz gut, denn es passt zu den anderen E-Shorts.
Diese kurze Geschichte hat mir super gefallen. Ich fand die Anspielungen auf verschieden Stars, Serien (How I met your mother) und Bücher (Edelsteintrilogje) echt witzig. Für ein kurzes Vergnügen echt gut.
Diese Kurzgeschichte hat mich ganz gut unterhalten. Ich bin eigentlich ein großer Fan von love/hate-Beziehungen, aber hier bin ich mit den Charakteren, insbesondere Sophia, leider nicht so ganz warm geworden. Einige Wortgefechte waren wirklich witzig, aber insgesamt fand ich Sophia's Reaktionen oft ziemlich kindisch. Vielleicht bin ich auch nur zu alt. ;) Tobias hingegen hat mir ganz gut gefallen.
Die Kapitelnamen fand ich sehr kreativ und gelungen.
*Inhalt* Sophia und Tobias sind Erzfeinde. Eigentlich. Als sie dann aber anlässlich des Schüleraustausches mit Argentinien einen Tanzwettbewerb gemeinsam bestreiten müssen (und auch noch ausgerechnet Tango!), müssen die beiden mehr Zeit miteinander verbringen, als ihnen lieb ist. Und da merken die beiden, dass sie sich vielleicht doch nicht so sehr hassen...
*Erster Satz des Buches* "Aua! Du solltest mich führen, nicht mich umrennen, Du Idiot!"
*Fazit* "Feinde mit gewissen Vorzügen" ist ein "E-Short" aus der BitterSweet Reihe des Carlsen-Verlages von der Autorin Amelie Murmann. Vor einiger Zeit entdeckte ich zufällig, dass man das E-Short im Zuge einer Aktion kostenfrei herunterzuladen konnte und so überlegte ich nicht lange und klickte auf "download".
Beginnen wir also mit dem Lesen, so finden wir uns an einer Stelle in der Zukunft wieder, in der Sophia und Tobias bereits dabei sind, Tango zu tanzen. Am Ende des kurzen Kapitels wundert sich Sophia dann über diesen Umstand um spult erst einmal "zurück zum Anfang" um zu verstehen, wie es überhaupt zu dieser Tragödie kam.
So werden wir direkt hineingeworfen, in die Geschichte von Sophia und Tobias, zwei Jugendliche, die sich gegenseitig abgrundtief verabscheuen. Sie geben sich die größte Mühe, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen und empfinden das reinste Vergnügen dabei - aus diesem Grund finden sie sich auch des öfteren beim Schulleiter wieder, der krampfhaft versucht, die Feindschaft zwischen den beiden Streithähnen in den Griff zu bekommen. Der Debattierclub, den die beiden in der Schule besuchen, ist natürlich ein gefundenes Fressen, um sich dort immer wieder Paroli zu bieten - leider dürfen wir so eine Episode in dieser Kurzgeschichte jedoch nicht miterleben, was ich etwas schade fand. Als sich Austauschschüler aus Argentinien ankündigen, will die Schule einen Tangowettbewerb ins Leben rufen, um den Argentiniern ein bisschen näher zu kommen und sich den Gegebenheiten der Austauschschule anzupassen. Da die Schüler im Sportunterricht dafür trainieren, bekommt der Sportlehrer durch Zufall die einmalige Gelegenheit, dafür zu sorgen, dass die beiden Kontrahenten zusammen tanzen müssen - was sich als nicht ganz einfaches Unterfangen herausstellt und für jede Menge Zickereien sorgt...
Tobias und Sophia lernen wir nur oberflächlich kennen und wer großen Tiefgang in dieser Geschichte erwartet, ist auf dem Holzweg. Die Geschichte ist interessant gestaltet und ganz nett zu lesen, auch wenn ich Sophia nicht zwangsläufig extrem sympathisch fand. Tatsächlich neigt sie oft zu Zickereien und ein bisschen fragt man sich, wieso Tobias sich dann früher oder später doch für sie zu interessieren beginnt. Trotzdem ist sie nicht unerträglich und so kommt durch ihre direkte Art etwas Schwung in die Gespräche - was einem schon das ein oder andere Lächeln ins Gesicht zaubert. Tobias hätte ich ganz gerne etwas näher "kennengelernt", denn er wirkt trotz seiner Streitereien mit Sophia stets sympathisch.
Die Austauschschüler, die sporadisch auftauchen waren, bis auf eine Ausnahme, unhöflich, unsympathisch, arrogant und nicht besonders daran interessiert, sich mit den deutschen Schülern auseinanderzusetzen, eine Tatsache, die dazu führte, dass diese umso mehr den Tango-Wettbewerb gewinnen wollten. Verständlicherweise! Die Wette, die sich zum Schluss zwischen den Argentiniern und den Deutschen entspinnt, finde ich eine tolle Idee und das Ergebnis ist extrem belustigend!
Der Schreibstil der Autorin wirkt ein bisschen ungelenk, nach einigen Zeit kann man sich jedoch gut hineinfinden. Besonders gut gefiel mir die Tatsache, dass die Kapitel so angeordnet bzw. benannt waren, dass sie den jeweiligen "Beziehungsstand" der beiden wiedergeben konnten: Feinde, Partner, Verbündete, Verschworene, Freunde, "Es ist kompliziert". Insgesamt finde ich diese Kurzgeschichte dennoch lesenswert und möchte sie wie folgt bewerten: Wertung: 4 von 5 Sterne!
Inhalt: Sturmgefühle – Puddingrache – Nahdistanz… Sophia liebt Worte. Für Tobias hat sie auch ein paar übrig: fies, hinterhältig, verabscheuenswert … Die Liste geht noch ewig weiter. Doch dann geschieht die Katastrophe: Sie soll mit ihm Tango tanzen! Auf Tuchfühlung mit dem Todfeind – aber ist er das wirklich? Gestaltung: Mir gefällt das Layout das alle BitterSweets gemeinsam haben wirklich sehr gut. Man sieht direkt das die E-Shorts zusammen gehören. Es handelt sich immer um einen Kreis auf weißem Grund in verschiedenen Farben und verschiedenen Mustern, diesmal in einem hübschen rosa mit Punkten (vlt. für die rosa Wolken für Verliebte? )
Meine Meinung: Wieder ein Happen für Zwischendurch, wieder ganz gut geschrieben. Allerdings war es wegen der Thematik und kleinerer störender Punkte doch nicht ganz so mein Fall. Sophia und Tobias, zwei Vorzeige-Streithähne. Immer am kabbeln bis sie sich plötzlich für einen Tanzwettbewerb zusammenraufen sollen und dabei ihre Beziehung zu einander überdenken müssen. Stellenweile fand ich die Szenen echt süß (so nach dem Motto: "Ach Gott wie süß", also durchaus positiv), auch der Schreibstil war einigermaßen flüssig zu lesen. Leider fand die die Charaktere ansonsten ein bisschen schwach und fand nicht so Zugang. Auch die häufige Erwähnung irgendwelcher Nachnamen hat mich ein bisschen gestört. Ständig geht es um Schulte und Fischer, klar das sie sich nicht mögen, aber immer mit Nachnamen anreden? War mir ein bisschen zu viel. Die Geschichte war auch ein bisschen sehr vorhersehbar. Ganz so meines sind auch Teenie-Schul-Love-Storys nicht, das hatte aber so keinen direkten Einfluss auf die Wertung, das ich die E-Shorts eh nur zum Zeitvertreib nebenher lese.
Fazit: Ausbaufähig und wäre mit besser ausgearbeiteten Charakteren und ohne die Namenssache mit Sicherheit noch flüssiger und angenehmer zu lesen. Empfehlenswert für alle die Geschichten über junge Liebe mit kleinen Hindernissen mögen und denen auch eine vorhersehbare Story nichts aus macht.
Heute sind bei dem Carlsen-Label "bitterweet" eine ganze Menge Short-Storys veröffentlicht wurden. Unter anderem auch "Feinde mit gewissen Vorzügen". In meiner Mittagspause habe ich zu meinem eReader gegriffen und zack - nach einer halben Stunde war das Buch ausgelesen und ich muss sagen: Genial! Ich habe bereits Amelie Murmanns Geschichte "Wanderer - Sand der Zeit" gelesen und kann sagen: Es ist wieder ganz ihr Stil!
Sophia ist eine toughe Jugendliche, die sich sicher ist, dass Tobias der hinterhältigste und fieseste Junge auf der Welt ist. Nie im Leben würde sie ihn freiwillig auch nur mit der Pinzette anfassen. Doch dann kommt alles anders!
Das Buch besticht durch Witz und coole Sprüche und man muss sich so manches Mal das Lachen verkneifen, damit man nicht dumm angeschaut wird (Gelesen habe ich im Café) Meine liebste Stelle ist folgende: "Was willst du dann?" "Maoam." Einen Moment lang sehen wir uns an, ohne dass einer von uns mit der Wimper zuckt. Dann knickt er ein und grinst. "Sorry, ist mir so rausgerutscht. ..." (Position 440) Ich hab so lachen müssen, dass die Kellnerin grinsen und schließlich grundlos mitlachen musste. Es gibt so einige Stellen im Buch, an denen Sophia Sprüche loslässt (oder denkt), wo man als Leser schmunzeln muss.
Fazit
Für die erste von insgesamt 4 Short-Storys, die ich mir diese Nacht auf den Kindle geladen habe, kann ich einfach nur 5 von 5 Punkten geben! Hier auch meinen Dank an die Autorin: Amelie! Du hast meinen Regentag sonnig werden lassen!
BitterSweets - Große Gefühle in kleinen Portionen! So wirbt der Verlag mit der neuen Bittersweets-Reihe, die aus sechs kurzen Romanen besteht. Diesen E-Short von Amelie Murmann gibt es gerade umsonst.
Die Kurzgeschichte handelt von Sophia, die eine tiefe Abneigung gegen ihren Klassenkameraden Tobias hegt. Als dann argentinische Austauschschüler an die Schule kommen und Tobias und Sophia an einem Tanzwettbewerb teilnehmen sollen, müssen die beiden Zeit miteinander verbringen… obwohl sie sich eigentlich viel lieber die Augen auskratzen würden.
Meine Meinung…
Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, kommt der Roman natürlich gleich zur Sache. Wir lernen Sophia kennen, die aufbrausend und nicht auf den Mund gefallen ist sowie Tobias, der eher gelassen und cool wirkt.
Insgesamt wurde ich mit Tobias und Sophia nicht warm. Vielleicht lag das auch daran, dass ich mit Sophias Art nicht so gut klar kam. Manche Verhaltensweisen/Situationen wirkten auf ich auch überspitzt und kindisch.
Zudem ist die Handlung unspektakulär und schleicht ohne echten Spannungsbogen vor sich hin, sodass es mir schwer fiel weiterzulesen. Hat mich leider nicht packen können. Der Schreibstil ist allerdings sehr flüssig und angenehm zu lesen. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus Sophias Sicht.
Leider konnten mich weder der versprochene Wortwitz (bzw. die Wortgefechte) noch die Liebesgeschichte überzeugen. Außerdem fand ich es schade, dass die Szene aus der Einleitung nochmal genauso im Verlauf des Ebooks wiederholt wird.
Feinde mit gewissen Vorzügen ist Teil der bittersweets eshorts von Impress Verlag und als es zum Valentinstag diese Geschichte als Geschenk gratis zum Download gab musste ich das ganze doch ausprobieren.
In dieser Geschichte geht es um Sophia und Tobias, die sich absolut nicht ausstehen können. In nichts sind sie einer Meinung und immer wenn Sophia auf Tobias trifft muss dieser sie aufziehen. Kein Wunder, dass sie nicht sehr begeistert ist, als sie wegen gewisser Umstände dazu gezwungen wird mit ihm im Sportunterricht Tango zu tanzen. Die beiden auf so kurzer Distanz, das kann nur schiefgehen. Aber hassen sich die beiden wirklich?
Mit 70 Seiten ist diese Geschichte nicht gerade die längste, aber die 70 Seiten reichen völlig aus, um sowohl Sophia als auch Tobias absolut ins Herz zu schließen. Amelie Murmann schafft es mit ihren Charakteren trotz des wenigen Platzes eine humorvolle Liebesgeschichte zu erzählen. Die Dialoge zwischen den beiden haben mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht und ich habe mich wirklich köstlich amüsiert! Definitiv eine tolle Geschichte für Zwischendurch, die ich bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen habe
Ich musste so gut wie das ganze Buch hindurch nur lachen, weil es echt super lustig war. Der Humor war genial - ganz meine Sparte . Manchmal fand ich es dann doch zu gezwungen - manche würden es dauersarkastisch & ironisch nennen - und die dauernden Popkultur-Referenzen nerven mich auch immer wieder aufs Neue. Gut, ich kannte sie alle (Wink an den Rubinrot-Teil, yay Gideon) aber wenn man sie nicht kennt, wäre es schon schwer, den Witz lustig zu finden. Und es macht die Kurzgeschichte weniger zeitlos, was ich schade finde. Ich bin mir sicher, das hab ich schon bei Wanderer. Sand der Zeit krisitiert, aber hier wird es eben noch einmal erwähnt.
Als ich die Geschichte gelesen habe, kamen mir auch andauernd Chuck und Blair von Gossip Girl in Vergleich zu Tobias und Sophia in den Sinn. Was ich sehr willkommen geheißen habe, da Gossip Girl meine neue große Liebe ist und ich alle Chuck/Blair Ähnlichkeiten gut finde :D (Oder ich im Moment schon wieder den Kopf zu tief in der Fanfiction-Kiste hatte und mir deshalb solche Ähnlichkeiten auffallen, hm).
Wie dem auch sei, tolle Geschichte. Ich würde gerne eine Fortsetzung - in was für einem Rahmen auch immer - gerne lesen. :D
Eine romantische Geschichte - leider sehr vorhersehbar. An sich hat es mir viel Spaß gemacht, sie zu lesen und ich kam auch schnell voran. Der Schreibstil ist sehr schön und auch die Protagonisten kann man sich super vorstellen. Auf der ersten Seite ahnte ich schon, was passieren wird, doch ein wenig Spannung war dennoch da. Dass die Austauschschüler plötzlich wegen der Grippe bei den Schülern der anderen Schule nächtigen müssen, war etwas weit hergegriffen. Sie hätten auch von vorn herein diese Schule besuchen können. Wie diejenigen sind, weiß man dann ja auch erst, wenn sie da sind. Die romantische Szene in seinem Zimmer hätte gern noch etwas ausführlicher und gefühlvoller sein können, dann wäre ich wirklich noch dahin geschmolzen. :) Trotzdem gute 3 Sterne und ich freue mich schon auf mehr von der Autorin.
Sophia und Tobias fetzen sich mit Leidenschaft, im Debattierclub und auch außerhalb, als das Schicksal sie zu einem Team in einem Tanzwettbewerb macht, müssen sie sich aneinanderraufen und plötzlich sprühen ganz andere Funken!
Ein rundum nettes Wohlfühlbuch mit toller Chemie zwischen den Protagonisten! Ich liebe ja solche Hass->Liebe-Geschichten und hier funktioniert alles wunderbar. Nette Charaktere und eine gute Geschichte. Von mir aus hätte das Ganze auch gerne eine volle Buchlänge haben dürfen!
Wirkte ein bisschen sehr Kindergartenmäßig & selbst für ein eShort hätte man die Übergänge etwas besser machen können. (Ansonsten hätte man auch einfach ein Kurzroman daraus machen können, weil hier wirkte es einfach zu abgehakt und zu sehr nach "Es MUSS so geschrieben werden wie eine Kurzgeschichte!!!" ...)