Deutschland – ein Russen-Mä Niemandem gelingt es besser als Wladimir Kaminer, uns das eigene Land wie ein Panoptikum bemerkenswerter Menschen, merkwürdiger Schicksale und unerhörter Begebenheiten erscheinen zu lassen. Wer hätte beispielsweise vermutet, dass Einkaufen zum Abenteuer werden kann? Auf der Schönhauser Allee kann es das, dank einiger Vietnamesen, die ohne Sprachkenntnisse und Zählvermögen den „Laden Lebensmittel“ betreiben. Hier wird die Ware ungeachtet ihres Inhalts nach Verpackung sortiert und der Preis nach Größe festgelegt. Sollte den Besitzern bei dieser Methode einmal das Geld ausgehen, können sie ja im Spielsalon „Pure Freude“, der von Erik betrieben wird, ihr Glück versuchen. Erik stammt aus Baku, war im früheren Leben Musiker und spielte in der ersten und letzten Heavy Metal Band der aserbeidschanischen Hauptstadt. Doch nicht nur im Spielsalon, überall kann man hier den unverhofften Glückstreffer landen. Ein überfüllter Müllcontainer entpuppt sich als letzte Ruhestätte einer Bibliothek, aus der es wahre Schätze zu bergen gilt. Vielleicht nicht den Ratgeber „Woher die kleinen Kinder kommen“, ist es doch interessanter zu erfahren, wo die kleinen Kinder hingehen, wenn sie größer werden. Bedenkenswert sind allerdings die „Stilistischen Grundtendenzen in Lenins Sprache“, die Seite an Seite mit der „Blechtrommel“ und dem bang fragenden „Bin ich ein Verfassungsfeind?“ zwischen Spinatresten verfallen. Ganz zu schweigen von russischer Lyrik inklusive Kriegspoem – guter Soldat, hübsche Strophen, alles gereimt. Wäre doch schade drum. Schade übrigens auch um das Restaurant, das bei dem Versuch, gebratenes Sushi zu kreieren, in Asche gelegt wurde. So ist eben immer etwas geboten auf den Straßen Berlins ...
Zsukov marsall forog a sírjában: a hős orosz katonák bő 50 éve még ott véreztek el Berlin utcáin a (sztálini módon értelmezett) szabadságért, most meg ugyanott döner kebabért állnak sorba a vietnamiakkal meg a törökökkel, mindezt önként és dalolva. Lefeküdtek a fogyasztói társadalomnak! Oh, mivé lettél, lenini út!!! Vajon újraaszfaltoz-e valaha valaki? Kaminer rövid írásai ezt a létállapotot próbálják megragadni – a bevándorlók hol vidám, hol groteszk, de mindenképpen izgalmas életét a multikulti Berlinben. Nem olyan rossz könyvecske ez, mint ahogy a százaléka sugallja: jópofa, kellemes hangulata van, és időnként igazán eredeti bölcsességeket találunk benne mintegy odavetve arról, milyen idegennek lenni Európa szívében. Ugyanakkor Kaminer mintha folyóiratközlésre szánta volna őket – a végük rendre olyan lezáratlan, lekerekítetlen marad, mintha akkor szóltak volna neki, hogy megvan az 5000 leütés, abba kéne hagyni, mert különben nem fér be a vasárnapi mellékletbe. Amúgy meg jó volt olvasni, örülök, hogy levettem a könyvespolcról – bár megvallom őszintén, nem tudok rájönni, hogy hogy került oda.
The only reason I gave it 3 stars is that it’s easy to read it in german. That’s why I read it. So everyone, who is learning german, go for it. And everyone, who speaks german well, just leave it. It’s a small book with a bunch of short stories about a russian community that lives at Schönhauser Allee. The stories are not that interesting sadly though.
Just not my thing. Not sure if these short stories are meant to be funny or just paint a picture. It just isn’t my cup of tea… stopped after 30 pages or so
Kaminer bleibt seinem Titel-Thema erstaunlich treu, anscheinend bietet die Straße erstaunliches Erzählpotential. Leider fand ich wenig davon zumindest amüsant oder vergnüglich, richtig gelacht habe ich gar nicht. Schade. Immerhin ist der Schreibstil ganz ok.
Cambiano i tempi, passano le mode e la società si evolve. Tutto è diverso e tutto sembra essere rimasto come prima, persino a Berlino. Così un giovane Wladimir Kaminer, giornalista russo naturalizzato tedesco, ha deciso di raccogliere le sue impressioni dell’eccentrica e variegata società berlinese in un libro pubblicato nel 2001. Ogni capitolo è dedicato a un episodio in cui si indaga ad esempio sulla multiculturalità, sulle abitudini della comunità russa nella capitale tedesca o viene portato avanti uno dei simboli tipici del capitalismo, il centro commerciale Schönhauser Allee Arkaden. La visione dell’autore si limita però a trattare quello che succede in un’unica via, la Schönhauser Allee, che diventa un po’ come il centro del mondo, perché tutti passano di lì ed è possibile osservare il comportamento inusuale di altri nuovi berlinesi di adozione.
Entschuldigung, Herr Kaminer. Das "Russendisko" Buch, und auch die Bücher danach sind ganz gut, und ich erwartete, dass dieses auch so ist. Leider, ist das Buch überhaupt nicht gelungen, ich wundere mich, wie es zur Veröffentlichung zugelassen wurde. Die Sätze, Geschichtenaufbau - alles auf einem niedrigen Niveau, das man von Ihnen nicht erwartet.
Leuk idee, maar ook een opvolger van Russendisko, dat op hetzelfde idee gebaseerd was. Korte stukjes met eigenaardigheden in en rond de straat waar Kami er woont. Alleen raken de aardigheidjes op een gegeven moment op. Het kan geen feest blijven. Heb de stukjes meestal in bed gelezen, als Anneke nog in de badkamer was. Prettig tijdverdrijf
Ungefähr die Hälfte gelesen und aufgegeben. Hatte Russendisko damals super lustig gefunden, dieses Buch viel weniger so. Wohne nun auf die Allee--das ist ja eine andere Zeit, noch in der DM-Zeit! Also historisch interessant, aber die Hälfte reicht.
Waldimir Kaminer zeichnet in diesem Buch in mehreren episodischen Kurzgeschichten ein liebevolles Porträt seines Berliner Wahlbezirks entlang der Schönhauser Allee. Gefärbt von seinem russischen Erbe, erhält die Darstellung eine unterhaltsame, weil ungewöhnliche Perspektive und zeichnet in leicht verdaulichen Geschichten das Milieu und die Entwicklung der Straße.
This book is SOOO Berlin. Actually Prenzlberg, to be more precise, but to most readers, and Berlin fans, these terms might mean one and the same thing: the usual weirdness. Vietnamese store owners who get by with a handful of words, Russians parties where people meet the ex of their ex, and classy socialist literature found in the dumpster. All narrated in the comically observant words of Wladimir Kaminer. Simply hilarious.
A German language novel written about the lives of Russian-Germans in Berlin. It's one of those types of fiction that paints a portrait without having much of a developed plot. It meanders, you get to know and sympathize with the characters, Ausländer or their immediate descendants. I didn't really enjoy this one. It's not horrid, but I wouldn't read it again.
Amusing - some almost hilarious but not quite - column-like entries about life in the Schönhauser Allee in Berlin. I like the bite-size format of the stories, makes for nice bedtime reading. :) And makes me homesick.
Ein tolles Buch! Ich habe mich die ganze Zeit fertig gelacht. Jetzt möchte ich ein Paar Tage in der Schönhause Allee verbringen, vielleicht treffe ich einige von diesen komischen und lustigen Figuren :-)