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Konzert ohne Dichter

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Heinrich Vogeler, gefeierter Märchenprinz des Jugendstils, ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen – besonders für das nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellte Gemälde »Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff«. Während es in der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler das Resultat dreifachen Scheiterns: In seiner Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und eine fragile Freundschaft zerbricht. Rainer Maria Rilke, der literarische Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie, und sein »Seelenverwandter« Vogeler haben sich entfremdet – und »Das Konzert« bringt das auf subtile Weise zum Ausdruck: Rilke fehlt. Sein Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer. Was Vogeler und Rilke zueinanderführte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Macht der Mäzene, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise: Auf der Reise zur Preisverleihung erinnert Vogeler sich an die Euphorie des gemeinsamen Aufbruchs – und an Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff, die Frauen, denen Rilke in einer skandalösen Dreiecksbeziehung verbunden war. Ein groß-artiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.

240 pages, Hardcover

First published January 1, 2015

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About the author

Klaus Modick

69 books19 followers

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25 (7%)
1 star
9 (2%)
Displaying 1 - 30 of 38 reviews
Profile Image for Semjon.
768 reviews505 followers
January 8, 2019
Ein absolut fabelhafter Künstlerroman über den Jugendstil-Maler Heinrich Vogeler, der Teil der Worpsweder Künstlerkolonie war. Klaus Modick erzählt hier nicht sein Leben, sondern pickt sich sein bekanntestes Bild heraus und stellt die Geschichte dar, die hinter dem Gemälde steckt. Auf dem großflächigen Bild „Sommerabend oder das Konzert“ sind alle wichtigen Personen seine Lebens auf der Terrasse seines Anwesen Barkenhoff in Worpswede abgebildet, u.a. seine Frau, sein Bruder, der Schwager und Paula Modersohn-Becker. Doch einer fehlt, den er zunächst auch hinzugemalt, doch dann wieder herausgemalt hat: Rainer Maria Rilke. Und so ist das Bild Konzert ohne Dichter dargestellt.

Doch was sich zunächst als vermeintliche Rache gegen einen Widersacher aufdrängt, ist in Wahrheit mehr. Es ist der Verlust eines Freundes, der Verlust seines Selbstbewusstseins, der Verlust an den Glauben an seine Kunstfertigkeit. Der gefeierte Maler, der in der ersten Zeitebene des Buchs im Juni 1905 eine Ehrung für sein Bild von der Stadt Oldenburg erhalten soll, muss immer wieder zurück denken an die schönen Tage auf dem Barkenhoff, die Tage voller Inspiration und Poesie. Doch irgendwann bröckelte die Fassade und es wurde klar, dass alle Künstler narzistisch veranlagt sind, allen voran der junge Rilke, eigentlich noch ein unbekannter Dichter, der aber mit sehr viel Überzeugung in die Idylle im Bremer Moor einbricht. Die beiden Männer begegnen sich zunächst als Freunde, doch Neid, Missgunst und Eifersucht triebt alle am Ende auseinander.

Klaus Modick hat bestimmt sehr viel recherchiert, um aus den Memoiren und Briefen der Künstler einen zusammenhängenden, spannendenden Roman zu schreiben. Er trifft mit seiner wunderbaren Sprachkunst genau den Ton, der zur damaligen Zeit gesprochen wurde ohne ihn billig zu kopieren und mischt das ganze gekonnt und sehr humorvoll mit moderner Sprache. Er erzeugte Bilder und Gefühle dabei in mir, als wenn ich Teil dieser Künstlergemeinschaft vor 120 Jahren war. Ein besseres Lob kann man einem Buch kaum machen. Er hat dabei das Interesse bei mir an der Künstlerkolonie geweckt, die ich vor vielen Jahren zwar mal selbst besuchte hatte. Dabei war mir aber nicht bewusst, welche Berühmtheiten in dem Dorf ein- und ausgingen. Rilke kommt in der Beschreibung und Erinnerung Vogelers sehr schlecht weg als äußerst kaltherziger Mensch, der noch nicht einmal zu Frau und Kind eine normale Beziehung aufbauen konnte. Die Tochter wurde sogar zur Oma weggegeben und nur an Weihnachten besucht. Und dieser Egomane schreibt gefühlvolle Poesie zum Dahinschmelzen. Was für ein Typ. Einer der schönsten Künstlerromane, die ich je gelesen habe und ein neues Buch in meinem Favoriten-Ordner. Sehr lesenswert.
Profile Image for nettebuecherkiste.
692 reviews180 followers
September 2, 2015
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leben im Künstlerdorf Worpswede mehrere Maler und auch der Dichter Rainer Maria Rilke. Das Herz der Siedlung bildet der Barkenhoff, den der Maler Heinrich Vogeler einige Jahre zuvor gekauft und nach eigenen Plänen renoviert hat. Gerade hat Vogeler ein Gemälde fertiggestellt, er weiß nicht recht, wie er es nennen soll: “Das Konzert” oder “Sommerabend”. Zu sehen sind darauf die im Dorf ansässigen Künstler, doch einer fehlt: Rilke.

Die Abwesenheit Rilke auf Vogelers Bild ist im Grunde das Leitmotiv des ganzen Romans, ist es doch ein Symbol für die schwierige Beziehung zwischen beiden Künstlern. Vogeler ist erfolgreich, wohlhabend und, vor allem, bodenständig. Er hadert sogar damit, im Grunde bereits alles erreicht zu haben. Rilke hingegen ist vergeistigt, hat stets Geldsorgen, scheint nur für seine Dichtung zu leben, heute würde man vielleicht sagen “er ist verhuscht”.

Der arme Rilke kommt bei Klaus Modick nicht besonders gut weg, zunächst musste ich häufig über ihn schmunzeln, bei manchen geschilderten Gedankengängen Vogelers dann sogar laut lachen. Es ist aber keine bösartige Häme gegen Rilke, ich mag Rilkes Dichtung und daran hat sich durch die Lektüre des Romans auch nichts geändert.

Modick geht bei seiner Schilderung der Beziehungen zwischen den verschiedenen Künstlern von Worpswede nicht linear vor, er springt zwischen verschiedenen Zeitebenen, was gelegentlich verwirrend ist, mir war nicht immer gleich klar, von welcher Zeit gerade die Rede ist. Ankerpunkt ist jedoch der Zeitpunkt der Fertigstellung des berühmten Gemäldes “Das Konzert”. Modicks Sprache ist ein purer Genuss, es macht richtig Spaß, zuzuhören. Natürlich trägt auch Christian Brückner seinen Teil dazu bei. Ich hatte mich bisher nicht viel mit der Künstlerkolonie beschäftigt, doch dieses Buch macht Lust, sich eingehender damit zu beschäfigen. Ich habe mir im Internet ein paar Werke von Vogeler angesehen und festgestellt, dass sie genau meinem Geschmack entsprechen.

Natürlich wird in diesem Roman keine große Spannung aufgebaut und mitunter ist die Erzählung auch etwas behäbig. Das Buch bietet jedoch vor allem in sprachlicher Hinsicht höchsten Lesegenuss und bietet uns tiefgründige Einblicke in das Leben im Künstlerdorf Worpswede.
Profile Image for Evalitera.
680 reviews11 followers
April 19, 2025
Manchmal hat man das Gefühl beim Lesen, in Worpswede dabei zu sein. Man lernt wieder eine Episode von Rilkes Leben kennen, obwohl man den rätselhaften Rilke nie wirklich kennenlernen kann, finde ich. Habe das Buch vor ein paar Jahren gelesen, es ist in sehr guter Erinnerung geblieben.
Leseempfehlung.
Profile Image for Carolin.
25 reviews
August 31, 2024
Süß gemacht, aber kein neues Konzept und viel liegen gelassenes Potenzial für Metapoetik. Es wird zwar ein bisschen auf die Verbindung zwischen Kunst und Leiden eingegangen , aber wie gesagt keine neuen Gedanken zum Topos des leidenden Künstlers entwickelt sondern nur benutzt, was es bereits gibt. Hatte gerade wegen dem Titel mehr erwartet.
Profile Image for Felix Rode.
89 reviews1 follower
February 6, 2024
Ich bin mir mit diesem Buch unsicher.
Einerseits finde ich die Idee kreativ, gewagt und gut einen Roman nur um die Entstehungsgeschichte eines Gemäldes zu bauen. Die Sprünge zwischen den Kapiteln der Entstehung klappen mal mehr, mal weniger, aber im Grunde ist das Konzept okay. Immer wieder auf das Bild zu rekursieren und es zu verändern ist ein sehr schönes Mittel und klappt gut.
Andererseits habe ich mich während des Lesens immer wieder gefragt, ob ich es auch lesen würde, wenn es nicht von Rilke und Vogeler handeln würde. Die Emotionen sind generisch beschrieben und haben selten Resonanz in mir gefunden. Spannend waren sie nur, weil es eben die Emotionen von Rilke und co sind. Der Autor bedient sich hier der Berühmtheit fremder Namen um sein eigenes Werk anzureichern. Kurzum, ich glaube nicht, dass dieses Buch berühmt oder erfolgreich geworden wäre, wenn es nicht große Namen vor sich herschieben würde.
Ansatz gut, Ausführung okay.
Profile Image for Julia Bibliophilia .
82 reviews
May 3, 2016
Not my cup of tea. Though in general it was nice to learn something about life in the Worpswede artists' colony at the beginning of the 20th century, I had my problems with this book: A plot as poetically unstructured, haphazardly and capricious as the heavily featured Rainer Maria Rilke, an unnecessarily "artifically old" writing style full of words to stumble over and so many jumps in the time-line that even after finishing the book, I can only guess which one was supposed to be the main time-line and which ones were throwbacks or nice-to-know-additions.
Profile Image for pia.
34 reviews2 followers
February 21, 2024
ich glaube dieses buch könnte frau borchers gefallen
Profile Image for Annabel Sewerin.
37 reviews3 followers
August 13, 2024
Immer noch eine so tolle Idee, eine Mischung aus Biografie und Roman/ Fiktion zu schreiben und dann auch noch über die Worpsweder Künstlerkolonie. Wunderschöne Beschreibungen, die wunderschöne Bilder entstehen lassen (so wie Vogelers Bilder, hihi). Vogeler ist mir beim Lesen näher gerückt, Rilke sehe ich nun allerdings in einem ganz anderen, nagativerem Licht.
36 reviews
December 29, 2020
Das erste Viertel gut, dann eine Hälfte kein Inhalt, das letzte Viertel wieder gut, aber letztlich tut es auch ein Wikipedia-Artikel zu Vogeler und Co.
143 reviews
March 29, 2021
Maybe 3.5 but interesting to find out something about Heinrich Vogeler and the Jugendstil artists in the Worpswede colony.
Profile Image for Ximena Béjar .
170 reviews24 followers
March 15, 2022
Me ha costado terminar este libro. No pude fluir, quizá mi ánimo no era el adecuado. Gracias a este libro descubrí a Paula Modersohn y a Clara Westhoff, importantes artistas alemanas.
Profile Image for kat.
104 reviews
February 1, 2023
si l’hagues llegit a l’estiu m’hauria agradat més però ara tinc el cap ple d’exàmens
Profile Image for Susanne.
197 reviews26 followers
July 5, 2015
Sommer 1905. Heinrich Vogeler, Mitgründer der Künstlerkolonie Worpswede, soll in wenigen Tagen für sein Gemälde "Konzert" eine hohe Auszeichnung erhalten. Der Maler ist zu diesem Zeitpunkt noch keine vierzig Jahre alt und fühlt sich, als ob er schon alles erreicht hätte. Eine frühe Midlife-Crisis. Auf dem Weg zur Ausstellung reflektiert er über seine Karriere, seine Familie und vor allem über seine Freundschaft zu Rainer Maria Rilke. Ob Rilke und Vogeler tatsächlich Ähnlichkeiten mit ihren historischen Vorbildern haben, scheint für diesen Roman nicht so wichtig. Denn es geht hier um die grundsätzliche Frage, ob bzw. wie Kunst/Arbeit und Leben miteinander verbunden werden können. Welche Opfer kann und darf man als Künstler, als Ehemann und Familienvater bringen? Die zwei Künstler stehen hier exemplarisch für zwei diametral entgegengesetzte Lebensentwürfe. Für den Roman spricht auch der sympathisch wirkende Erzähler Vogeler mit seinem scharfen Blick auf den Kontrahenten Rilke und dem ironischen, manchmal bissigen Erzählstil, der mich sehr amüsiert und häufig zum Schmunzeln gebracht hat. Nicht nur für Freunde von historischen Romanen empfehlenswert.
Profile Image for Gresi e i suoi Sogni d'inchiostro .
706 reviews14 followers
February 4, 2021
La vita vince qualsiasi arte, il quotidiano ricopre e soffoca tutto ciò che creiamo.



Questo romanzo ha sonnecchiato sullo scaffale di una libreria sin troppo piena per qualche tempo, comparso come dal nulla per un lasso di tempo e poi ricomparso, e ora che finalmente l’ho letto non avrei più voluto andarmene. Dato che non sono nelle condizioni di parlare di arte e pittura, le mie competenze non valicano le soglie di opere bellissime ma per me illeggibili, mi premuro a fare una proposta di ripiego: la vita, sebbene crudele e disgraziata, talvolta ci riserva delle piacevolissime sorprese. Possono essere più frequenti?
Non scriverei tutto questo sapendo come mi ci sono approcciata, ma la vita, come dicevo, talvolta ascende a momenti di grande gaiezza, a vette vertiginose che eccelgono per temi, stile o altro. Il romanzo di Klaus Modick conta un’infinità di bellezze, specchi da cui è possibile riflettere anime dilaniate, sofferte, e con il suo connubio con la letteratura concede a chi legge due o tre spunti in cui si osserva l’esistenza mediante altri occhi. Con le orecchie di un soprano che ascolta un rumore sonoro, soave, squarciante la cui delicatezza lirica lo distacca dal mondo quasi fosse proiettato in un altro tempo; con gli occhi della mente in cui non conta ciò che si vede ma ciò che si vuol vedere; con gli occhi materiali di ciò che adorna e completa inscenando un mondo integro, armonioso e adeguato. Con il suo vasto corredo di quadri, mostre e figure architettoniche investe su luminose rifiniture che ripongono lo sguardo su forme di vita lontana, pasata, un’amicizia sincera ma inavvicinabile, un maestro che si diletta a parlare di sentimenti mediante l’arte delle parole.
La lettura di questo romanzo, soprendente ed intensa, ha comportato vantaggi quali una magnifica osservazione della realtà come un opera d’arte in divenire, fattasi viva nell’immediato, un sogno bellissimo e intangibile isolato nella bellezza e nell’armonia, segnato dalla punta sottile e fine di un pennello invisibile che con i colori del mondo riversa su tela una sequela di scene che ad un tratto esplodono. Legati strettamente dalla vita, da qualsiasi forma distorta di arte, qualunque principio di scissione fra uomo e donna. E fra questo spandi e spendi, questa sfrenata opulenza di effetti colorati, sgargianti, non ho propriamente afferrato la sua origine. Da quale matassa contorta parta e si sbrigli, rilanciandosi su se stesso offrendosi come un’opportunità per conoscere il mondo, se stessi, immagini perfetti e speculari della realtà mediante cui è possibile modellare attraverso svariate forme.
L’autore dovrà essersi documentato per mesi, data la vastità di informazioni, gli innumerevoli dipinti, le bellissime poesie con cui è composto. Tutto ciò che a me è importato è che si trattava di una storia di amicizia interrotta, dell’amore intrinseco del rapporto che si cela fra uomo e natura, scimmiottando qualunque forma d’espressione che non avrebbero permesso una decisione ponderata.
I romanzi come questo mi affascinano al punto da non perderci tempo, nonostante il mio approccio sia stato piuttosto lento, a tratti sincopato, il percorso con un uomo che mentalmente ho definito << romantico >>. La sua è una storia che è stata dipanata in maniera piuttosto contorta, fariginosa, solenne, quasi aulico che tuttavia non ha perso nemmeno per un secondo il suo smalto, contribuendo così a rendere questo romanzo una lettura davvero bella e indimenticabile. Concerto di una sera d’estate senza poeta mi indusse a restare saldamente ancorata alla realtà, ma, allo stesso tempo ad osservare il mondo circostante scrutando attentamente ogni minimo particolare. Osservando come essa sia stata raccontata, un elegia che è perlopiù un’esperienza di vita che deriva dalla stessa anima, così dannatamente profonda, intrinseca, malinconica, quasi tragica che mi ha spiazzato e spazzato via da qualunque evento, causa o situazione mi impedisse di vivere nell’epoca ritratta dall’autore. Non dunque una storia lineare, scandagliata fra presente e passato come un gioco di parole, bensì una radura di segreti, luoghi perduti e poi ritrovati, figure di diverso tipo che scendono a picco coprendo qua e là i cuori di chi legge prima che acquistino la consapevolezza di cosa accade e chi li circonda. Questo fornisce un’inattesa privilegiata svolta narrativa da cui ho guardato e osservato la villa su cui si snoderanno le vicende del protagonista. E fu da qui, mediante svariate prospettive, e quella di altre figure, che soggiornai tornando riluttante alla realtà in cui sono costretta a vivere.
Lo spettacolo è stato egregiamente splendido. Qualunque ritratto, qualunque poesia, prosa, vicende che sono macchie sgargianti che si intersecano fra di loro, hanno avuto un che di aulico e solenne. Uno sbaffo grigio contro il cobalto del cielo. E, nel bel mezzo di tutto questo, un amore inconcepible per l’arte, la pittura, i romanzi, la scrittura, il tempo della natura quasi distorta, che ha funto da portale a ciò che è effettivamente invisibile agli occhi. Non il tipo di letteratura a cui sono abitutata, ma caratteristiche di un racconto che ha lasciato un segno profondo nella mia anima, innovativo, memorabile che trascina in un mondo in cui niente sembra come appare. Al pari di altri romanzi, ho cercato nella sua storia un rifugio da cui ripararmi dalla monotonia del giorno, il lato letterario/ artistico resta pressochè intatto anche se prossima a svanire nell’etere.
L’aspetto straordinario di questo romanzo è stato il suo essere proiettato in uno spazio temporale che è discontinuo al mondo, alla realtà circostante, sicuramente dovuto dal modo in cui esso è stato raccontato. Un salto nel vuoto, il cui segreto si cela nel sapere cogliere o catturare su tela l’anima di un uomo che all’epoca fece storia, lo sguardo concetrato ma sognante di un paesaggio evanescente, bellissimo in cui l’anima è scivolata beata.
Profile Image for ❄ Pixelflocke ❄.
341 reviews43 followers
February 16, 2016
Ein sehr poetischer, stimmungsvoller Roman über den Maler Heinrich Vogeler und die Künstlerkolonie Worpswede. In Rückblenden und durch Zeitsprünge wird die Freundschaft zwischen Rilke und Vogeler aufgerollt, die in Vogelers großformatigen Bild "Das Konzert" symbolisch ihr Ende findet.
Es passiert ansich nicht allzu viel in dem Roman, aber dennoch wird er nie langweilig. "Konzert ohne Dichter" wirkt stellenweise eher wie ein Künstlerportrait, eine Charakterstudie Vogelers und Rilkes, sowie eine Abhandlung über die Kunst und ihre Bedeutung.
Das Buch selbst ist wunderschön gestaltet. Das Cover gefällt mir richtig gut und die Abbildung des Bildes, welches ja Dreh- und Angelpunkt des Romans ist, auf den Innenseiten des Buchdeckels ist eine sehr schöne (und hilfreiche) Idee. Ich habe während des Lesens oftmals zum Bild geblättert und die gerade beschriebenen Kleinigkeiten "herausgesucht".
Profile Image for Otto.
750 reviews50 followers
April 3, 2015
worpswede, die künstlergruppe rumd um vogeler und rilke und sein auftreten, seine magie, seine narzistische selbstdarstellung, das steht im mittelpunkt des romans, der durchaus empfehlenswert ist für kunsthistorisch interessierte. und dann sollte man die biografie von vogeler nachlesen, um zusehen, welch interessant spannende entwicklung dieser maler nach der beschriebenen episode noch durchmachte. nachdenken über den sinn des künstlerlebens wird sich von selbst ergeben.
65 reviews
May 29, 2016
Unfortunately a boring read....
Profile Image for Peggy.
124 reviews
May 24, 2024
Nach diesem Buch weiß man, Rilke war kein sympathischer Mensch, eher Narzist. Diese Erkenntnis kam aber zäh daher, die Sprünge, die langgezogenen Episoden, nichts für mich.
62 reviews1 follower
April 7, 2024
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, ich hätte dieses Buch nie angefasst, wenn es mir nicht geschenkt worden wäre. Doch darum lasse ich mir auch so gerne Bücher schenken, da sie des öfteren andere Perspektiven, Wortschätze und Geschichte aufweisen, als meine "normale" Buchsammlung.

Ich kannte weder Vogeler noch Rilke vor diesem Buch. Beide schienen wohl "vor ein paar Jahren" Teil des Curriculums fast jeder Schule gewesen zu sein. Einer meiner Chefs kann "Der Panther" nach 30 Jahren immer noch auswendig aufsagen. Gerade deshalb habe ich deshalb auch manchmal das Gefühl gehabt, als würde ich Anmerkungen verpassen, als würde mir Hintergrundwissen fehlen, wenn Zitate eingeworfen wurden. Auf der anderen Seite empfand ich die Geschichte jedoch auch als einen guten Einstieg in die Epoche. So habe ich mir das ein oder andere Gedicht oder Bild "der Familie" während des Lesens parallel ergoogelt und habe auch nach dem Ende Lust bekommen, mich noch ein bisschen damit zu beschäftigen. Würde das mein Schuldirektor, der mir das Buch zum Abitur geschenkt hat, erfahren, würde er das wohl als Erfolgserlebnis empfinden. Zum Glück wird er das wohl nie ;)
Profile Image for Mary.
301 reviews5 followers
July 20, 2021
Il romanzo di Modick non è una lettura per tutti. Narra di una comunità di artisti il cui mondo è fatto di ambizioni e contraddizioni, un mondo dove i mecenati giocano un ruolo da protagonisti e dove l’arte diventa una mera merce sulla quale investire i propri risparmi. Io lo avevo pensato come un classico, forse lo è, ma per me troppo noioso
Profile Image for Prusseliese.
445 reviews27 followers
Read
June 27, 2024
Abgebrochen
Der Roman kommt mir vor, wie ein einziges name-dropping.
Generell finde ich es angenehmer, lieber gleich die Zeitgenossen zu lesen und nicht hinterher über das Zeitgeschehen aus heutiger Perspektive.
Profile Image for Lucía.
14 reviews4 followers
January 2, 2023
Lo leí de casualidad y me encantó, un gran descubrimiento. ES un libro precioso con reflexiones que hacen pensar mucho sobre la vida, lo volveré a leer.
Profile Image for Enrique Llorens.
27 reviews2 followers
May 26, 2023
Me ha gustado conocer a los artistas de Worpswede, pero por momentos no he entendido la estructura del libro, los continuos vaivenes temporales se me han hecho muy pesados. Otra vez será.
105 reviews
August 27, 2024
Een erg Duits boek vooral interessant omdat ik in Worpswede ben geweest. Als dat niet zo zijn was ik misschien afgehaakt.
Profile Image for Simón Martínez.
37 reviews
February 24, 2025
Bien escrito, un bello acercamiento a la personalidad de Rilke, ricas reflexiones sobre el arte y el artista, pero finalmente olvidable ya veces tedioso.
Profile Image for JoBerlin.
359 reviews40 followers
February 14, 2015
Es wird voll werden in Worpswede im Sommer 2015. Warum? Klaus Modick hat einen großen Roman über die Künstlerkolonie geschrieben. Inspiration hierzu lieferte das Heinrich Vogeler Bild "Das Konzert " und das hängt eben im HeinrichVogelerHaus in Worpswede und jeder Leser, jede Leserin will es nun sehen.
Wie haben Sie dort gelebt, Modicks Protagonisten?

Der Autor schildert in stilistisch äußerst gelungenen Rückblenden die Geschichte der Künstlerkolonie aus der Sicht des Malers Heinrich Vogeler. Wir erleben mit ihm den jungen Dichter Rilke - knauserig, wehleidig, egomanisch, manieriert. Er hat gerade seinen Gedichtband “Mir zur Feier” veröffentlicht und - so schreibt Modick - stellte sich selbst “hemmungslos unter Genieverdacht”. - So ein bißchen affektiert waren wohl alle, man gab den Künstler und kostümierte sich geradezu entsprechend.

Rilke hatte Vogeler zunächst sehr bewundert, ihn aber später nur noch als "Dekorateur" bezeichnet, der Maler entfernte ihn nach weiterer Entfremdung einfach aus dem Bild - nun also ein Konzert ohne Dichter. Die Bildhauerin und Rilke-Ehefrau Clara, Martha Vogeler und das Künstlerpaar Modersohn-Becker erscheinen im Bild und Roman um so deutlicher. Wir erleben Anfang und Ende der Ehen dieser “Gesamt-Familie” und natürlich die Idee und Gründung der Künstlerkolonie selbst. Und was war das für ein Paradies! Man lebte zusammen, man arbeitete zusammen, man war frei von verstaubten Konventionen, die Frauen trugen Reformkleider ganz ohne Mieder und posierten als Maler-Modelle. Doch waren sie nicht selbst Künstlerinnen? Ja doch schon, allerdings wurden die “Malweiber” zur Zeit um 1900 eher belächelt als gefeiert, eher geduldet als anerkannt. “Die Dichter hatten das Sagen, die Maler das Zeigen, und den Frauen blieb das Sein. Insbesondere das Da-Sein, das ständige Bereit-Sein für die Dichter und die Maler”.

Am Ende jedoch wird auch für Heinrich Vogeler das idyllische Worpswede zum goldenen Käfig, es fehlt an Inspiration, es fehlt an Neuem. Weit, weit will er fliehen, "nur weg von hier, das ist mein Ziel".
Für mich jedoch ist dieser Roman noch lange nicht zuende, denn er regt an, sich mit dem Werk der Worpsweder zu beschäftigen: Bilder ansehen, Gedichte lesen, recherchieren.
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