"The Maori call this place Ata Whenua-Shadow Land."
Television reporter Callie Brown likes safe places with good coffee. But she joins friends from the past on a trek into New Zealand's most brutal wilderness, in the hope of healing a broken heart. What she doesn't know is that someone wants them all dead.
Lost in every sense of the word, the hikers' primal instincts erupt. Surrounded by people who have harbored secrets for a decade, Callie must choose the right ally if she doesn't want to be the next to die...
Old loves and old rivalries reignite as the group begins to disintegrate. They were told their expedition would establish an alternative to the famed Milford Track. By the time they understand that its true purpose is much more sinister, it is too late. Far from the reach of outside help, they must face a deadly wilderness and a murderer alone.
“A breathtakingly fast-paced and original eco/wilderness thriller.” Karin Cox
"If you want to go to sleep early, don't start this book at night; you'll find yourself avidly turning the next page in the small hours wondering who is next and whether it will be the killer, or the beautiful, savage wilderness of New Zealand's Fjordland that will be the cause of the next death." Leisal, Amazon reviewer
Belinda Pollard writes multiple genres, including the WILD CRIMES MYSTERIES requiring arduous research in the best tourist destinations. So far, for the sake of her readers, she has hiked perilous New Zealand mountains and visited a remote tropical island on the Great Barrier Reef; the Australian desert is next. Her rambunctious terrier inspired the light memoir DOGGED OPTIMISM. An accredited book editor and former journalist, she blogs writing tips and Travel and Other Catastrophes. She co-hosts the Gracewriters Podcast and presents workshops at libraries and online. Her degrees in Communication and Theology inspire her devotional writing, and her writing prizes include a Varuna Fellowship. Belinda lives in subtropical Brisbane, Australia where she undertakes ball-throwing duties for a red dog named Rufus, and turns on the air-conditioning so she can dream of snow...
A half star for effort. The premise of the novel was excellent! However, the execution of the premise was lacking a bit especially for a new author.
And Then There Were None by Agatha Christie is an Iconic book, so I appreciated the author's homage to it. The twist was exciting: Murder by leaving the 7 friends stuck in the beautiful, savage wilderness of New Zealand's Fjordland to survive. It is the perfect Murder/Suicide plot.
But the characters were two dimensional and they all sounded alike. When the 8 old high school friends started tramping (hiking) questions arose. Why then, and not prior? And chartering a new trail, an alternate to Milford Track miles from help. Red Flag, people. I felt like I was watching a B-Horror movie while everyone just follows and then freezes, screaming until the boogeyman gets them.
We are told everything. We don't or can deduce anything for ourselves - not many clues are dropped. There are no nuances or subtleties from any of the characters. These are men and women with sophisticated jobs and lives. Many haven't seen each other for 10 years or since graduation. We readers could have learned something about them.
The descriptions of the mountains and foliage could have been better. And how many times did the author repeat they all had damp clothes! Duh, it rained and it snowed, and rained some more. I know they were cold and wet.
The only thing that kept me reading was: I wanted to know how many, or if any of them survived.
‚Verschollen in der Poison Bay‘ hat sofort mein Interesse geweckt, denn das Cover sieht einfach richtig schön stimmungsvoll aus, und außerdem lese ich unheimlich gerne Bücher, die an Orten spielen, die ich bereits selber bereist habe. Die Gegend um den Milford Sound in Neuseeland gehört zu den schönsten, die ich jemals gesehen habe, auch weil ich damals mit schönstem Wetter alles auskundschaften konnte.
Anders geht es unserer Reisegruppe von 8 Freunden, die sich anlässlich eines Treffens nach vielen Jahren in Te Anau zusammengefunden haben. Te Anau liegt genau an der Grenze zum Fiordland National Park, wo die Truppe eine 10-tägige Wanderung machen möchte. Schnell merkt man, dass nicht Jeder mit Jedem kann, denn offenbar gibt es einige Altlasten und Fehden, die die Freundschaft der Clique belasten.
Die meiste Zeit lesen wir die Geschichte aus der Sicht von Callie, die eigentlich so gar kein Outdoor-Liebhaber ist. Callie können wir dadurch auch im Vergleich am besten kennen lernen, während die anderen Charaktere teilweise recht blass bleiben. Mit der Zeit kam ich aber gut zurecht und konnte alle Namen zuordnen.
Das Buch nimmt sehr schnell an Fahrt auf, denn es vergehen keine 50 Seiten bis durch ein Ereignis alles aus dem Ruder läuft. Das Abenteuer wird zu einem Survivaltrip… Während die Gruppe durch die Wildnis stolpert, können wir zeitgleich an einem Handlungsstrang außerhalb teilnehmen. Erfreulicherweise wird bereits nach der Clique gesucht und wir begleiten einen Polizeibeamten, der langsam davon überzeugt ist, dass es bei dem Verschwinden der Wandergruppe nicht mit rechten Dingen zugeht. Als Leser kann man hier prima miträtseln, da die ganzen Umstände bis zuletzt nicht ganz klar sind.
‚Verschollen in der Poison Bay‘ ist insgesamt eine recht gelungene Mischung aus Thrill und Abenteuer, gepaart mit einigen Beziehungskonflikten. Kein Genre, was ich bisher sehr häufig gelesen haben, aber ich war angenehm überrascht.
A whodunnit/adventure story. Belinda Pollard's debut novel, Poison Bay, is a good read. Interesting and suspenseful, though not fast-paced.
Set in the south of New Zealand amongst beautiful but treacherous mountains, with unpredictable weather and 'natural events' such as landslides, PB tells of seven young Australians on a dangerous trek arranged by another young man who used to be one of their friends.
Like several other novels I've read lately, this novel has one of its main themes man against a hostile environment and focusses on people pitting their wits and resources against nature at its worst (like Jane Harper's books including The lost Man, and The Mountain Between Us by Charles Martin). Belinda has also included intentional hostility on the part of some of the protagonists. (As did Jane Harper.) This has interesting , if sad, results, and there is a thread of whodunnit through much of the story.
As part of her research for this novel, Belinda hiked the Milford Track (despite dodgy knees and fear of heights). This lends credibility to some of the more dramatic settings.
I enjoyed this book and, on the whole, appreciated the differentness of the characters. Jack particularly came to life for me. I'd have liked to get to know Callie better.
Die Idee eines Wanderausflugs mit gefährlichen Folgen ist zwar nicht neu, hätte aber vielversprechend sein können. Leider wirkte die ganze Geschichte sehr konstruiert und das Verhalten der einzelnen Charaktere unlogisch und unglaubhaft. Der Schreibstil lässt leider auch zu wünschen übrig.
Das Buch war nichts für mich. Da ich es nicht zu Ende gelesen habe, verzichte ich auf eine Bewertung. Aus meiner Sicht hätte es für diesen Viertel aber nicht mehr als ein Stern verdient.
Topüberraschung aus Down Under Buchmeinung zu Belinda Pollard – Verschollen in der Poison Bay
„Verschollen in der Poison Bay“ ist ein Kriminalroman von Belinda Pollard, der 2017 bei Small Blue Dog Publishing in der Übersetzung von Maren Feller erschienen ist. Der Titel der australischen Originalausgabe lautet „Poison Bay“ und ist 2014 erschienen. Die ist der Auftakt der Wild Crimes Serie.
Zum Autor: Belinda Pollard ist eine preisgekrönte ehemalige Journalistin mit einer Schwäche fürs Bergwandern – trotz Höhenangst und kaputter Knie. Sie arbeitet seit Jahrzehnten als Autorin und Lektorin. Sie lebt in Brisbane in Australien.
Klappentext: „Die Maori nennen diesen Ort Ata Whenua – das Land der Schatten.“Fernsehreporterin Callie Brown ist ein Stadtmensch mit einer Vorliebe für guten Kaffee. Dennoch lässt sie sich darauf ein, mit einer Gruppe alter Freunde durch die unwirtliche Wildnis von Neuseeland zu wandern, in der Hoffnung, über eine zerbrochene Beziehung hinwegzukommen.Was sie nicht weiß: Jemand hat es auf sie alle abgesehen.Verloren in einer der entlegensten und rauesten Gegenden Neuseelands und nicht nur den Elementen ausgeliefert, setzt der Überlebenstrieb bei den Wanderern ein. Jeder von ihnen trägt seit zehn Jahren sein eigenes Geheimnis mit sich. Callie muss sich entscheiden, wem sie vertrauen kann, damit sie nicht die Nächste ist, die stirbt ...
Meine Meinung: Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht. Eine Gruppe von acht jungen Leuten begibt sich auf eine Bergwanderung in einem abgelegenen Naturschutzgebiet. Als sie nicht planmäßig zurückkehren, reist Callies Mutter zur Startstation der Wanderung, weil sie ein schlechtes Gefühl hat und Druck ausüben will, um eine Suche in Gang zu setzen. Abwechselnd werden Szenen aus der Wandergruppe und aus der Bergstation beschrieben. In der Wandergruppe geschehen seltsame Dinge und der Wanderführer stirbt. Dann kommt es zu einer Schlechtwetterlage und zu einer weiteren Toten. Die Lage spitzt sich dramatisch zu und es entsteht der Eindruck, dass ein oder mehrere Gruppenmitglieder involviert sein könnten. Auf der Station geht es erst eher ruhiger zu, denn verspätete Heimkehrer gibt es immer wieder. Aber dann zeitigt der Einsatz von Callies Mutter Früchte und es werden Ermittlungen aufgenommen, die zu beunruhigenden Ergebnissen führen. Die Figuren sind mit Ecken und Kanten gestaltet und die Beschreibung der Natur und der Naturgewalten ist sehr eindringlich. Man fiebert mit Callie mit, die sich in ungewohnter Umgebung in einer Ausnahmesituation zurechtfinden muss. Sie erkennt, dass eine Tote ermordet wurde und muss nun entscheiden, wie sie damit umgeht. Einerseits wird jedes Gruppenmitglied gebraucht, aber andererseits gibt es diese Toten. Man fühlt die Schwere der Entscheidungen, die Callie treffen muss. Die Atmosphäre in der Wandergruppe ist bedrohlich und es geht um das nackte Überleben. Währenddessen nimmt auch die Unruhe auf der Station zu, auch weil es weiterhin keinerlei Informationen über den Verbleib der Gruppe gibt. Dann passieren auch hier seltsame Dinge. Die Roman zeichnet sich durch grandiose Naturschilderungen und extrem große Spannung aus. Und als es Hoffnung auf eines glückliches Ende gibt, hat die Autorin noch einen Pfeil im Köcher.
Fazit: Dieser Roman hat mich durch die grandiose Naturbeschreibung, einer komplexen Handlungsgestaltung und durch extreme Spannung mirgerissen. Nach einem ruhigen Beginn wurde es immer dramatischer. So kann ich nur fünf von fünf Sternen (95 von 100 Punkten) vergeben und eine klare Leseempfehlung aussprechen.
First, thank you for the author and publisher that send me the copy of this book. I won this book from Goodreads giveaway.
The first thing that I love about this book is the cover. It's simple and yet looks beautiful.
Second, I love the setting of the story. I never go to hiking before, but from what I read in this book, I can feel the thrilling that characters feel. How dangerous the place that they need to do everything they can do to survive since they are amateur at hiking.
I love the characters. At first it's difficult to remember each of them, but in the middle I can get the gist from every character. Sadly some characters background are not explained well. Only a bit here and there. Even the main character is not explained clearly, maybe they will get more explained in next book? Hopefully that's the case.
I love the mystery, but I can guess the culprit in the middle of story. The motive is not really clear for me. And I don't get it the reason, I think it's too weak as a motive.
And even though this book have kind of happy ending, I feel a bit disappointed. The ending is so-so. But I find that this book is enjoyable.
Hopefully the second book will be better than this one!
Wild Crimes... ich muss gestehen, dass mir dieses Genre bisher unbekannt war. Aber der Grundgedanke gefällt mir als Kind der Berge sehr gut und ich war gespannt, wie die Autorin das umgesetzt hatte.
Der Plot mit der Gruppe von Freunden, die zusammen einen Abenteuerurlaub in der Wildnis Neuseelands verbringen, bei dem immer wieder ein Gruppenmmitglied abhanden kommt, ist selbstverständlich nicht neu. Durch das Setting in einer malerischen und aufregenden Landschaft verleit der alten Idee einen gewissen neuen Glanz, der Spass macht zu lesen.
Der Erzählstil ist sehr angenehm und die Geschichte liest sich recht flott. Die Spannung kommt nicht zu kurz und die Figuren sind lebendig gestaltet. Auf den ca. 300 Seiten ist der Autorin ein kompakterm, kurzweiliger und sehr unterhaltsamer Krimi gelungen, den ich sehr gerne gelesen habe und jedem Krimifreund bedenkenlos empfehlen kann.
Ich habe mich wirklich gefühlt, als wäre ich mit dabei in den kalten, rauhen Bergen in einem abgelegen Gebiet in Neuseeland. Das hat mir gefallen, die Naturbeschreibungen waren super. Die Geschichte selbst war einigermaßen spannend, das Ende aber sehr seicht. Ich hätte mir noch einen Knaller am Ende gewünscht. 2,7 Sterne
Set in New Zealand, written by an Australian author, POISON BAY by Belinda Pollard is one of those novels that you just can’t help but wonder what tourism authorities reaction would be...
Located in one of New Zealand’s most rugged and beautiful locations - Fiordland - the place and the circumstances combine to create some real menace for a group of high school friends on a trekking holiday that goes horribly wrong. Starting out with a flashback to the tragic death of one of their friends, the focus switches quickly to the current day and a reunion with a difference. A group of friends, who obviously haven’t seen each other for a long time, come together to be lead through the wilderness on a one off adventure by one of their number, long resident in the area.
Even before the group heads into the bush there’s a few odd things happening, but not enough, it seems to have caused too many alarms to go off, even though many of them obviously aren’t fit, prepared, or seemingly capable of the journey they are about to undertake. Readers will probably be ringing those alarm bells though, and the idea that many of the misgivings are parked behind the desire to resolve mixed personal feelings, felt instantly worrying / odd.
Seeing most things through the eyes of television journalist Callie Brown, there’s an interesting scenario building, with the potential of a switched on, observant narrator into the bargain. The idea that old friends, unsure of each other after all these years, in the wilderness and outside their comfort zones, relying on each other to get through is a chance to look at human nature in extreme circumstances. Unfortunately, there are some inconsistencies between that scenario and the actuality of their experience. The snippets of action and outcome are quickly subsumed by massive amounts of explanatory dialogue that take great care to spell out everything, regardless of how much should have been left to the reader's observation. There’s tension between the characters that’s nearly always resolved with some mea culpa statements, and yet more explanation and there’s too much overtly convenient partnerships / pairings off which quickly seem to telegraph potential twists. Then there are the things that some characters see which others “miss” and the way that the “good guys” step into each other’s orbit too quickly to be believable or trusted.
Meanwhile the sense of extremity and threat is there with the setting, in particular, providing a much heightened sense of risk and danger than any of the human components. Whilst there was a certain sense of inevitability about some of the early twists, once they arrived and the focus turned to how to survive against the landscape and the weather as well as the expected human threat, POISON BAY did become considerably more engaging. This was helped by the focus being switched from the group lost and in trouble, to those back at the small town they set out from, being forced by relatives to start the search. The confusion about how a group of friends under the guidance of an experienced and seemingly prepared guide could have gone missing, and how the possible truth is revealed was compelling and one of the highlights of the story.
First thriller novels are often filled with the highest of highs and some elements that just simply don’t hit the mark. The idea behind POISON BAY is in interesting one, and the use of the landscape as part of the overall threat beautifully done. Missing was a lack of a subtle touch, allowing the reader to observe, conclude and engage with the characters, without the need for hammered extrapolation, explanation and reiteration.
Belinda Pollard’s debut novel tells the story of eight friends whose lives were shattered one fateful night ten years ago, when one of their own made a tragic decision.
Reuniting in New Zealand for a hike to commemorate their mutual loss, Callie finds herself looking into the familiar faces she hasn't seen in a decade. Conservationist Bryan is heading the group, with outdoorsman Adam and handsome lawyer Kain among the crew, as well as Jack, now a reverend, whom no one ever gave much thought to; there’s also petite nurse Erica, sweet-tempered Rachel, and dowdy, unassuming Sharon. What begins as a hopeful tribute and quirky reunion, however, soon becomes a crusade of nightmarish proportions as betrayals are revealed and someone among their group dies. Thrown into shock and at the mercy of the harsh mountain elements, Callie and her seven companions will risk everything to survive as loyalties are tested, truths are revealed, and the stark tragedy of their past finally catches up with them.
Poison Bay is the rare debut that feels as though it’s being handled by a veteran; a testament, undoubtedly, to author Belinda Pollard’s natural skill. From the very first scene she establishes the pulse-pounding sense of drama that will carry through to the novel’s final pages. Suspenseful and nearly impossible to put down, the story grabs the reader’s attention and keeps them guessing as deeper layers slowly begin to reveal themselves. The novel has a clear sense of being a survivalist story, terrifically researched so as to render the full menacing splendor of the New Zealand wilds; but in addition to making it out of the wilderness alive, Callie and her friends must also unravel a mystery as the realization dawns that there is a murderer among them. Back on land, Rachel’s mother along with kindly police officer Peter are on much the same path of questioning as they begin a desperate search-and-rescue operation. Motivations are considered, personalities dissected, every reasonable (and even the seemingly unreasonable) avenue explored.
Beyond that, Poison Bay is a diligent study of human behavior, of how tragedy can unhinge us and desperation can motivate us; it also examines the way we look at people, as Callie begins to understand her misguided teenage fancies and sees the merit in people she had always overlooked for their simplicity. It examines the goodness and the evil in its characters as well as the goodness and the evil at work in nature; an altogether well-rounded and beautifully executed novel. Pollard’s diligent efforts in her research and her ability to weave a fascinating story are enhanced by her thoughtful prose, which envelopes the reader in every scene, whether describing the elements of the wilderness – alternately majestic and terrifying, sometimes both at once – or relaying the myriad emotions of her characters, their grief, fear, achievement, and torment both together and apart. Callie and Jack carry most of the story, both easily likable, honest characters, but everyone in the book comes to life with a certain memorable richness. I felt an instant chemistry with Poison Bay as a reader; that, coupled with its palpable suspense and cinematic detail, make it a story I would very likely return to.
4 1/2 Sterne "Verschollen in der Poison Bay" ist der erste Band der "Wild Crimes" Reihe von Belinda Pollard und ist mir deshalb aufgefallen, weil ich ein Buch für die Weltenbummler Challenge suchte, das in Neuseeland spielt ;) Der Plot ist nicht neu und ist aufgebaut wie ein "Whoduneit" Krimi, wie zum Beispiel "Offline" von Arno Strobel oder "Frostgrab" von Ally Reynolds oder ganz klassisch Agathe Christies "Zehn kleine Negerlein". In diesem Krimi bewegen wir uns aber in der Natur Neuseelands, was ich zusätzlich sehr spannend fand.
Bryan lädt fast zehn Jahre nach dem gemeinsamen Schulabschluss in Australien sieben seiner ehemaligen Freunde zu einer Wanderung ein. Diese soll in Gedenken an seine damalige Freundin Liane sein, die sich bei der Schulabschlussfeier vor ihrer aller Augen erschossen hat. Der inzwischen reiche Bryan, der im Südwesten der Südinsel Neuseelands lebt, hat die Wanderroute durch unwegsames Gelände zusammengestellt. Zusätzlich hat er für alle eine top Outdoor-Ausrüstung für die 10-tägige Wanderung gekauft und seine Freunde ermutigt in guter Kondition anzureisen. Doch nicht alle halten sich an seine gut gemeinten Ratschläge.... Kaum sind die acht Freunde unterwegs, überschlagen sich die Ereignisse. Das Wetter ist schlecht und wir erleben Starkregen, Erdrutsche und sogar Schneefall. Die Natur kennt keine Gnade - genauso wie einer aus der Gruppe, der nicht möchte, dass sie wohlbehalten am Ziel ankommen. Die Clique wird im Laufe der Wanderung immer kleiner und jeder verdächtig jeden hinter den Todesfällen zu stecken.... Zusätzlich kommt immer mehr der Verdacht auf, dass der eigentliche Drahtzieher Helfershelfer hat...
Als Leser ist man hautnah mit den Protagonisten in der Wildnis Neuseelands unterwegs. Wir begleiten die vier Frauen und vier Männer und erleben die Wanderung aus der Sicht von Callie Brown. Wir dürfen aber auch aus der Sicht der Mutter von Rachel, die an Diabetes leidet, mitfiebern. Sie verständigt die Polizei nachdem ihre Tochter nicht zum angegeben Zeitpunkt nach Hause kommt und reist zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Neuseeland. Sie ist zu Beginn die treibende Kraft, dass nach der Wandergruppe überhaupt gesucht wird. Abwechselnd wird im späteren Verlauf der Geschichte aus beiden Sichten erzählt. Die Charaktere sind sehr facettenreich dargestellt und überzeugen auch in Ausnahmesituationen. Die Atmosphäre in der Gruppe ist angespannt und bedrohlich. Besonders gut gelungen ist der Autorin aber die Beschreibung der Natur und den Naturgewalten, denen die Frauen und Männer ausgeliefert ist.
Der Spannungsbogen steigt mit jeder Seite des Buches bis es zum finalen Countdown kommt. Die Autorin hat dabei immer wieder überraschende Wendungen eingebaut, auch wenn man von Beginn an schnell erkennt, wer der Drahtzieher der Aktion ist. Bei den Mittätern verhält es sich allerdings anders...
Fazit: Der Plot ist nicht unbedingt neu, aber die Autorin hat mit dem Setting und einigen neuen Ideen eine fesselnde Story geschrieben. Ich erlebte eine sehr spannende Wanderung mit grandiosen Naturbeschreibungen und viel Nervenkitzel. Ein eher unbekannter Krimi, der mich positiv überrascht hat. Ich empfehle diesen Krimi/Thriller gerne weiter.
Very engaging book about wilderness survival in New Zealand. Characters remained human (mostly) to each under desperate circumstances. Great sub-plots and history among the trampers! I am looking forward to more from Ms. Pollard.
Beinahe zehn Jahre sind seit dem Schulabschluss vergangen und auf Vorschlag und Einladung von Bryan trifft sich die Clique wieder. Zwar haben sich manche der alten Freunde und Freundinnen zögerlich auf den Weg gemacht, aber schließlich sind doch alle neugierig und gespannt auf die Wanderung durch die Fjorde Neu Seelands, die Bryan geplant hat. Enthusiastisch machen sie sich auf den Weg: Bryan, Jack, Kain, Adam, Sharon, Callie, Rachel und Erica. Schnell jedoch merken die Freunde, dass die Wanderung viel schwieriger ist als für untrainierte Touristen angenehm. Nicht nur körperlich ausgesprochen anstrengend, auch seelisch wird der Trip zu einer Belastung, da auch alte Geschichten wieder hoch kommen, die längst überwunden geglaubt waren.
Eine kleine Gruppe in der Wildnis angewiesen auf einen Leiter, der sein eigenes Spielchen spielt. Wie lange kann das gut gehen? Es dauert nicht lange, bis den Freunden klarwird, dass dieser Ausflug anders verlaufen wird als erhofft. Wie war das damals mit Liana? Wer hat was gewusst, was hat sie wem gesagt, wie hat sie Menschen gegeneinander ausgespielt? Liana lebt seit eben fast zehn Jahren nicht mehr. Warum hat Bryan die Gruppe wirklich wieder zusammengeführt.
Bei den Schilderungen der Pfade, die die Gruppe junger Leute eher zwangsweise bewandert, sieht man die rauen Landschaften Neu Seelands geradezu vor sich. Sattes Grün, schroffe Felsen, unwirtliche Wetterbedingungen und dann wieder das Aufblitzen eines Sonnenstrahls, der für Minuten alle Qual vergessen macht. Gelungen ist auch die Schilderung einmal hauptsächlich aus Sicht Callies und einmal aus Sicht der Suchmannschaft, die sich nach einer Weile auf den Weg macht. Zwar sind die Innenschauen der Beteiligten manchmal etwas anstrengend, doch insgesamt ist der Roman, der als erster Band der Wild Crimes Reihe an den Start geht, sehr spannend. Die unterschwelligen Gefühle, Bestrebungen und Schwingungen zwischen den Mitgliedern der Wandergruppe, die sich ungeahnten Gefahren gegenüber sieht, lösen bei der Lektüre Gedankenwirbel aus. Man versucht sich in die Lage der einzelnen Personen hineinzuversetzen. Am ehesten erinnert die Erzählung an eine „Closed Room Geschichte“, da die meisten der Interaktionen auf die kleine Gruppe beschränkt sind.
Wenn man Storys, die letztlich einen eng umgrenzten Handlungsrahmen haben, mag, wird man von diesem psychologisch raffinierten Thriller sicher mit spannungsreicher Unterhaltung versorgt.
Als Calli Brown sich darauf einlässt mit einer Gruppe alter Freunde durch die unwirtliche Wildnis von Neuseeland zu wandern, kann sie nicht ahnen was alles auf sie zukommen wird. In der entlegensten und rauesten Gegend von Neuseeland geht die Gruppe verschollen. Nun kämpft die Gruppe nicht nur gegen die Wildnis, das Wetter und den Hunger an um zu überleben, sondern jemand hat es auch auf sie abgesehen. Jeder von ihnen trägt ein Geheimnis in sich und Callie muss sich entscheiden wem sie noch trauen kann, damit sie nicht als Nächste stirbt.
Verschollen in der Poison Bay ist der erste Teil der Wild-Crimes Reihe von Bellinda Pollard.
Calli Brown begibt sich mit ihren alten Schulfreunden auf eine gefährliche Wanderung, bei dem sie bald um ihr Überleben kämpfen muss. Alle tragen seit den dramatischen Ereignissen vor 10 Jahren ein Geheimnis mit sich herum, als eine Freundin sich vor ihren Augen erschoss.
Calli und Jack, einer der alten Schul- und Studienfreunde, sind die beiden Hauptcharaktere in diesem Krimi. Calli ist ein sympathischer Charakter, der mehr Stärke in sich hat, als ihr zuerst klar ist. Einige ihrer Entscheidungen und Schlussfolgerungen waren für mich aber nicht immer logisch nachzuvollziehen. Jack ist wirkt erstmal wie ein in sich ruhender Mensch, aber die dramatischen Ereignisse fordern auch bei ihm ihren Tribut und er muss sich mit seinen Ängsten und Wünschen auseinandersetzen.
Der Kampf ums Überleben war eigentlich spannend erzählt, aber er hätte meiner Meinung nach gerne etwas mehr Atmosphäre vertragen. Ich bin sonst kein Mensch der unbedingt detaillierte Beschreibungen benötigt, hier fehlten sie mir vor allem bei den Landschaftsbeschreibungen. Ich konnte mir einfach kein wirkliches Bild von den Umgebungen machen um eine wirkliche bedrohliche und bedrückende Atmosphäre zu schaffen.
Die Nebenhandlung beschäftigt sich mit der Suche nach den Verschollen, hier sticht besonders Peter hervor, der als ehemaliger Kriminalbeamter nun die Polizei vor Ort leitet. Er ist ein besonnener Mann, der aber auch schon mal auf sein Bauchgefühl hört, und dadurch erst in Gang bringt.
Mein Fazit:
Ein interessanter Reihenauftakt mit einem eigentlich spannend erzähltem Überlebenskampf, dem aber etwas die Atmosphäre fehlte.
This story begins with a group of friends celebrating graduation at a pool party. One of the group comes in and has a gun which she turns on herself. The plot begins ten years later when the boyfriend of the girl who killed herself invites the group to a ten day outdoor adventure hiking New Zealand's wilderness. After reaching the end of the ten day trip, the boyfriend kills himself by falling off a cliff into the freezing lake leaving them with no way to send for help. He had purposely taken them in a different direction than the one he had told the authorities who had seen them take off. With only enough food brought for the ten days and none of them experienced in surviving the wilderness, they start to panic. There secrets abound in knowing who the enemies are when people start dying not of natural causes. I really enjoy a good mystery and this one didn't disappoint. Thanks to the author and to Goodreads where I won this book.
(I received a free copy of this book from Net Galley in exchange for an honest review.)
Television reporter Callie Brown likes safe places with good coffee. But she joins friends from the past on a trek into New Zealand’s most brutal wilderness, in the hope of healing a broken heart. What she doesn’t know is that someone wants them all dead. Lost in every sense of the word, the hikers’ primal instincts erupt. Surrounded by people who have harbored secrets for a decade, Callie must choose the right ally if she doesn’t want to be the next to die...
I am gonna be pretty blunt with this review (and I think it will be a pretty short review) - while the characters, suspense and pacing are all pretty good, this book gets a solid four stars based on the location...
It is set in one of the most stunning and rugged places in New Zealand, Fiordland. If ever the region needed a tourism brochure, this would be it. The descriptions of the wilderness and the power of nature were enough to make me want to go and look the place up and see it for myself.
Again, a great thriller story - but the props go to the setting!
I loved this book. It had me captivated from the very beginning. It was very well written and even though I have never hiked, I had been to NZ and to Milford Sound so I had an idea of the landscape. There were a lot of twists and turns in the storyline and that is always a good recipe for a good crime novel. It made me appreciate nature and it’s unforgiving fury and undeniable beauty. Highly recommend.
I was very intrigued by the idea behind Brisbane journalist Belinda Pollard's debut novel - a 'who's the unknown killer in the group' adventure thriller set in one of New Zealand's most ruggedly gorgeous national parks: Fiordland. A sort of And Then There Were None in the heart of majestic Lord of the Rings locations. So there was a lot of promise behind the premise, and setting.
Unfortunately, for me, the book only semi-delivered, falling short of what it could have been. At the beginning, I couldn't quite pick what was bothering me. The story starts with a historic day in Queensland, a group of high school friends witnessing a tragedy. Then it kicks forward to Callie Brown, one of those high schoolers but now a successful television journalist, contemplating a long-planned reunion of sorts with those same friends, many of whom she hasn't spoken to in years, in the wilds of southern New Zealand. She's not sure if she, and some of the others, can hack such an arduous adventure trip. Or if she wants to confront some of the longheld mixed feelings she has about some of the others in the party.
It's a good set-up for what could be a great thriller. As the story unfolded however, I found myself regularly pulled out of the tale by bouts of unnatural and over-expository dialogue. Things were laid out for the reader - and not in subtle or subtextual ways - in the characters' conversations. At other times long-simmering misunderstandings were neatly resolved with a few 'confess all' statements that just didn't seem to ring true. The author's hand was evident a lot, rather than things seeming to naturally unfold from the set-up and characters and storylines. Things felt a little 'on the nose' and forced - and subsequently a little 'thin'.
Despite being irritated by this, and other faults, I was intrigued by the story set-up, and Pollard created enough of a 'I want to know what happens' effect, a bit of narrative drive, that I found myself persevering and continuing to turn the pages. I was rewarded as the action picked up, and death(s) were visited upon our intrepid adventurers. There were also some nice descriptions of Fiordland, and ideas of how the wilderness, for all it's phenomenal beauty, can be a very tough and unforgiving place. As those left behind begin to worry about the missing hikers, and we cut between those in town and those in the bush, Pollard did a great job of keeping me hooked on what was happening. I wanted to know how it would turn out.
There are also some interesting themes that arise throughout the story, such as the nexus between media coverage and tragedies, the complications of childhood friendships and secrets withheld, and how we can be quick to (mis)judge those around us. Overall, POISON BAY was a pretty good read that I imagine many readers would enjoy, but for me I was left with a feeling that the pieces were there for something more, and another edit or partial rewrite could have polished it to something really great.
Complex characters, an unfolding mystery and lots of questions about what would happen next. All the ingredients for an enjoyable story. Highly recommended )i(
A superb book – a gripping story with plenty of mystery and twists. The writing is wonderful – at times I felt I was there alongside the characters in the cold and relentless rain on the side of a mountain in New Zealand. This is a story about greed and revenge and how they can destroy lives. It is also a story about friendship and teamwork and parents’ love for their children. It is a story about survival of the elements, mistrust and faith. I rarely write the over-used term ‘page-turner’, but in this case it is fully justified – the story is exciting and suspenseful. The relationships between the characters are well portrayed and believable. The story is well crafted, and not a word is wasted. I have no hesitation in recommending it to mystery/thriller readers or those that like a tale set in the wild outdoors.
Callie has agreed to go on a trekking holiday with old friends. The Maoris call it 'Ata Whenua- Shadow Land'. So although she's happier in a comfy coffee house- she's committed to spending time hiking through the wilderness in New Zealand with someone who wants them dead! She's actually hoping that she will be getting over a painful break up but soon she's discovering that she needs to decide who she can trust to prevent her being targeted as the next one to die. Everyone has secrets- but who is the danger here?
A real, page turner
Many thanks to Small Blue Dog Publishing and Net Galley for a copy of this book.
Ich danke NetGalley und dem Verlag für die kostenlose Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Zum Buch: Fernsehreporterin Callie Brown ist ein Stadtmensch mit einer Vorliebe für guten Kaffee. Dennoch lässt sie sich darauf ein, mit einer Gruppe alter Freunde durch die unwirtliche Wildnis von Neuseeland zu wandern, in der Hoffnung, über eine zerbrochene Beziehung hinwegzukommen. Was sie nicht weiß: Jemand hat es auf sie alle abgesehen. Verloren in einer der entlegensten und rauesten Gegenden Neuseelands und nicht nur den Elementen ausgeliefert, setzt der Überlebenstrieb bei den Wanderern ein. Jeder von ihnen trägt seit zehn Jahren sein eigenes Geheimnis mit sich. Callie muss sich entscheiden, wem sie vertrauen kann, damit sie nicht die Nächste ist, die stirbt ...
Meine Meinung: Der fesselnde und sehr bildhafte Schreibstil hat mich direkt in die Wildnis von Neuseeland entführt Die Landschaftsbeschreibungen sind detailliert und anschaulich sehr gut beschrieben. Die Szenerie ebenso, man hat das Gefühl, direkt live dabei zu sein und mit Protagonisten durch die raue Wildnis von Neuseeland zu streifen.
Den Spannungsbogen hat die Autorin geschafft, wie einen roten Faden durch die Geschichte zu ziehen, ohne das er einknickt bzw. abflacht. In die Geheimnisse und Beweggründe der Teilnehmer erhalten wir nach und nach Einblicke, die immer wieder neue Informationen und unerwartete Wendungen hervorheben. Außerdem gelingt es der Autorin, den Leser die Ängste und die Verzweiflung der Gruppe spüren zu lassen. Was auf dieser Wanderung passiert ist nervenaufreibend und beängstigend. Zugleich sind die menschlichen Abgründe erschreckend.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Fazit: Unterhaltsame und spannende Lesestunden liegen hinter mir, sodass ich das Buch gerne an Spannungsfans weiterempfehle.
Ich lese selten Krimis oder Thriller, aber "Verschollen in der Poison Bay" hat mich mit seinem düsteren Cover und dem spannenden Klappentext total angesprochen. Die Geschichte um eine Gruppe Wanderer, die durch einen harten Schicksalsschlag in ihrer Vergangenheit nun mitten in der Wildnis auf sich allein gestellt ist, klang nach einem tollen Survival-Krimi. Jedoch konnte der Schreibstil der Autorin nicht mit meinen Erwartungen mithalten. Belinda Pollard hat sich mit Neuseeland eine beeindruckende Kulisse mit viel Potential ausgesucht, hat es jedoch nicht geschafft, diese vielfältige Natur vor meinem Auge erscheinen zu lassen. Genau so verhielt es sich mit der Spannung. Es gab bedrohliche Szenarien, die einfach nicht bei mir ankamen. Manchmal war das Geschriebene einfach ein großes Durcheinander, bei dem ich dem Geschehen kaum folgen konnte, doch die meiste Zeit plätscherte es einfach vor sich hin. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, richtig gepackt worden zu sein und mitzufiebern. Die Charaktere hingegen haben mir recht gut gefallen, auch, wenn es zu viele waren. Anfangs war ich dadurch etwas überfordert, konnte mich aber schnell einfinden und fand es schön, die Leute kennenzulernen Der Fokus lag hier allerdings auf wenigen Personen, sodass manche Charaktere nur wie unnötiges Beiwerk erschienen. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn die Autorin gleich zu Beginn weniger Wanderer losgeschickt hätte, um besser auf jeden einzelnen eingehen zu können. Den Crime-Faktor des Buches fand ich gelungen, auch, wenn für meinen Geschmack Beweggründe und Motive zu schnell verkündet wurden. Insgesamt würde ich "Verschollen in der Poison Bay" als nettes Buch für zwischendurch beschreiben, das mehr eine Abenteuergeschichte ist als ein spannender Krimi.
Diese Autorin ist meine persönliche Neuentdeckung und das Buch meine Lesehighlight. Kurz zum Inhalt, 8 ehemalige Schulfreunde treffen sich nach 10 Jahren wieder, um gemeinsam eine mehrtägige Wanderung durch die wilde Natur Neuseelands zu unternehmen, zu der einer der Truppe grosszügig eingeladen hat. Schon von Beginn an ist es keine wahre Harmonie, die zwischen den alten Klassenkameraden herrscht, und schnell stellt sich heraus, dass fast jeder seine Leichen im Keller mit sich herum trägt, und der gemeinsame Nenner der 8 Personen ein traumatisches gemeinsames Erlebnis zum Ende ihrer Schulzeit ist, von dem sich eigentlich keiner so recht erholt hat. Im Laufe der Tour fallen langsam alle Masken, und es wird klar, hier spielt sich gerade ein Rachefeldzug ab, der für einige tödlich enden wird.
Erzählt wird aus der Perspektive der Journalistin Callie, die als Stadtmensch durch und durch sich schon ziemlich bald fragt, weshalb zur Hölle sie sich eigentlich auf diesen Trip eingelassen hat, und gemeinsam mit ihr rätselt man, wer von der Truppe hier Freund und wer Feind ist - abgesehen von der zwar traumhaften Naturkulisse, die aber schnell zum tödlichsten aller anwesenden Feinde wird.
Sehr spannend auch die Schilderung der Rettungsaktion der neuseeländischen Polizei und Kavallerie, die immer wieder unverhofft manipuliert wird -ohne jetzt hier zuviel verraten zu wollen.
Die Autorin schreibt flüssig, und man merkt die ausgiebige Recherche an, die ganze Handlung ist in allen Details schlüssig, und die Personen glaubwürdig. Für mich war es ein page-turner, und eine absolute Leseempfehlung!
Die Fernsehreporterin Callie Brown entschliesst sich mit ihren alten Schulfreunden, die sie seit langen Jahren nicht mehr gesehen hatte, eine Wanderung in die Wildnis von Neuseeland zu machen. Doch sie ahnt nicht, dass sie zu einem grösseren Abenteuer aufbricht, bei dem es um Leben und Tod gehen wird. Denn eins weiss niemand: Jemand hat auf sie abgesehen. Verloren in einer der entlegensten und rauesten Gegenden Neuseelands, setzt der Überlebenstrieb bei den Wanderern ein und jeder muss sich fragen: Wem kann ich noch vertrauen?
Dieses Buch ist der Debütroman von Belinda Pollard und soll der Beginn einer Reihe rund um Callie werden. Der Anfang war aufgrund der vielen Protagonisten etwas beschwerlich. Sobald man aber einen ersten Überblick hat, steht der Spannung nichts mehr im Weg. Die Naturgewalten, die Intrigen oder Komplotte, das Verlorensein mit der Verzweiflung und die Suche sind beeindrucken. Ich konnte mich vom Buch kaum losreissen. Es ist menschlich viel verzwickter als man erwartet. Am Ende hätte ich mir zwar noch einen kleinen überraschenden Twist zusätzlich gewünscht. Aber das wäre nur noch ein Sahnehäuptchen gewesen. Grundsätzlich ein sehr packender Thriller in dem phänomenalen Seeting Neuseelands. Spannung pur.
Ein Rezensionsexemplar des eBooks war mir, via NetGalley, unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden.
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Die Handlung ist zwar nichts Neues aber der Überlebenskampf der Gruppe wird sehr spannend erzählt und immer wieder taucht neu die Frage auf, wer der Feind ist. Die Wildnis Neuseelands ist der ideale Schauplatz für die Geschichte. Alles in allem geht es um einen raffinierten Thriller mit einem gelungenen Spannungsbogen, der jedem Fan dieses Genres zu empfehlen ist.
Das Buch "Verschollen in der Poison Bay" wurde von Belinda Pollard verfasst und erschien 2017 im Verlag Small blue dog publishing.
Der Autorin gelingt es ein gewisses Feeling des Landes rüberzubringen und uns in eine Welt zu entführen. Der Spannungsaufbau ist geglückt, auch wenn er nicht die ganze Strecke über gleichbleibend ist. Die Protagonisten wurden sehr gut ausgearbeitet. Die Wortwahl und der Sprachstil sind dem Werk zuträglich und man kann dem Geschehen gut folgen.
Jeder der sich gerne in andere Länder entführen lässt, für den ist dieses Werk sehr gut geeignet.
Man, I had a REALLY hard time putting this book down. It was a somewhat typical murder mystery I suppose, but different because the question wasn't so much who dunnit but who will survive, and the environment and terrain of Fiordlands National Park play a huge role. I don't want to say too much, but I will say I would definitely recommend this book, and wouldn't plan to get a lot done while you are reading it. I found it quite distracting!
This book brought back fond memories of the glorious outdoors of Fjordland/NZ. Very well researched and described by the author. The plot was somewhat interesting with some twists, but not masterful storytelling.
As a souvenir I liked it, but the reading experience wasn't overwhelmingly good.